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IEN D-A-CH WebMag Februar 2026Ausgabe #202 - 16/02/2026

IEN D-A-CH, verbindet Industrie und Anwender seit mehr als 40 Jahren. Relevante Informationen für Entwickler, Konstrukteure und das technische Management in allen Bereichen der diskreten Fertigung im deutschsprachigen Raum.

Video

10-Watt-DC/DC-Wandler in kompaktem Kunststoffgehäuse

#2

#3  Neues aus der Industrie: HANNOVER MESSE | ACE Stoßdämpfer

#4  Neues aus der Industrie: Fraunhofer Projekt zum digitalen Produktpass | Umsatzentwicklung Sensorik & Messtechnik

#5  Neues aus der Industrie: Advantech & AI EdgeLab | Verbundprojekt 'FlourBest'

#6  Inductive Automation (Anzeige)

#7  Automation Extended: Das volle Potenzial der Industrie ausschöpfen

#8  Die Vorteile der Cloud optimal nutzen

#9  Automatisierungstechnik: FLIR | OnLogic

#10  Automatisierungstechnik: Wiesemann & Theis | K.A. Schmersal | akYtec

#11  Automatisierungstechnik: eks Engel | Bernstein

#12  KI-gestütztes Condition Monitoring für rotierende Maschinen

#13  Sensorik & Messtechnik: SICK | Megatron

#14  Fit für 2027: Was sich mit der neuen EU-Maschinenverordnung wirklich ändert – Fokus auf Cybersicherheit, KI und Cobots

#15  Professionell gefaltet in Höchstgeschwindigkeit

#16  Motoren & Antriebstechnik: Stabilus | igus

#17  Elektrik & Elektronik: Hans Turck | Metz Connect

#18  Elektrik & Elektronik: Traco Electronic | TE Connectivity

#19  Index

#20  Kontakte TIMGlobal

Innovationen im Rampenlicht

Rund 80 Spre­cher*in­nen aus al­ler Welt ste­hen auf der neu­en Cen­ter Sta­ge der HAN­NO­VER MES­SE in Hal­le 25 im Ram­pen­licht. Un­ter ih­nen sind Vor­den­ker*in­nen, Fir­men­len­ker*in­nen, Wis­sen­schaft­ler*in­nen und Po­li­ti­ker*in­nen, die mit Mut und In­no­va­ti­ons­geist er­folg­reich neue We­ge be­schrei­ten und so zur Wei­ter­ent­wick­lung der in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­on bei­ge­tra­gen. Auf der kom­men­den Aus­ga­be der Mes­se, vom 20. -24. April ge­ben sie ex­klu­si­ve Ein­bli­cke in ih­re Ar­beit, ver­mit­teln pra­xis­re­le­van­tes Know-how und bie­ten ei­ne kla­re Ori­en­tie­rung, wenn es um die Zu­kunft der In­dus­trie geht. 

Zu den ers­ten be­stä­tig­ten Spre­che­rin­nen und Spre­chern zäh­len:

Cedrik Nei­ke, Mit­glied des Vor­stands der Sie­mens AG und CEO Di­gi­tal In­dus­tries 
Ver­ant­wort­lich für das Au­to­ma­ti­sie­rungs- und In­dus­trie­soft­ware­ge­schäft bei Sie­mens treibt Nei­ke die Ver­schmel­zung von rea­ler und di­gi­ta­ler Welt in der Fer­ti­gung vor­an. Das Team bei Sie­mens zeigt, wie künst­li­che In­tel­li­genz be­reits heu­te von der Vi­si­on in die in­dus­tri­el­le Pra­xis über­geht – und da­bei Wett­be­werbs­fä­hig­keit, Nach­hal­tig­keit und Re­s­i­li­enz spür­bar stei­gert.

Ar­min Pap­per­ger, Vor­stands­vor­sit­zen­der, Rhein­me­tall 
Ver­schie­bun­gen in der glo­ba­len Si­cher­heits­ord­nung stel­len die Rüs­tungs­in­dus­trie vor er­heb­li­che Her­aus­for­de­run­gen. Tech­no­lo­gi­en wie künst­li­che In­tel­li­genz, au­to­no­me Sys­te­me, Droh­nen oder Hy­per­schall­waf­fen ver­än­dern die An­for­de­run­gen in ra­san­tem Tem­po. Wie Rhein­me­tall auf die­sen tech­no­lo­gi­schen und geo­po­li­ti­schen Wan­del im in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werb rea­giert, er­läu­tert Pap­per­ger im Rah­men ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on.

Ju­lie Sweet, Vor­stands­vor­sit­zen­de, Ac­cen­ture
Auf der Cen­ter Sta­ge spricht Ju­lie Sweet dar­über, wie Un­ter­neh­men aus dem pro­du­zie­ren­den Ge­wer­be tech­no­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Wan­del ge­mein­sam den­ken müs­sen, um zu­kunfts­fä­hig zu blei­ben. Für sie ist klar: Der Ein­satz von KI, Cloud und Da­ten schafft nur dann nach­hal­ti­gen Mehr­wert, wenn er mit ei­ner in­no­va­ti­ons­of­fe­nen Kul­tur und ge­ziel­ter Ta­len­tent­wick­lung ver­knüpft wird.

Amy Webb, Zu­kunfts­for­sche­rin & CEO, Fu­ture To­day In­sti­tu­te 
Webb zählt zu den welt­weit ein­fluss­reichs­ten Zu­kunfts­for­scher*in­nen. Sie zeigt auf, wie tech­no­lo­gi­sche, wirt­schaft­li­che und geo­po­li­ti­sche Trends mit­ein­an­der ver­schmel­zen – und wa­rum Un­ter­neh­men heu­te in Sze­na­ri­en statt in li­nea­ren Pro­gno­sen den­ken müs­sen. Auf der Cen­ter Sta­ge er­läu­tert sie, wel­che Rol­le künst­li­che In­tel­li­genz, neue Da­ten­öko­no­mi­en und glo­ba­le Ri­si­ko­dy­na­mi­ken für die In­dus­trie der nächs­ten De­ka­de spie­len.

Dr. Pa­blo Erat, Di­rec­tor LightSpray, On AG 
Die Schwei­zer Pre­mi­um-Sport­mar­ke On steht für ei­ne neue Art des in­dus­tri­el­len Den­kens, in der sich Pro­dukt­in­no­va­ti­on zur Platt­for­min­no­va­ti­on wei­ter­ent­wi­ckelt. Mit LightSpray treibt Erat ei­ne Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gie vor­an, die die Pro­duk­ti­on von Sports­we­ar ra­di­kal ver­ein­facht: au­to­ma­ti­siert statt ma­nu­ell, di­gi­tal statt frag­men­tiert und lo­kal statt ab­hän­gig von glo­ba­len Lie­fer­ket­ten. LightSpray zeigt, wie Ro­bo­tik, Ma­te­ri­al­wis­sen­schaft und mu­ti­ger In­no­va­ti­ons­geist nicht nur Pro­duk­te trans­for­mie­ren, son­dern gan­ze Ge­schäfts­mo­del­le neu de­fi­nie­ren.

Wei­te­re Spre­cher*in­nen wer­den in Kür­ze be­kannt ge­ge­ben.
 

ac­ce

Auf der Suche nach PV-Trackern für Balkonkraftwerke

Nach­hal­tig­keit ge­winnt. Nach die­ser For­mel rich­tet sich der von der ACE Stoß­dämp­fer GmbH aus­ge­lob­te Wett­be­werb In­no­va­ce 2026 an den In­ge­nieur­nach­wuchs. Prä­miert wer­den Kon­zep­ti­on und Kon­struk­ti­on ei­nes zwei­ach­si­gen Pho­to­vol­ta­ik-Tra­ckers (PV) für Bal­kon­kraft­wer­ke, wo­bei Nach­wei­se zu Funk­ti­on und Mach­bar­keit zu leis­ten sind. Für Ein­zel­per­so­nen oder Be­wer­ber­teams der Be­rei­che Ma­schi­nen­bau, Kon­struk­ti­on, Me­cha­tro­nik und Elek­tro­tech­nik an Uni­ver­si­tä­ten, tech­ni­schen Hoch­schu­len und Fach­hoch­schu­len sind als Sieg­prä­mie 5.000 Eu­ro und für den be­glei­ten­den Lehr­stuhl zu­dem 2.000 Eu­ro aus­ge­lobt.

Der PV-Tra­cker soll ein oder meh­re­re So­lar­mo­du­le au­to­ma­tisch so aus­rich­ten, dass stets für ei­nen op­ti­ma­len Ein­strahl­win­kel der Son­ne ge­sorgt ist. Um ma­xi­ma­le Ef­fi­zi­enz zu er­rei­chen, ist ei­ne zwei­ach­si­ge Aus­füh­rung zwecks Nach­ver­fol­gung der Son­ne zu kon­stru­ie­ren. Da­bei ist die Grö­ße ei­nes han­dels­üb­li­chen So­lar­mo­duls von 1,2 m x 1,8 m mit ei­ner Mas­se von 22 kg an­zu­neh­men und die Kon­struk­ti­on leicht und kom­pakt aus­zu­le­gen. Gleich­zei­tig muss sie ro­bust und si­cher ge­gen sämt­li­che Wet­ter­la­gen sein. Da­mit die An­la­ge auch bei schwe­ren Sturm­bö­en un­be­scha­det bleibt, sind Dämp­fer oder an­de­re Si­cher­heits­lö­sun­gen vor­zu­se­hen. Die Stu­die­ren­den ha­ben zu­dem die Auf­ga­be, zur Be­ur­tei­lung der Wirt­schaft­lich­keit des Sys­tems über sei­ne ge­sam­te Le­bens­dau­er hin­weg ein Busi­ness Ca­se zu er­stel­len. Ex­per­ten der Sta­bi­lus Grup­pe, zu der ACE seit 2016 ge­hört, bil­den ei­ne fach­kun­di­ge Ju­ry, wel­che das Kon­zept und die Funk­tio­na­li­tät der Kon­struk­ti­on je­weils mit 40 Punk­ten so­wie die plau­si­ble Kos­ten­auf­stel­lung und Be­rech­nung der Amor­ti­sa­ti­ons­zeit mit 20 Punk­ten be­wer­ten.

In­no­va­ce 2026 be­ginnt am 13. April und en­det am 30. Sep­tem­ber. Mög­li­che Fra­gen be­ant­wor­tet ACE am 23. April wäh­rend ei­ner Web­kon­fe­renz, für die sich In­ter­es­sier­te bis zum 21. April per E-Mail bei Ni­klas Back­hau­sen un­ter n-back­hau­sen@ace-int.eu an­mel­den kön­nen. Die kom­plet­te Aus­schrei­bung ist auf der Home­page von ACE zu fin­den: www.ace-ace.de/de/news-pres­se/ace-awards/in­no­va­ce-2026.html
 

Datenmanagement trifft digitalen Produktpass –Fraunhofer Projekt bietet organisatorische und technische Hilfestellungen bei der Einführung

Im Projekt EmpowerDPP stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder für das Datenmanagement der DPPs im Mittelpunkt. Auf dieser Basis werden auf den Kernanforderungen des DPPs aufbauend weitere Datenpunkte ergänzt, um neue Serviceangebote zu erarbeiten – insbesondere in der Produktionstechnik. Beteiligt sind die Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies CCIT, Programmable Materials CPM und Circular Plastics Economy CCPE.

Mit der Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen für die Industrie. Zunächst stehen Unternehmen vor der Aufgabe, über 100 Datenpunkte entlang der Wertschöpfungskette konsistent zu erfassen und bereitzustellen, um die Regulierung einzuhalten. Dies erfordert unternehmensintern den Aufbau von technischem Know-how und organisatorischen Strukturen, aber auch eine Intensivierung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Einerseits ermöglicht der DPP Prozessverbesserungen, erweiterte Services und neue nachhaltige Geschäftsmodelle. Demgegenüber stehen oft fehlende finanzielle und personelle Kapazitäten zur Umsetzung im Unternehmen.

Die neue Verordnung „Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR)“ führt den DPP schrittweise für verschiedene Produktgruppen ein. Unternehmen sind gefordert, Leistung, Sicherheit, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit sicherzustellen. Hierfür ist ein robustes Datenmanagement erforderlich, das die Grundlagen für die Erstellung digitaler Produktpässe schafft.

Ziele und Nutzen des Projekts 

Im Projekt EmpowerDPP arbeiten erstmals drei Fraunhofer Cluster of Excellence zusammen, um zwei zentrale Ziele zu verfolgen: die Entwicklung technischer und organisatorischer Konzepte zur Umsetzung des DPP sowie die Entwicklung von Serviceangeboten in der Produktionstechnik. Ein strukturiertes Datenmanagement mit klar definierten technischen Prozessen für die Datenbereitstellung, -orchestrierung und -validierung ermöglicht eine transparentere Wertschöpfungskette. Dies führt zu effizienteren Prozessen, reduzierten Fehlerquoten und geringerem Ressourcenverbrauch.

Auf Grundlage des DPPs entstehen neue datenbasierte Services, die Mehrwerte für die gesamte Wertschöpfungskette vom Zulieferer bis hin zum Recycler bieten. Insbesondere schafft der DPP die Brücke, um Materialien und Produkte im Kreislauf zu halten und weitere Lebenszyklen zu ermöglichen

„Mit dem Projekt EmpowerDPP erarbeiten wir einen klaren Fahrplan zur DPP-Umsetzung, der die Transparenz über Datenflüsse und Verantwortlichkeiten erschließt und neue Erlöspotenziale für Unternehmen bereitstellt. Ich freue mich, dass wir hier das Know-how aus drei Fraunhofer Clustern of Excellence bündeln können“, so der Projektleiter Sebastian Emons, Fraunhofer CCIT/Fraunhofer ISST.

Aufgaben der Partner im Projekt

Fraunhofer CCIT / Vertreten durch Fraunhofer ISST (Projektleitung): Das Fraunhofer ISST ist verantwortlich für die Analyse von Datenflüssen und die daraus resultierenden Implikationen für das Datenmanagement sowie für mögliche Geschäftsmodelle.

Fraunhofer CCPE / Vertreten durch Fraunhofer IML: Das Fraunhofer IML stellt die Anforderungen des DPPs an Unternehmen heraus, mit besonderem Fokus auf die Logistikketten, um zirkuläre Geschäftsmodelle vorzubereiten.

Fraunhofer CPM / Vertreten durch Fraunhofer IWU: Das Fraunhofer IWU adressiert neben den Anforderungen des DPPS aus produktionstechnischer Perspektive auch die Potenziale und Serviceopportunitäten in der Produktionstechnik, um effiziente Lösungen für 

AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. meldet Ergebnisse der Quartalsumfrage

Der AMA Ver­band für Sen­so­rik und Mess­tech­nik e.V. (AMA) hat die Er­geb­nis­se sei­ner Quar­tals­um­fra­ge un­ter den rund 450 Mit­glieds­un­ter­neh­men ver­öf­fent­licht. Im drit­ten Quar­tal 2025 ver­zeich­ne­te die Sen­so­rik- und Mess­tech­nik­bran­che ei­ne spür­ba­re Ver­bes­se­rung der Ge­schäfts­la­ge. Der Um­satz stieg im Ver­gleich zum Vor­quar­tal um sie­ben Pro­zent. Ge­gen­über dem Vor­jah­res­quar­tal (Q3 2024) leg­te der Um­satz um sechs Pro­zent zu. Der Auf­trags­ein­gang er­höh­te sich ge­gen­über dem zwei­ten Quar­tal 2025 eben­falls um sie­ben Pro­zent. Das Book-to-Bill-Ra­tio von 1,02 weist auf ei­nen leich­ten Nach­fra­ge­über­hang hin.

Für das vier­te Quar­tal 2025 er­war­ten die be­frag­ten Un­ter­neh­men ei­ne wei­te­re Um­satz­stei­ge­rung von drei Pro­zent. Da­mit setzt sich der vor­sich­ti­ge Auf­wärts­trend fort, wenn auch mit ge­dämpf­ter Dy­na­mik.

„Die Zah­len des drit­ten Quar­tals 2025 zei­gen ei­ne Sta­bi­li­sie­rung und ers­te Wachs­tums­im­pul­se“, er­klärt Phil­ipp Gut­mann, Ge­schäfts­füh­rer des AMA Ver­ban­des. „Der Aus­blick auf das vier­te Quar­tal be­stä­tigt, dass sich die Bran­che teil­wei­se er­holt, für an­de­re Mit­glie­der bleibt die La­ge an­ge­spannt.“ Da trotz der po­si­ti­ven Ent­wick­lung 11 Pro­zent der Mit­glieds­un­ter­neh­men im drit­ten Quar­tal Kurz­ar­beit an­ge­mel­det ha­ben. Die­se Ent­wick­lung un­ter­streicht, dass die wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on in­ner­halb der Bran­che wei­ter­hin un­ein­heit­lich ist und ein­zel­ne Markt­seg­men­te un­ter Nach­fra­ge­schwä­chen lei­den.

„Kurz­ar­beit und Wachs­tum exis­tie­ren der­zeit ne­ben­ein­an­der“, so Gut­mann wei­ter. „Das zeigt, wie dif­fe­ren­ziert die La­ge in der Sen­so­rik und Mess­tech­nik zu be­wer­ten ist. Ent­schei­dend wird sein, ob sich die Nach­fra­ge in den An­wen­der­in­dus­tri­en im wei­te­ren Ver­lauf nach­hal­tig be­lebt.“

IT-Si­cher­heit bleibt ein zen­tra­les The­ma

Vor dem Hin­ter­grund des ak­tu­el­len BSI-La­ge­be­richts zur IT-Si­cher­heit (No­vem­ber 2025) zeigt die Quar­tals­um­fra­ge, dass sich ein Groß­teil der Un­ter­neh­men in der Sen­so­rik und Mess­tech­nik be­reits in­ten­siv mit IT-Si­cher­heit und Cy­ber­re­s­i­li­enz aus­ein­an­der­setzt. 77 Pro­zent der be­frag­ten Un­ter­neh­men ge­ben an, IT-Si­cher­heit ak­tiv und sys­te­ma­tisch zu adres­sie­ren, et­wa durch re­gel­mä­ßi­ge Up­dates, klar de­fi­nier­te Pro­zes­se und fes­te Ver­ant­wort­lich­kei­ten. Wei­te­re 15 Pro­zent be­fas­sen sich punk­tu­ell oder an­lass­be­zo­gen mit dem The­ma. Nur fünf Pro­zent der Un­ter­neh­men se­hen IT-Si­cher­heit ak­tu­ell nicht als re­le­van­tes The­ma, wäh­rend kei­nes der be­frag­ten Un­ter­neh­men an­gibt, den Hand­lungs­be­darf zwar zu er­ken­nen, aber noch nicht be­gon­nen zu ha­ben.

Die Er­geb­nis­se zei­gen, dass IT-Si­cher­heit in der Sen­so­rik und Mess­tech­nik an­ge­kom­men ist, gleich­zei­tig bleibt Cy­ber­re­s­i­li­enz ei­ne Dau­er­auf­ga­be, ins­be­son­de­re an­ge­sichts zu­neh­men­der Ver­net­zung und di­gi­ta­ler Wert­schöp­fungs­ket­ten“, so Phil­ipp Gut­mann.

Die Bran­che blickt ins­ge­samt mit ver­hal­te­ner Zu­ver­sicht auf die kom­men­den Mo­na­te. Trei­ber wie Au­to­ma­ti­sie­rung, Künst­li­che In­tel­li­genz und nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se stär­ken die lang­fris­ti­gen Per­spek­ti­ven. Mit ei­nem Ex­port­an­teil von rund 48 Pro­zent bleibt die Sen­so­rik- und Mess­tech­nik je­doch wei­ter­hin auf sta­bi­le wirt­schaft­li­che und po­li­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen an­ge­wie­sen.
 

Strategische Partnerschaft zur Reduzierung von Cyber-Risiken

Ad­van­tech hat die Part­ner­schaft mit AI EdgeL­abs be­kannt­ge­ge­ben, dem Pio­nier ei­ner AI-na­ti­ven Ex­ten­ded Run­ti­me Se­cu­ri­ty- und Go­ver­nan­ce-Platt­form für ver­teil­te, ge­schäfts­kri­ti­sche Workloads und In­fra­struk­tu­ren. Die Part­ner­schaft un­ter­streicht Ad­van­techs En­ga­ge­ment für in­dus­tri­el­le Cy­ber­se­cu­ri­ty und un­ter­stützt Kun­den bei der Vor­be­rei­tung auf sich wei­ter­ent­wi­ckeln­de eu­ro­päi­sche Cy­ber­se­cu­ri­ty-An­for­de­run­gen, dar­un­ter der Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Act (CRA) und NIS2.

Ver­teil­te Edge / IoT Ope­ra­tio­nal Tech­no­lo­gy (OT) Um­ge­bun­gen spie­len ei­ne ent­schei­den­de Rol­le in der Fer­ti­gungs­in­dus­trie, im Trans­port­we­sen, in der En­er­gie­ver­sor­gung und in wei­te­ren kri­ti­schen In­dus­trie­sek­to­ren. Mit zu­neh­men­der Ver­net­zung sind die­se Sys­te­me stei­gen­den Cy­ber­ri­si­ken aus­ge­setzt und un­ter­lie­gen gleich­zei­tig stren­ge­ren re­gu­la­to­ri­schen Vor­ga­ben. Eu­ro­päi­sche Cy­ber­se­cu­ri­ty-Re­gu­la­ri­en füh­ren neue ver­bind­li­che Ver­pflich­tun­gen für Be­trei­ber und Pro­dukt­her­stel­ler ein, dar­un­ter kon­ti­nu­ier­li­ches Ri­si­ko­ma­nage­ment, Run­ti­me-Schutz so­wie nach­weis­ba­re Si­cher­heits­kon­trol­len über den ge­sam­ten Le­bens­zy­klus der Sys­te­me hin­weg.

In­te­gra­ti­on statt Dritt­an­bie­ter-An­wen­dun­gen

Ad­van­tech setzt be­reits auf si­che­re Ent­wick­lungs- und Hard­ware-Prak­ti­ken ge­mäß IEC 62443. Durch die In­te­gra­ti­on der Run­ti­me- und Go­ver­nan­ce-Ebe­ne von AI EdgeL­abs er­mög­licht Ad­van­tech die Durch­set­zung der CRA- und NIS2-Kon­for­mi­tät für Part­ner und End­kun­den.

„Mit AI EdgeL­abs als pri­mä­rer Run­ti­me-Se­cu­ri­ty-Lö­sung wird Ad­van­tech Com­pli­an­ce-fä­hi­ge Si­cher­heits­funk­tio­nen di­rekt in aus­ge­wähl­te Edge- und In­dus­trie­platt­for­men in­te­grie­ren. Da­durch wird für Kun­den der Be­darf re­du­ziert, zu­sätz­li­che Si­cher­heits­lö­sun­gen von Dritt­an­bie­tern ein­zu­bin­den, um re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen zu er­fül­len. "Dies ist ein stra­te­gi­scher Schritt für uns“, er­klärt Ali­c­ja Strze­miecz­na, Sa­les Di­rec­tor Ma­nu­fac­tu­ring and In­fra­struc­ture Sec­tor bei Ad­van­tech Eu­ro­pe.

„Re­gu­la­ri­en wie CRA und NIS2 er­for­dern Si­cher­heits­kon­trol­len, die kon­ti­nu­ier­lich im Be­trieb wir­ken und nicht nur in der Ent­wick­lungs- oder Be­reit­stel­lungs­pha­se“, sagt In­na Us­hako­va, CEO von AI EdgeL­abs. „Die Zu­sam­men­ar­beit mit Ad­van­tech er­mög­licht es uns, Run­ti­me-Si­cher­heit und Com­pli­an­ce-Funk­tio­nen di­rekt in in­dus­tri­el­le und Edge-Platt­for­men für kri­ti­sche Um­ge­bun­gen zu in­te­grie­ren.“
 

Fraunhofer Verbundprojekt sucht nach Ersatz von Flourpolymeren in technischen Anwendungen

Der Fo­kus des Pro­jekts liegt auf der Ent­wick­lung ei­ner Be­wer­tungs­me­tho­dik, die tech­ni­sche und (öko)to­xi­ko­lo­gi­sche As­pek­te in­te­griert. Ge­för­dert vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR), setzt „FLUOR­BEST“ auf KI-ge­stütz­te Da­ten­ana­ly­sen und ei­ne se­man­tisch struk­tu­rier­te Da­ten­ba­sis. In­dus­trie­un­ter­neh­men pro­fi­tie­ren von Ent­schei­dungs­grund­la­gen und in­no­va­ti­ven An­sät­zen zur Be­wer­tung von Al­ter­na­ti­ven in aus­ge­wähl­ten tech­ni­schen An­wen­dun­gen. In­ter­es­sier­te sind ein­ge­la­den, sich ak­tiv zu be­tei­li­gen.

For­schen­de des Fraun­ho­fer LBF ha­ben zu­sam­men mit wei­te­ren Fraun­ho­fer-In­sti­tu­ten und der Bun­des­an­stalt für Ma­te­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) das Ver­bund­pro­jekt „FLUOR­BEST“ ins Le­ben ge­ru­fen, um Sub­sti­tu­ti­ons­po­ten­zia­le für Fluor­po­ly­me­re sys­te­ma­tisch zu er­schlie­ßen. Dem Kon­sor­ti­um ge­hö­ren auch das Fraun­ho­fer IWM (Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Werk­stoff­me­cha­nik IWM), IFAM (Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Fer­ti­gungs­tech­nik und an­ge­wand­te Ma­te­ri­al­for­schung) und ITEM (Fraun­ho­fer-In­sti­tut für To­xi­ko­lo­gie und Ex­pe­ri­men­tel­le Me­di­zin) an. Es wird durch ei­nen Bei­rat aus In­dus­trie, Wis­sen­schaft und Ver­bän­den er­gänzt.

Sys­te­ma­ti­sche Er­schlie­ßung von Sub­sti­tu­ti­ons­po­ten­zia­len 

Hin­ter­grund der Pro­jek­t­in­itia­ti­ve sind ge­plan­te re­gu­la­to­ri­sche Maß­nah­men und die drin­gen­de Not­wen­dig­keit, Al­ter­na­ti­ven für in­dus­tri­el­le An­wen­dun­gen zu fin­den. Ziel ist ei­ne neue me­tho­di­sche Be­wer­tungs­ba­sis, die tech­ni­sche und (öko)to­xi­ko­lo­gi­sche As­pek­te be­rück­sich­tigt und als Ent­schei­dungs­grund­la­ge für ei­ne schnel­le, nach­voll­zieh­ba­re Be­wer­tung der Sub­sti­tu­ier­bar­keit dient. Die se­man­tisch struk­tu­rier­te Da­ten­ba­sis wird an die Platt­form zur Di­gi­ta­li­sie­rung von Ma­te­ri­al­da­ten „Ma­te­ri­al­Di­gi­tal“ an­ge­bun­den. "Mit FLUOR­BEST wol­len wir ei­ne nach­voll­zieh­ba­re Ent­schei­dungs­ba­sis für die Sub­sti­tu­ier­bar­keit von Fluor­po­ly­me­ren in aus­ge­wähl­ten An­wen­dun­gen schaf­fen: So er­hal­ten In­dus­trie­part­ner trans­pa­ren­te und fak­ten­ba­sier­te We­ge zur Ein­schät­zung mög­li­cher Al­ter­na­ti­ven, ins­be­son­de­re ob und un­ter wel­chen Be­din­gun­gen ei­ne Sub­sti­tu­ti­on mög­lich ist.", er­läu­tert Dr. Frank Schön­ber­ger, Pro­jekt­lei­ter „FLUOR­BEST“ am Fraun­ho­fer LBF. Prof. Dr. Chris­toph Eberl vom Fraun­ho­fer IWM er­gänzt: "Die An­bin­dung an die BMFTR-För­der­in­itia­ti­ve Ma­te­ri­al­Di­gi­tal macht Er­geb­nis­se un­mit­tel­bar nutz­bar für In­dus­trie und For­schung und be­schleu­nigt – wo mög­lich – den Weg zu fluor­frei­en Lö­sun­gen".

In­ter­es­sier­te Un­ter­neh­men kön­nen sich ak­tiv be­tei­li­gen

Das Pro­jekt um­fasst ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit der In­dus­trie, um spe­zi­fi­sche An­for­de­rungs­pro­fi­le zu er­mit­teln und An­wen­dungs­sze­na­ri­en (User Jour­neys) zu ent­wi­ckeln. Die­se In­ter­ak­ti­on ist ent­schei­dend, um die An­wend­bar­keit der Me­tho­den zu ge­währ­leis­ten. Im Pro­jekt wer­den zu­nächst sek­to­ren­über­grei­fend An­for­de­run­gen an Fluor­po­ly­me­re und de­ren Ker­nei­gen­schaf­ten zu­sam­men­ge­tra­gen. Zur Ent­wick­lung ei­ner Me­tho­dik im wei­te­ren Ver­lauf des Pro­jek­tes wird dann auf den Sek­tor „Sea­lings“ des ECHA-Be­schrän­kungs­vor­schlags fo­kus­siert. Die er­war­te­ten Er­geb­nis­se um­fas­sen ei­ne be­last­ba­re Be­wer­tungs­me­tho­dik zur Sub­sti­tu­ti­on von Fluor­po­ly­me­ren in aus­ge­wähl­ten tech­ni­schen An­wen­dun­gen so­wie ein be­nut­zer­freund­li­ches Da­ten­por­tal. Da­bei wer­den so­wohl kom­mer­zi­ell ver­füg­ba­re Al­ter­na­ti­ven als auch der Stand der Tech­nik und Wis­sen­schaft be­wer­tet. Un­ter­neh­men kön­nen so di­rekt von den ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­sen pro­fi­tie­ren. Mit „FLUOR­BEST“möch­te das Kon­sor­ti­um die Brü­cke zwi­schen For­schung und in­dus­tri­el­ler An­wen­dung schla­gen und nach­hal­ti­ge Lö­sun­gen vor­an­trei­ben.

Das Pro­jekt wird als In­no­va­ti­ons­vor­ha­ben vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) ge­för­dert und läuft bis Ja­nu­ar 2028.

Zur Er­mitt­lung, Kon­kre­ti­sie­rung und Sys­te­ma­ti­sie­rung von An­for­de­run­gen und Kri­te­ri­en bei der Be­wer­tung mög­li­cher Sub­sti­tu­te von Fluor­po­ly­me­ren am Bei­spiel von An­wen­dun­gen im Sek­tor „Sea­lings -Dich­tun­gen“, wird am am 24. März 2026 ein Work­shop statt­fin­den. Ziel­grup­pe sind Her­stel­ler von Dich­tun­gen, Ma­schi­nen­bau­er, An­wen­der und Roh­stoff­lie­fe­ran­ten. Mehr In­fos und An­mel­dung fin­den sich auf der Pro­jekt-Website: https://www.fluor­best.de/de/ak­tu­el­les/work­shop.html.
 

Eine offene Plattform für SCADA, IIoT, MES und mehr
Automation Extended: Das volle Potenzial der Industrie ausschöpfen

Seit Jahr­zehn­ten ba­siert die in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rung auf dem ein­fa­chen Grund­prin­zip, dass Zu­ver­läs­sig­keit an ers­ter Stel­le steht. Ver­teil­te Steue­rungs­sys­te­me (DCS) ha­ben die de­ter­mi­nis­ti­sche Echt­zeit­steue­rung ge­lie­fert, auf die die In­dus­trie an­ge­wie­sen ist, um den En­er­gie­fluss, die che­mi­sche Ver­ar­bei­tung, den Ma­te­ri­al­trans­port und die Pro­duk­ti­on von Gü­tern si­cher und ef­fi­zi­ent auf­recht­zu­er­hal­ten. Heu­te steht die­se Grund­la­ge je­doch un­ter bei­spiel­lo­sem Druck. Markt­fak­to­ren wie Vo­la­ti­li­tät, Nach­hal­tig­keits­zie­le, Cy­ber­si­cher­heits­be­dro­hun­gen, Ver­än­de­run­gen in der Be­leg­schaft und das zu­neh­men­de Tem­po der di­gi­ta­len In­no­va­ti­on zwin­gen die In­dus­trie da­zu, zu über­den­ken, wie sich die Au­to­ma­ti­sie­rung wei­ter­ent­wi­ckeln kann, oh­ne den Be­trieb zu ge­fähr­den.

Das Auf­kom­men von In­dus­trie 4.0 führ­te zwar zur mas­sen­haf­ten Ein­füh­rung der Di­gi­ta­li­sie­rung, mach­te aber auch die be­grenz­te Fle­xi­bi­li­tät be­ste­hen­der Sys­te­me deut­lich, sich an Ver­än­de­run­gen an­zu­pas­sen, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Aus­schöp­fung des vol­len Po­ten­zi­als der Tech­no­lo­gie. Die ra­san­te Ent­wick­lung in den Be­rei­chen IIoT, Cloud, Edge und Da­ten­ana­ly­se hat die Gren­zen zwi­schen den tra­di­tio­nell ge­trenn­ten IT- und OT-Sys­te­men ver­wischt. Dar­über hin­aus stan­den die Be­trei­ber vor der Her­aus­for­de­rung, gro­ße Da­ten­men­gen aus Feld­ge­rä­ten und ver­netz­ten Sys­te­men in mess­ba­re Ge­win­ne bei Pro­duk­ti­ons­ef­fi­zi­enz, Nach­hal­tig­keit und Aus­fall­si­cher­heit zu über­set­zen.

Das neue Pro­gramm „Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded“ von ABB ist ei­ne di­rek­te Ant­wort auf die­se Her­aus­for­de­run­gen. An­statt dass Kun­den be­reits funk­tio­nie­ren­de Sys­te­me er­set­zen müs­sen, bie­tet Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded ei­nen struk­tu­rier­ten, zu­kunfts­fä­hi­gen Weg zur Mo­der­ni­sie­rung der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­sie­rung, wo­bei Kon­ti­nui­tät ge­währ­leis­tet, frü­he­re In­ves­ti­tio­nen und In­fra­struk­tur ge­schützt und ge­schäfts­kri­ti­sche Ab­läu­fe ge­si­chert wer­den.

Vom tra­di­tio­nel­len DCS zu Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded

Die Mo­der­ni­sie­rung der Pro­zes­s­au­to­ma­ti­sie­rung war in der Ver­gan­gen­heit mit dis­rup­ti­ven Sys­tem­mi­gra­tio­nen, grö­ße­ren Aus­fäl­len oder lan­gen Up­grade-Zy­klen ver­bun­den, die Kun­den zwan­gen, sich zwi­schen In­no­va­ti­on und Be­triebs­sta­bi­li­tät zu ent­schei­den. Di­gi­ta­le Tech­no­lo­gi­en wie fort­schritt­li­che Ana­ly­tik, KI, Edge-In­tel­li­genz und Cloud-Kon­nek­ti­vi­tät ver­spre­chen zwar er­heb­li­che Leis­tungs­stei­ge­run­gen, ih­re In­te­gra­ti­on in äl­te­re Steue­rungs­um­ge­bun­gen war je­doch oft mit er­höh­ter Kom­ple­xi­tät und Ri­si­ken ver­bun­den.

Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded stellt ei­ne ent­schei­den­de Ver­än­de­rung dar. Es han­delt sich we­der um ein neu­es DCS im her­kömm­li­chen Sin­ne noch um ei­ne zu­sätz­li­che di­gi­ta­le Ebe­ne, die von der Steue­rung los­ge­löst ist. Statt­des­sen bie­tet es neue Funk­tio­nen für die be­ste­hen­den Au­to­ma­ti­sie­rungs­platt­for­men von ABB durch ein mo­der­nes, of­fe­nes und mo­du­la­res Au­to­ma­ti­sie­rungs­öko­sys­tem, das spe­zi­ell da­für ent­wi­ckelt wur­de, kon­ti­nu­ier­li­che In­no­va­tio­nen zu un­ter­stüt­zen, oh­ne die Kern­steue­rungs­funk­tio­nen zu be­ein­träch­ti­gen.

Ent­schei­dend ist, dass Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded auf Sys­te­men auf­baut, de­nen Kun­den be­reits ver­trau­en, ins­be­son­de­re ABB Abi­li­ty™ Sys­tem 800xA®, ABB Abi­li­ty™ Sym­pho­ny® Plus und ABB Free­lan­ce. Die­se Platt­for­men ha­ben sich in zahl­rei­chen An­wen­dun­gen in ver­schie­de­nen Bran­chen be­währt und bil­den wei­ter­hin das Rück­grat des An­la­gen­be­triebs, wäh­rend neue Funk­tio­nen schritt­wei­se und si­cher ein­ge­führt wer­den.

Tren­nung von Auf­ga­ben­be­rei­chen

Das Herz­stück von Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded ist ei­ne mo­der­ne mo­du­la­re Ar­chi­tek­tur, die sich durch die Um­set­zung des Prin­zips der Tren­nung von Auf­ga­ben­be­rei­chen in zwei un­ter­schied­li­che, aber si­cher mit­ein­an­der ver­bun­de­ne Um­ge­bun­gen aus­zeich­net, die je­weils für ei­nen an­de­ren Zweck op­ti­miert sind und als zu­sam­men­hän­gen­des Öko­sys­tem funk­tio­nie­ren. 
In der Steue­rungs­um­ge­bung fin­det die de­ter­mi­nis­ti­sche Echt­zeit-Pro­zess­steue­rung statt. Sie ist ro­bust, le­bens­zy­klus­re­sis­tent und cy­ber­si­cher und legt den Schwer­punkt auf Ver­füg­bar­keit, Si­cher­heit und Zu­ver­läs­sig­keit. Die­se Um­ge­bung ent­spricht weit­ge­hend den tra­di­tio­nel­len Stär­ken ei­nes DCS und über­nimmt wei­ter­hin die für den si­che­ren An­la­gen­be­trieb er­for­der­li­chen So­fort­maß­nah­men.

Da­ne­ben gibt es die di­gi­ta­le Um­ge­bung. Die­se Um­ge­bung ist im We­sent­li­chen ein fle­xi­bler, mo­du­la­rer Raum, in dem In­no­va­tio­nen statt­fin­den und in dem Funk­tio­nen und Tools wie er­wei­ter­te Ana­ly­sen, KI-ge­steu­er­te An­wen­dun­gen, Zu­stands­über­wa­chung, vor­aus­schau­en­de War­tung, Alarm­ma­nage­ment und Ent­schei­dungs­hil­fe­tools ein­ge­setzt, ak­tua­li­siert oder ent­fernt wer­den kön­nen, oh­ne die Kern­steue­rungs­funk­tio­nen zu be­ein­träch­ti­gen.

Die­se Tren­nung un­ter­schei­det Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded von frü­he­ren An­sät­zen, da sich je­de Um­ge­bung in­ner­halb ih­res ei­ge­nen Le­bens­zy­klus und in ih­rem ei­ge­nen Tem­po wei­ter­ent­wi­ckeln kann, wäh­rend sie gleich­zei­tig si­cher mit­ein­an­der ver­bun­den bleibt. Lifecy­cle Ser­vices sind ein in­te­gra­ler Be­stand­teil des Au­to­ma­ti­sie­rungs­öko­sys­tems und er­mög­li­chen nicht nur kon­ti­nu­ier­li­che Up­dates, son­dern auch Op­ti­mie­run­gen, oh­ne den kri­ti­schen Be­trieb zu stö­ren. Dies schafft ei­ne ver­trau­ens­wür­di­ge ope­ra­ti­ve Grund­la­ge für Kun­den, so­dass das Au­to­ma­ti­sie­rungs­öko­sys­tem in­no­va­tiv bleibt, wäh­rend in­stal­lier­te An­la­gen ge­schützt wer­den und ei­ne naht­lo­se An­pas­sung an zu­künf­ti­ge An­for­de­run­gen ge­währ­leis­tet ist.

In­no­va­ti­on mit Kon­ti­nui­tät

In­dus­trie­un­ter­neh­men kön­nen mit Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded Schritt für Schritt neue di­gi­ta­le Funk­tio­nen ein­füh­ren, die auf ih­re be­trieb­li­chen Prio­ri­tä­ten, ih­re Ri­si­ko­to­le­ranz und ih­re Ge­schäfts­stra­te­gie ab­ge­stimmt sind. An­stel­le gro­ßer, ein­ma­li­ger Um­stel­lun­gen kann die Mo­der­ni­sie­rung nun schritt­wei­se er­fol­gen, wo­bei Ver­bes­se­run­gen wie Si­cher­heits­patches, Leis­tungs­stei­ge­run­gen und neue An­wen­dun­gen nach Be­darf hin­zu­ge­fügt wer­den kön­nen, oh­ne dass die Kos­ten, Un­ter­bre­chun­gen und po­ten­zi­el­len Feh­ler ei­ner voll­stän­di­gen Auf­rüs­tung oder Er­neue­rung ent­ste­hen. 

An­ge­sichts des im­mer grö­ßer wer­den­den Kos­ten­drucks auf die Be­trei­ber ent­spricht die­ser An­satz di­rekt der Not­wen­dig­keit, die Ren­di­te be­ste­hen­der Au­to­ma­ti­sie­rungs­in­ves­ti­tio­nen zu ma­xi­mie­ren. Mit Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded kön­nen nun selbst jahr­zehn­te­al­te An­la­gen durch den Zu­gang zu mo­der­nen Tech­no­lo­gi­en wie KI, Edge In­tel­li­gence und Echt­zeit­ana­ly­sen ver­län­gert und auf­ge­wer­tet wer­den.

Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded hilft Kun­den auch da­bei, die wach­sen­de Kom­ple­xi­tät der In­te­gra­ti­on ver­schie­de­ner Sys­te­me von un­ter­schied­li­chen An­bie­tern zu be­wäl­ti­gen. Of­fe­ne Stan­dards wie OPC UA er­mög­li­chen in Ver­bin­dung mit Cloud-na­ti­ven Tech­no­lo­gi­en und con­tai­ner­ba­sier­ten Ar­chi­tek­tu­ren die In­ter­ope­ra­bi­li­tät zwi­schen An­bie­tern, Sys­te­men und Do­mä­nen. Durch die Be­sei­ti­gung von Pro­ble­men wie Kom­pa­ti­bi­li­tät und In­ter­ope­ra­bi­li­tät zwi­schen ver­schie­de­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­to­kol­len er­leich­tern sie bei­spiels­wei­se die In­te­gra­ti­on neu­er Tools, die Ver­bin­dung von IT- und OT-Um­ge­bun­gen und die Ska­lie­rung von Lö­sun­gen über Stand­or­te oder Flot­ten hin­weg.

Eben­so wich­tig ist die Cy­ber­si­cher­heit. Die kla­re Tren­nung zwi­schen Steue­rungs- und an­de­ren Di­gi­tal­be­rei­chen in Ver­bin­dung mit le­bens­zy­klus­ori­en­tier­ten Dienst­leis­tun­gen hilft Un­ter­neh­men, die sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln­den Vor­schrif­ten ein­zu­hal­ten und gleich­zei­tig das Ri­si­ko von Cy­ber­an­grif­fen zu ver­rin­gern.

Die sich wan­deln­de Be­leg­schaft stär­ken

Da der Mensch nach wie vor im Mit­tel­punkt in­dus­tri­el­ler Ab­läu­fe steht, muss nicht nur be­rück­sich­tigt wer­den, was neue Tech­no­lo­gi­en leis­ten kön­nen, son­dern auch, wie sie mit den­je­ni­gen in­ter­agie­ren, die sie nut­zen müs­sen. 

Da er­fah­re­ne Mit­ar­bei­ter in den Ru­he­stand ge­hen und durch ei­ne neue Ge­ne­ra­ti­on von In­ge­nieu­ren er­setzt wer­den, die mit der di­gi­ta­len Welt auf­ge­wach­sen sind, muss si­cher­ge­stellt wer­den, dass ihr ope­ra­ti­ves Wis­sen er­hal­ten bleibt und so leicht wie mög­lich zu­gäng­lich ist. 

Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded bie­tet in­tui­ti­ve, ver­netz­te und kol­la­bo­ra­ti­ve Tools, die den mo­der­nen An­for­de­run­gen ent­spre­chen und gleich­zei­tig die be­währ­te Steue­rungs­lo­gik und das in be­ste­hen­den Sys­te­men ein­ge­bet­te­te Be­triebs­wis­sen be­wah­ren. Funk­tio­nen wie fort­schritt­li­che Vi­sua­li­sie­rung, Ana­ly­tik und in­tel­li­gen­te An­wen­dun­gen zur Ent­schei­dungs­un­ter­stüt­zung sor­gen da­für, dass das mensch­li­che Fach­wis­sen er­wei­tert wird und hel­fen Be­die­nern und In­ge­nieu­ren, schnel­ler bes­se­re Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Ent­schei­dend ist, dass Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded die Grund­la­ge für die An­pas­sung an zu­künf­ti­ge Ver­än­de­run­gen bil­det. Durch die An­ti­zi­pa­ti­on zu­künf­ti­ger An­wen­dungs­fäl­le, von der vor­aus­schau­en­den War­tung bis hin zur Aus­wei­tung au­to­no­mer Ab­läu­fe, schafft es ei­ne Um­ge­bung, in der sich Fä­hig­kei­ten par­al­lel zur Tech­no­lo­gie wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen, wo­durch die Aus­wir­kun­gen von Wis­sens­lü­cken ver­rin­gert und die lang­fris­ti­ge Be­triebs­sta­bi­li­tät un­ter­stützt wer­den.

Nach­hal­tig­keit und Leis­tung in gro­ßem Maß­stab er­mög­li­chen

Nach­hal­tig­keit und re­gu­la­to­ri­scher Druck in Be­zug auf En­er­gie, Emis­sio­nen und Res­sour­cen ver­än­dern zu­neh­mend die Prio­ri­tä­ten von In­dus­trie­un­ter­neh­men. Um die­sen An­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den, sind bes­se­re Da­ten, tie­fe­re Ein­bli­cke und ei­ne en­ge­re In­te­gra­ti­on zwi­schen Pro­zess- und Elek­tro­sys­te­men er­for­der­lich.

Durch die Er­wei­te­rung des An­wen­dungs­be­reichs von Steue­rungs­sys­te­men auf da­ten­ge­steu­er­te Op­ti­mie­rung un­ter­stützt Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded die­se Zie­le. Ver­bes­se­run­gen wie kon­ti­nu­ier­li­che Zu­stands­über­wa­chung, KI-ge­stütz­te Leis­tungs­ana­ly­se und Echt­zeit-En­er­gie­ein­bli­cke er­mög­li­chen ei­nen ef­fi­zi­en­te­ren Be­trieb, oh­ne die Si­cher­heit oder Ver­füg­bar­keit zu be­ein­träch­ti­gen. Im Lau­fe der Zeit kön­nen die­se Funk­tio­nen da­zu bei­tra­gen, den Über­gang zu koh­len­stoff­är­me­ren, res­sour­cen­ef­fi­zi­en­te­ren Pro­duk­ti­ons­mo­del­len zu voll­zie­hen und gleich­zei­tig die Zu­ver­läs­sig­keit auf­recht­zu­er­hal­ten, die für wich­ti­ge In­fra­struk­tu­ren er­for­der­lich ist.

Ein ein­heit­li­cher Le­bens­zy­klus­an­satz

Ein wei­te­res cha­rak­te­ris­ti­sches Ele­ment von Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded sind die um­fas­sen­den Le­bens­zy­klus-Ser­vices von ABB. Die un­ab­hän­gi­ge Ver­wal­tung von Steue­rungs- und di­gi­ta­len Um­ge­bun­gen er­for­dert ei­nen ko­or­di­nier­ten An­satz für Up­dates, War­tung und Op­ti­mie­rung. Die Le­bens­zy­klus-Ser­vices von ABB stel­len si­cher, dass die Sys­te­me wäh­rend ih­rer ge­sam­ten Be­triebs­dau­er si­cher, sup­por­ted und zu­kunfts­fä­hig blei­ben.

Die­ses pro­ak­ti­ve, ser­vice­o­ri­en­tier­te Mo­dell senkt die Ge­samt­be­triebs­kos­ten, ver­bes­sert die Sys­tem­ver­füg­bar­keit und gibt Kun­den die Ge­wiss­heit, dass ih­re Au­to­ma­ti­sie­rungs­um­ge­bung an zu­künf­ti­ge An­for­de­run­gen an­ge­passt wer­den kann, un­ab­hän­gig da­von, ob die­se durch Vor­schrif­ten, Markt­ver­än­de­run­gen oder tech­no­lo­gi­schen Wan­del be­dingt sind.

Das vol­le Po­ten­zi­al der In­dus­trie aus­schöp­fen – heu­te und mor­gen 

Mit Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded for­dert ABB sei­ne Kun­den nicht auf, die Sys­te­me auf­zu­ge­ben, die ih­nen gu­te Diens­te ge­leis­tet ha­ben, son­dern er­wei­tert de­ren Wert in die nächs­te Ära der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­sie­rung.

Au­to­ma­ti­on Ex­ten­ded spie­gelt auch ei­nen um­fas­sen­de­ren Wan­del in der Ent­wick­lung der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­sie­rung wi­der. Durch die Über­nah­me neu­er In­dus­trie­kon­zep­te wie NA­MUR Open Ar­chi­tec­ture, Soft­ware- und Hard­ware-Ent­kopp­lung und Hy­per­au­to­ma­ti­on er­öff­net ABB neue Mög­lich­kei­ten im in­dus­tri­el­len Be­trieb durch grö­ße­re Of­fen­heit, Mo­du­la­ri­tät, men­schen­zen­trier­tes De­sign und si­che­re In­no­va­ti­on.

An­statt Kun­den in star­re Up­grade-Zy­klen zu zwin­gen, po­si­tio­niert ABB die Au­to­ma­ti­sie­rung als ein sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln­des Öko­sys­tem, das Sta­bi­li­tät mit Agi­li­tät und Zu­ver­läs­sig­keit mit In­no­va­ti­on in Ein­klang bringt. Für Bran­chen, die ei­ner un­ge­wis­sen Zu­kunft ent­ge­gen­se­hen, ist die­ses Gleich­ge­wicht von un­schätz­ba­rem Wert, da es die Ska­lier­bar­keit und An­pas­sungs­fä­hig­keit bie­tet, um zu­künf­ti­gen Ver­än­de­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den.

Ste­fan Ba­se­nach
Seit über 20 Jah­ren ist er bei der Schwei­zer Un­ter­neh­mens­grup­pe ABB tä­tig und der­zeit Se­ni­or Vice Pre­si­dent of Glo­bal Pro­cess Au­to­ma­ti­on Tech­no­lo­gy. Er en­ga­giert sich für die Um­set­zung nach­hal­ti­ger Prak­ti­ken und spiel­te ei­ne Schlüs­sel­rol­le bei der Lei­tung der ABB Pro­cess Au­to­ma­ti­on En­er­gy Di­vi­si­on in Deutsch­land, die die En­er­gie­bran­che bei ih­rem Über­gang zu ei­ner Net­to-Null-Wirt­schaft un­ter­stützt.

Er hat ei­nen Di­plom-In­ge­nieur-Ab­schluss in Tech­ni­scher Ky­ber­ne­tik von der Uni­ver­si­tät Stutt­gart und ist auf Re­ge­lungs­me­tho­dik für tech­ni­sche und nicht-tech­ni­sche Sys­te­me mit Schwer­punkt Bio­che­mie spe­zia­li­siert.
 

Die Vorteile der Cloud optimal nutzen

Im Früh­jahr 2025 star­te­te Au­di am Stand­ort Heil­bronn ei­ne klei­ne Re­vo­lu­ti­on: Die welt­weit ers­te Ka­ros­se­rie-Fer­ti­gung, die auf ei­ner vir­tu­el­len spei­cher­pro­gram­mier­ba­ren Steue­rung mit Si­cher­heits­funk­ti­on von Sie­mens ba­siert. Die Steue­rung be­fin­det sich in ei­ner lo­ka­len Cloud und er­mög­licht die fle­xi­ble da­ten­ge­trie­be­ne Pro­duk­ti­on so­wie die Über­wa­chung und Steue­rung der Fer­ti­gung in Echt­zeit von je­dem be­lie­bi­gen Ort aus. Au­di er­hofft sich von der Im­ple­men­tie­rung der Cloud-Steue­rung ei­ne Stei­ge­rung der Agi­li­tät, Ef­fi­zi­enz und Si­cher­heit in der Pro­duk­ti­on. Das Ziel ist ei­ne fle­xi­ble­re, zu­kunfts­fä­hi­ge Fer­ti­gung.

Cloud-ba­sier­te Steue­run­gen über­neh­men die Auf­ga­ben ei­ner klas­si­schen SPS – sie lau­fen aber nicht mehr auf ei­nem Pa­nel PC di­rekt an ei­nem Ar­beits­platz in der Fer­ti­gung, son­dern in ei­nem Re­chen­zen­trum. Das be­fin­det sich ent­we­der auf dem Fir­men­ge­län­de oder bei ei­nem ex­ter­nen Dienst­leis­ter. Die Mo­ni­to­re di­rekt an der Fer­ti­gungs­li­nie die­nen „nur noch“ der Vi­sua­li­sie­rung der an den dor­ti­gen Mon­ta­ge­plät­zen ab­lau­fen­den Ar­beits­schrit­te. Auf ih­nen wird kei­ne Steue­rungs­soft­ware mehr ge­hos­tet.

Soft­ware-SPS hat den Weg be­rei­tet

Die Ver­la­ge­rung von Ma­schi­nen- und Pro­zess­steue­run­gen in die Cloud ist ei­ne lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung der Soft­ware-SPSen, die sich in den letz­ten zehn Jah­ren mehr und mehr eta­bliert ha­ben. Im Ge­gen­satz zu ei­ner klas­si­schen Hard-SPS be­nö­ti­gen Soft­ware-SPSen kei­ne spe­zi­fi­sche Hard­ware mehr als Ba­sis, son­dern kön­nen auf nor­ma­len PCs be­trie­ben wer­den. Der An­wen­der kann für die SPS al­so sei­ne oh­ne­hin vor­han­de­ne IT-In­fra­struk­tur nut­zen. Das spart Kos­ten und er­höht die Fle­xi­bi­li­tät, da sich die Steue­rung schnell und ein­fach an sich än­dern­de Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen an­pas­sen lässt.

Cloud-Steue­rung ist für gro­ße An­la­gen ide­al

Nach­dem sich Soft­ware-SPSen im­mer wei­ter ver­brei­te­ten, war es nur ei­ne Fra­ge der Zeit, bis der nächs­te Schritt er­folg­te: Die Aus­la­ge­rung der An­la­gen­steue­rung in die Cloud. „Das ist be­son­ders bei kom­ple­xen Fer­ti­gungs­an­la­gen sinn­voll“, meint Nils Stel­lo, Ge­schäfts­be­reichs­lei­ter HMI bei RO­SE Sys­tem­tech­nik. Er ver­ant­wor­tet bei RO­SE die Ent­wick­lung und Fer­ti­gung von Pa­nel PC, In­dus­trie­mo­ni­to­ren, Steuer­ge­häu­sen, Hand­be­dien­ge­rä­ten so­wie Ge­rä­te­trä­ger­sys­te­men.

Bei sei­nen Kun­den­be­su­chen er­fährt Stel­lo aus ers­ter Hand, was die In­dus­trie ak­tu­ell be­schäf­tigt. „Wir sind ge­ra­de mit ei­nem nam­haf­ten Un­ter­neh­men im Ge­spräch, das sich vor­stel­len kann, in ei­ni­gen Jah­ren sei­ne ge­sam­te Fer­ti­gung aus der Cloud zu steu­ern.“

Die Fir­ma hat ak­tu­ell Pa­nel PC von RO­SE im Ein­satz, die in ei­ni­gen Jah­ren das En­de ih­rer Le­bens­dau­er er­rei­chen wer­den. Nils Stel­lo und sei­ne Kol­le­gen kon­zi­pie­ren des­halb schon jetzt die Nach­fol­ge-Ge­ne­ra­ti­on der In­dus­trie-PC und de­fi­nie­ren da­zu die An­for­de­run­gen an die Ge­häu­se der neu­en Ge­rä­te.

Kom­pak­te­re Ge­häu­se­form er­öff­net vie­le Op­tio­nen

Da durch den Ein­satz ei­ner vir­tu­el­len Steue­rung auf den Pa­nel PC in der Fer­ti­gung kei­ne SPS mehr lau­fen muss, kön­nen die Ge­häu­se für die künf­ti­gen PCs des Kun­den deut­lich fla­cher als bis­her de­signt wer­den. „Mit ei­ner cloud-ba­sier­ten Steue­rung müs­sen die ein­zel­nen PCs nicht mehr mit ei­nem so leis­tungs­star­ken Pro­zes­sor wie heu­te aus­ge­rüs­tet wer­den“, er­klärt Nils Stel­lo die Fol­gen der Vir­tua­li­sie­rung. Bis­her stieg die Ver­lust­leis­tung des Main­boards von ei­ner Pa­nel PC-Ge­ne­ra­ti­on zur nächs­ten auf zu­letzt et­wa 45 Watt.

„Durch die Ver­wen­dung ei­ner cloud-ba­sier­ten Steue­rung bräuch­te man statt ei­nes Main­boards nur noch ein Sin­gle­board für den je­wei­li­gen PC an der Fer­ti­gungs­li­nie, und das hat ei­ne Ver­lust­leis­tung von le­dig­lich rund 5 Watt“, so Stel­lo. Das Board wür­de al­so kaum Wär­me ab­ge­ben und da­mit gä­be es auch kei­nen Be­darf mehr für ei­nen Rip­pen­kühl­kör­per, der bis­her viel Platz im Ge­häu­se der Ge­rä­te be­an­sprucht.

„Ich ha­be durch die Ver­wen­dung ei­nes Sin­gle­boards ganz an­de­re Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten beim Ge­häu­se des Pa­nel PC“, er­zählt Nils Stel­lo. Der An­wen­der könn­te z. B. ein Edel­stahl­ge­häu­se wäh­len, was vor­her un­ter Um­stän­den pro­ble­ma­tisch ge­we­sen wä­re, weil Edel­stahl sich zu­sätz­lich auf­heizt und die Wär­me schlecht ab­zu­lei­ten ist. Das klei­ne Bei­spiel zeigt an­schau­lich, wie sich der Bau­raum im Ge­häu­se der Pa­nel PC durch den Um­stieg auf ei­ne Cloud-Steue­rung ver­än­dert.

Ge­rin­ge­re Re­chen­leis­tung senkt die Ge­rä­te­kos­ten

Ei­ne cloud-ba­sier­te Steue­rung er­wei­tert al­so zum ei­nen die De­sign-Op­tio­nen bei Pa­nel PC und er­mög­licht zum an­de­ren ei­ne we­sent­lich kom­pak­te­re Kon­struk­ti­on der Ge­rä­te. Die­se be­an­spru­chen nicht nur viel we­ni­ger Bau­raum in der Ap­pli­ka­ti­on – sie sind dank der klei­ne­ren Pla­ti­ne auch güns­ti­ger in der Her­stel­lung. „Ein Sin­gle­board kos­tet in der An­schaf­fung et­wa ein Fünf­tel des Prei­ses ei­nes Main­boards“, be­schreibt Stel­lo das Ein­spar­po­ten­zi­al. Bei kom­ple­xen Fer­ti­gungs­an­la­gen mit ei­ner Viel­zahl von Ge­rä­ten kom­men schnell grö­ße­re Sum­men zu­sam­men.

Das ver­gleichs­wei­se ge­rin­ge Ge­wicht von Pa­nel PCs in An­la­gen mit cloud-ba­sier­ter Steue­rung wirkt sich auch auf die Aus­le­gung des Ge­rä­te­trä­ger­sys­tems aus, mit dem die Ge­rä­te an die An­wen­dung an­ge­bun­den wer­den. Da die Trag­arm­sys­te­me we­sent­lich klei­ne­re Las­ten tra­gen müs­sen, kön­nen sie auch deut­lich klei­ner di­men­sio­niert wer­den. 
„Wir bau­en un­ser Ge­rä­te­trä­ger-Port­fo­lio des­halb kon­se­quent mit leich­te­ren Aus­füh­run­gen aus, die sich be­son­ders für die­se An­wen­dun­gen eig­nen.“

RO­SE ent­wi­ckelt seit über 40 Jah­ren an­wen­dungs­spe­zi­fi­sche HMI-Kom­plett­sys­te­me für ver­schie­dens­te Bran­chen. Die in­di­vi­du­el­le Be­ra­tung der Kun­den und die en­ge Ab­stim­mung mit ih­nen ist fes­ter Be­stand­teil der Ar­beit von Nils Stel­lo und sei­nen Kol­le­gen. Mit dem The­ma cloud-ba­sier­te Steue­run­gen und ih­ren Aus­wir­kun­gen auf das ei­ge­ne Pro­dukt­pro­gramm be­schäf­ti­gen sie sich schon seit ei­ni­ger Zeit. In ei­ni­gen Be­rei­chen wird es An­pas­sun­gen und Ver­än­de­run­gen ge­ben, in an­de­ren nicht. „Die Vir­tua­li­sie­rung von Steue­run­gen wird erst ein­mal ein Ni­schen-The­ma für ei­ni­ge we­ni­ge, gro­ße Un­ter­neh­men sein“, ist sich Stel­lo si­cher. Sie wird RO­SE um­fas­send bei der Trans­for­ma­ti­on be­glei­ten: „Wir ent­wi­ckeln ge­mein­sam mit ih­nen HMI-Lö­sun­gen, die die Vor­tei­le vir­tu­el­ler Steue­run­gen hin­sicht­lich ei­nes schlan­ke­ren, güns­ti­ge­ren Ge­rä­te­kon­zepts voll­stän­dig aus­schöp­fen.“
 

Gekühlte MWIR-Kameras für den 24/7 Einsatz

Flir hat die Ein­füh­rung der lang­le­bi­gen ge­kühl­ten Flir A6450 MWIR-Ka­me­ras (Mid-Wa­ve In­fra­red) be­kannt ge­ge­ben. Sie sind spe­zi­ell für kon­ti­nu­ier­li­che in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rungs-, Pro­zess­steue­rungs- und zer­stö­rungs­freie Prü­fungs­an­wen­dun­gen ent­wi­ckelt wor­den.
Die Ka­me­ras sol­len die seit lan­gem be­ste­hen­den Hin­der­nis­se für den Ein­satz ge­kühl­ter Wär­me­bild­ka­me­ras in Pro­duk­ti­ons­um­ge­bun­gen über­win­den. Da­für kom­bi­niert die Ka­me­ra ei­ne lang­le­bi­ge Küh­lung mit schnel­len MWIR-Leis­tun­gen und spe­zi­ell auf Au­to­ma­ti­sie­rungs­an­wen­dun­gen zu­ge­schnit­te­nen In­te­gra­ti­ons­fä­hig­kei­ten. So er­mög­licht sie Her­stel­lern und Sys­tem­in­te­gra­to­ren, leis­tungs­star­ke MWIR-Wär­me­bild­tech­nik im ech­ten Rund-um-die-Uhr-Be­trieb ein­zu­set­zen.

Lang­le­bi­ge Küh­lung de­fi­niert Kos­ten und Nut­zen neu

Das Herz­stück der A6450 ist ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus HOT-MWIR-De­tek­tor und li­nea­ren Küh­ler, die ei­ne Be­triebs­dau­er von bis zu 27.000 Stun­den bie­tet. Die­se ver­län­ger­te Le­bens­dau­er re­du­ziert den jähr­li­chen War­tungs­be­darf er­heb­lich und er­mög­licht es so Her­stel­lern, von ver­gleichs­wei­se kur­zen War­tungs­in­ter­val­len zu ei­ner mehr­jäh­ri­gen Be­triebs­pla­nung über­zu­ge­hen. Durch die Re­du­zie­rung von Aus­fall­zei­ten, War­tungs­kos­ten und Be­triebs­ri­si­ken ver­wan­deln sich mit der A6450 ge­kühl­te MWIR-Ka­me­ras von hoch­gra­dig spe­zia­li­sier­ten In­spek­ti­ons­werk­zeu­gen in zu­ver­läs­si­ge, lang­fris­ti­ge Au­to­ma­ti­sie­rungs­kom­po­nen­ten.

Die A6450 wur­de für An­wen­dun­gen ent­wi­ckelt, bei de­nen das Ti­ming ent­schei­dend ist. Mit ei­ner Bild­ra­te von 125 Hz er­fasst die Ka­me­ra prä­zi­se ther­mi­sche Hoch­ge­schwin­dig­keits­er­eig­nis­se und sub­ti­le Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen an sich be­we­gen­den Pro­duk­ten. 
Dank ih­rer ho­hen ther­mi­schen Emp­find­lich­keit kön­nen An­wen­der be­reits im Früh­sta­di­um Feh­ler, Ma­te­ria­lin­kon­sis­ten­zen oder Pro­zess­ab­wei­chun­gen er­ken­nen, be­vor sie sich grö­ßer aus­wir­ken, und kön­nen so Aus­schuss, Nach­ar­beit und un­ge­plan­te Aus­fall­zei­ten re­du­zie­ren.

Für die Au­to­ma­ti­sie­rung ent­wi­ckelt

Die A6450 ba­siert auf der be­währ­ten Elek­tro­nik der Flir A6700-Se­rie und un­ter­stützt Gi­gE Vi­si­on®, Ge­nI­Cam® und an­de­re bran­chen­üb­li­che Pro­to­kol­le, so­dass sie sich naht­los in be­ste­hen­de Au­to­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me in­te­grie­ren lässt. Dank kun­den­ori­en­tier­ter Schnitt­stel­len, Be­feh­len und Trig­ger kön­nen Sys­tem­in­te­gra­to­ren die Ka­me­ra schnell und oh­ne zu­sätz­li­che kun­den­spe­zi­fi­sche Ent­wick­lungs­ar­bei­ten ein­set­zen.

Um un­ter­schied­li­che Pro­duk­ti­ons­um­ge­bun­gen zu un­ter­stüt­zen, bie­tet die A6450 ein fle­xi­bles Port­fo­lio an leis­tungs­star­ken Op­ti­ken und um­fang­rei­che Ka­li­brie­rungs­op­tio­nen. Be­nut­zer kön­nen Hun­der­te von Ka­li­brie­rungs­pro­fi­len di­rekt in der Ka­me­ra spei­chern, wo­durch die Un­ter­stüt­zung meh­re­rer Pro­duk­te, un­ter­schied­li­cher Ma­te­ria­li­en und ver­schie­de­ner In­spek­ti­ons­sze­na­ri­en ver­ein­facht wird – ein Vor­teil ins­be­son­de­re in Pro­duk­ti­ons­an­la­gen mit häu­fi­gen Um­stel­lun­gen. Dank die­ser Fle­xi­bi­li­tät kann ei­ne ein­zi­ge Ka­mer­a­platt­form ei­ne Viel­zahl von An­wen­dun­gen in ver­schie­de­nen Pro­duk­ti­ons­li­ni­en un­ter­stüt­zen, was die Hard­ware­kom­ple­xi­tät re­du­ziert und die Ef­fi­zi­enz er­höht. 
 

Ultra-kompakter Industrie-PC für die DIN-Schiene

On­Lo­gic hat den neu­en, ul­tra-kom­pak­ten In­dus­trie-Com­pu­ter CL260 vor­ge­stellt. Er ist für Zu­ver­läs­sig­keit und ein­fa­che In­te­gra­ti­on im mo­der­nen Edge-Com­pu­ting ent­wi­ckelt wor­den. Als neu­es­te Er­gän­zung der be­lieb­ten CL200-Com­pu­ter­rei­he bie­tet der lüf­ter­lo­se CL260 ei­ne leis­tungs­star­ke, zu­ver­läs­si­ge und preis­güns­ti­ge Lö­sung, die den Ein­satz in in­dus­tri­el­len IoT- und Au­to­ma­ti­sie­rungs­pro­jek­ten je­der Grö­ße er­mög­licht. Der CL260 er­füllt die Nach­fra­ge nach In­tel­li­gen­ten und zu­ver­läs­si­gen Gate­ways, die ein­fach zu in­te­grie­ren sind und bie­tet ei­ne zu­ver­läs­si­ge Da­ten­ver­ar­bei­tung di­rekt am Edge. 

Viel­sei­ti­ge, kom­pak­te Da­ten­ver­ar­bei­tung im gro­ßen Maß­stab

Das neue Mo­dell wur­de spe­zi­ell ent­wi­ckelt, um Ana­ly­sen und Ent­schei­dungs­fin­dun­gen vor Ort zu er­mög­li­chen, in­dem er Da­ten si­cher di­rekt an der Quel­le er­fasst. Sei­ne bahn­bre­chen­de Kom­bi­na­ti­on aus Grö­ße und un­über­trof­fe­nem Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis ma­chen ihn zum idea­len Edge-Gate­way für den Ein­satz in An­wen­dun­gen mit ho­hem Da­ten­auf­kom­men wie Re­mo­te-Da­ten­er­fas­sung, Di­gi­tal Si­gna­ge-Steue­rung und in­dus­tri­el­le Pro­zess­über­wa­chung. Da­mit ent­fällt die her­kömm­li­che Kos­ten­bar­rie­re, die mit der Ska­lie­rung von lang­le­bi­ger, leis­tungs­star­ker Hard­ware ver­bun­den ist.

Der CL260 misst nur 115 x 30 x 82 mm und ist für die DIN-Schie­nen­mon­ta­ge op­ti­miert. Für ei­ne kos­ten­ef­fi­zi­en­te Leis­tung wird er von ef­fi­zi­en­ten In­tel® N-Se­ries-Pro­zes­so­ren an­ge­trie­ben. Er ver­fügt über ei­nen An­schluss­block für ei­ne RS-232/422/485-Se­ri­al-Ver­bin­dung und ei­ne Strom­ver­sor­gung mit 12–24 V DC.
 

Industrietaugliches WLAN-EA-Modul für IoT-Anwendungen

Wie­se­mann & Theis er­wei­tert sein Port­fo­lio an de­zen­tra­len Netz­werk-IOs um das WLAN-IO Di­gi­tal 4x In/Out, ein kom­pak­tes, per WLAN an­ge­bun­de­nes IoT-De­vice für das draht­lo­se Schal­ten und Über­wa­chen von di­gi­ta­len Si­gna­len. Das Ge­rät ver­fügt über vier Ka­nä­le, die je­weils als di­gi­ta­ler Ein- oder Aus­gang kon­fi­gu­riert wer­den kön­nen und sich da­mit viel­sei­tig an un­ter­schied­li­che An­wen­dun­gen an­pas­sen las­sen. Es ver­fügt über ein Kunst­stoff­ge­häu­se für die Hut­schie­nen­mon­ta­ge und ist für ei­ne Be­triebs­tem­pe­ra­tur von 0°C bis 60°C aus­ge­legt.

Aus­ge­legt für den in­dus­tri­el­len Be­trieb

Über die WLAN-Schnitt­stel­le kön­nen die di­gi­ta­len Si­gna­le auch dort über­wacht und ge­schal­tet wer­den, wo kein ka­bel­ba­sier­tes Netz­werk ver­füg­bar ist. Das WLAN-IO Di­gi­tal 4x In/Out funk­tio­niert da­bei wie ein Netz­werk­schal­ter: Ver­brau­cher wie Leuch­ten, Tür­kon­tak­te und sons­ti­ge Ak­to­ren las­sen sich ein- und aus­schal­ten, wäh­rend Zu­stän­de von Tas­tern oder di­gi­ta­len Sen­so­ren zu­ver­läs­sig er­fasst wer­den. Das WLAN-IO ist ein­fach zu kon­fi­gu­rie­ren und über­zeugt durch sei­ne IoT-ori­en­tier­te Pro­to­koll­aus­stat­tung (wie z. B. MQTT und HTTPS) so­wie sei­ne ro­bus­te, für den in­dus­tri­el­len 24/7-Be­trieb aus­ge­leg­te Hard­ware. Die Strom­ver­sor­gung kann über 12/24 V er­fol­gen. Für die IOs sind 1 x 6-fach Schraub­klem­men so­wie ei­ne 1 x 2-fach Schraub­klem­me für Span­nungs­ver­sor­gung vor­han­den.
 

Sicherheitslichtvorhänge /-gitter mit ATEX-Zertifizierung

Um Zu­gän­ge in ex­plo­si­ons­ge­fähr­de­ten Be­rei­chen zu­ver­läs­sig ab­zu­si­chern, hat Schmer­sal das Pro­gramm an op­to­elek­tro­ni­schen Schutz­ein­rich­tun­gen er­wei­tert. Mit der neu­en Bau­rei­he EX-SLC/SLG440 ste­hen nun Si­cher­heits­licht­vor­hän­ge und -git­ter in Ex-Aus­füh­rung zur Ver­fü­gung. Da­durch las­sen sich höchs­te Si­cher­heits­stan­dards mit be­währ­ter Qua­li­tät kom­bi­nie­ren.

Ein­satz bei Ex­plo­si­ons­ge­fahr durch Gas und Staub

In zahl­rei­chen Fer­ti­gungs­be­rei­chen be­steht ei­ne er­höh­te Ex­plo­si­ons­ge­fahr, bei­spiels­wei­se in der Che­mie­in­dus­trie, in Raf­fi­ne­ri­en oder in La­ckie­re­rei­en, wo ent­zünd­ba­re Be­schich­tungs­stof­fe ver­ar­bei­tet wer­den. Auch in Bran­chen, in de­nen Schütt­gü­ter ver­ar­bei­tet wer­den – et­wa in der Fut­ter­mit­tel- oder Re­cy­cling­in­dus­trie, in Sä­ge­wer­ken oder in Be­trie­ben der Ge­trei­de­ver­ar­bei­tung – kann Staub zu ei­ner Ex­plo­si­ons­ge­fahr füh­ren. Für die­se an­spruchs­vol­len Ein­satz­be­rei­che wur­den die Si­cher­heits­licht­vor­hän­ge und -git­ter SLC/SLG440 in Ex-Aus­füh­rung ent­wi­ckelt. Die op­to­elek­tro­ni­schen Schutz­ein­rich­tun­gen kön­nen in be­son­ders ex­plo­si­ons­ge­fähr­de­ten Gas- und Staub-At­mo­sphä­ren der Zo­nen 1 / 21 zur Ab­si­che­rung von Ge­fahr­stel­len ein­ge­setzt wer­den. Sie bie­ten so­wohl ei­nen Fin­ger- und Hand­schutz mit Auf­lö­sung 14 mm und 30 mm und Kör­per­schutz für Glied­ma­ßen mit 2 bis 4 Strah­len. Ver­füg­bar sind Reich­wei­ten von 0,3 bis 20 m. 

Die Sen­so­rik ist in Schutz­ge­häu­sen mit Me­tall­kap­pen staub­dicht un­ter­ge­bracht und bie­tet mit dem ge­rin­gen Ge­wicht die Vor­aus­set­zung für ein­fa­che In­stal­la­ti­on und Hand­ha­bung. 

Impulszähler mit LoRaWAN-Übertragung

akY­tec er­wei­tert sein Port­fo­lio um die Im­puls­zäh­ler CI200-LW und CI201-LW. Die neu­en Pro­duk­te nut­zen die Long-Ran­ge-Funk­tech­no­lo­gie (Lo­Ra) zum Sen­den und Emp­fan­gen von Da­ten. Ty­pi­sche An­wen­dungs­be­rei­che sind das Mes­sen und Ver­ar­bei­ten von Ver­brauchs­da­ten und ge­ne­rell Da­ten aus au­to­ma­ti­sier­ten IoT-Pro­zes­sen, die draht­los über gro­ße Ent­fer­nun­gen über­tra­gen wer­den, bei­spiels­wei­se in der Agrar­tech­nik. Sie eig­nen sich auch für öf­fent­li­che Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, kom­mu­na­le In­fra­struk­tur, Fern­wär­me- und Was­ser­net­ze, Ge­bäu­de- und Fa­ci­li­ty-Ma­nage­ment so­wie In­dus­trie­an­la­gen, in de­nen ei­ne Ver­ka­be­lung schwie­rig oder kost­spie­lig ist. Ein­satz­bei­spie­le sind die Zäh­ler­da­ten­er­fas­sung und Pum­pen­über­wa­chung, Mes­sun­gen von Um­welt­da­ten so­wie En­er­gie­ver­tei­lungs­sys­te­men. Das Ge­häu­se mit Schutz­art IP 65 schirmt die neu­en Lo­Ra­WAN-Ge­rä­te von akY­tec ge­gen Um­welt­ein­flüs­se ab, sie kön­nen in ei­nem Tem­pe­ra­tur­be­reich von -40 °C bis +70 °C be­trie­ben wer­den.

Im­puls­zäh­ler für den Au­ßen­ein­satz

Die bei­den Im­puls­zäh­ler CI200-LW und CI201-LW von akY­tec le­sen Ver­brauchs­da­ten von Zäh­lern aus und über­tra­gen die­se über das Lo­Ra-Funk­netz­werk (Un­ter­stüt­zung für Lo­Ra­WAN 1.0.4) an Gate­ways. Der Vor­teil: Sie er­fas­sen Da­ten von ent­fern­ten Stand­or­ten, oh­ne dass Ka­bel ver­legt oder ei­ne kon­stan­te ex­ter­ne Strom­ver­sor­gung be­reit­ge­stellt wer­den muss – ei­ne ty­pi­sche Her­aus­for­de­rung in Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, in der Land­wirt­schaft oder in de­zen­tra­len In­fra­struk­tu­ren.

Der Im­puls­zäh­ler CI200-LW über­wacht den Sta­tus von bis zu vier ver­drah­te­ten dis­kre­ten Ein­gän­gen (Im­puls­zäh­lung oder Not­fall-Si­gnal­er­fas­sung), die Mess­wer­te kön­nen ge­spei­chert und über­tra­gen wer­den. Das Ge­rät ist bat­te­rie­be­trie­ben und kann op­tio­nal an ei­ne ex­ter­ne Gleich­strom­quel­le an­ge­schlos­sen wer­den. Be­trei­ber kön­nen auf die­se Wei­se die Zäh­ler­a­ble­sung au­to­ma­ti­sie­ren, un­ge­wöhn­li­che Er­eig­nis­se früh­zei­tig zu er­ken­nen und ma­nu­el­le In­spek­tio­nen re­du­zie­ren – be­son­ders nütz­lich für Pump­sta­tio­nen, Re­ser­voirs, Wär­me­über­ga­be­sta­tio­nen, Brun­nen oder ab­ge­le­ge­ne Ge­bäu­de.

Der eben­falls bat­te­rie­be­trie­be­ne Im­puls­zäh­ler CI201-LW wur­de spe­zi­ell für die Ver­wen­dung mit Gas­zäh­lern der Se­rie Ho­ney­well Els­ter Me­tro­ni­ca BK ent­wi­ckelt. Er wird an die Stan­dard­buch­se des Gas­zäh­lers an­ge­schlos­sen und dient als Ver­bin­dung zu ei­nem Lo­Ra-Netz­werk. Gas­ver­sor­ger kön­nen me­cha­ni­sche Zäh­ler di­gi­ta­li­sie­ren, oh­ne sie zu er­set­zen, und pro­fi­tie­ren so von Fernab­le­sun­gen. Ein in­te­grier­ter Hall-Sen­sor er­kennt Ver­su­che, die Mes­sung zu ma­ni­pu­lie­ren oder zu be­ein­flus­sen – ei­ne wich­ti­ge An­for­de­rung in Gas­mess- und Ab­rech­nungs­sys­te­men.
 

Ringkoppler für CAN-FD-Netzwerke

Mit dem neu­en DL-CAN-FD-R-FV stellt eks En­gel  ei­nen Ring­kopp­ler für CAN-FD-Netz­wer­ke vor, der den wei­ter­ent­wi­ckel­ten CAN FD Stan­dard un­ter­stützt und so re­dun­dan­te Über­tra­gun­gen mit hö­he­rer Ge­schwin­dig­keit er­mög­licht. Das Bus­sys­tem Con­trol­ler Area Net­work (CAN) ist in den 1980er Jah­ren ur­sprüng­lich für die Ver­ka­be­lung in Fahr­zeu­gen ent­stan­den. In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten hat es sich in zahl­rei­chen An­wen­dungs­be­rei­chen eta­bliert, und es sind im­mer neue tech­no­lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lun­gen ent­stan­den. Mit dem ak­tu­el­len CAN-FD-Stan­dard – FD steht da­bei für fle­xi­ble da­ta ra­te – kann die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit im Ver­gleich zum her­kömm­li­chen CAN-Stan­dard um rund das Zehn­fa­che ge­stei­gert wer­den.

Dis­play für die ein­fa­che In­te­gra­ti­on

Der neue DL-CAN-FD-R-FV von eks ist ein Ring­kopp­ler für sol­che CAN-FD-Netz­wer­ke. Mit ihm las­sen sich Seg­men­te re­dun­dant über Licht­wel­len­lei­ter kop­peln. Er un­ter­stützt so­wohl klas­si­sche CAN-Pro­to­kol­le wie bei­spiels­wei­se CA­No­pen oder De­vice­Net als auch CAN-FD mit Über­tra­gungs­ra­ten von bis 8 Mbit/s.

An­wen­der kön­nen den Ring­kopp­ler sehr ein­fach und kom­for­ta­bel über ein im Ge­rät in­te­grier­tes OLED-Dis­play mit Be­dien­tas­te kon­fi­gu­rie­ren. Mit zwei Ver­sor­gungs­ein­gän­gen, die ei­ne re­dun­dan­te Span­nungs­ver­sor­gung er­mög­li­chen, ist ei­ne ho­he Be­triebs­si­cher­heit ge­ge­ben. Soll­te ein Feh­ler auf­tre­ten, si­gna­li­siert der Ring­kopp­ler die­sen auf dem Dis­play, über die Sta­tus LEDs so­wie über das in­te­grier­tes Feh­ler­re­lais. Der DL-CAN-FD-R-FV eig­net sich für al­le An­wen­dun­gen, in de­nen ho­he Si­cher­heit bei der CAN-Über­tra­gung ge­for­dert ist.
 

Sicherheitszuhaltung für Schutztüren und Hauben

Seit Ein­füh­rung sei­ner elek­tro­ni­schen RFID-Sen­so­ren (SRF) zur Über­wa­chung von tren­nen­den Schutz­ein­rich­tun­gen ver­gleicht BERN­STEIN sein SMART Safe­ty Sys­tem gern mit ei­ner Ket­te aus Gän­se­blüm­chen – ei­ner „Da­i­sy Chain“. Je­der Sen­sor, je­der Not-Halt-Schal­ter, je­de Kom­po­nen­te reiht sich ein, nimmt das Si­cher­heits­si­gnal auf, er­gänzt es um ei­ge­ne In­for­ma­tio­nen und reicht es wei­ter. So ent­steht ein durch­gän­gi­ges Sys­tem – mo­du­lar, zu­ver­läs­sig und platz­spa­rend. Mit dem neu­en SLO hält nun erst­mals ei­ne Zu­hal­tung Ein­zug in die­se Ket­te elek­tro­ni­scher Kom­po­nen­ten. Es über­wacht und ver­schließt gleich­zei­tig so lan­ge noch ei­ne Ge­fahr be­steht. 

Kom­pakt, kraft­voll, si­cher

Der SLO ist ei­ne elek­tro­me­cha­ni­sche Si­cher­heits­zu­hal­tung der Bau­art 4 nach DIN EN ISO 14119 mit RFID-Co­die­rung und si­che­rer Zu­hal­tungs­über­wa­chung. Trotz sei­ner kom­pak­ten Bau­form von nur 30 × 30 × 135 mm bie­tet er ei­ne Zu­hal­te­kraft von 3000 N und Schutz­art IP69. Die Türüber­wa­chung und die Zu­hal­tungs­über­wa­chung kön­nen je­weils, je nach Va­ri­an­te, bis zu Per­for­mance Le­vel e (PL e) er­rei­chen, was sie für an­spruchs­vol­le An­wen­dun­gen prä­des­ti­niert. Dank va­ria­bler Co­dier­stu­fen (ge­ring, hoch, uni­kat) lässt sich der Ma­ni­pu­la­ti­ons­schutz ge­zielt an die An­for­de­run­gen der An­wen­dung an­pas­sen – oh­ne zu­sätz­li­chen Kon­struk­ti­ons­auf­wand.

Wie die an­de­ren Ele­men­te des smar­ten Sys­tems ist auch der SLO voll in die Da­i­sy Chain Dia­gnostic (DCD) ein­ge­bun­den. Das be­deu­tet: Je­der SLO über­trägt über die be­ste­hen­de 4- oder 5-po­li­ge Lei­tung sei­nen Sta­tus. Es han­delt sich da­bei um ei­ne Viel­zahl von In­for­ma­tio­nen un­ter an­de­rem bei­spiels­wei­se, ob die Tür ge­schlos­sen ist, die Zu­hal­tung ak­tiv oder ein Feh­ler vor­liegt – al­le In­for­ma­tio­nen ste­hen zen­tral zur Ver­fü­gung.

Die Zu­stands­da­ten kön­nen per Dia­gno­se­ge­rät über NFC auf ein Smart­pho­ne über­tra­gen, mit I/O-Link in die Steue­rung ein­ge­bun­den oder – über die BERN­STEIN Mo­du­le SCR P und SCx – per Pro­fi­net oder Ether­net an über­ge­ord­ne­te Sys­te­me wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Das spart Zeit bei der In­be­trieb­nah­me, ver­ein­facht die Feh­ler­su­che und er­mög­licht die vor­aus­schau­en­de War­tung. 

Rei­hen­schal­tung mit Sys­tem

Der SLO lässt sich mit an­de­ren SLOs, SRF-Sen­so­ren oder SEU-Not-Halt-Schal­tern in Rei­he schal­ten. Die Rei­hen­schal­tung bleibt si­cher und er­reicht auch in Kom­bi­na­ti­on bis zu PL e, Kat. 4. So re­du­ziert sich der Ver­drah­tungs­auf­wand, und gleich­zei­tig bleibt die Dia­gno­se­fä­hig­keit je­des ein­zel­nen Ele­ments er­hal­ten. Der SLO er­füllt ei­ne zen­tra­le An­for­de­rung der DIN EN ISO 14119: Ei­ne Schutz­tür darf nur dann ge­öff­net wer­den, wenn die Ge­fahr be­sei­tigt ist. Ge­nau dort kommt der SLO zum Ein­satz – in Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen, Holz­be­ar­bei­tung, Spritz­guss­an­la­gen oder Werk­zeug­ma­schi­nen. Ob Tür, Klap­pe oder Hau­be – wo si­che­re Zu­hal­tung er­for­der­lich ist, passt sich der SLO fle­xi­bel ein. 
 

KI-gestütztes Condition Monitoring für rotierende Maschinen

In ei­ner In­dus­trie­an­la­ge gibt es zahl­rei­che ro­tie­ren­de Ma­schi­nen, zum Bei­spiel Pum­pen, Tur­bi­nen, Kom­pres­so­ren, Ven­ti­la­to­ren, Mo­to­ren, Zen­tri­fu­gen, Um­for­mer oder Rühr­wer­ke. Ein ef­fi­zi­en­ter und sta­bi­ler Be­trieb die­ser Ma­schi­nen ist ent­schei­dend, um En­er­gie­ver­lus­te zu re­du­zie­ren und die Leis­tung zu ma­xi­mie­ren. Mit draht­lo­sen Sen­so­ren und ei­nem en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Netz­werk lässt sich heu­te mit ge­rin­gem In­stal­la­ti­ons­auf­wand die In­fra­struk­tur für ein smar­tes Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring im­ple­men­tie­ren – selbst in weit­läu­fi­gen An­la­gen, in hü­ge­li­gem Ge­län­de oder in ex­plo­si­ons­ge­fähr­de­ten Be­rei­chen. Zur Über­wa­chung der Ma­schi­nen kom­men kom­pak­te Sen­so­ren zum Ein­satz, die im Mi­nu­ten- bis Stun­den­takt Vi­bra­ti­ons-, Ul­tra­schall- und Tem­pe­ra­tur­wer­te er­fas­sen. Über ein Low Power Wi­de Area Net­work (LP­WAN) wie et­wa Lo­Ra­WAN® – ei­ne Funk­tech­no­lo­gie, die auf ho­he Dis­tan­zen und ei­nen ge­rin­gen En­er­gie­ver­brauch aus­ge­legt ist – über­tra­gen die Sen­so­ren die­se Da­ten si­cher und ef­fi­zi­ent an ein Gate­way. Die­ses sen­det die Mess­wer­te an ei­nen zen­tra­len Netz­werkser­ver. Hier lau­fen die Roh­da­ten al­ler End­ge­rä­te zu­sam­men – je nach An­la­ge kann es sich um zehn­tau­sen­de von Sen­so­ren han­deln. Da­ne­ben be­inhal­tet das Netz­werk ei­nen An­wen­dungs­ser­ver mit ei­ner di­gi­ta­len Platt­form ein­schließ­lich ei­nes KI-Tools, wel­ches die Mess­wer­te ana­ly­siert.

Ab­wei­chun­gen au­to­ma­ti­siert er­ken­nen und klas­si­fi­zie­ren

Auf­fäl­li­ge Wer­te, et­wa bei der Vi­bra­ti­on, ver­ra­ten früh­zei­tig, wenn et­was nicht ein­wand­frei läuft. Ein Al­go­rith­mus iden­ti­fi­ziert Feh­ler, lan­ge be­vor die Ma­schi­ne tat­säch­lich aus­fal­len wür­de. Für die­se smar­te Über­wa­chung spielt ma­schi­nel­les Ler­nen ei­ne we­sent­li­che Rol­le. Wenn die Sen­so­ren in­stal­liert sind, mes­sen sie zu­nächst zwei bis drei Wo­chen lang im nor­ma­len Be­trieb. An­hand die­ser Da­ten er­stellt das KI-Tool für je­de Pum­pe, je­den Mo­tor und so wei­ter ein in­di­vi­du­el­les Mo­dell. Das Mo­dell bil­det ab, wel­che Mess­wer­te nor­mal sind und wel­che auf ei­nen Feh­ler hin­deu­ten. Von nun an gleicht das Tool al­le neu­en Sen­sor­da­ten mit dem Mo­dell ab und ge­ne­riert ei­nen Ano­ma­ly Score. Da­bei geht es nicht al­lein dar­um, dass bei­spiels­wei­se ein de­fi­nier­ter Schwel­len­wert über­schrit­ten wird, son­dern der Score er­rech­net sich aus ei­ner Men­ge an Mess­wer­ten in un­ter­schied­li­chen Pro­zess­pha­sen. Ein Ano­ma­ly Score von 0 bis 100 Pro­zent gibt an, in­wie­weit die Da­ten in ei­nem be­stimm­ten Zeit­raum der Er­war­tung ent­spre­chen.

Je nach­dem, in wel­cher Hin­sicht die Da­ten vom Re­fe­renz­mo­dell ab­wei­chen, klas­si­fi­ziert das Tool Auf­fäl­lig­kei­ten au­ßer­dem nach be­stimm­ten Feh­ler­ka­te­go­ri­en. Das heißt, die Soft­ware er­kennt in ab­wei­chen­den Wer­ten ein Mus­ter und be­stimmt da­von aus­ge­hend die wahr­schein­li­che Feh­ler­ur­sa­che. Bis­lang über­neh­men häu­fig Spe­zia­lis­ten die Auf­ga­be, Roh­da­ten an­hand von Er­fah­rungs­wer­ten auf po­ten­zi­el­le Feh­ler und de­ren Ur­sa­chen zu prü­fen. Die­se auf­wän­di­ge Vor­ge­hens­wei­se lässt sich durch Au­to­ma­ti­sie­rung er­heb­lich ver­ein­fa­chen, da ein KI-Tool in kür­zes­ter Zeit die re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen iden­ti­fi­ziert und Schluss­fol­ge­run­gen dar­aus ab­lei­tet. In Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels ist dies ei­ne wich­ti­ge Un­ter­stüt­zung für Ex­per­ten­teams, die zahl­rei­che Ma­schi­nen über­wa­chen müs­sen. Zu­dem er­kennt ein in­tel­li­gen­ter Al­go­rith­mus Ab­wei­chun­gen in den Da­ten sehr früh – so auch in fol­gen­dem Pra­xis­bei­spiel aus der Che­mie­in­dus­trie.  

Che­mie­un­ter­neh­men ver­hin­dert un­ge­plan­ten Shut­down

Im Früh­jahr 2025 hat ein Her­stel­ler von Kunst­stof­fen die Con­di­ti­on-Mo­ni­to­ring-Lö­sung von WI­KA in ei­nem sei­ner Wer­ke im­ple­men­tiert. Zu die­sem Zeit­punkt rech­ne­te nie­mand da­mit, dass das Tool schon bald ei­nen Aus­fall ver­hin­dern wür­de. An ei­nem Rühr­kes­sel­re­ak­tor hat­te man an meh­re­ren Stel­len Sen­so­ren in­stal­liert: am Mo­tor­aus­gang, an ei­nem Aus­gang des Ge­trie­bes und an der Dich­tung am Kes­sel­bo­den. Als die Lö­sung ei­ni­ge Wo­chen in Be­trieb war, re­gis­trier­te die Soft­ware ei­nen leich­ten An­stieg des Ano­ma­ly Scores. Die Da­ten zeig­ten er­höh­te Ul­tra­schall­wer­te, zu­nächst nur mi­ni­mal hö­her als er­war­tet. Rund zwei Wo­chen spä­ter stieg die Kur­ve stär­ker an. Im hoch­fre­quen­ten Be­reich blieb der Ul­tra­schall­pe­gel über meh­re­re Ta­ge deut­lich er­höht. Hin­zu ka­men kur­ze Zeit spä­ter auf­fäl­li­ge Wer­te bei der Vi­bra­ti­on. Als der Be­trei­ber den Rühr­kes­sel­re­ak­tor am nächs­ten Wo­chen­en­de ab­schal­te­te, muss­te das War­tungs­team nicht lan­ge nach der Ur­sa­che su­chen. Die Ku­geln des Ku­gel­la­gers im obe­ren Teil des Re­ak­tors wa­ren ge­bro­chen. Die Con­di­ti­on-Mo­ni­to­ring-Soft­ware hat­te den Feh­ler mehr als ei­nen Mo­nat zu­vor in den Mess­da­ten er­kannt. An­de­ren­falls wä­re der Be­trei­ber vom Aus­fall des Re­ak­tors über­rascht wor­den und hät­te den Be­trieb un­ge­plant un­ter­bre­chen müs­sen. So wur­de er früh­zei­tig ge­warnt und konn­te den Feh­ler zu ei­nem güns­ti­gen Zeit­punkt ko­or­di­niert be­he­ben.

Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung bei ei­nem Berg­bau­un­ter­neh­men

Ei­ne welt­weit tä­ti­ge Berg­bau-Un­ter­neh­mens­grup­pe führ­te die Lö­sung im Rah­men ei­ner Di­gi­ta­li­sie­rungs­in­itia­ti­ve zu­nächst an sie­ben Stand­or­ten ein – mit ei­nem kla­ren Fo­kus auf Pro­zess­op­ti­mie­rung und Kos­ten­re­duk­ti­on. WI­KA in­stal­lier­te die Sen­so­ren an ver­schie­dens­ten An­la­gen, von Lüf­tun­gen über Pum­pen­kom­pres­so­ren bis hin zu so­ge­nann­ten Bre­chern. Die­se Ma­schi­nen zer­klei­nern Ge­stein oder Koh­le für die Wei­ter­ver­ar­bei­tung und wer­den von sehr gro­ßen Mo­to­ren an­ge­trie­ben. Frü­her fan­den War­tungs­ein­sät­ze in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den statt und wenn Ar­bei­ter bei­spiels­wei­se auf­fäl­li­ge Ge­räu­sche be­merk­ten. Da­bei gab es häu­fig den Fall, dass ei­ne War­tung noch nicht nö­tig ge­we­sen wä­re. Die Kenn­zah­len, mit de­nen das Berg­bau­un­ter­neh­men den Er­folg der Con­di­ti­on-Mo­ni­to­ring-Platt­form eva­lu­iert, ha­ben ge­zeigt: Dank der KI-ge­stütz­ten vor­aus­schau­en­den Über­wa­chung kommt dies nur noch sel­ten vor. Der An­teil an War­tungs­auf­trä­gen, bei de­nen tat­säch­lich Hand an­ge­legt wer­den muss­te, hat sich im Ver­gleich zu frü­her ver­drei­facht. Da­bei setzt das Un­ter­neh­men nicht nur sei­ne Res­sour­cen we­sent­lich ef­fek­ti­ver ein, son­dern es hat auch die Aus­fall­ra­te auf ein Mi­ni­mum re­du­ziert. Je nach An­wen­dung re­gis­trier­ten die sie­ben Stand­or­te 40 bis 60 Pro­zent we­ni­ger Ma­schi­nen­aus­fäl­le – das ent­spricht Ein­spa­run­gen in Hö­he von ins­ge­samt 100.000 bis 300.000 Eu­ro pro Mo­nat. Sein Ziel, in we­ni­ger als sechs Mo­na­ten den Re­turn on In­vest­ment der Lö­sung zu ver­zeich­nen, hat das Un­ter­neh­men da­mit er­reicht.

Fa­zit

Dank LP­WAN-Funk­tech­no­lo­gi­en wie bei­spiels­wei­se Lo­Ra­WAN® kön­nen Be­trei­ber von In­dus­trie­an­la­gen heu­te mit ge­rin­gem Auf­wand ein IIoT-Netz­werk im­ple­men­tie­ren. Smar­te, draht­lo­se Sen­so­ren er­fas­sen an jeg­li­cher Art von ro­tie­ren­den Ma­schi­nen Tem­pe­ra­tur-, Vi­bra­ti­ons- und Ul­tra­schall­wer­te. Ein in­tel­li­gen­tes Ana­ly­se­tool lei­tet aus den Da­ten zu­ver­läs­si­ge Aus­sa­gen über die Ma­schi­nen­zu­stän­de ab. Be­trei­ber er­fah­ren nicht nur früh­zei­tig, wo ein Feh­ler auf­tritt, son­dern auch sei­ne wahr­schein­li­che Ur­sa­che. Das smar­te Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring er­mög­licht es so­mit, War­tungs­pro­zes­se zu op­ti­mie­ren, Aus­fäl­le zu ver­mei­den und Kos­ten zu sen­ken. Er­fah­run­gen von Un­ter­neh­men ver­schie­de­ner In­dus­tri­en un­ter­mau­ern den Nut­zen und schnel­len Re­turn on In­vest­ment ei­ner IIoT-ba­sier­ten, KI-ge­stütz­ten vor­aus­schau­en­den War­tung.
 

Messender Miniatur-Abstandsensor für kurze Reichweiten

Mit ei­nem neu ent­wi­ckel­ten Mess­kern mit hoch­auf­lö­sen­der Emp­fän­ger­zei­le und ei­nem op­ti­mier­ten op­ti­schen Sys­tem er­reicht der neue SICK OD200 Dis­pla­ce­ment-Sen­sor zu­ver­läs­si­ges, re­pro­du­zier­ba­res De­tek­ti­ons- und Schalt­ver­hal­ten auch in an­spruchs­vol­len Ap­pli­ka­tio­nen. In in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­ons-, Mon­ta­ge- und Qua­li­täts­pro­zes­sen stel­len re­flek­tie­ren­de, un­re­gel­mä­ßi­ge oder kom­plex struk­tu­rier­te Ma­te­rial­ober­flä­chen wie Koh­le­fa­ser­ver­bund­werk­stof­fe, Druck­guss oder fein tex­t­u­rier­te Me­tal­le ei­ne Her­aus­for­de­rung für prä­zi­se Mes­sun­gen dar, da sie zu un­ge­nau­en oder feh­len­den Mess­wer­ten füh­ren kön­nen – ins­be­son­de­re bei schwie­ri­gen Licht­ver­hält­nis­sen oder klei­nen Bau­tei­len. 

Ge­naue Er­fas­sung schwie­ri­ger Ober­flä­chen

Der Sen­sor lie­fert bei schwie­ri­gen Ober­flä­chen sta­bi­le­re und ge­naue­re Mess­er­geb­nis­se. Ver­ant­wort­lich da­für ist zu­nächst der neu ent­wi­ckel­te Tri­an­gu­la­ti­ons-Mess­kern mit sei­nen leis­tungs­fä­hi­gen Aus­wer­tungs­al­go­rith­men. Er ist ak­tu­ell für Pro­zess­ge­schwin­dig­kei­ten bis 3 kHz aus­ge­legt und zur ak­tu­ell in ver­schie­de­nen Sen­sor­va­ri­an­ten für Mess­be­rei­che von 25 mm bis 160 mm ver­füg­bar. Zu­dem sorgt die hoch­auf­lö­sen­de Emp­fangs­ein­heit da­für, dass auch re­mis­si­ons­schwa­che Ober­flä­chen si­cher de­tek­tiert wer­den. Schließ­lich wur­de auch das op­ti­sche Sys­tem hin­sicht­lich der Geo­me­trie und Ho­mo­ge­ni­tät des Licht­flecks so­wie der Fremd­licht­si­cher­heit wei­ter op­ti­miert. Im Zu­sam­men­spiel ge­währ­leis­ten die­se Merk­ma­le bei hoch­glän­zen­den, re­flek­tie­ren­den oder fast re­mis­si­ons­lo­sen Ob­jek­ten eben­so ein zu­ver­läs­si­ges Mess- und Schalt­ver­hal­ten wie bei struk­tu­rier­ten und in­ho­mo­ge­nen Ober­flä­chen oder bei kri­ti­scher Um­ge­bungs­hel­lig­keit. Stö­run­gen durch Falsch­mes­sun­gen und aus­blei­ben­de Si­gna­le sind da­durch im Ver­gleich zu Ge­rä­ten des Markt­stan­dards si­gni­fi­kant re­du­ziert. Dies be­deu­tet we­ni­ger Still­stand, we­ni­ger Ein­stell- und War­tungs­auf­wand und hö­he­re Pro­duk­ti­vi­tät.

Ein­fa­che In­te­gra­ti­on und In­be­trieb­nah­me

In­dus­trie­ge­recht und ein­fach ge­stal­ten sich die In­te­gra­ti­on und die In­be­trieb­nah­me des OD200. Dank Mi­nia­tur­ge­häu­se fin­det der Sen­sor auch in be­eng­ten Ein­bau­si­tua­tio­nen aus­rei­chend Mon­ta­ge­raum. In­tel­li­gen­te Vor­ein­stel­lun­gen und Al­go­rith­men so­wie bei Be­darf die in­tui­ti­ve, me­nü­ge­führ­te Be­dien­ober­flä­che im Dis­play des Ge­rä­tes ver­ein­fa­chen das Set­up und den Be­trieb des Sen­sors. Die­ses Plug and Play oh­ne je­de wei­te­re Pa­ra­me­trie­rung spart Zeit. Die Kon­nek­ti­vi­täts­op­tio­nen des OD200 um­fas­sen mit IO-Link, ei­nem ana­lo­gen Strom-/Span­nungs­aus­gang so­wie je ei­nem Schalt­ein- und -aus­gang al­le er­for­der­li­chen und in­dus­trie­üb­li­chen Schnitt­stel­len und I/Os. Da­durch bie­tet der OD200 ein ho­hes Maß an Fle­xi­bi­li­tät bei der In­te­gra­ti­on in Au­to­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me und In­dus­trie 4.0-Um­ge­bun­gen. 

In­li­ne-Op­ti­mie­rung und Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring

Ne­ben den ei­gent­li­chen Mess­da­ten stellt der OD200 auch ver­schie­de­ne Be­triebs­da­ten be­reit, bei­spiels­wei­se hin­sicht­lich der Be­lich­tungs­zeit oder der Brei­te des Si­gnal­peaks, die zur Ab­stands­be­rech­nung aus­ge­wer­tet wird. Die­se In­for­ma­tio­nen aus dem lau­fen­den Be­trieb kön­nen so­wohl für die In­li­ne-Op­ti­mie­rung der Sen­sor­per­for­mance als auch für An­wen­dun­gen im Rah­men ei­nes Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring des Sen­sors oder der Pro­zes­se ge­nutzt wer­den.
 

Magnetischer Singleturn-Encoder für enge Bauräume

Der Hall-Ef­fekt-Dreh­ge­ber MP1612 von ME­GA­TRON baut sehr kom­pakt und sei­ne Sen­so­rik ar­bei­tet ver­schleiß­frei mit ei­nem hoch­wer­ti­gen Gleit­la­ger. So ab­sol­viert er spie­lend mehr als 100 Mil­lio­nen Um­dre­hun­gen. Die Elek­tro­nik des MP1612 ist in ei­nem wi­der­stands­fä­hi­gen Me­tall­ge­häu­se un­ter­ge­bracht, das die An­for­de­run­gen der Schutz­art IP65 er­füllt. Da­mit eig­net sich der En­coder sehr gut für den Ein­satz in mo­bi­len Ma­schi­nen und Fahr­zeu­gen, in de­nen Er­schüt­te­run­gen, Staub und Feuch­tig­keit zum All­tag ge­hö­ren.

Wei­ter Ar­beits­tem­pe­ra­tur­be­reich

Der MP1612 bie­tet ei­nen Span­nungs­aus­gang von 0,5…4,5 V bei ei­ner Auf­lö­sung von 12 Bit und ei­nen wei­ten Be­triebs­tem­pe­ra­tur­be­reich von –40 °C…+105 °C. Mit ei­ner Ge­häu­se­tie­fe von 11,5 mm und ei­nem Ge­häu­se­durch­mes­ser von 12 mm fin­det der Sin­gle­turn-En­coder selbst in sehr en­gen Bau­räu­men pro­blem­los Platz, wie sie u. a. in Be­dien­pa­nels, Joy­sticks oder kom­pak­ten Steuer­ge­häu­sen von AGVs, Flur­för­der­zeu­gen und Agrar­ma­schi­nen zu fin­den sind.

Op­tio­nal mit re­dun­dan­ter Elek­tro­nik

Der MP1612 ist auf­grund sei­nes wei­ten Ar­beits­tem­pe­ra­tur­be­reichs und sei­ner ho­hen Schutz­art op­ti­mal für An­wen­dun­gen mit er­höh­ten Um­welt­an­for­de­run­gen ge­eig­net. Auf Wunsch lie­fert ME­GA­TRON den Dreh­ge­ber auch mit re­dun­dan­ter Elek­tro­nik oder SIN-COS-Aus­gang. Die me­cha­ni­sche Be­fes­ti­gung des En­coders er­folgt ent­we­der über ein me­tri­sches Bus­hing-Ge­win­de mit Be­fes­ti­gungs­mut­ter und Zahn­schei­be oder mit­tels ei­nes Flan­sches. Da­durch ist selbst bei sehr be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­sen ei­ne schnel­le und si­che­re In­te­gra­ti­on des Ge­bers in die An­wen­dung mög­lich.
 

Fit für 2027: Was sich mit der neuen EU-Maschinenverordnung wirklich ändert – Fokus auf Cybersicherheit, KI und Cobots

In knapp ei­nem Jahr ist es so­weit: Ab dem 20. Ja­nu­ar 2027 gilt die neue EU-Ma­schi­nen­ver­ord­nung 2023/1230. Um die Be­triebs­si­cher­heit zu er­hö­hen und ei­ne ver­läss­li­che Ba­sis für zu­kunfts­fä­hi­ge Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen in ei­ner im­mer ver­netz­te­ren In­dus­trie zu schaf­fen, soll­ten sich Un­ter­neh­men jetzt in­ten­siv mit den neu­en An­for­de­run­gen aus­ein­an­der­set­zen. Der Über­gang von der bis­he­ri­gen Ma­schi­nen­richt­li­nie 2006/42/EG zur neu­en Ver­ord­nung mar­kiert ei­nen be­deu­ten­den Wan­del in den recht­li­chen Vor­ga­ben für Ma­schi­nen, An­la­gen und zu­ge­hö­ri­ge Pro­duk­te.

Für Sys­tem­in­te­gra­to­ren be­inhal­tet das stren­ge­re An­for­de­run­gen bei der In­te­gra­ti­on von KI-ba­sier­ten Sys­te­men, au­to­no­men Ma­schi­nen und ver­netz­ten Ge­rä­ten. Aber auch End­nut­zer, et­wa die Be­trei­ber kom­ple­xer Ma­schi­nen­sys­te­me, soll­ten sich auf die Än­de­run­gen vor­be­rei­ten, um ei­nen rei­bungs­lo­sen Über­gang si­cher­zu­stel­len. Denn auch wenn grund­le­gen­de Si­cher­heits­zie­le be­ste­hen blei­ben, rü­cken di­gi­ta­le As­pek­te ver­mehrt in den Fo­kus. Cy­ber­si­cher­heit, KI-ba­sier­te Funk­tio­nen und ver­netz­te Sys­te­me wer­den ver­bind­li­cher Be­stand­teil der Ma­schi­nen­si­cher­heit. 

Har­mo­ni­sie­rung mit an­de­ren Vor­ga­ben wie Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Act (CRA)

Das obers­te Ziel: Ma­schi­nen sol­len si­cher kon­stru­iert, ge­baut und be­trie­ben wer­den kön­nen. Neu ist je­doch der An­satz. Als Ver­ord­nung gilt das Re­gel­werk un­mit­tel­bar in al­len EU-Mit­glied­staa­ten, oh­ne na­tio­na­le Um­set­zung. Zu­dem ori­en­tiert sich die Ma­schi­nen­ver­ord­nung am New Le­gis­la­ti­ve Frame­work (NLF) und schafft so ein­heit­li­che­re Pro­zes­se für Kon­for­mi­täts­be­wer­tun­gen, vor al­lem bei Hoch­ri­si­ko­ma­schi­nen und neu­en Tech­no­lo­gi­en. Durch die Har­mo­ni­sie­rung mit an­de­ren EU-Rechts­ak­ten, et­wa KI-Ver­ord­nung oder Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Act (CRA), ent­steht ein ko­hä­ren­ter Rechts­rah­men, der Si­cher­heit und Di­gi­ta­li­sie­rung in der in­dus­tri­el­len Pra­xis ver­eint.

Cy­ber­si­cher­heit als Pflicht­be­stand­teil

Ma­schi­nen müs­sen künf­tig so aus­ge­legt sein, dass Ma­ni­pu­la­tio­nen, un­be­fug­ter Zu­griff oder Cy­ber­an­grif­fe si­cher­heits­kri­ti­sche Funk­tio­nen nicht be­ein­träch­ti­gen kön­nen. Das be­trifft so­wohl phy­si­sche Schnitt­stel­len wie USB-Ports als auch di­gi­ta­le An­griffs­flä­chen in ver­netz­ten Sys­te­men. Der Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Act (CRA) er­gänzt hier die Ma­schi­nen­ver­ord­nung: Er for­dert „Se­cu­ri­ty by De­sign” und „Se­cu­ri­ty by De­fault” für al­le Pro­duk­te mit di­gi­ta­len In­hal­ten, al­so auch für Steue­run­gen, Sen­so­ren und Ak­to­ren im in­dus­tri­el­len Um­feld.

Ak­tu­el­le Zah­len zei­gen, wie dring­lich das The­ma ist: Nach An­ga­ben des Bran­chen­ver­bands Bit­kom ver­ur­sach­ten Cy­ber­an­grif­fe auf in­dus­tri­el­le Sys­te­me 2024 welt­weit Schä­den von über 178 Mil­li­ar­den Eu­ro, rund 30 Mil­li­ar­den mehr als im Vor­jahr, Ten­denz stei­gend. Ein ein­zel­ner An­griff kann Pro­duk­ti­ons­li­ni­en lahm­le­gen, Lie­fer­ket­ten un­ter­bre­chen und Um­sät­ze mas­siv be­ein­träch­ti­gen. Un­ter­neh­men müs­sen des­halb Schutz­maß­nah­men auf al­len Ebe­nen eta­blie­ren, von der Pro­dukt­ent­wick­lung bis zum lau­fen­den Be­trieb.

Auf Si­cher­heit von der Steue­rung bis zur Cloud set­zen

OM­RON hat früh­zei­tig auf die neu­en An­for­de­run­gen rea­giert und um­fang­rei­che Maß­nah­men um­ge­setzt, um so­wohl die Vor­ga­ben der Ma­schi­nen­ver­ord­nung als auch die An­for­de­run­gen des Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Acts zu er­fül­len. Im Zen­trum steht da­bei das De­fen­se-in-Depth-Prin­zip, ein mehr­schich­ti­ges Si­cher­heits­kon­zept, das meh­re­re Schut­ze­be­nen kom­bi­niert. Da­zu ge­hö­ren:

  • Netz­werk­s­eg­men­tie­rung und Fire­wall-Ma­nage­ment zur Be­gren­zung von Zu­griffs­rech­ten.
  • Ver­schlüs­sel­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit­tels TLS und Zer­ti­fi­ka­ten (z. B. OPC UA-Ser­ver-Funk­tio­nen).
  • Zu­griffs­kon­trol­le mit Be­nut­zer- und Rol­len­ma­nage­ment.
  • In­te­gri­täts­prü­fun­gen über Hash­codes und Schreib­schutz­funk­tio­nen,
  • so­wie ein kon­ti­nu­ier­li­ches Schwach­stel­len­ma­nage­ment mit trans­pa­ren­tem Patch-Pro­zess.

Hilf­reich ist zu­dem ei­ne Se­cu­ri­ty Gui­de­line für Steue­run­gen und Au­to­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me, die Schritt für Schritt zeigt, wie sich be­ste­hen­de Ma­schi­nen auf den neu­es­ten Si­cher­heits­stan­dard brin­gen las­sen. Er­gän­zend bie­tet ein Vul­nera­bi­li­ty Ad­vi­so­ry Ser­vice ei­ne zen­tra­le Platt­form, über die Schwach­stel­len ge­mel­det, be­wer­tet und kom­mu­ni­ziert wer­den. So ent­steht ei­ne durch­gän­gi­ge Trans­pa­renz über den ge­sam­ten Pro­dukt­le­bens­zy­klus hin­weg, zen­tra­ler Bau­stein des CRA.

In der Pro­dukt­ent­wick­lung ist „Se­cu­ri­ty by De­sign“ emp­feh­lens­wert: Si­cher­heits­funk­tio­nen wer­den nicht nach­träg­lich er­gänzt, son­dern sind in­te­gra­ler Be­stand­teil je­der neu­en Hard­ware- und Soft­ware­ge­ne­ra­ti­on. Da­zu zäh­len Funk­tio­nen wie si­che­re Boot-Pro­zes­se, ma­ni­pu­la­ti­ons­si­che­re Firm­ware-Up­dates und kryp­to­gra­fisch si­gnier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­to­kol­le.

KI-ge­stütz­te Pro­zess­op­ti­mie­rung ge­paart mit Si­cher­heits­me­cha­nis­men 

Be­son­ders an­spruchs­voll sind die neu­en An­for­de­run­gen für Ma­schi­nen mit KI-ba­sier­ten oder ad­ap­ti­ven Funk­tio­nen. Sys­te­me mit Lern­fä­hig­keit müs­sen nach­wei­sen, dass sich ihr Ver­hal­ten nicht si­cher­heits­kri­tisch ver­än­dert. Rat­sam ist es hier­bei, KI-ge­stütz­te Pro­zess­op­ti­mie­rung mit um­fas­sen­den Si­cher­heits­me­cha­nis­men zu kom­bi­nie­ren, um Ri­si­ken früh­zei­tig zu er­ken­nen. Da­zu ge­hö­ren in­te­grier­te Über­wa­chungs­funk­tio­nen, die Än­de­run­gen im Sys­tem­ver­hal­ten au­to­ma­tisch prü­fen und pro­to­kol­lie­ren, ein ent­schei­den­der Schritt in Rich­tung „si­che­re KI“.

Kei­ne Über­gangs­frist: Ri­si­ko­ana­ly­se dient als Start­punkt

Da es kei­ne Über­gangs­frist gibt, muss die voll­stän­di­ge Kon­for­mi­tät bis Ja­nu­ar 2027 er­reicht sein. Un­ter­neh­men soll­ten da­her so schnell wie mög­lich mit ei­ner Ri­si­ko­ana­ly­se be­gin­nen und prü­fen, wel­che Kom­po­nen­ten und Sys­te­me be­reits die An­for­de­run­gen von Ma­schi­nen­ver­ord­nung und CRA er­fül­len. Ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit Her­stel­lern kann hier ent­schei­den­de Vor­tei­le bie­ten, et­wa durch vor­kon­fi­gu­rier­te Si­cher­heits­funk­tio­nen, Schu­lungs­an­ge­bo­te und pra­xis­ori­en­tier­te Leit­fä­den.

Obers­tes Ziel: Di­gi­ta­le und phy­si­sche Si­cher­heit aus ei­nem Guss

Die neue EU-Ma­schi­nen­ver­ord­nung ist weit mehr als ein ju­ris­ti­sches Up­date. Sie lei­tet ei­ne Ära ein, in der di­gi­ta­le und phy­si­sche Si­cher­heit un­trenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den sind. In­no­va­ti­ve Her­stel­ler zei­gen, wie mo­der­ne Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen nicht nur ef­fi­zi­ent, son­dern auch re­s­i­li­ent wer­den. Di­gi­ta­le Schutz­maß­nah­men wer­den da­bei erst­mals ganz­heit­lich in die Ma­schi­nen­si­cher­heit in­te­griert. Durch si­che­re Steue­rungs­sys­te­me, ver­schlüs­sel­te Kom­mu­ni­ka­ti­on und klar de­fi­nier­te Zu­griffs­kon­trol­len lässt sich so ein um­fas­sen­des Si­cher­heits­kon­zept schaf­fen. Hier­durch kön­nen Ma­schi­nen­bau­er und Be­trei­ber ih­re An­la­gen zu­ver­läs­sig vor un­be­fug­tem Zu­griff und Ma­ni­pu­la­ti­on schüt­zen und gleich­zei­tig re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen wie Ma­schi­nen­ver­ord­nung oder Cy­ber Re­s­i­li­en­ce Act er­fül­len.

 Zu­sam­men­fas­sung:

Ab Ja­nu­ar 2027 gilt die neue EU-Ma­schi­nen­ver­ord­nung 2023/1230. Dies mar­kiert ei­nen be­deu­ten­den Wan­del in den recht­li­chen Vor­ga­ben für Ma­schi­nen, An­la­gen und zu­ge­hö­ri­ge Tech­no­lo­gi­en. Für Sys­tem­in­te­gra­to­ren be­inhal­tet das stren­ge­re An­for­de­run­gen bei der In­te­gra­ti­on von KI-ba­sier­ten Sys­te­men, au­to­no­men Ma­schi­nen und ver­netz­ten Ge­rä­ten. Aber auch End­nut­zer müs­sen sich vor­be­rei­ten, um ei­nen rei­bungs­lo­sen Über­gang si­cher­zu­stel­len. Denn auch wenn grund­le­gen­de Si­cher­heits­zie­le be­ste­hen blei­ben, rü­cken di­gi­ta­le Ri­si­ken ver­mehrt in den Fo­kus. Cy­ber­si­cher­heit, KI-ba­sier­te Funk­tio­nen und ver­netz­te Sys­te­me wer­den ver­bind­li­cher Be­stand­teil der Ma­schi­nen­si­cher­heit.

Be­son­ders be­trof­fen sind kol­la­bo­ra­ti­ve Ro­bo­ter, au­to­no­me Ma­schi­nen und An­wen­dun­gen mit selbst­ler­nen­den Sys­te­men. So müs­sen Her­stel­ler und Be­trei­ber künf­tig nach­wei­sen, dass Ma­ni­pu­la­tio­nen, un­be­fug­ter Zu­griff oder Cy­ber­an­grif­fe si­cher­heits­kri­ti­sche Funk­tio­nen nicht be­ein­träch­ti­gen kön­nen. Für KI-Sys­te­me mit ad­ap­ti­vem Ver­hal­ten stei­gen die An­for­de­run­gen an Ri­si­ko­be­ur­tei­lung, Va­li­die­rung und an Kon­for­mi­täts­be­wer­tun­gen durch Drit­te. Da es kei­ne Über­gangs­frist gibt, ist Han­deln an­ge­sagt. Die Be­stands­auf­nah­me be­ste­hen­der Ma­schi­nen, die Ein­füh­rung neu­er Si­cher­heits- und Cy­ber­se­cu­ri­ty-Stan­dards so­wie ge­ziel­te Schu­lun­gen sind wich­ti­ge ers­te Schrit­te. 
 

Professionell gefaltet in Höchstgeschwindigkeit

Der bel­gi­sche Ma­schi­nen­her­stel­ler Tex­pro­fin ent­wi­ckel­te ei­ne Rei­he au­to­ma­ti­sier­ter Hand­tuch­falt­ma­schi­nen un­ter Ver­wen­dung von Pro­duk­ten des Spe­zia­lis­ten für in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rung In­o­van­ce. Die neue Ma­schi­ne bie­tet die schnells­ten Hand­tuch­falt­ge­schwin­dig­kei­ten der Bran­che mit bis zu 1.500 Tei­len pro Stun­de. Po­si­tiv her­vor­ge­ho­ben wer­den von dem Ma­sch­nen­bau­er von In­o­van­ce be­reit­ge­stell­te Pro­duk­te, so­wie der Sup­ports und die Ex­per­ti­se, die zur Er­rei­chung die­ses Ziels bei­ge­tra­gen ha­ben.

Die Part­ner­schaft von In­o­van­ce mit Tex­pro­fin wird nun auf ei­nen Zu­führr­o­bo­ter aus­ge­wei­tet, den das Un­ter­neh­men zur Er­gän­zung sei­nes Port­fo­li­os an Hand­tuch­falt­ma­schi­nen ent­wi­ckelt. Die hoch­mo­der­ne Hand­tuch­falt­ma­schi­ne ist nicht nur schnel­ler als die Wett­be­werbs­ma­schi­nen, son­dern auch fle­xi­bler und kann zum Fal­ten von Hand­tü­chern, Misch­wä­sche, Spann­bett­la­ken, In­kon­ti­nenz­ein­la­gen und mehr ein­ge­setzt wer­den. Dank der von In­o­van­ce be­reit­ge­stell­ten Ser­vo­an­trie­be, Ser­vo­mo­to­ren und wei­te­ren Kom­po­nen­ten kön­nen die Hand­tuch­falt­ma­schi­nen ein ho­hes Leis­tungs­ni­veau auf­recht­er­hal­ten, oh­ne die Kos­ten für den End­an­wen­der zu er­hö­hen.

Für die­ses spe­zi­el­le Pro­jekt wähl­te Tex­pro­fin In­o­van­ce als Part­ner, da das Un­ter­neh­men nicht nur in der La­ge ist, bran­chen­füh­ren­de Ser­vo­an­trie­be und -mo­to­ren be­reit­zu­stel­len, son­dern auch fach­kun­di­gen tech­ni­schen Sup­port bie­tet. In­o­van­ce ver­folg­te ei­nen pra­xis­ori­en­tier­ten An­satz bei der Un­ter­stüt­zung von Tex­pro­fin bei der Über­prü­fung und Op­ti­mie­rung der elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten der Hand­tuch­fal­ter. Zu­dem bie­tet In­o­van­ce Be­ra­tung bei der Aus­wahl von An­trie­ben, Ser­vo­mo­to­ren und wei­te­ren Kom­po­nen­ten für die Ent­wick­lung des neu­en Zu­führr­o­bo­ters von Tex­pro­fin. Die in den Hand­tuch­fal­tern ein­ge­setz­ten In­o­van­ce-Pro­duk­te sind:

  • SV660 Hoch­leis­tungs-AC-Ser­vo­an­trie­be,
  • MD800 kom­pak­te AC-Mul­tid­ri­ve-Sys­te­me,
  • SV680N Ein­achs-Ser­vo­an­trie­be,
  • MS1H1 Ser­vo­mo­to­ren,
  • Er­gänzt durch wei­te­re pe­ri­phe­re In­o­van­ce-Pro­duk­te.

Wäh­rend der Ent­wick­lung des Hand­tuch­fal­ters muss­te Tex­pro­fin die Be­we­gungs­steue­rung der Ser­vo­mo­to­ren ex­akt ab­stim­men, um ei­ne ho­he Pro­duk­ti­ons­qua­li­tät und gleich­blei­ben­de Falt­mus­ter zu er­rei­chen. Der Ein­satz von Ser­vo­mo­to­ren ist in der Bran­che noch re­la­tiv neu. Die­ser An­pas­sungs­pro­zess war sehr kom­plex, doch die Un­ter­stüt­zung durch den tech­ni­schen Sup­port von In­o­van­ce führ­te zu ei­nem schnel­le­ren und viel­sei­ti­ge­ren Fal­ter als je­des an­de­re auf dem Markt er­hält­li­che Mo­dell. Zu­dem konn­te Tex­pro­fin ein ein­fa­che­res Ma­schi­nen­de­sign um­set­zen und da­durch die Ge­samt­kos­ten für End­an­wen­der sen­ken. Tex­pro­fin hebt die en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit den In­ge­nieu­ren von In­o­van­ce als wich­ti­gen Fak­tor für die Ein­hal­tung von Fris­ten und das Er­rei­chen sei­ner Zie­le her­vor.

Yves Dabro­wiecki, CEO von Tex­pro­fin, sagt: „Un­ser Ziel ist es, Markt­füh­rer im Be­reich au­to­ma­ti­sier­ter Hand­tuch­fal­ter für in­dus­tri­el­le Wä­sche­rei­en zu wer­den. Ein ent­schei­den­der Fak­tor hier­für ist die Un­ter­stüt­zung durch star­ke Part­ner wie In­o­van­ce. Ihr Bei­trag geht über die Lie­fe­rung leis­tungs­star­ker Pro­duk­te hin­aus und um­fasst fach­kun­di­ge Be­ra­tung so­wie zu­ver­läs­si­gen Af­ter-Sa­les-Sup­port, wäh­rend un­ser Un­ter­neh­men wei­ter wächst. Vie­len Dank an das Team von In­o­van­ce Frank­reich für die groß­ar­ti­ge Un­ter­stüt­zung über die Jah­re hin­weg.“

Ced­ric Pu­jols, Ge­ne­ral Ma­na­ger bei In­o­van­ce Tech­no­lo­gy Fran­ce, er­gänzt: „Der kol­la­bo­ra­ti­ve Pro­zess mit Tex­pro­fin ver­lief von An­fang bis En­de rei­bungs­los, und es ist be­son­ders er­freu­lich, die Früch­te un­se­rer Ar­beit zu se­hen. Wir wa­ren be­ein­druckt von der Hin­ga­be von Tex­pro­fin, die bes­te Tech­no­lo­gie zu ei­nem an­ge­mes­se­nen Preis be­reit­zu­stel­len. Ihr An­spruch, Markt­füh­rer zu wer­den, ist in­spi­rie­rend, und wir freu­en uns dar­auf, sie wei­ter­hin auf ih­rem Weg zu be­glei­ten.“
 

Maßgefertigte elektromechanische Antriebe

Mit In­dus­tri­al POWERI­SE vom Typ IPR40 stellt Sta­bi­lus ab so­fort elek­tro­me­cha­ni­sche An­trie­be nach Maß zur Ver­fü­gung. Mit der Op­ti­on Cu­st­o­mi­zed to Or­der kön­nen Kun­den die er­folg­rei­chen Ak­tua­to­ren von Sta­bi­lus jetzt ge­nau für ih­re in­dus­tri­el­le An­wen­dung spe­zi­fisch kon­fi­gu­rie­ren las­sen, und das be­reits ab Los­grö­ße 1.

Be­glei­tung durch den Spe­zia­lis­ten, von der Aus­le­gung bis zur In­be­trieb­nah­me

Kon­struk­teu­re, die im Stan­dard­sor­ti­ment der Ak­tua­to­ren von Sta­bi­lus nicht fün­dig wer­den, er­hal­ten nun auf An­fra­ge so­wie nach kur­zer Fer­ti­gungs- und Lie­fer­zeit ei­ne In­di­vi­dual­lö­sung. Da­bei be­glei­ten je nach An­wen­dung ent­we­der In­ge­nieu­re von Sta­bi­lus oder von den Ex­per­ten­mar­ken ACE Stoß­dämp­fer GmbH oder HAHN Gas­fe­dern GmbH die In­ter­es­sen­ten von der Aus­le­gung bis zur In­be­trieb­nah­me.

Die schlan­ken, kom­pak­ten elek­tro­me­cha­ni­schen Spin­del­an­trie­be vom Typ IPR40 sind so­wohl von den An­schlüs­sen her als auch hin­sicht­lich der Aus­gangs­kräf­te, Hub­län­gen und Ge­schwin­dig­kei­ten kun­den­spe­zi­fisch prä­zi­se va­ri­ier­bar. Sie neh­men we­nig Bau­raum ein und wer­den je nach Be­darf für 12 V oder 24 V Strom­ver­sor­gung so­wie in was­ser­fes­ter IP67-Aus­füh­rung aus­ge­lie­fert. Zu­dem las­sen sie sich bei An­wen­dun­gen, in de­nen hö­he­re Mas­sen zu be­we­gen und steu­ern sind, ide­al mit In­dus­trie­gas­fe­dern aus der Sta­bi­lus-Grup­pe kom­bi­nie­ren. Zu den Dienst­leis­tun­gen, wel­che die­se maß­ge­schnei­der­ten An­triebs­in­no­va­tio­nen be­glei­ten, ge­hö­ren Aus­le­gung, Kon­fi­gu­ra­ti­on und In­be­trieb­nah­me, auf Wunsch vor Ort, in­klu­si­ve al­ler Ein­stel­lun­gen und Pa­ra­me­trie­run­gen der elek­tro­ni­schen Steu­er­ein­hei­ten (ECU).

Nach der nun er­fol­gen­den Markt­ein­füh­rung für den Typ IPR40 wird Sta­bi­lus die Op­ti­on Cu­st­o­mi­zed to Or­der auf die ge­sam­te Fa­mi­lie der elek­tro­me­cha­ni­schen An­trie­be aus­wei­ten.
 

Miniatur-Linearmodul mit Spindelantrieb

Das neue igus dry­lin SLW-0620-Ds08 Li­ne­ar­mo­dul mit Spin­del­an­trieb er­mög­licht lauf­ruhi­ge Hub­län­gen von bis zu 300 mm, ar­bei­tet kom­plett schmier­frei und ist PT­FE-frei so­wie PFAS-ge­prüft. Das neue Mi­nia­tur-Li­ne­ar­mo­dul dry­lin SLW-0620-Ds08 ist ge­eig­net für den Ein­bau in Au­to­ma­ti­ons­lö­sun­gen mit be­grenz­tem Bau­raum, et­wa in La­borr­o­bo­tern mit be­weg­li­chen Pi­pet­tier­köp­fen, die Pro­ben au­to­ma­tisch auf­neh­men, ver­tei­len und wie­der ab­le­gen. Das Mo­dul ist nur 22 mm hoch und 32 mm breit. Er­hält­lich ist es ab so­fort in den Far­ben sil­ber elo­xiert und schwarz elo­xiert.

Aus­ge­legt auf ho­he Le­bens­dau­er 

Trotz sei­ner kom­pak­ten Bau­wei­se er­mög­licht das neue Mi­nia­tur-Li­ne­ar­mo­dul ei­nen Hub­weg von bis zu 300 mm. Die neue Lö­sung er­mög­licht Ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 200 mm/s. Mög­lich macht das ein dry­spin Steil­ge­win­de, bei dem die Ge­win­destei­gung so hoch ist, dass ei­ne Um­dre­hung ei­ner Stei­gung von 40 mm ent­spricht. Der Spin­del­durch­mes­ser be­trägt 8 mm, um bei die­sen Ge­schwin­dig­kei­ten Stei­fig­keit und Lauf­ruhe ge­währ­leis­ten zu kön­nen. Die ma­xi­ma­le sta­ti­sche, axia­le Trag­fä­hig­keit liegt bei 50 N, die ma­xi­ma­le ra­dia­le Trag­fä­hig­keit bei 200 N.

Schmier­frei und er­folg­reich PFAS-ge­tes­tet

Die Li­nearach­se dry­lin SLW-0620-Ds08 ist für Ein­satz­be­rei­che mit ho­hen Hy­gie­ne­an­for­de­run­gen kon­zi­piert. Sie kommt oh­ne ex­ter­ne Schmier­stof­fe aus: Der Schlit­ten be­wegt sich auf ei­ner Alu­mi­ni­um­schie­ne über Gleit­la­ger aus dem igli­dur JPF, ei­nem PT­FE‑frei­en und PFAS‑ge­prüf­ten Werk­stoff. Da­durch läuft das Sys­tem rei­bungs­arm im Tro­cken­be­trieb und An­wen­der sind be­reits auf mög­li­che künf­ti­ge EU‑Re­gu­lie­run­gen vor­be­rei­tet.

Dezentrale elektronische Sicherung mit IO-Link

Die TBIF-Se­rie von TURCK ist ei­ne in­tel­li­gen­te elek­tro­ni­sche Si­che­rung im ro­bus­ten IP67-Ge­häu­se für die 24-VDC-Strom­ver­sor­gung im Feld. Sie schützt Las­ten bis 4 A se­lek­tiv und er­mög­licht die Ab­si­che­rung von 16 auf 4 A für mo­du­la­re Ma­schi­nen­kon­zep­te oh­ne Schalt­schrank. Über IO-Link bie­tet die Si­che­rung Fern­re­set, Dia­gno­se und Zu­stands­über­wa­chung von Span­nung und Strom, die Ka­nä­le las­sen sich zu- und ab­schal­ten. Für kos­ten­op­ti­mier­te An­wen­dun­gen ist auch ein Stand-alo­ne-Be­trieb mit ma­nu­el­lem Re­set di­rekt am Ge­rät mög­lich. So las­sen sich Still­stands­zei­ten re­du­zie­ren und War­tungs­kos­ten sen­ken.

Die kom­pak­te Bau­form er­leich­tert die Mon­ta­ge in der An­la­ge. Die In­be­trieb­nah­me ver­ein­facht die IIoT- und Ser­vice-Platt­form TURCK Au­to­ma­ti­on Sui­te TAS. TURCK bie­tet die IP67-Si­che­rung in drei Va­ri­an­ten an: mit zwei M8-Aus­gän­gen, mit zwei M12-Aus­gän­gen so­wie mit je­weils zwei M8- und M12-Aus­gän­gen.
 

Ultrakurzer RJ45-Steckverbinder für Industrie und Gebäudetechnik

Metz Con­nect prä­sen­tiert auf der light+buil­ding 2026 An­fang März erst­mals den neu­en „field plug ul­tra short“. Der kom­pak­te, feld­kon­fek­tio­nier­ba­re Steck­ver­bin­der mit IDC-An­schluss­tech­nik für platz­be­schränk­te An­wen­dun­gen kann in der In­dus­trie und Ge­bäu­de­tech­nik ein­ge­setzt wer­den. 

Der field plug ul­tra short ist ei­ner der kür­zes­ten RJ45 Steck­ver­bin­der mit IDC-An­schluss­tech­nik am Markt. Die kom­pak­te Bau­form er­mög­licht zu­ver­läs­si­ge Ver­bin­dun­gen selbst in engs­ten Ein­bau­si­tua­tio­nen. Trotz der ge­rin­gen Ma­ße er­füllt er al­le re­le­van­ten Nor­men und lie­fert ho­he Per­for­mance, un­ter an­de­rem Da­ten­über­tra­gungs­ra­ten bis 10 Gbit/s ge­mäß IEEE 802.3an und Re­mo­te-Power­ing bis 90 W (4PPoE ge­mäß IEEE 802.3bt).

Ein­fa­che In­stal­la­ti­on mit Schneid­klemm­tech­nik

Als ei­ner der kür­zes­ten feld­kon­fek­tio­nier­ba­ren RJ45-Steck­ver­bin­der er­setzt er Stan­dard­ste­cker platz­spa­rend. Die IDC-An­schluss­tech­nik mit in­te­grier­ten Schneid­klem­men ver­ein­facht die In­stal­la­ti­on vor Ort, da für den An­schluss des Da­ten­ka­bels kein Spe­zi­al­werk­zeug er­for­der­lich ist. Der Steck­ver­bin­der spart Zeit in der Mon­ta­ge, ist ei­ne kos­ten­güns­ti­ge Lö­sung und bie­tet ma­xi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät bei der In­stal­la­ti­on. Un­ter­stützt wer­den 2- bis 4-paa­ri­ge Da­ten­lei­tun­gen nach AWG 26/1-22/1 so­wie Lit­zen­lei­ter nach AWG 26/7-22/7.

Der RJ45 field plug ul­tra short ist op­ti­mal für In­stal­la­tio­nen mit be­grenz­tem Platz­an­ge­bot, z. B. bei IP-Ka­me­ras in klei­nen Ge­häu­sen oder WLAN Ac­cess Points, wenn ei­ne platz­spa­ren­de De­cken- oder Wand­mon­ta­ge not­wen­dig ist. Er er­mög­licht ei­ne ho­he Pa­ckungs­dich­te bei struk­tu­rier­ter Ver­ka­be­lung in Schalt­schrän­ken, die un­auf­fäl­li­ge In­te­gra­ti­on in mo­der­ne Ge­bäu­de­tech­nik (Smart Buil­ding) und zu­ver­läs­si­ge Ver­bin­dun­gen in en­gen in­dus­tri­el­len Ma­schi­nen­räu­men
 

10-Watt-DC/DC-Wandler in kompaktem Kunststoffgehäuse

Die TMR-10WI-Serie von Traco umfasst eine Reihe von isolierten 10-Watt-DC/DC-Wandlern, die besonders vielseitig einsetzbar sind und einen weiten Eingangsspannungsbereich von 4,5 VDC bis 75 VDC bieten. Dank ihres hohen Wirkungsgrads von bis zu 89 % können diese Wandler in einem kompakten SIL-8-Gehäuse untergebracht werden, ohne dass die thermische Leistung beeinträchtigt wird.

Einzel- oder Dualausgang verfügbar 

Jedes Gerät verfügt über umfassende Schutzfunktionen wie Kurzschlussschutz, Überstrombegrenzung und Unterspannungssperrschaltung sowie über eine externe Ein/Aus-Funktion. Die nach IEC/EN/UL 62368-1 zertifizierte Serie unterstützt einen Arbeitstemperaturbereich von −40 °C bis +70 °C und ist für Betriebshöhen bis zu 5.000 Metern ausgelegt. Die in einem robusten SIL-8-Kunststoffgehäuse untergebrachten Wandler sind sowohl mit Einzel- als auch mit Dualausgang erhältlich und stellen somit eine zuverlässige Lösung für unterschiedlichste industrielle Anwendungen dar.
 

SPE-M12-Hybridsteckverbinder

TE Con­nec­tivi­ty (TE) stellt ei­nen Sin­gle-Pair-Ether­net- (SPE) Hy­brid­ste­cker im M12-For­mat vor. Mit die­ser Neu­ent­wick­lung ha­ben An­wen­der die Mög­lich­keit, Sys­te­me und Ma­schi­nen in die Netz­wer­ke der Pro­duk­ti­ons­hal­len ein­zu­bin­den. 

Die neu­en SPE-M12-Hy­brid­steck­ver­bin­der von TE, die der Norm IEC 63171-7 ent­spre­chen, die­nen zur In­te­gra­ti­on von leis­tungs­star­ken Feld­ge­rä­ten in das Netz­werk und über­tra­gen gro­ße Da­ten­men­gen in Echt­zeit an das Steue­rungs­sys­tem bzw. zur Cloud. Die Steck­ver­bin­der un­ter­stüt­zen die Über­tra­gung von High-Speed-Da­ten und bis­her un­er­reich­ter Strom­stär­ken über ein ein­zi­ges Ka­bel. Da­durch eig­net sich die­se An­schluss­tech­nik per­fekt für Ro­bo­tik-Sys­te­me und An­trie­be so­wie für zu­künf­ti­ge IIoT-An­wen­dun­gen in der Au­to­ma­ti­sie­rungs­tech­nik.

Ins­be­son­de­re wird der Trend zur Mi­nia­tu­ri­sie­rung un­ter­stützt, da Ge­rä­te (z. B. Co­bots, Grei­fer, Sen­so­ren und Bild­ver­ar­bei­tungs­sys­te­me) oh­ne hö­he­ren Platz­be­darf ei­ne grö­ße­re Leis­tung mit dem glei­chen M12-Form­fak­tor er­zie­len kön­nen.

Mehr Da­ten und hö­he­re Leis­tung 

Be­ste­hen­de Hy­brid­steck­ver­bin­der, die der Norm IEC 61076-2-113 ent­spre­chen, lie­fern nur 2 x 6 A und 100 Mbit/s, was den Ein­satz von Hoch­leis­tungs­ge­rä­ten und den schnel­len Da­ten­aus­tausch ein­schränkt. Der neue SPE-M12-Hy­brid von TE ist ein In­dus­trie­steck­ver­bin­der, der die Da­ten- und Leis­tungs­über­tra­gung in ei­ner ein­zi­gen Schnitt­stel­le kom­bi­niert. Er un­ter­stützt die High­speed-Da­ten­über­tra­gung bis zu 1 Gbit/s und die Echt­zeit­kom­mu­ni­ka­ti­on in in­dus­tri­el­len An­wen­dun­gen mit 10mal hö­he­ren Da­ten­ra­ten als bis­lang üb­lich. Die Strom­ver­sor­gung mit 2 x 8 A er­mög­licht den Be­trieb leis­tungs­star­ker Kom­po­nen­ten bis et­wa 1 kW.

Der Ste­cker ist für raue Um­ge­bun­gen ent­wi­ckelt und in Schutz­art IP67 aus­ge­legt. Durch ein ver­ein­heit­lich­tes Ste­cker­ge­sicht un­ter­stützt er In­ter­ope­ra­bi­li­tät zwi­schen Ge­rä­ten und Her­stel­lern. Das in­te­grier­te De­sign hilft da­bei, die Ver­ka­be­lung zu ver­ein­fa­chen, Ka­bel­ge­wirr zu ver­mei­den und In­stal­la­ti­ons­kos­ten zu sen­ken.
 

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