Industrie 4.0 und Edge Analytics. Warum Edge Analytics Teil Ihrer Strategie für das Industrial Internet of Things (IIoT) sein sollte

In einem Bericht von Forrester aus dem Jahr 2019 gaben 69 Prozent der befragten Entscheidungsträger an, dass die Priorisierung von IoT-Prozessen am Edge ihre Fähigkeit verbessern würde, IoT-Ziele zu erreichen. Und damit liegen sie nicht falsch. Letztlich wird es nicht möglich sein, alle Daten in der Cloud zu speichern und zu überwachen – und hier bietet Edge Analytics eine Alternative. Johan Jonzon, CMO und Mitbegründer von Crosser, einem Edge Analytics-Pionier für das Industrial Internet of Things (IIoT), erläutert, warum Edge Analytics in der Fertigungsbranche ein wichtiger Teil einer IIoT-Strategie sollte.

  • Industrie 4.0 und Edge Analytics. Warum Edge Analytics Teil Ihrer Strategie für das Industrial Internet of Things (IIoT) sein sollte
    Industrie 4.0 und Edge Analytics. Warum Edge Analytics Teil Ihrer Strategie für das Industrial Internet of Things (IIoT) sein sollte
  • Industrie 4.0 und Edge Analytics. Warum Edge Analytics Teil Ihrer Strategie für das Industrial Internet of Things (IIoT) sein sollte
    Industrie 4.0 und Edge Analytics. Warum Edge Analytics Teil Ihrer Strategie für das Industrial Internet of Things (IIoT) sein sollte

Laut ei­ner Prog­no­se von Gart­ner wer­den im Jahr 2025 mehr als 75 Pro­zent der von Un­ter­neh­men ge­ne­ri­er­ten Da­ten au­ßer­halb her­köm­mli­cher Re­chen­zent­ren oder der Cloud ge­ne­riert und ver­ar­bei­tet wer­den. Der Zu­griff auf re­le­van­te Da­ten an ei­nem zen­tra­len Ort, ent­we­der in ei­ner Cloud oder in ei­nem Re­chen­zent­rum, ist zur Ent­schei­dungs­fin­dung und das Er­rei­chen von Ge­schäfts­zie­len von ent­schei­den­der Be­deu­tung. Un­ter­neh­men müs­sen da­her si­cher­stel­len, dass Da­ten schnel­ler, si­che­rer und kos­ten­güns­ti­ger emp­fan­gen wer­den, in­dem sie Edge Ana­lytics zu eiv­nem zen­tra­len Be­stand­teil ih­rer IIoT-Stra­te­gie ma­chen.

Edge Ana­lytics be­zeich­net das Er­fas­sen, Ver­ar­bei­ten und Ana­ly­sie­ren von Da­ten an oder in der Nä­he der Ma­schi­ne oder ei­nes an­de­ren an­ge­schlos­se­nen Ge­räts am Rand („Edge“) des Netz­werks.

In­ter­na­tio­na­le Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten ha­ben die Vor­tei­le von Edge Ana­lytics früh­zei­tig er­kannt und in­ves­tie­ren be­reits in die­sem Be­reich. Im Ja­nu­ar 2020 er­warb App­le das Star­t­up-Un­ter­neh­men Xnor.ai, das küns­tli­che In­tel­li­genz (KI) ein­setzt, um De­ep-Learn­ing-Ana­ly­se­mo­del­le auf Edge-Ge­rä­ten wie Smart­pho­nes, Ka­me­ras und Droh­nen an­zu­wen­den. Goog­le Cloud und Ama­zon AWS ha­ben eben­falls auf IoT-fo­kus­sier­te Edge-Pro­duk­te ent­wi­ckelt. Und Her­stel­ler, die ih­re Pro­zes­se ver­bes­sern und In­dus­trie 4.0-Tech­no­lo­gi­en ein­füh­ren wol­len, neh­men die­sen Trend eben­falls zur Kennt­nis.

Edge-Sys­te­me bie­ten zahl­rei­che Vor­tei­le für die Fer­ti­gungs­in­dus­trie. Re­le­van­te Da­ten kön­nen vom Edge aus über­tra­gen wer­den, so­dass Un­ter­neh­men in Echt­zeit auf Er­eig­nis­se rea­gie­ren kön­nen. Die ge­rin­ge­re Dis­tanz zwi­schen Edge und End­be­nut­zer er­mög­licht ei­ne schnel­le­re Da­ten­ana­ly­se und ei­ne ver­bes­ser­te Ent­schei­dungs­fin­dung.

Ne­ben schnel­le­ren Ein­bli­cken macht die schie­re Men­ge von Da­ten, die ver­bun­de­ne Ge­rä­te ge­ne­rie­ren, Edge Ana­lytics zu ei­ner Not­wen­dig­keit. Laut der In­ter­na­tio­nal Da­ta Cor­po­ra­ti­on (IDC) wird „je­de ver­netz­te Per­son auf der Welt im Jahr 2025 min­des­tens al­le 18 Se­kun­den ei­ne di­gi­ta­le Da­ten­in­ter­ak­ti­on mit ei­nem der Mil­li­ar­den von IoT-Ge­rä­ten durch­füh­ren, was vo­raus­sicht­lich mehr als 90 Zet­ta­byte (ZB) an Da­ten ge­ne­rie­ren wird“. Wenn wir au­ßer­dem be­trach­ten, wie vie­le IIoT-Ge­rä­te in ei­ner in­tel­li­gen­ten Fer­ti­gungs­an­la­ge ver­füg­bar sind, wird schnell deut­lich, wa­rum der Edge für die Fer­ti­gungs­in­dus­trie so wich­tig ist.

Stra­te­gie am Edge

Her­stel­ler müs­sen al­le ih­re Ge­rä­te ver­wal­ten, um Wett­be­werbs­vor­tei­le zu er­zie­len, und dies auf ei­ne Art und Wei­se, die zum Be­trieb ih­rer An­la­ge passt. In die­sem Be­reich kann Edge Ana­lytics Her­stel­ler da­bei un­ter­stüt­zen, ih­re Un­ter­neh­mens­zie­le zu er­rei­chen – aber wie?

Ver­schie­dens­te Ge­rä­te, wie in­tel­li­gen­te Fer­ti­gungs­an­la­gen oder Pro­duk­ti­ons­ma­schi­nen, kön­nen in In­dus­trie 4.0-Um­ge­bun­gen von Edge Ana­lytics pro­fi­tie­ren. Di­gi­ta­li­sier­te An­la­gen ver­las­sen sich zu­neh­mend auf in­te­grier­te Sen­so­ren in der Fer­ti­gungs­stra­ße, auf ver­netz­te Ro­bo­ter im Werk und auf Ge­rä­ten so­wie As­sets im Feld, die de­ren Zu­stand über­wa­chen. Je­des die­ser Ge­rä­te ge­ne­riert kri­tisch-wich­ti­ge Da­ten, die ver­ar­bei­tet wer­den müs­sen und auf die rea­giert wer­den soll­te, um ei­nen schlan­ken und ef­fi­zien­ten Be­trieb zu un­ter­stüt­zen. Ins­be­son­de­re kann Edge Ana­lytics in In­dus­trie 4.0-Sze­na­ri­en ei­ne ent­schei­den­de Rol­le beim Über­wa­chen der An­la­gen­leis­tung spie­len. Die schnel­le Da­ten­ana­ly­se von Edge-Sys­te­men kann da­zu bei­tra­gen, Ge­rä­te­aus­fäl­le und Be­triebs­un­ter­bre­chun­gen zu ver­hin­dern. Dar­über hin­aus kön­nen Edge-Sys­te­me da­zu bei­tra­gen, die Ef­fi­zi­enz zu ver­bes­sern und Kos­ten zu sen­ken. 

Be­trach­ten wir als Bei­spiel den An­la­gen­zu­stand. Edge Ana­lytics kann zur Un­ter­stüt­zung von zu­stands­ba­sier­ter War­tung (CBM) ein­ge­setzt wer­den, die Sen­sor­da­ten nutzt, um die Ge­rä­te­sta­tus zu be­wer­ten. Die Da­ten von den Ge­rä­ten wer­den an ei­nen zen­tra­len End­punkt ge­sen­det, und zwar we­sent­lich schnel­ler als bei ir­gend­ei­ner Cloud-Lö­sung. Auf die­se Wei­se kön­nen Werks­lei­ter so­fort auf Ein­bli­cke rea­gie­ren und ei­ne War­tungs­stra­te­gie ent­wi­ckeln. 

Der Ein­satz von Edge Ana­lytics auf die­sem Ge­biet kann An­la­gen­aus­fäl­le re­du­zie­ren und Be­triebs­kos­ten spa­ren. Da­bei wird ge­schätzt, dass Un­ter­neh­men bis zu 50 % ih­res jähr­li­chen War­tungs­bud­gets zu­rück­ge­win­nen kön­nen, wenn sie ih­re War­tungs­in­ves­ti­tio­nen am An­la­gen­zu­stand aus­rich­ten.
Au­ßer­dem ent­ste­hen we­ni­ger Kos­ten für das zen­tra­le Spei­chern, Über­tra­gen und Ver­wal­ten von Da­ten, da die Da­ten be­reits am Edge ana­ly­siert, ge­fil­tert und re­du­ziert wer­den kön­nen. Schließ­lich sind Si­cher­heit und Da­ten­schutz bei Edge Ana­lytics ein ge­rin­ge­res Prob­lem als bei zen­tra­len Cloud-An­bie­tern, da es we­ni­ger wahr­schein­lich ist, dass Da­ten ab­ge­fan­gen wer­den.

Edge Ana­lytics ist äu­ßerst viel­sei­tig, so dass An­la­gen je­der Art und je­den Al­ters die Tech­no­lo­gie ver­wen­den kön­nen. Bei­spiels­wei­se wird Edge Ana­lytics auch zur Har­mo­ni­sie­rung von Da­ten ver­wen­det, wo­bei ver­schie­de­ne Da­ten­be­stän­de aus Grün­den der Ma­schi­nen­kom­pa­ti­bi­li­tät in ein ge­mein­sa­mes For­mat kon­ver­tiert wer­den. Dies ist ide­al für Fa­bri­ken mit Alt­ge­rä­ten, die Da­ten auf un­ter­schied­li­che Wei­se er­fas­sen, und es ge­währ­leis­tet, dass al­le Ge­rä­te – alt oder neu – in das Edge-Sys­tem in­te­griert wer­den kön­nen. 

Ge­rä­te­da­ten auf­de­cken

Ein Her­stel­ler, der von Edge Ana­lytics-Soft­wa­re pro­fi­tiert hat, ist Rub­b­le Mas­ter, ein Spe­zia­list für mo­bi­le Ge­rä­te in der mi­ne­ral­ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie.

Rub­b­le Mas­ter woll­te ih­re Da­ten aus mehr als 4.000 Ma­schi­nen welt­weit bes­v­ser nut­zen. Ins­be­son­de­re such­te Rub­b­le Mas­ter nach Edge-Soft­wa­re, die es ih­rer Ge­rä­te­flot­te er­mög­li­chen wür­de, Da­ten zu er­fas­sen, zu fil­tern und zu spei­chern, um Be­die­nern wert­vol­le Ein­bli­cke in den Zu­stand und den Sta­tus der Ma­schi­ne zu bie­ten und ei­ne bes­se­re Ver­bin­dung zu End­be­nut­zern zu er­zie­len. Zu die­sem Zweck ent­schied sich das Un­ter­neh­men für Cros­ser, und spe­ziell die Low-Code-Platt­form für die Strea­ming-Ana­ly­se.

Rub­b­le Mas­ter war hoch­zu­frie­den mit der Soft­wa­re von Cros­ser und lob­te ih­re „Ef­fi­zi­enz, Zu­ver­läs­sig­keit und Fle­xi­bi­li­tät“. Mar­kus Gaggl, Chief Tech­no­lo­gy Of­fi­cer (CTO) bei Rub­b­le Mas­ter, sag­te da­zu: „Wir sind über­zeugt, dass Edge Ana­lytics der Schlüs­sel zum Auf­de­cken von Ge­rä­te­da­ten ist.“ Da Cros­ser Her­stel­lern hilft, die­se Vor­tei­le über Edge-Soft­wa­re zu rea­li­sie­ren, wur­de das Un­ter­neh­men von Start Us In­sights kürz­lich als ei­nes der 5 bes­ten Edge Ana­lytics-Star­tups der Welt aner­kannt. 

Vor nur zwei Jah­ren war es für Her­stel­ler noch Wunsch­den­ken, Edge Ana­lytics ein­zu­set­zen, um ih­re IIoT-Zie­le zu er­rei­chen. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass heu­te mehr und mehr Un­ter­neh­men wie Rub­b­le Mas­ter – und auch Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten wie App­le und Ama­zon – die Lö­sung ein­set­zen, ist es jetzt je­doch deut­lich ge­wor­den, dass Edge Ana­lytics die IIoT-Stra­te­gi­en von Her­stel­lern ef­fek­tiv un­ter­stüt­zen kann. Durch die Da­ten­ver­ar­bei­tung am Edge kön­nen Her­stel­ler schnel­ler Ein­bli­cke in ih­re Pro­zes­se ge­win­nen und ih­re Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe ef­fi­zien­ter ver­wal­ten. 

Über Cros­ser Tech­no­lo­gies

Cros­ser ist ein schwe­di­sches Soft­wa­re­un­ter­neh­men mit In­stal­la­tio­nen in über 20 ver­schie­de­nen Län­dern, das ei­ne Low-Code-Soft­wa­re­platt­form für Strea­ming Ana­lytics, Au­to­ma­ti­sie­rung und In­te­gra­ti­on ent­wi­ckelt hat, die in be­lie­bi­gen Set­ups ver­wen­det wer­den kann – am Edge, am Stand­ort oder in der Cloud. Ziel ist es, die Kom­ple­xi­tät zu ver­rin­gern, die Ent­wick­lung zu ver­ein­fa­chen und Nicht-Pro­gram­mie­rern zu er­mög­li­chen, schnell In­no­va­tio­nen zu ent­wi­ckeln und die Ge­samt­be­triebs­kos­ten dras­tisch zu sen­ken.  Die Soft­wa­re eig­net sich ide­al für Un­ter­neh­mens­kun­den aus ver­schie­de­nen in­dus­tri­el­len Bran­chen wie Pro­zess­in­dus­trie, Fer­ti­gung, Ver­sor­gung und an­de­re Sek­to­ren mit vie­len As­sets. Die mo­du­la­ren und fle­xib­len Lö­sun­gen er­mög­li­chen vie­le ver­schie­de­ne An­wen­dungs­be­rei­che, dar­un­ter In­dus­trie 4.0, in­dus­tri­el­les IoT und Hy­brid­in­te­gra­ti­on der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on, die Gart­ner auch „Hy­per Au­to­ma­ti­on“ nennt.

Laut ei­ner Prog­no­se von Gart­ner wer­den im Jahr 2025 mehr als 75 Pro­zent der von Un­ter­neh­men ge­ne­ri­er­ten Da­ten au­ßer­halb her­köm­mli­cher Re­chen­zent­ren oder der Cloud ge­ne­riert und ver­ar­bei­tet wer­den. Der Zu­griff auf re­le­van­te Da­ten an ei­nem zen­tra­len Ort, ent­we­der in ei­ner Cloud oder in ei­nem Re­chen­zent­rum, ist zur Ent­schei­dungs­fin­dung und das Er­rei­chen von Ge­schäfts­zie­len von ent­schei­den­der Be­deu­tung. Un­ter­neh­men müs­sen da­her si­cher­stel­len, dass Da­ten schnel­ler, si­che­rer und kos­ten­güns­ti­ger emp­fan­gen wer­den, in­dem sie Edge Ana­lytics zu eiv­nem zen­tra­len Be­stand­teil ih­rer IIoT-Stra­te­gie ma­chen.

Edge Ana­lytics be­zeich­net das Er­fas­sen, Ver­ar­bei­ten und Ana­ly­sie­ren von Da­ten an oder in der Nä­he der Ma­schi­ne oder ei­nes an­de­ren an­ge­schlos­se­nen Ge­räts am Rand („Edge“) des Netz­werks.

In­ter­na­tio­na­le Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten ha­ben die Vor­tei­le von Edge Ana­lytics früh­zei­tig er­kannt und in­ves­tie­ren be­reits in die­sem Be­reich. Im Ja­nu­ar 2020 er­warb App­le das Star­t­up-Un­ter­neh­men Xnor.ai, das küns­tli­che In­tel­li­genz (KI) ein­setzt, um De­ep-Learn­ing-Ana­ly­se­mo­del­le auf Edge-Ge­rä­ten wie Smart­pho­nes, Ka­me­ras und Droh­nen an­zu­wen­den. Goog­le Cloud und Ama­zon AWS ha­ben eben­falls auf IoT-fo­kus­sier­te Edge-Pro­duk­te ent­wi­ckelt. Und Her­stel­ler, die ih­re Pro­zes­se ver­bes­sern und In­dus­trie 4.0-Tech­no­lo­gi­en ein­füh­ren wol­len, neh­men die­sen Trend eben­falls zur Kennt­nis.

Edge-Sys­te­me bie­ten zahl­rei­che Vor­tei­le für die Fer­ti­gungs­in­dus­trie. Re­le­van­te Da­ten kön­nen vom Edge aus über­tra­gen wer­den, so­dass Un­ter­neh­men in Echt­zeit auf Er­eig­nis­se rea­gie­ren kön­nen. Die ge­rin­ge­re Dis­tanz zwi­schen Edge und End­be­nut­zer er­mög­licht ei­ne schnel­le­re Da­ten­ana­ly­se und ei­ne ver­bes­ser­te Ent­schei­dungs­fin­dung.

Ne­ben schnel­le­ren Ein­bli­cken macht die schie­re Men­ge von Da­ten, die ver­bun­de­ne Ge­rä­te ge­ne­rie­ren, Edge Ana­lytics zu ei­ner Not­wen­dig­keit. Laut der In­ter­na­tio­nal Da­ta Cor­po­ra­ti­on (IDC) wird „je­de ver­netz­te Per­son auf der Welt im Jahr 2025 min­des­tens al­le 18 Se­kun­den ei­ne di­gi­ta­le Da­ten­in­ter­ak­ti­on mit ei­nem der Mil­li­ar­den von IoT-Ge­rä­ten durch­füh­ren, was vo­raus­sicht­lich mehr als 90 Zet­ta­byte (ZB) an Da­ten ge­ne­rie­ren wird“. Wenn wir au­ßer­dem be­trach­ten, wie vie­le IIoT-Ge­rä­te in ei­ner in­tel­li­gen­ten Fer­ti­gungs­an­la­ge ver­füg­bar sind, wird schnell deut­lich, wa­rum der Edge für die Fer­ti­gungs­in­dus­trie so wich­tig ist.

Stra­te­gie am Edge
Her­stel­ler müs­sen al­le ih­re Ge­rä­te ver­wal­ten, um Wett­be­werbs­vor­tei­le zu er­zie­len, und dies auf ei­ne Art und Wei­se, die zum Be­trieb ih­rer An­la­ge passt. In die­sem Be­reich kann Edge Ana­lytics Her­stel­ler da­bei un­ter­stüt­zen, ih­re Un­ter­neh­mens­zie­le zu er­rei­chen – aber wie?

Ver­schie­dens­te Ge­rä­te, wie in­tel­li­gen­te Fer­ti­gungs­an­la­gen oder Pro­duk­ti­ons­ma­schi­nen, kön­nen in In­dus­trie 4.0-Um­ge­bun­gen von Edge Ana­lytics pro­fi­tie­ren. Di­gi­ta­li­sier­te An­la­gen ver­las­sen sich zu­neh­mend auf in­te­grier­te Sen­so­ren in der Fer­ti­gungs­stra­ße, auf ver­netz­te Ro­bo­ter im Werk und auf Ge­rä­ten so­wie As­sets im Feld, die de­ren Zu­stand über­wa­chen. Je­des die­ser Ge­rä­te ge­ne­riert kri­tisch-wich­ti­ge Da­ten, die ver­ar­bei­tet wer­den müs­sen und auf die rea­giert wer­den soll­te, um ei­nen schlan­ken und ef­fi­zien­ten Be­trieb zu un­ter­stüt­zen. Ins­be­son­de­re kann Edge Ana­lytics in In­dus­trie 4.0-Sze­na­ri­en ei­ne ent­schei­den­de Rol­le beim Über­wa­chen der An­la­gen­leis­tung spie­len. Die schnel­le Da­ten­ana­ly­se von Edge-Sys­te­men kann da­zu bei­tra­gen, Ge­rä­te­aus­fäl­le und Be­triebs­un­ter­bre­chun­gen zu ver­hin­dern. Dar­über hin­aus kön­nen Edge-Sys­te­me da­zu bei­tra­gen, die Ef­fi­zi­enz zu ver­bes­sern und Kos­ten zu sen­ken. 

Be­trach­ten wir als Bei­spiel den An­la­gen­zu­stand. Edge Ana­lytics kann zur Un­ter­stüt­zung von zu­stands­ba­sier­ter War­tung (CBM) ein­ge­setzt wer­den, die Sen­sor­da­ten nutzt, um die Ge­rä­te­sta­tus zu be­wer­ten. Die Da­ten von den Ge­rä­ten wer­den an ei­nen zen­tra­len End­punkt ge­sen­det, und zwar we­sent­lich schnel­ler als bei ir­gend­ei­ner Cloud-Lö­sung. Auf die­se Wei­se kön­nen Werks­lei­ter so­fort auf Ein­bli­cke rea­gie­ren und ei­ne War­tungs­stra­te­gie ent­wi­ckeln. 

Der Ein­satz von Edge Ana­lytics auf die­sem Ge­biet kann An­la­gen­aus­fäl­le re­du­zie­ren und Be­triebs­kos­ten spa­ren. Da­bei wird ge­schätzt, dass Un­ter­neh­men bis zu 50 % ih­res jähr­li­chen War­tungs­bud­gets zu­rück­ge­win­nen kön­nen, wenn sie ih­re War­tungs­in­ves­ti­tio­nen am An­la­gen­zu­stand aus­rich­ten.
Au­ßer­dem ent­ste­hen we­ni­ger Kos­ten für das zen­tra­le Spei­chern, Über­tra­gen und Ver­wal­ten von Da­ten, da die Da­ten be­reits am Edge ana­ly­siert, ge­fil­tert und re­du­ziert wer­den kön­nen. Schließ­lich sind Si­cher­heit und Da­ten­schutz bei Edge Ana­lytics ein ge­rin­ge­res Prob­lem als bei zen­tra­len Cloud-An­bie­tern, da es we­ni­ger wahr­schein­lich ist, dass Da­ten ab­ge­fan­gen wer­den.

Edge Ana­lytics ist äu­ßerst viel­sei­tig, so dass An­la­gen je­der Art und je­den Al­ters die Tech­no­lo­gie ver­wen­den kön­nen. Bei­spiels­wei­se wird Edge Ana­lytics auch zur Har­mo­ni­sie­rung von Da­ten ver­wen­det, wo­bei ver­schie­de­ne Da­ten­be­stän­de aus Grün­den der Ma­schi­nen­kom­pa­ti­bi­li­tät in ein ge­mein­sa­mes For­mat kon­ver­tiert wer­den. Dies ist ide­al für Fa­bri­ken mit Alt­ge­rä­ten, die Da­ten auf un­ter­schied­li­che Wei­se er­fas­sen, und es ge­währ­leis­tet, dass al­le Ge­rä­te – alt oder neu – in das Edge-Sys­tem in­te­griert wer­den kön­nen. 

Ge­rä­te­da­ten auf­de­cken
Ein Her­stel­ler, der von Edge Ana­lytics-Soft­wa­re pro­fi­tiert hat, ist Rub­b­le Mas­ter, ein Spe­zia­list für mo­bi­le Ge­rä­te in der mi­ne­ral­ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie.

Rub­b­le Mas­ter woll­te ih­re Da­ten aus mehr als 4.000 Ma­schi­nen welt­weit bes­v­ser nut­zen. Ins­be­son­de­re such­te Rub­b­le Mas­ter nach Edge-Soft­wa­re, die es ih­rer Ge­rä­te­flot­te er­mög­li­chen wür­de, Da­ten zu er­fas­sen, zu fil­tern und zu spei­chern, um Be­die­nern wert­vol­le Ein­bli­cke in den Zu­stand und den Sta­tus der Ma­schi­ne zu bie­ten und ei­ne bes­se­re Ver­bin­dung zu End­be­nut­zern zu er­zie­len. Zu die­sem Zweck ent­schied sich das Un­ter­neh­men für Cros­ser, und spe­ziell die Low-Code-Platt­form für die Strea­ming-Ana­ly­se.

Rub­b­le Mas­ter war hoch­zu­frie­den mit der Soft­wa­re von Cros­ser und lob­te ih­re „Ef­fi­zi­enz, Zu­ver­läs­sig­keit und Fle­xi­bi­li­tät“. Mar­kus Gaggl, Chief Tech­no­lo­gy Of­fi­cer (CTO) bei Rub­b­le Mas­ter, sag­te da­zu: „Wir sind über­zeugt, dass Edge Ana­lytics der Schlüs­sel zum Auf­de­cken von Ge­rä­te­da­ten ist.“ Da Cros­ser Her­stel­lern hilft, die­se Vor­tei­le über Edge-Soft­wa­re zu rea­li­sie­ren, wur­de das Un­ter­neh­men von Start Us In­sights kürz­lich als ei­nes der 5 bes­ten Edge Ana­lytics-Star­tups der Welt aner­kannt. 

Vor nur zwei Jah­ren war es für Her­stel­ler noch Wunsch­den­ken, Edge Ana­lytics ein­zu­set­zen, um ih­re IIoT-Zie­le zu er­rei­chen. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass heu­te mehr und mehr Un­ter­neh­men wie Rub­b­le Mas­ter – und auch Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten wie App­le und Ama­zon – die Lö­sung ein­set­zen, ist es jetzt je­doch deut­lich ge­wor­den, dass Edge Ana­lytics die IIoT-Stra­te­gi­en von Her­stel­lern ef­fek­tiv un­ter­stüt­zen kann. Durch die Da­ten­ver­ar­bei­tung am Edge kön­nen Her­stel­ler schnel­ler Ein­bli­cke in ih­re Pro­zes­se ge­win­nen und ih­re Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe ef­fi­zien­ter ver­wal­ten. 

Über Cros­ser Tech­no­lo­gies
Cros­ser ist ein schwe­di­sches Soft­wa­re­un­ter­neh­men mit In­stal­la­tio­nen in über 20 ver­schie­de­nen Län­dern, das ei­ne Low-Code-Soft­wa­re­platt­form für Strea­ming Ana­lytics, Au­to­ma­ti­sie­rung und In­te­gra­ti­on ent­wi­ckelt hat, die in be­lie­bi­gen Set­ups ver­wen­det wer­den kann – am Edge, am Stand­ort oder in der Cloud. Ziel ist es, die Kom­ple­xi­tät zu ver­rin­gern, die Ent­wick­lung zu ver­ein­fa­chen und Nicht-Pro­gram­mie­rern zu er­mög­li­chen, schnell In­no­va­tio­nen zu ent­wi­ckeln und die Ge­samt­be­triebs­kos­ten dras­tisch zu sen­ken. 
Die Soft­wa­re eig­net sich ide­al für Un­ter­neh­mens­kun­den aus ver­schie­de­nen in­dus­tri­el­len Bran­chen wie Pro­zess­in­dus­trie, Fer­ti­gung, Ver­sor­gung und an­de­re Sek­to­ren mit vie­len As­sets. Die mo­du­la­ren und fle­xib­len Lö­sun­gen er­mög­li­chen vie­le ver­schie­de­ne An­wen­dungs­be­rei­che, dar­un­ter In­dus­trie 4.0, in­dus­tri­el­les IoT und Hy­brid­in­te­gra­ti­on der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on, die Gart­ner auch „Hy­per Au­to­ma­ti­on“ nennt.