Systematisches Energiemanagement zur einheitlichen Energieerfassung aller Standorte und Verwaltungseinheiten

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Deutschland will bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden, bei gleichzeitiger Halbierung des Primärenergieverbrauchs im Verhältnis zu 2008. Unternehmen müssen daher entscheidend und schnell ihre Energieeffizienz verbessern. Zur Umsetzung der neuen DIN EN ISO 50001:2018 braucht es ein einfaches und möglichst netzwerkintegriertes Energie Management System, das alle Produktionsstandorte und Verwaltungseinheiten unterstützt. Mit dem B-CON EnMS des Unternehmens ICONAG aus Idar-Oberstein steht ein solches System zur Verfügung.

Automatisierungstechnik

Rechenzentrum innen (Bildquelle: ITENOS)
Rechenzentrum innen (Bildquelle: ITENOS)
Zentrales Alarm- und Ereignis-Management mit Ankopplung an das hauseigene Ticketsystem Jira (Quelle ICONAG)
Zentrales Alarm- und Ereignis-Management mit Ankopplung an das hauseigene Ticketsystem Jira (Quelle ICONAG)

Nach einer dreijährigen Übergangszeit laufen am 21.8.2021 alle Zertifikate nach der alten ISO 50001:2011 ab. Nicht nur große und energieintensive Unternehmen sind jetzt gefordert. Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen, die bisher kein Audit entsprechend dieser Richtlinie durchgeführt haben, können ihre Energieeffizienz erheblich durch eine entsprechende Anpassung verbessern und zugleich Steuern sparen sowie von Umlagenzahlungen (EEG-Umlage) profitieren. Der Einsatz von B-CON, der von ICONAG entwickelten Software für herstellerneutrale Management- und Bedieneinrichtung (MBE) mit integriertem Energiemanagement-System, spart allein durch mehr Transparenz und eine effiziente Betriebsführung der Gebäudeautomation dauerhaft bis zu 40 Prozent Energie ein.

Die einfache Bedienbarkeit und Zukunftssicherheit von B-CON EnMS sowie schnelle Analyse- und Korrekturmöglichkeiten durch die direkte Kopplung mit der Gebäudeleittechnik beziehungsweise der Management- und Bedieneinrichtung ermöglichen Erfassung, Analyse, nachhaltige Verbesserung und betriebswirtschaftlich erfolgreiche Steuerung der Energieströme und Energieträger.

Durch die herstellerunabhängige Zusammenfassung aller Messstellen und Zähler in einem Energie Management System bei gleichzeitiger Nutzung der vorhandenen IT-Netzwerke und Infrastruktur zur Messwerterfassung und EnMS-Zugriff (per Browser) und der Einbeziehung sämtlicher für das Energie Management System relevanter Informationen, inklusive Witterungsbereinigung und Benchmarking verschiedener Standorte, erhalten die Nutzer punktgenaue, komfortable Auswertungen mit individuellen Energieberichten. Das Energie-Managementsystem (EnMS) zeigt Verbrauch und Lastspitzen sowie deren Verursacher in Echtzeit und ermöglicht die Durchführung verschiedener, liegenschaftsübergreifender Analysen und automatisierte Reports in einer Systemumgebung. So lassen sich beispielsweise mehrere Liegenschaften und Anlagen direkt miteinander vergleichen oder über eine Saison witterungsbereinigt bewerten. Durch eine in Bezug auf die IT-Sicherheit unkomplizierte Netzwerk-Integration und Systembedienung über Webbrowser sind Einrichtung und Betrieb durch eigene Mitarbeiter leistbar. 

Ein wirksames Energiemanagement und damit auch eine bessere Integration energetischer Fragestellungen in strategische Managementprozesse braucht verlässliche Steuerungselemente und Verantwortung. Mit B-CON EnMS von ICONAG können Unternehmen schnell und effektiv ihren energiewirtschaftlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wie das folgende Beispiel zeigt. 

Best Practice-Beispiel: ITENOS-Rechenzentren

Beim Betrieb von Rechenzentren spielen neben der Betriebssicherheit die Stromkosten und damit ein effizientes Energiemanagement eine wichtige Rolle. Das in die Gebäudeleittechnik integrierte Energiemanagement-System B-CON von ICONAG bietet deutliche Vorteile für die Telekom-Tochter ITENOS. 

Häufig werden Energie-Monitoring und -Controlling unabhängig von der Gebäudeleittechnik gesehen. Dabei ist es sinnvoll, die Erkennung eines Mehrverbrauchs, die Analyse von Fehlern (zum Beispiel aufgrund defekter oder falsch eingestellter Anlagen) sowie die anschließende Korrektur oder Reparatur über ein einziges System zu steuern. Die Telekom-Tochter ITENOS aus Bonn ist an fünf Standorten in Deutschland mit Rechenzentren vertreten. Seit 2018 nutzt sie die Vorteile eines Komplettsystems zur Steigerung der Ausfallsicherheit bei gleichzeitiger Senkung der Energiekosten. 

GLT und Energiemanagement in einem System für alle Standorte

„In den ITENOS-Rechenzentren wird die Gebäudeautomation durch den Einsatz unserer B-CON-Software für herstellerneutrale Management- und Bedieneinrichtung (MBE) mit integriertem Energiemanagement-System optimal komplettiert“, so Harald Puhl, Projektleiter bei ICONAG Leittechnik. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich allein durch mehr Transparenz und eine effiziente Betriebsführung der Gebäudeautomation bis zu 40 Prozent Energie einsparen lassen“. 

Mithilfe der Software B-CON lassen sich alle technischen Gewerke in den ITENOS- Rechenzentren standortübergreifend über ein System managen und bedienen. Dabei geht es immerhin um eine deutlich sechsstellige Zahl an Datenpunkten. Das integrierte Energie-Managementsystem (EnMS) zeigt Verbräuche und Lastspitzen sowie deren Verursacher in Echtzeit und ermöglicht die Durchführung verschiedener, liegenschaftsübergreifender Analysen und automatisierte Reports in einer Systemumgebung. So lassen sich beispielsweise mehrere Liegenschaften und Anlagen direkt miteinander vergleichen oder über eine Saison witterungsbereinigt bewerten. 

Unkomplizierte Migration - Dank BACnet

BACnet bildet die Basis für die herstellerübergreifende Vernetzung der Anlagentechnik. Durch die unkomplizierte Netzwerkintegration und die einfache Systembedienung über den Webbrowser sind Einrichtung und Betrieb durch ITENOS-Mitarbeiter leistbar. Dies biete viele Vorteile, erklärt Thomas Schreiner, Leiter Operations im Bereich Datacenter bei ITENOS, und beschreibt den Ablauf: „Der Retrofit eines Rechenzentrums im laufenden Betrieb muss sorgsam geplant werden. Mit der erarbeiteten Strategie werden unter anderem die vorhandenen GA-Systeme für BACnet ertüchtigt. Dadurch wird ein nahtloses Ablösen des vorhandenen Bestandssystems mit einer deutlichen Verbesserung des Alarm-Managements und Live-Monitoring ermöglicht, inklusive der Ankopplung an unser hausinternes Ticketsystem Jira. Dank eines vereinheitlichten Kennzeichnungssystems kann die Bezeichnung der Objekte und deren Funktionen direkt aus dem BACnet-Netzwerk ausgelesen und verarbeitet werden, ganz im Sinne des Building Information Management (BIM).“
 

Veröffentlicht am Juli 30, 2021 - (518 views)
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