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Fernwartungsrouter für besseren Überblick und höhere Verfügbarkeit

Automatisierungstechnik, Industrie 4.0

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Dominic Schott und Miriam Drescher von der schodo GmbH in Aschaffenburg
Dominic Schott und Miriam Drescher von der schodo GmbH in Aschaffenburg
Auch die Visualisierung übernehmen die Ingenieure von schodo
Auch die Visualisierung übernehmen die Ingenieure von schodo

Nicht erst seit Industrie 4.0 in aller Munde ist, kommt man um Themen wie  Fernzugriff nicht mehr herum. Ziel aller Bestrebungen sind transparente und effiziente Prozesse und eine maximale Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen. Mit  Fernwartungsroutern der Serie eWON Cosy von Wachendorff lässt sich das ganz  einfach auch nachträglich realisieren.

Die Versorgung von Maschinen und Anlagen mit Strom reicht schon lange nicht mehr aus. Auch an übergeordneter  Stelle hat man gerne alle Daten im Blick, um die Effizienz von Prozessen zu steigern, Störmeldungen sofort zu  erkennen oder Softwareänderungen schnell und unkompliziert umsetzen zu können. Themen wie Industrie 4.0, IIOT,  Smart Factory oder auch die Energiewende haben diesen Trend noch befeuert. So gibt es immer mehr kleinere,  dezentrale Energieerzeuger wie Windräder, Biogasanlagen oder Wasserkraftwerke. Sie haben eins gemeinsam: Oft  werden sie an abgelegenen Standorten errichtet, wobei es aber nicht ausreicht, einfach nur Strom in das Netz einzuspeisen. Auch Daten müssen aus unterschiedlichen Gründen ausgetauscht werden.

„Zum einen geht es natürlich um die Überwachung der Anlage und die Anzeige von Störmeldungen“  erklärt Dominic Schott, der in seiner Eigenschaft als Systemintegrator häufig mit der Errichtung von  Kleinwasserkraftwerken zu tun hat. „Andererseits wollen die Betreiber aber auch wissen, wieviel  Energie hier erzeugt wird“ erklärt der Elektroingenieur. Für solche Anwendungsfälle sind Fernwartungslösungen ideal.

Und auch in der Produktion geht heute ohne Fernwartung kaum noch etwas. „Unsere  Kunden fragen solche Systeme vor allem nach, um die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu erhöhen“ erklärt Dominic Schott, dessen Firma schodo GmbH mit Sitz in Aschaffenburg  nicht nur komplette Automationslösungen projektiert, sondern auch schlüsselfertige  Schaltschränke baut. Damit erhalten seine Kunden bei Bedarf vom Engineering bis zur  Hardware alles aus einer Hand. Zu den Kunden von schodo gehören Anlagenbauer aller  erdenklicher Branchen. Sie liefern ihre Lösungen zum Beispiel an die Automobilindustrie,  sodass Elektronik und Visualisierungen von schodo weltweit ihren Dienst verrichten.  Auch wenn schodo eigentlich nur Zulieferer ist, verbleibt die Verantwortung für die Steuerung und Software häufig auch nach der Projektierung in den Händen der  Aschaffenburger Spezialisten.

„Oft kommt es im laufenden Betrieb zu Änderungen von Taktzeiten oder  Produkteigenschaften“ erklärt Dominic Schott. Um solche Anpassungen schnell und  kostensparend vornehmen zu können, kommt man heute um Fernwartung eigentlich  nicht mehr herum“ ergänzt er. Schott registriert seit etwa 10 Jahren eine immer größer werdende Nachfrage nach Möglichkeiten des Fernzugriffs. „Wir haben uns damals auf der Nürnberger Messe nach Lösungen umgesehen und sind bei Wachendorff fündig geworden“ berichtet er von den Anfängen.

Wachendorff, der inhabergeführte Mittelständler aus dem Rheingau, hat in seinem  Portfolio genau das, was Schott für seine Kunden braucht: Eine Vielzahl an  Fernwartungsroutern mit unterschiedlichen Bauformen und Funktionalitäten, die für die  unterschiedlichen Branchen, in denen schodo tätig ist, die passende Lösung beinhalten.  Auf diese Weise wird verhindert, dass der Kunde für Leistungen zahlen muss, die er gar nicht benötigt. Er kann exakt das wählen, was für die jeweilige Anforderung das Richtige ist und bleibt so auch preislich im Rahmen.

Die VPN-Router der Serie eWON Cosy sind sehr kostengünstige und effiziente  Werkzeuge, um Anlagendaten aus der Ferne einzusehen oder Parameter zu ändern.  „Schon beim ersten eingesparten Kundenbesuch hat sich die Investition in ein solches  Gerät amortisiert“ bringt Schott die Vorteile auf den Punkt. Werden mehr Möglichkeiten benötigt, wie z. B. Alarmmangement und/oder umfassendes Datenlogging, so wird  einfach auf die Serien eWON Flexy und eWON CD zurückgegriffen, um die optimale Lösung zu realisieren.

Sicherheitsbedenken gibt es dabei von Kundenseite nur wenig. „Spätestens, wenn wir  erklären, dass wir uns nicht von außen in das Firmennetzwerk einwählen müssen,  sondern per GSM, LAN oder WLAN den Zugriff herstellen und die IT-Abteilung keine  besonderen Änderungen in den unternehmensspezifischen Sicherheitsrichtlinien und -maßnahmen für uns vornehmen muss, sind alle Hürden schnell überwunden“ erklärt Dominic Schott.

Hilfreich dabei ist sicherlich das zwischengeschaltete Online-Serviceportal Talk2M. Es  bietet für schodo einen komfortablen Zugriff auf die vielen Anlagen in der ganzen  Welt und für die Kunden maximale Sicherheit. Die industrielle, Cloud basierte Lösung Talk2M stellt mit derzeit 25 weltweit verteilten Servern nicht nur die Zuverlässigkeit  der VPN-gesicherten Kommunikation sicher, sondern protokolliert auch alle  Verbindungen. So lässt sich jeder Zugriff auch nachträglich nachvollziehen und sehr  einfach in Reports ausleiten. Die Kommunikation erfolgt über einen SSL-basierten  OpenVPN-Tunnel. Die ausgetauschten Informationen werden verschlüsselt übertragen  (SSL, 2048-Bit-Schlüssel) und ausschließlich authentifizierte Benutzer können sich  mit dem eWON Cosy-Router verbinden.

Der Anwender hat zudem die volle Zugriffskontrolle: Er kann definieren, welche  Benutzer auf welche Geräte zugreifen dürfen, denn das Portal Talk2M Pro erlaubt die Deklaration von Benutzer- und Gerätegruppen. Der Administrator kann so sehr  differenziert die verschiedenen Zugriffsrechte und Ansichten zuweisen  (Rollendefinition). Eine streng reglementierbare Benutzeranmeldung sorgt für weitere Sicherheit. Die Passwörter müssen etwa bestimmten Regeln entsprechen  (Mindestlänge, Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erforderlich,  begrenzte Gültigkeitsdauer, Benutzung alter Passwörter nicht erlaubt). Hinzu kommt  eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, bestehend aus dem Password und einem  zusätzlichen SMS-Schlüssel.

Weiterer Pluspunkt der Wachendorff-Lösung: Sie ist offen für Steuerungen aller  namhaften Hersteller – und das ist besonders im Anlagenbau wichtig, wo man auf  Kundenwünsche eingehen und unterschiedliche Fabrikate verbauen muss. 

„Wir arbeiten nun schon ein gutes Jahrzehnt mit Wachendorff zusammen, haben die  unterschiedlichsten Produkte eingesetzt und waren bisher immer höchst zufrieden“ fasst Dominic Schott zusammen. „Auch, wenn wir schwierige Fälle hatten, war immer  schnell jemand erreichbar, der uns weiter helfen konnte“ bringt der Elektroingenieur die Vorteile des flexiblen Mittelständlers auf den Punkt.

Momentan steht gerade ein Schaltschrank in der Halle in Aschaffenburg, der später in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen soll. Auch hier wieder an Bord: eWON Cosy VPN-Fernwartungsrouter – diesmal im Zusammenspiel mit einer SPS von Siemens.

Veröffentlicht am September 13, 2017 - (61 views)
Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co.
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