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Die Eleganz fahrerloser Transportsysteme – wie ein neues Positioniersystem zwei Technologien vereint

Sensorik

Mit der Kombination von Farbbandverfolgung und Codelesung ist der PGV die geeignete Lösungen für fahrerlose Transportsysteme.
Mit der Kombination von Farbbandverfolgung und Codelesung ist der PGV die geeignete Lösungen für fahrerlose Transportsysteme.
Einfache Navigation durch Farbband und Data Matrix Control Codes
Einfache Navigation durch Farbband und Data Matrix Control Codes
Immer exakt positioniert mit dem Data Matrix Positionierband
Immer exakt positioniert mit dem Data Matrix Positionierband

Bildverarbeitung ist eine der Schlüsseltechnologien zur Rationalisierung von industriellen Anlagen und Maschinen, wovon ebenso der Logistikbereich profitiert. Besonders hier werden oftmals noch fahrerlose Transportsysteme (FTS) auf Basis induktiver oder magnetischer Technologien verwendet, obwohl diese hohe Anschaffungs- als auch Montageaufwandskosten verursachen. Deutlich eleganter löst diese Aufgabe der neue Vision Sensor "PGV", ein kompaktes All-Inclusive-System, das auf die Detektion von Farbbändern und Data Matrix Codes optimiert ist.

 

Stellen Sie sich ein Positioniersystem vor, welches unabhängig von Umgebungseinflüssen wie z.B. Fremdlicht oder Oberflächenbeschaffenheit handelt. Ein System, das dank eines optischen Farbbands steuern kann, sich bzw. Transportsysteme durch Data Matrix Codes positioniert und durch Steuercodes navigiert. Ein System, welches mittels einzigartiger Kombination zweier Technologien die Steuerung von fahrerlosen Transportsystemen optimal löst, ein System namens PGV - Position Guided Vision.

Leading the way - Zukunftstechnologie in der Spurverfolgung
Der PGV besteht aus einem Vision Sensor, einem Farbband und ggf. einem Data Matrix Band und kann bei Bedarf auch einen Control Code beinhalten. Mit dieser Auswahl steht der freien Navigation von FTS nichts mehr im Wege. Die integrierte LED-Beleuchtung detektiert z.B. farbige Spurbänder mit fester oder frei einstellbarer Breite. Währenddessen wird ununterbrochen der Wert "Y" an die Fahrzeugsteuerung gesandt. "Y" ist dabei der Wert von Bildmitte PGV zur realen Mitte des Spurbandes. Falls eine exakte X-Position in der Anwendung benötigt wird, so kann ein Data Matrix Band auf das Spurband geklebt werden und schon sendet der PGV beide Werte, sowohl "Y als auch "X".

Die Relevanz des Control Codes
In den meisten Anwendungen reicht ein Ring als Spur nicht aus. Es müssen Abzweigungen oder auch Kreuzungen gefahren werden. Der Control Code - vor eine Gabelung geklebt - ermöglicht es der Fahrzeugsteuerung, den rechten Weg zu finden, da dieser eine bestimmte Abzweigung im Layout als auch eine bestimmte Position kennzeichnet. So übermittelt der PGV die Control Code Nummer und die "Y"-Position, sobald er einen Control Code detektiert.

Die Daten "X", "Y" und Control Code Nummer sind die wichtigsten Daten, die generell übermittelt werden. Anwender erhalten hierbei eine Vielzahl von Informationen, z.B. in welchem Winkel der PGV über der Spur steht. Und unter Verwendung des Data Matrix Bands sogar wie die Geschwindigkeit des Positioniersystems ist und die aktuelle Performance des Systems.

Sollte eine Spur nicht ausreichen, kann ohne Anpassung des PGV direkt eine zweite Spur parallel verlegt werden. In diesem Fall werden alle Daten doppelt, also für zwei Spuren, an die Fahrzeugsteuerung geliefert.

Großes Lesefenster in Kombination mit einer 2D-Bildaufnahme erkennt beschädigte und verschmutzte Spurbänder
Dank der leistungsfähigen integrierten Signalverarbeitung des Kamerasystems werden sowohl die X- und Y-Position, die Geschwindigkeit, der Winkel als auch der Betriebsstatus jederzeit genau erfasst und kontinuierlich gemeldet. Das breite Lesefenster erlaubt beliebige Abzweigungen, Kreuzungen und selbst enge Kurven bei stets exakter Positionsrückmeldung. Auch Spurbandunterbrechungen oder Verschmutzungen werden toleriert und führen zu keinerlei Einschränkungen.

Sichere Spurverfolgung von aufgemalten oder geklebten Farbbändern selbst bei stark reflektierendem Untergrund
Seine revolutionäre Kameratechnik macht den PGV gegen Umgebungslicht völlig unempfindlich. Auch von einer Verschmutzung oder Beschädigung des Farbbandes oder der Codes lässt er sich nicht beirren. Glänzende Böden, wechselndes Umgebungslicht und starke Lichtreflexe stören herkömmliche optische Positioniersysteme, weil die Wahl von Blende, Objektiv und Verschlusszeit nicht ausgewogen ist. Beim neuen Positioniersystem PGV ist die Optik rein auf die "Region of Interest" ausgerichtet und die Wahl von Blende und Shutter-Zeit mit optimaler Beleuchtung abgestimmt. Damit ist eine Überbelichtung physikalisch ausgeschlossen, und das Umgebungslicht kann die Leseleistung nicht beeinträchtigen. Das Farbband zur Spurverfolgung, welches in Breite und Farbe beliebig wählbar ist, muss deshalb auch nicht mehr durch Kontrastbänder optisch vom Bodenbelag getrennt werden.

Kompaktes Gehäuse passt selbst in kleinste FTS
Ob kleine oder große Fahrzeuge, Montageplatz ist immer ein Thema. Der PGV Sensor wird immer unten am Fahrzeug montiert sein mit direkter Blickrichtung zum Boden, da dort das Spurband klebt. Der optimale Abstand von 100 mm wurde bewusst gewählt, um genügend Bodenfreiheit zum Schutz gegen Zerstörung von herum liegenden Gegenständen zu haben. Bedingt durch sein kompaktes Gehäuse mit 70x70x51 mm Abmessung bietet der PGV in Bezug auf Toleranz, Neigung oder Verkippung jede Freiheit, die sich Monteure wünschen.

Einfache Montage und Inbetriebnahme durch Plug & Play
Mit seiner überlegenen Hard- und Software sorgt der PGV für hohe Prozesssicherheit, flexibles Handling und Kosteneffizienz. Die integrierte universale Schnittstelle zu allen gängigen Feldbussen und Leitsystemen ermöglicht die Einbindung des Positioniersystems nach dem Plug-and-Play- Prinzip. Kurzum: die ideale Lösung für fahrerlose Transportsysteme in der Intralogistik, Lager- und Fördertechnik, Automobilindustrie, Druck- und Papierindustrie, im Gesundheitswesen und in vielen weiteren Bereichen.

Schnittstelle... die Qual der Wahl
... oder auch nicht! Mit dem PGV Sensor sind Sie nicht an eine bestimmte Fahrzeugsteuerung festgelegt. Den PGV Sensor bekommen Sie mit einer herkömmlichen seriellen RS485 Schnittstelle, den weit verbreiteten Profibus oder CANopen Schnittstelle, sowie die zukunftsweisenden Ethernet basierten Schnittstellen Profinet und Ethernet IP. Unabhängig der gewählten Schnittstelle stehen immer exakt die gleichen Ausgangsdaten der Fahrzeugsteuerung zur Verfügung. Ein Wechsel von einer zur anderen Peripherie ist somit sehr einfach und ohne großen Aufwand verbunden.

Einspareffekte: Geringer Material- und Arbeitsaufwand
Über die technischen Hintergründe müssen sich die Anwender keine Gedanken machen. Sie werden nicht mit komplexer Vision Technologie konfrontiert, sondern profitieren von den Stärken eines fortschrittlichen Systems. Z. B. Reflexionen: zum Ausgleich unterschiedlicher Reflexionseigenschaften sowie unterschiedliche Farben des Untergrundes ist beispielsweise die automatische Belichtungsregelung verantwortlich. Positionierlösungen auf Basis der PGV arbeiten unabhängig von Alter und Zustand des Spurbandes hochgenau und sind weitgehend wartungsfrei sowie unempfindlich gegenüber Fehlereinflüssen. Der Vision Sensor erlaubt sogar die Verwendung x-beliebiger farbigen Spurbänder geklebt oder gemalt.

Veröffentlicht am Oktober 10, 2014 - (598 views)
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