Keramische Drucksensoren und ölgefüllte Drucksensoren

Für die Großserienproduktion von Drucktransmittern und die Integration in Systeme zur zur Messung oder Überwachung des Systemdrucks.

  • Keramische Drucksensoren und ölgefüllte Drucksensoren
    Keramische Drucksensoren und ölgefüllte Drucksensoren

BCM SENSOR fertigt und liefert hochwertige keramische Drucksensoren (Modell 301B) und ölgefüllte Drucksensoren (Modell 101B). Diese beiden Serien von Drucksensoren arbeiten nach dem piezoresistiven Prinzip und decken weite Messbereiche von 0~0,1bar bis 0~1000bar ab. Sie werden nicht nur für die Massenproduktion von Drucktransmittern verwendet, sondern auch in Systeme zur Messung oder Überwachung des Systemdrucks integriert.

Diese beiden Serien von Drucksensoren haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, wenn sie für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden, wie unten aufgeführt:

301B Keramische Drucksensoren

Vorteile:

  • hohe Korrosionsbeständigkeit dank des keramischen Materials,
  • kosteneffektiv für Anwendungen mit hohem Volumen, und
  • frei von jeglichem Füllöl oder Flüssigkeit.

Nachteile:

  • Erfordernis eines O-Rings zur Abdichtung des Sensors bei der Montage und
  • nur für Überdruckreferenz.

Geeignete Anwendungen:

  • Automobilindustrie,
  • Kompressor- und HVAC-Systeme und
  • biomedizinische Instrumentierung.

101B Ölgefüllte Drucksensoren

Vorteile:

  • in der Lage, Absolut-, Überdruck- (oder Relativ-) und versiegelte Überdruckreferenzen zu messen, 
  • in der Lage, Druck bis zu 100 mbar zu messen,
  • höherer Ausgang (>60mV @ 5Vdc Anregung), fünfmal höher als bei den Keramiksensoren,
  • höhere Genauigkeit bis zu 0,25%fs als die der Keramiksensoren, und
  • kann in Messumformer oder Systeme per Schweißverfahren eingebaut werden, ohne dass ein O-Ring zur Abdichtung benötigt wird.

Nachteile:

  • Füllung mit Silikonöl, und
  • Isolationsmembran sehr dünn.

Geeignete Anwendungen für:

  • Herstellung von Drucktransmittern und Druckkalibratoren, sowie,
  • Druckkontrolle oder Überwachung in pneumatischen und hydraulischen Systemen.

Um den unterschiedlichen Anforderungen der Druckanwendung gerecht zu werden, bietet BCM SENSOR verschiedene Optionen des Ausgangssignals und der elektrischen Schnittstelle an, z.B:

  • Ausgangssignal: Millivolt, 10%~90%Vc ratiometrisch, I2C, SPI, oder ZACwire;
  • Elektrische Schnittstelle: Stifte, fliegender Draht oder flexibles Flachkabel.

Weitere Details finden Sie in den Datenblättern 301B und 101B auf der BCM SENSOR Website.