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IEN D-A-CH WebMag Januar 2026Ausgabe #198 - 14/01/2026

IEN D-A-CH, verbindet Industrie und Anwender seit mehr als 40 Jahren. Relevante Informationen für Entwickler, Konstrukteure und das technische Management in allen Bereichen der diskreten Fertigung im deutschsprachigen Raum.

#2  Inhalt

#3  Neues aus der Industrie: Synapticon | Fraunhofer IIS

#4  Neues aus der Industrie: Bosch Rexroth | International Federation of Robotics

#5  Neues aus der Industrie: Endress+Hauser | Marktstudie Industrielle Kommunikation

#6  Neues aus der Industrie: PI | Berlin.Industrial.Group | ACE Stoßdämpfer

#7  Neues aus der Industrie: Robotics Award | Mitsubishi Electric Europe

#8  Elektrik & Elektronik: Das Herzstück der Verkehrswende

#9  Elektrik & Elektronik: Schurter | Binder

#10  Automatisierung: Auf dem Weg zum energieautarken Industriestandort

#11

#12  Automatisierung: JUMO | Advantech

#13  Automatisierung: ConSense | Werma

#14  Automatisierung: Contrinex | Sigmatek

#15  Motoren & Antriebstechnik: Groschopp | Sieb & Meyer

#16  Motoren & Antriebstechnik: Getriebebau Nord | Inovance

#17  Sensorik & Messtechnik: Pepperl+Fuchs | Balluff

#18  Sensorik & Messtechnik: Indu-Sol | Fujifilm

#19

#20

Simon Fischinger ist neuer CEO von Synapticon

Mit Wir­kung zum 1. Ja­nu­ar 2026 ha­ben die Ge­sell­schaf­ter von Syn­ap­ti­con Si­mon Fi­schin­ger zum Chief Exe­cu­ti­ve Of­fi­cer (CEO) er­nannt. Fi­schin­ger, zu­vor als Chief Ope­ra­ting Of­fi­cer (COO) tä­tig, ge­hört dem Un­ter­neh­men seit 2013 an. 

„Ich freue mich sehr, Syn­ap­ti­con in die­ses span­nen­de neue Ka­pi­tel zu füh­ren“, sagt Si­mon Fi­schin­ger. „Un­se­re Kun­den ver­las­sen sich bei ih­ren Ro­bo­ter­sys­te­men und au­to­ma­ti­sier­ten Ma­schi­nen auf uns als Lie­fe­rant kri­ti­scher Kom­po­nen­ten. Mein Fo­kus liegt, ge­mein­sam mit An­dri­ja Fe­her, Gon­za­lo Buet­ta und dem Füh­rungs­team, auf Zu­ver­läs­sig­keit, Qua­li­tät und kon­ti­nu­ier­li­chem Wachs­tum. Wir blei­ben die ‚Schweiz der Ro­bo­tik und Au­to­ma­ti­on‘ - ein neu­tra­ler, en­ga­gier­ter Part­ner, der sich dem Er­folg des ge­sam­ten Öko­sys­tems ver­schrie­ben hat.“

Ni­ko­lai Ens­s­len, Mit­grün­der und schei­den­der CEO, legt sei­ne ope­ra­ti­ven Auf­ga­ben nie­der, um sich dem Auf­bau ei­nes neu­en Un­ter­neh­mens im Be­reich „Phy­si­cal AI“ zu wid­men. Als Ge­sell­schaf­ter bleibt er dem Er­folg von Syn­ap­ti­con wei­ter­hin ver­pflich­tet. Die­ser Über­gang er­mög­licht es Ens­s­len, sich sei­ner neu­en Un­ter­neh­mung zu wid­men, wäh­rend gleich­zei­tig si­cher­ge­stellt wird, dass Syn­ap­ti­con sei­ne ho­hen Stan­dards hin­sicht­lich Neu­tra­li­tät und Ver­trau­lich­keit von Kun­den­da­ten wahrt. Durch die per­so­nel­le Tren­nung der Füh­rung von Syn­ap­ti­con und dem neu­en Ven­ture un­ter­streicht das Un­ter­neh­men sei­ne Po­si­ti­on als un­ab­hän­gi­ger Tech­no­lo­gie-Enabler.

„Syn­ap­ti­con hat sei­ne grund­le­gen­de Mis­si­on er­folg­reich er­füllt. Wir ha­ben ein in­no­va­ti­ves und ein den Markt ver­än­dern­des Tech­no­lo­gie­port­fo­lio für Mo­ti­on und Safe­ty eta­bliert, was durch star­ke Markt­re­so­nanz so­wie pro­mi­nen­te stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten be­stä­tigt wur­de“, sagt Ni­ko­lai Ens­s­len. „Da sich die Tech­no­lo­gie be­währt hat und wir si­gni­fi­kan­te Trak­ti­on in den Be­rei­chen Ro­bo­tik und fort­schritt­li­cher Ma­schi­nen­bau er­zielt ha­ben, be­nö­tigt Syn­ap­ti­con nun ei­ne Füh­rung, die sich auf in­dus­tri­el­le Ska­lie­rung und prä­zi­se Um­set­zung kon­zen­triert. Si­mon Fi­schin­ger ist der idea­le Lei­ter für die­ses Ka­pi­tel. Die­ser Über­gang stellt si­cher, dass Syn­ap­ti­con der neu­tra­le Part­ner bleibt, dem die In­dus­trie ver­traut."
 

Strahlenbedingte Elektronik-Defekte vermeiden

Te­le­fon- und Fern­seh­emp­fang, GPS-Na­vi­ga­ti­ons­sys­te­me, Breit­band-In­ter­net per Sa­tel­lit – oh­ne Elek­tro­nik im Welt­all wä­re all das nicht mög­lich. Doch be­son­ders kos­mi­sche Strah­lung kann Bau­tei­le be­schä­di­gen, kurz­zei­ti­ge Aus­fäl­le, Be­triebs­stö­run­gen so­wie Spei­cher­feh­ler ver­ur­sa­chen und die Elek­tro­nik schnel­ler al­tern las­sen. Vor al­lem Sa­tel­li­ten, die teil­wei­se meh­re­re Jahr­zehn­te im Welt­all blei­ben, be­nö­ti­gen da­her be­son­ders ro­bus­te, strah­lungs­fes­te Elek­tro­nik. Das­sel­be gilt für Me­di­zin­pro­duk­te wie CT-Ge­rä­te, in de­nen en­er­gie­rei­che Rönt­gen­strah­lung ein­ge­setzt wird.

Open-Sour­ce-Tool er­mög­licht Zu­gang zu in­no­va­ti­ven Tech­no­lo­gi­en

Um si­cher­zu­stel­len, dass Schal­tun­gen lang­fris­tig zu­ver­läs­sig funk­tio­nie­ren, müs­sen Chip­de­si­gner be­reits beim Ent­wurf Stress­fak­to­ren für Halb­lei­ter­tech­no­lo­gi­en wie Strah­len­be­schuss be­rück­sich­ti­gen. Be­son­ders klei­ne­ren Un­ter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen feh­len je­doch häu­fig re­le­van­te In­for­ma­tio­nen über die Gren­zen und Ei­gen­schaf­ten der Bau­ele­men­te, die in den Halb­lei­ter-Chips ver­baut sind. So kön­nen sie oft nur ein­ge­schränkt auf in­no­va­ti­ve Tech­no­lo­gi­en zu­grei­fen.

An ei­ner Lö­sung ar­bei­ten For­schen­de des Fraun­ho­fer IIS ge­mein­sam mit Part­nern im Pro­jekt Flow­Space: „Wir möch­ten Elek­tro­nik dank ei­nes Open-Sour­ce-Tools noch ro­bus­ter und zu­ver­läs­si­ger ma­chen“, er­klärt Dr. Ro­land Jancke, Ab­tei­lungs­lei­ter im Be­reich Ent­wurfs­me­tho­den am Fraun­ho­fer IIS, In­sti­tuts­teil Ent­wick­lung Ad­ap­ti­ver Sys­te­me.

Das Open-Sour­ce-Tool und ein of­fe­nes Pro­zess De­sign Kit (PDK) könn­ten laut Ro­land Jancke ei­ner brei­ten Com­mu­ni­ty wie Uni­ver­si­tä­ten und klei­ne­ren Un­ter­neh­men den Zu­gang zu in­no­va­ti­ven Tech­no­lo­gi­en er­mög­li­chen: Ein of­fe­nes PDK bie­tet ei­ne Schnitt­stel­le zwi­schen den Tech­no­lo­gen, die ein Bau­teil ent­wi­ckeln, und den Chip­de­si­gnern. Dank frei zu­gäng­li­cher In­for­ma­tio­nen über die Bau­tei­le, die sich in den Halb­lei­tern be­fin­den, wis­sen die De­si­gner, wie sich die Ele­men­te ver­hal­ten und ein­set­zen las­sen.

So kön­nen Chip­de­si­gner zum Bei­spiel schon beim Ent­wurf den Al­te­rungs­pro­zess der Bau­tei­le mit­ein­be­zie­hen. Im Pro­jekt si­mu­liert das Team um Ro­land Jancke im La­bor, wie Bau­tei­le lang­fris­tig auf Strah­lung rea­gie­ren: Auf Ba­sis ma­the­ma­ti­scher Mo­del­le und Mes­sun­gen bil­den die Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler et­wa in Ver­su­chen in­ner­halb we­ni­ger Ta­ge rea­lis­tisch ab, wie ein be­stimm­tes Bau­ele­ment un­ter zehn­jäh­ri­ger Be­strah­lung vor­aus­sicht­lich al­tert – und ob es auch dann noch funk­tio­niert.

Chip­de­si­gner le­gen re­le­van­te Schal­tungs­tei­le für strah­len­be­las­te­te An­wen­dun­gen mehr­fach aus, um Fehl­funk­tio­nen zu ver­mei­den. Die da­für be­nö­tig­te Chip­f­lä­che lässt sich mit der neu­en Lö­sung re­du­zie­ren, da sie auch mit zu­neh­mend klei­ne­ren Halb­lei­tern kom­pa­ti­bel ist, wel­che so­gar noch strah­lungs­emp­find­li­cher sind. Klei­ne­re Tech­no­lo­gi­en wer­den im­mer be­lieb­ter, da sie en­er­gie-, platz- und ge­wichts­spa­ren­der sind. Ge­ra­de bei Welt­raum­mo­du­len ist das be­son­ders wich­tig.
 

Veränderungen im Bosch Rexroth Vorstand

Dr. Jo­chen Pe­ter (50) ist zum zum 1. Ja­nu­ar 2026 in den Vor­stand der Bosch Rex­roth AG in Lohr am Main eingetreten und wird nach ei­ner Ein­ar­bei­tungs­pha­se am 1. März 2026 Vor­stands­vor­sit­zen­der. Da­mit folgt er auf Dr. Stef­fen Haack (59), der zum glei­chen Zeit­punkt den Vor­sitz ab­ge­ben wird, aber Mit­glied des Be­reichs­vor­stands bleibt. Haack be­hält die Ver­ant­wor­tung für die Ent­wick­lung und wird sich künf­tig dar­auf kon­zen­trie­ren, neue stra­te­gi­sche Wachs­tums­fel­der für Bosch Rex­roth zu iden­ti­fi­zie­ren.

„Stef­fen Haack ge­bührt für sei­nen wich­ti­gen Bei­trag, mit dem er Bosch Rex­roth in den letz­ten Jah­ren maß­geb­lich vor­an­ge­bracht hat, gro­ße An­er­ken­nung. Den an­ste­hen­den Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel hat er ak­tiv als Mit­glied des Be­reichs­vor­stands ein­ge­lei­tet und be­glei­tet. Da­mit hat er die er­for­der­li­che Sta­bi­li­tät in ei­nem an­spruchs­vol­len Markt­um­feld ge­schaf­fen und die Wei­ter­ent­wick­lung von Bosch Rex­roth vor­an­ge­trie­ben“, sagt Dr. Tan­ja Rück­ert, Mit­glied der Ge­schäfts­füh­rung der Ro­bert Bosch GmbH und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Bosch Rex­roth AG.

Pe­ter hat Ma­schi­nen­bau und Ver­fah­rens­tech­nik an der TU Kai­sers­lau­tern so­wie Wirt­schafts­in­ge­nieurs­we­sen an der Uni­ver­si­tät Ha­gen stu­diert. Er star­te­te sei­ne be­ruf­li­che Lauf­bahn 2000 als Ent­wick­lungs­in­ge­nieur bei BMW, par­al­lel pro­mo­vier­te er am Fraun­ho­fer In­sti­tut und war im An­schluss bei der Bos­ton Con­sul­ting Group un­ter an­de­rem in den USA tä­tig. 2011 wech­sel­te er in die Zeiss Grup­pe und hat­te ver­schie­de­ne Lei­tungs­po­si­tio­nen in­ne, be­vor er 2017 Vor­stands­mit­glied der Carl Zeiss AG wur­de. Dort war er bis En­de Sep­tem­ber 2025 für die Spar­te In­dus­tri­al Qua­li­ty and Re­se­arch ver­ant­wort­lich.

„Jo­chen Pe­ter hat in sei­ner bis­he­ri­gen Po­si­ti­on ge­zeigt, dass er neue Markt­po­ten­zia­le auch in schwie­ri­gen Um­fel­dern er­schlie­ßen, Soft­ware-Ge­schäft neu ent­wi­ckeln und die Trans­for­ma­ti­on in ei­nem Un­ter­neh­men er­folg­reich vor­an­trei­ben kann“, so Rück­ert.
 

IFR gibt Überblick zu Robotik-Trends 2026

Der Markt­wert in­stal­lier­ter In­dus­trie-Ro­bo­ter hat mit 16,7 Mrd. US$ welt­weit ei­nen neu­en Höchst­stand er­reicht. Die Nach­fra­ge wird durch tech­no­lo­gi­sche In­no­va­tio­nen, neue Markt­ent­wick­lun­gen und die Er­schlie­ßung neu­er Ge­schäfts­fel­der wei­ter an­ge­trie­ben. Die Haupt­trends, die die­se Ent­wick­lung wei­ter­hin an­trei­ben sind:

KI und Au­to­no­mie in der Ro­bo­tik

Ro­bo­ter, die mit­hil­fe künst­li­cher In­tel­li­genz selb­stän­dig ar­bei­ten, wer­den im­mer häu­fi­ger ein­ge­setzt. Wich­tigs­ter Vor­teil KI-ge­steu­er­ter Ro­bo­ter ist ei­ne deut­lich ver­bes­ser­te Au­to­no­mie, die von ver­schie­de­nen KI-Ar­ten un­ter­stützt wird:

Ana­ly­ti­sche KI hilft bei der Ver­ar­bei­tung gro­ßer Da­ten­sät­ze und Mus­ter­er­ken­nung und lie­fert Er­kennt­nis­se zur prak­ti­schen Um­set­zung. Ro­bo­ter kön­nen da­mit bei­spiels­wei­se in in­tel­li­gen­ten Fa­bri­ken ei­gen­stän­dig mög­li­che Aus­fäl­le pro­gnos­ti­zie­ren oder in der In­tra­lo­gis­tik die Tou­ren­pla­nung und Res­sour­cen­zu­wei­sung über­neh­men.

Ge­ne­ra­ti­ve KI er­mög­licht hin­ge­gen ei­nen Wan­del von re­gel­ba­sier­ter Au­to­ma­ti­sie­rung hin zu in­tel­li­gen­ten, sich selbst wei­ter­ent­wi­ckeln­den Sys­te­men. Ge­nAI kre­iert da­für ei­gen­stän­dig neue Lö­sungs­we­ge und er­mög­licht Ro­bo­tern, neue Fä­hig­kei­ten und die Er­le­di­gung von Auf­ga­ben au­to­nom er­ler­nen zu kön­nen so­wie Trai­nings­da­ten durch Si­mu­la­ti­on zu ge­ne­rie­ren. Da­durch wird auch ei­ne neue Art der Mensch-Ro­bo­ter-In­ter­ak­ti­on mit­tels na­tür­li­cher Spra­che und Ges­ten­steue­rung er­mög­licht.

Ein wich­ti­ger Trend zur Wei­ter­ent­wick­lung der Au­to­no­mie in der Ro­bo­tik ist Agen­tic AI. Die­se Tech­no­lo­gie kom­bi­niert ana­ly­ti­sche KI für struk­tu­rier­te Ent­schei­dungs­fin­dung und ge­ne­ra­ti­ve KI für An­pas­sungs­fä­hig­keit. Der hy­bri­de An­satz zielt dar­auf ab, mo­der­ne Ro­bo­tik in die La­ge zu ver­set­zen, selbst­stän­dig in kom­ple­xen Um­ge­bun­gen der rea­len Welt zu ar­bei­ten.

IT ver­netzt mit OT macht Ro­bo­ter viel­sei­ti­ger

Ei­ne stei­gen­de Nach­fra­ge nach mög­lichst viel­sei­tig ein­setz­ba­ren Ro­bo­tern spie­gelt sich im Markt­trend zur ver­stärk­ten Kon­ver­genz von In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (IT) und ope­ra­ti­ver Tech­no­lo­gie (OT) wi­der. Die Ver­net­zung der Da­ten­ver­ar­bei­tungs­leis­tung der IT mit den phy­si­schen Steue­rungs­fä­hig­kei­ten der OT stei­gert die Viel­sei­tig­keit der Ro­bo­tik durch Echt­zeit-Da­ten­aus­tausch, Au­to­ma­ti­sie­rung und fort­schritt­li­che Ana­ly­sen. Die­se In­te­gra­ti­on bil­det ein grund­le­gen­des Ele­ment des di­gi­ta­len Un­ter­neh­mens und der In­dus­trie 4.0. Die IT/OT-Kon­ver­genz bricht da­bei Si­los auf und schafft ei­nen naht­lo­sen Da­ten­fluss zwi­schen der di­gi­ta­len und der phy­si­schen Welt, was die Fä­hig­kei­ten und die Viel­sei­tig­keit der Ro­bo­tik er­heb­lich ver­bes­sert.

Zu­ver­läs­sig­keit und Ef­fi­zi­enz für hu­ma­no­ide Ro­bo­ter

Die hu­ma­no­ide Ro­bo­tik wächst ra­sant. Hu­ma­no­ide Ro­bo­ter für den in­dus­tri­el­len Ein­satz gel­ten als viel­ver­spre­chen­de Tech­no­lo­gie, wenn Fle­xi­bi­li­tät ge­fragt ist, ty­pi­scher­wei­se in Um­ge­bun­gen, die für Men­schen kon­zi­piert sind. Vor­rei­ter ist die Au­to­mo­bil­in­dus­trie, aber auch An­wen­dun­gen in der La­ger­hal­tung und Fer­ti­gung rü­cken welt­weit in den Fo­kus.
Un­ter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen ge­hen in­zwi­schen über Pro­to­ty­pen hin­aus und ar­bei­ten am Ein­satz hu­ma­no­ider Ro­bo­ter in der rea­len Welt. Schlüs­sel zum Er­folg sind da­bei Zu­ver­läs­sig­keit und Ef­fi­zi­enz: Im Wett­be­werb mit der tra­di­tio­nel­len Au­to­ma­ti­sie­rung müs­sen hu­ma­no­ide Ro­bo­ter den ho­hen in­dus­tri­el­len An­for­de­run­gen hin­sicht­lich Zy­klus­zei­ten, En­er­gie­ver­brauch und War­tungs­kos­ten ge­recht wer­den. In­dus­trie­stan­dards de­fi­nie­ren zu­dem Si­cher­heits­ni­veaus, Halt­bar­keits­kri­te­ri­en und kon­sis­ten­te Leis­tungs­kri­te­ri­en von Hu­ma­no­iden in der Fa­brik­hal­le. Hu­ma­no­ide Ro­bo­ter, die da­bei hel­fen sol­len, feh­len­de Fach­kräf­te bei be­stimm­ten Auf­ga­ben zu kom­pen­sie­ren, müs­sen zu­dem ei­ne dem Men­schen ver­gleich­ba­re Ge­schick­lich­keit und Pro­duk­ti­vi­tät er­rei­chen – eben­falls wich­ti­ge Kri­te­ri­en, um ih­re Ef­fi­zi­enz in der Pra­xis un­ter Be­weis zu stel­len.

Si­cher­heit und Schutz in der Ro­bo­tik

Da Ro­bo­ter zu­neh­mend ne­ben Men­schen in Fa­bri­ken und Dienst­leis­tungs­be­rei­chen ein­ge­setzt wer­den, ist die Ge­währ­leis­tung ih­res si­che­ren Be­triebs für die Ro­bo­tik­bran­che nicht nur wich­tig, son­dern un­er­läss­lich. Mit der KI-ge­steu­er­ten Au­to­no­mie von Ro­bo­tern ver­än­dert sich die Si­cher­heits­land­schaft grund­le­gend, was Tests, Va­li­die­run­gen und die mensch­li­che Auf­sicht we­sent­lich kom­ple­xer, aber auch not­wen­dig macht. Dies wird be­son­ders deut­lich beim vor­ge­se­he­nen Ein­satz hu­ma­no­ider Ro­bo­ter. Ro­bo­ter­sys­te­me müs­sen ge­mäß der ISO-Si­cher­heits­stan­dards und klar de­fi­nier­ten Haf­tungs­rah­men kon­zi­piert und zer­ti­fi­ziert wer­den.

Ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit KI in der Ro­bo­tik und der Kon­ver­genz von IT und OT er­ge­ben sich ei­ne Rei­he von Si­cher­heits­be­den­ken, die ei­ne ro­bus­te Go­ver­nan­ce mit kla­ren Haf­tungs­re­geln er­for­dern. Die ra­sche Ver­brei­tung von Ro­bo­ter­sys­te­men in Cloud-ver­netz­te und KI-ge­steu­er­te Um­ge­bun­gen setzt die in­dus­tri­el­le Pro­duk­ti­on ei­ner wach­sen­den Zahl von Cy­ber­si­cher­heits­be­dro­hun­gen aus. Ex­per­ten ver­wei­sen auf ei­ne Zu­nah­me von Hacking-Ver­su­chen, die auf Ro­bo­ter­steue­run­gen und Cloud-Platt­for­men ab­zie­len und un­auto­ri­sier­ten Zu­griff so­wie po­ten­zi­el­le Sys­tem­ma­ni­pu­la­tio­nen er­mög­li­chen. Da Ro­bo­ter zu­neh­mend in Ar­beits­plät­ze in­te­griert wer­den, wach­sen auch die Be­den­ken hin­sicht­lich der ge­sam­mel­ten sen­si­blen Da­ten – dar­un­ter Vi­deo-, Au­dio- und Sen­sor­strö­me. De­ep-Learning-Mo­del­le, die oft als „Black Bo­xes” be­zeich­net wer­den, kön­nen Er­geb­nis­se lie­fern, die selbst für ih­re ei­ge­nen Ent­wick­ler schwer oder gar nicht nach­voll­zieh­bar sind. Die recht­li­chen und ethi­schen Un­klar­hei­ten hin­sicht­lich der Haf­tung hat For­de­run­gen nach kla­ren Rah­men­be­din­gun­gen für den Ein­satz von KI laut wer­den las­sen.

Ro­bo­ter als Ver­bün­de­te ge­gen den Fach­kräf­te­man­gel

Der Fach­kräf­te­man­gel ist für Ar­beit­ge­ber welt­weit ein Pro­blem. Die­se un­be­setz­ten Stel­len füh­ren da­zu, dass die be­ste­hen­de Be­leg­schaft zu­sätz­li­che Schich­ten über­neh­men muss. Das führt bran­chen­über­grei­fend zu Stress und Er­mü­dung der Be­schäf­tig­ten. Der ge­ziel­te Ein­satz von Ro­bo­tik und Au­to­ma­ti­on ist ei­ne wich­ti­ge Stra­te­gie, um dem Fach­kräf­te­man­gel zu be­geg­nen. Ar­beit­ge­ber pro­fi­tie­ren da­von, ih­re Mit­ar­bei­ten­den mög­lichst früh­zei­tig in den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess mit ein­zu­be­zie­hen. Schon bei der Ein­füh­rung von Ro­bo­tern spielt die en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit der Be­leg­schaft ei­ne ent­schei­den­de Rol­le, um die Ak­zep­tanz si­cher­zu­stel­len – so­wohl in der in­dus­tri­el­len Fer­ti­gung als auch in den viel­fäl­ti­gen Dienst­leis­tungs­an­wen­dun­gen. Die Vor­tei­le, die Ro­bo­ter bie­ten, den Fach­kräf­te­man­gel zu kom­pen­sie­ren, Rou­ti­ne­auf­ga­ben zu über­neh­men oder neue Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten zu er­öff­nen, füh­ren da­zu, dass sie als Ver­bün­de­te am Ar­beits­platz ak­zep­tiert wer­den. Gleich­zei­tig hel­fen Ro­bo­ter da­bei, den Ar­beits­platz für jun­ge Men­schen at­trak­ti­ver zu ma­chen. Un­ter­neh­men und Re­gie­run­gen för­dern Qua­li­fi­zie­rungs- und Wei­ter­bil­dungs­pro­gram­me, um Ar­beit­neh­mern zu hel­fen, mit den sich än­dern­den An­for­de­run­gen an ih­re Fer­tig­kei­ten Schritt zu hal­ten und in ei­ner von Au­to­ma­ti­sie­rung ge­präg­ten Wirt­schaft wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben.
 

Dr. Helga Linnartz übernimmt die Leitung von Endress+Hauser Level+Pressure

Hel­ga Linn­artz wur­de in der Nä­he von Köln ge­bo­ren und pro­mo­vier­te in Phy­sik. Ih­re be­ruf­li­che Lauf­bahn bei End­ress+Hau­ser star­te­te sie 1998 als Pro­dukt­ma­na­ge­rin für Durch­fluss­mess­tech­nik im schwei­ze­ri­schen Rein­ach. 2004 wech­sel­te sie in das Sa­les Cen­ter in den Nie­der­lan­den. 2018 über­nahm sie zu­nächst die Lei­tung des Ver­triebs, 2021 schließ­lich die Ge­schäfts­füh­rung des Sa­les Cen­ters. Über die Mit­ar­beit in Pro­jek­ten und Gre­mi­en blieb sie stets na­he an den stra­te­gi­schen The­men der Grup­pe.

Um­fas­sen­de Be­rufs­er­fah­rung

„Frau Linn­artz bringt für ih­re neue Rol­le um­fas­sen­de Er­fah­rung aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen un­se­rer Ver­triebs- und Pro­dukt­zen­tren mit. Sie ver­fügt über stra­te­gi­sche Weit­sicht und steht für die Wer­te und die Kul­tur von End­ress+Hau­ser“, sagt Dr. An­dre­as Mayr, Chief Ope­ra­ting Of­fi­cer der Grup­pe. Bei End­ress+Hau­ser Le­vel+Pres­su­re kann sich Hel­ga Linn­artz auf ein ein­ge­spiel­tes Ma­nage­ment­team stüt­zen, das in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten die Va­kanz an der Spit­ze mit gro­ßem Ein­satz ge­meis­tert hat.

Glo­ba­les Pro­duk­ti­ons­netz­werk

End­ress+Hau­ser Le­vel+Pres­su­re ist das Kom­pe­tenz­zen­trum der Fir­men­grup­pe für Füll­stands- und Druck­mess­tech­nik so­wie Lö­sun­gen für das Be­stands­ma­nage­ment. Welt­weit ar­bei­ten rund 3.000 Men­schen für das Pro­duct Cen­ter in For­schung, Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on. Ne­ben dem Haupt­sitz in Maul­burg gibt es Stand­or­te in Stahns­dorf, Karls­ru­he und Ett­lin­gen (Deutsch­land), Rich­mond (Groß­bri­tan­ni­en), Green­wood (In­dia­na/USA), Suz­hou (Chi­na), Chha­tra­pa­ti Sambha­ji­na­gar (In­di­en), Yama­na­shi (Ja­pan) und Ita­ti­ba (Bra­si­li­en).
 

Neuauflage der Marktstudie Industrielle Kommunikation

Die neue Aus­ga­be der un­ab­hän­gi­gen Markt­stu­die „In­dus­tri­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on / In­dus­trie 4.0“, die von Dipl.-Be­triebs­wir­tin Mi­chae­la Ro­th­höft, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin der Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len, frei­be­ruf­lich mit Un­ter­stüt­zung des VD­MA Elek­tri­sche Au­to­ma­ti­on durch­ge­führt wur­de, liegt vor. Im Rah­men der Wie­der­ho­lung von Stu­di­en aus den Jah­ren 2013, 2017 und 2020 ga­ben 2025 deutsch­land­weit fast 300 Ma­schi­nen­bau­un­ter­neh­men Aus­kunft über das Ein­satz­ver­hal­ten und über zu­künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen in den Be­rei­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en und In­dus­trie 4.0.

So ent­wi­ckelt sich OPC UA im­mer mehr zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stan­dard. Wäh­rend die­se Tech­no­lo­gie 2017 nur bei je­dem 4. Ma­schi­nen­bau­er zu fin­den war, sind es heu­te be­reits 2/3 und vie­le wei­te­re pla­nen da­mit für die Zu­kunft. Sin­gle Pair Ether­net ist bis­lang noch recht we­nig ver­brei­tet, aber je­des 5. Un­ter­neh­men hat den künf­ti­gen Ein­satz vor. Be­rück­sich­tigt man da­bei, dass für mehr als je­den 3. Ma­schi­nen­bau­er die­se Tech­no­lo­gie bis­lang un­be­kannt ist, könn­te sich der Trend noch ver­stär­ken.

Ether­net-Pro­to­kol­le sind der Stan­dard

Im Ma­schi­nen­bau ist die In­dus­tri­al-Ether­net-Tech­no­lo­gie Stan­dard: Nur noch 1% ver­zich­tet dar­auf. Am ver­brei­tets­ten ist nach wie vor PRO­FI­NET. Auch in der Zu­kunft rech­nen nur we­ni­ge Un­ter­neh­men hier mit ei­nem Rück­gang. Dem­ge­gen­über wird bei Ether­Cat ein Wachs­tum er­war­tet. Im Be­reich funk­tio­na­le Si­cher­heit wird zu­künf­tig das Pro­to­koll PRO­FI­SAFE mit gro­ßem Ab­stand vor IO-Link Safe­ty ein­ge­setzt wer­den.

Die Ver­knüp­fung von Au­to­ma­ti­sie­rungs- und IT-Netz schrei­tet wei­ter vor­an: Mehr als 90 % der Ma­schi­nen­bau­er be­nö­ti­gen zu­künf­tig „In­dus­trie 4.0“-Ei­gen­schaf­ten vom Au­to­ma­ti­sie­rungs­netz. Da­bei wer­den mehr­heit­lich Plug and Play und ei­ne ein­heit­li­che Da­ten­be­schrei­bung zum Ein­satz kom­men. Ein Groß­teil rech­net zu­dem mit der Ver­wen­dung von Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring / Pre­dic­tive Main­ten­an­ce. Aber auch ei­ne Cloud-An­bin­dung wird von 2/3 der Ma­schi­nen­bau­er spä­tes­tens zu­künf­tig er­war­tet. Da­bei wird zur tech­no­lo­gi­schen Ver­knüp­fung OPC UA an ers­ter Stel­le ste­hen. Durch die­sen Trend stei­gen auch die An­for­de­run­gen an die Se­cu­ri­ty, wo­bei be­mer­kens­wer­ter­wei­se fast 2/3 der Ma­schi­nen­bau­er das an­ge­streb­te Se­cu­ri­ty-Le­vel bis­lang nicht ken­nen.

Nä­he­re De­tails zu den Er­geb­nis­sen die­ser Markt­stu­die fin­den Sie im In­ter­net un­ter: https://www.markt­stu­di­en.org/markt­stu­di­en/markt­stu­die-in­dus­tri­el­le-kom­mu­ni­ka­ti­on/

Skalierbare Security – bedarfsgerecht für jeden Anwendungsfall

Die Ba­sis je­der Cy­ber-Se­cu­ri­ty-Stra­te­gie sind Fak­to­ren wie mög­li­che An­griffs­vek­to­ren, die Sicht­bar­keit von Kom­po­nen­ten im Netz­werk und die pas­sen­den Schutz­maß­nah­men. Wäh­rend die end­gül­ti­ge Har­mo­ni­sie­rung mit in­ter­na­tio­na­len Stan­dards wie IEC 62443 noch in Ar­beit ist, sind die Rah­men­be­din­gun­gen be­reits klar er­kenn­bar. An­wen­der und Her­stel­ler kön­nen heu­te auf die­ser Grund­la­ge Maß­nah­men um­set­zen – von ein­fa­chen Schutz­me­cha­nis­men bis hin zu in­te­grier­ter Cy­ber-Si­cher­heit.

An­wen­dun­gen mög­lichst an­wen­der­freund­lich ge­stal­ten

Für be­son­ders ex­po­nier­te An­la­gen bie­tet PRO­FI­NET-Se­cu­ri­ty die Se­cu­ri­ty-Klas­sen 2 und 3. Da­mit las­sen sich Da­ten­zu­grif­fe nicht nur für ein­fa­che Use Ca­ses wie das As­set Ma­nage­ment ab­si­chern, son­dern auch für kom­ple­xe Sze­na­ri­en wie KI-ge­stütz­te Ana­ly­sen oder di­gi­ta­le Zwil­lin­ge. So bleibt die Ar­chi­tek­tur of­fen und zu­kunfts­si­cher für stei­gen­de An­for­de­run­gen.

Die Um­set­zung wird durch Plug­fes­te und spe­zi­el­le Test­um­ge­bun­gen ab­ge­si­chert. Gleich­zei­tig be­glei­tet PRO­FI­NET-Se­cu­ri­ty die lau­fen­de Re­gu­lie­rung – nicht nur in der EU, son­dern welt­weit. Das in­ter­na­tio­na­le In­ter­es­se an die­ser Lö­sung ist groß. Ein wei­te­rer Vor­teil ist die Durch­gän­gig­keit zu an­de­ren Tech­no­lo­gi­en und Kon­zep­ten wie IO-Link oder NOA. Da die­se aus ei­ner Hand - der PI-Com­mu­ni­ty - stam­men, ent­steht ei­ne kon­sis­ten­te, durch­gän­gi­ge und an­wen­der­freund­li­che Lö­sung – von der Ar­chi­tek­tur bis zur Um­set­zung.
 

Industrielle Perspektiven des Wire Arc Additive Manufacturing

Am 11. Ju­ni 2026 lädt die Ber­lin.In­dus­tri­al.Group. zur drit­ten Auf­la­ge des WAA­Ma­thon ins Es­t­rel Ho­tel Ber­lin. Die Kon­fe­renz ist das ein­zi­ge Event, das sich aus­schließ­lich dem Wire Arc Ad­di­ti­ve Ma­nu­fac­tu­ring (WAAM) und des­sen wach­sen­der Be­deu­tung für in­dus­tri­el­le An­wen­dun­gen im Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau wid­met.

Im Mit­tel­punkt ste­hen Bei­trä­ge aus Pra­xis und For­schung z.B. zu ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen, Pro­zess­op­ti­mie­rung, Ma­te­ri­al­viel­falt und in­dus­tri­el­len Ein­satz­sze­na­ri­en. Ziel des WAA­Ma­thon ist es, An­wen­der, Vor­den­ker so­wie Ent­schei­der aus der ad­di­ti­ven Fer­ti­gung zu­sam­men­zu­brin­gen und den Aus­tausch zu för­dern. Un­ter­stützt wird der WAA­Ma­thon von Part­nern aus In­dus­trie und For­schung.
Beim WAAM-Ver­fah­ren wird ein elek­tri­scher Licht­bo­gen ge­nutzt, um Me­tall-Draht auf­zu­schmel­zen und schicht­wei­se auf­zu­tra­gen – ein An­satz, der ins­be­son­de­re für die Her­stel­lung und Re­pa­ra­tur groß­for­ma­ti­ger Me­tall­bau­tei­le an Be­deu­tung ge­winnt.

Das vor­läu­fi­ge Pro­gramm so­wie In­for­ma­tio­nen zur An­mel­dung sind un­ter www.waa­ma­thon.de ab­ruf­bar.
 

Auf der Suche nach PV-Trackern für Balkonkraftwerke

Nach­hal­tig­keit ge­winnt. Nach die­ser For­mel rich­tet sich der von der ACE Stoß­dämp­fer GmbH aus­ge­lob­te Wett­be­werb In­no­va­ce 2026 an den In­ge­nieur­nach­wuchs. Prä­miert wer­den Kon­zep­ti­on und Kon­struk­ti­on ei­nes zwei­ach­si­gen Pho­to­vol­ta­ik-Tra­ckers (PV) für Bal­kon­kraft­wer­ke, wo­bei Nach­wei­se zu Funk­ti­on und Mach­bar­keit zu leis­ten sind. Für Ein­zel­per­so­nen oder Be­wer­ber­teams der Be­rei­che Ma­schi­nen­bau, Kon­struk­ti­on, Me­cha­tro­nik und Elek­tro­tech­nik an Uni­ver­si­tä­ten, tech­ni­schen Hoch­schu­len und Fach­hoch­schu­len sind als Sieg­prä­mie 5.000 Eu­ro und für den be­glei­ten­den Lehr­stuhl zu­dem 2.000 Eu­ro aus­ge­lobt.

Der PV-Tra­cker soll ein oder meh­re­re So­lar­mo­du­le au­to­ma­tisch so aus­rich­ten, dass stets für ei­nen op­ti­ma­len Ein­strahl­win­kel der Son­ne ge­sorgt ist. Um ma­xi­ma­le Ef­fi­zi­enz zu er­rei­chen, ist ei­ne zwei­ach­si­ge Aus­füh­rung zwecks Nach­ver­fol­gung der Son­ne zu kon­stru­ie­ren. Da­bei ist die Grö­ße ei­nes han­dels­üb­li­chen So­lar­mo­duls von 1,2 m x 1,8 m mit ei­ner Mas­se von 22 kg an­zu­neh­men und die Kon­struk­ti­on leicht und kom­pakt aus­zu­le­gen. Gleich­zei­tig muss sie ro­bust und si­cher ge­gen sämt­li­che Wet­ter­la­gen sein. Da­mit die An­la­ge auch bei schwe­ren Sturm­bö­en un­be­scha­det bleibt, sind Dämp­fer oder an­de­re Si­cher­heits­lö­sun­gen vor­zu­se­hen. Die Stu­die­ren­den ha­ben zu­dem die Auf­ga­be, zur Be­ur­tei­lung der Wirt­schaft­lich­keit des Sys­tems über sei­ne ge­sam­te Le­bens­dau­er hin­weg ein Busi­ness Ca­se zu er­stel­len. Ex­per­ten der Sta­bi­lus Grup­pe, zu der ACE seit 2016 ge­hört, bil­den ei­ne fach­kun­di­ge Ju­ry, wel­che das Kon­zept und die Funk­tio­na­li­tät der Kon­struk­ti­on je­weils mit 40 Punk­ten so­wie die plau­si­ble Kos­ten­auf­stel­lung und Be­rech­nung der Amor­ti­sa­ti­ons­zeit mit 20 Punk­ten be­wer­ten.

In­no­va­ce 2026 be­ginnt am 13. April und en­det am 30. Sep­tem­ber. Mög­li­che Fra­gen be­ant­wor­tet ACE am 23. April wäh­rend ei­ner Web­kon­fe­renz, für die sich In­ter­es­sier­te bis zum 21. April per E-Mail bei Ni­klas Back­hau­sen un­ter n-back­hau­sen@ace-int.eu an­mel­den kön­nen. Die kom­plet­te Aus­schrei­bung ist auf der Home­page von ACE zu fin­den: www.ace-ace.de/de/news-pres­se/ace-awards/in­no­va­ce-2026.html
 

Nominierungen für den ROBOTICS AWARD 2026 bekannt gegeben

Die drei no­mi­nier­ten Lö­sun­gen wer­den am 25. Fe­bru­ar vor rund 100 Jour­na­list*in­nen aus al­ler Welt prä­sen­tiert und der Ge­win­ner des RO­BO­TICS AWARDS wird be­kannt ge­ge­ben. Der Preis be­inhal­tet ein um­fas­sen­des und hoch­wer­ti­ges Pa­ket, be­ste­hend aus ei­ner Aus­stel­lungs­flä­che im Ap­p­li­ca­ti­on Park der HAN­NO­VER MES­SE, die vom 20. bis 24. April statt­fin­det so­wie ei­nen Vor­trags­slot auf der Spot­light Sta­ge. 

Un­ter zahl­rei­chen Be­wer­bun­gen aus dem In- und Aus­land hat die Ju­ry drei Un­ter­neh­men für den RO­BO­TICS AWARD aus­ge­wählt. Be­wer­tet wur­den da­bei so­wohl der tech­ni­sche In­no­va­ti­ons­grad der Lö­sun­gen als auch die Markt­rei­fe so­wie die öko­no­mi­sche Um­set­zung. Die No­minees in al­pha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge sind:

Fraun­ho­fer IFAM, Sta­de. No­mi­niert wur­de der ge­mein­sam mit Sie­mens, Au­tonox Ro­bo­tics und Weiss Spin­deln ent­wi­ckel­te Ma­chi­ne Tool Ro­bot (MTR). Die zu­kunfts­wei­sen­de Fräs­ki­ne­ma­tik schließt die Lü­cke zwi­schen klas­si­schem In­dus­trie­ro­bo­ter und Werk­zeug­ma­schi­ne – ein Mei­len­stein für die res­sour­cen­ef­fi­zi­en­te, fle­xi­ble au­to­ma­ti­sier­te Pro­duk­ti­on. Die weg­wei­sen­de Tech­no­lo­gie ver­eint in­tel­li­gen­te, mo­dell­ge­stütz­te Re­ge­lungs­stra­te­gi­en mit neu­ar­ti­gen An­triebs­tech­no­lo­gi­en. So kön­nen dy­na­mi­sche Feh­ler kom­pen­siert und Schwin­gun­gen ef­fek­tiv ge­dämpft wer­den. Da­durch ver­bes­sert sich die Bahn­ge­n­au­ig­keit si­gni­fi­kant, selbst bei ho­hen Vor­schub­ge­schwin­dig­kei­ten und kom­ple­xen Be­we­gungs­mus­tern. Ein be­son­de­rer Vor­teil ist die op­ti­mier­te Stör­un­ter­drü­ckung, die selbst bei hoch­dy­na­mi­schen Pro­zess­kräf­ten für ei­ne kon­stan­te Prä­zi­si­on sorgt. Da­mit er­mög­licht die­ses An­triebs­kon­zept Be­ar­bei­tun­gen mit hö­he­ren Ma­te­ri­al­ab­trags­ra­ten so­wie die Fä­hig­keit, mit hö­he­ren Ruck­ein­stel­lun­gen zu fah­ren – bei­des führt zu­sam­men zu ei­ner er­heb­li­chen Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät.

Good­Bytz, Ham­burg. Bei dem no­mi­nier­ten Pro­dukt han­delt es sich um ein au­to­ma­ti­sier­tes Kü­chen­sys­tem zur schnel­len und par­al­le­len Zu­be­rei­tung in­di­vi­du­el­ler Ge­rich­te. Die Ro­bo­ter wer­den über ei­ne ei­ge­ne KI-ba­sier­te Steue­rungs­lo­gik an­ge­steu­ert, die es er­laubt, selbst bei gleich­zei­tig ein­ge­hen­den Be­stel­lun­gen ei­ne in­tel­li­gen­te Ab­lauf­pla­nung vor­zu­neh­men. Die­se au­to­ma­ti­sier­ten und fle­xi­blen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se ge­währ­leis­ten ei­ne hoch­wer­ti­ge und in­di­vi­dua­li­sier­te Le­bens­mit­tel­ver­sor­gung von Kli­ni­ken, Uni­ver­si­tä­ten oder Be­trie­ben bei ei­ner kon­stan­ten Leis­tungs­fä­hig­keit, un­ab­hän­gig von der Per­so­nal­ver­füg­bar­keit oder Be­stell­kom­ple­xi­tät. Das Un­ter­neh­men rech­net auf­grund von feh­len­den Fach­kräf­ten in der Gas­tro­no­mie mit ei­nem stark wach­sen­den Markt­be­darf.  

Ro­bust AI, USA. Das no­mi­nier­te Pro­dukt „Car­ter Col­la­bo­ra­ti­ve Au­to­no­mous Warehouse Ro­bot“ ist ein KI-ge­stütz­ter Mul­ti­funk­ti­ons­ro­bo­ter für die La­ge­r­au­to­ma­ti­sie­rung. Car­ter ver­eint die Funk­tio­nen meh­re­rer Ro­bo­ter­sys­te­me in ei­ner Lö­sung und über­nimmt Auf­ga­ben wie Kom­mis­sio­nie­ren, Trans­por­tie­ren und Sor­tie­ren. Mit­hil­fe KI-ba­sier­ter vi­su­el­ler Wahr­neh­mung er­kennt der Ro­bo­ter sei­ne Um­ge­bung so­wie Men­schen und über­setzt Da­ten­ein­ga­ben in op­ti­mier­te Ar­beits­ab­läu­fe.
Car­ter agiert voll­stän­dig au­to­nom, kann bei Be­darf je­doch auch ma­nu­ell ge­steu­ert wer­den. Da­durch bie­tet das Sys­tem ei­ne ho­he ope­ra­ti­ve Fle­xi­bi­li­tät und ist spe­zi­ell für die si­che­re Mensch-Ma­schi­ne-Kol­la­bo­ra­ti­on aus­ge­legt. Der Ro­bo­ter ent­las­tet Mit­ar­bei­ten­de im La­ger­be­trieb, re­du­ziert Feh­ler­quo­ten und stei­gert die Pro­duk­ti­vi­tät so­wie Ef­fi­zi­enz um bis zu 80 Pro­zent.
 

Mitsubishi Electric Europe ernennt neuen Präsidenten für den Bereich Fabrikautomatisierung

Mi­tsu­bi­shi Elec­tric hat mit Herrn Yo­shi­da ei­nen in­ter­na­tio­nal er­fah­re­nen Ma­na­ger zum neu­en Prä­si­den­ten der Fac­to­ry Au­to­ma­ti­on Di­vi­si­on für die EMEA-Re­gi­on er­nannt. Der ge­bür­ti­ge Ja­pa­ner be­gann sei­ne Kar­rie­re be­reits 1992 im Werk Na­go­ya, dem Zen­trum für die Ent­wick­lung in­dus­tri­el­ler Au­to­ma­ti­sie­rungs­tech­no­lo­gi­en von Mi­tsu­bi­shi Elec­tric. Seit­her be­klei­de­te er ver­schie­de­ne Füh­rungs­po­si­tio­nen in­ner­halb des Kon­zerns, dar­un­ter die Lei­tung der Ent­wick­lung von Fre­quenz­um­rich­tern so­wie zu­letzt als Ge­schäfts­füh­rer der Fac­to­ry Au­to­ma­ti­on Di­vi­si­on in In­di­en und als Lei­ter des Field En­gi­nee­ring Cen­ters in Ja­pan.
  
Mit sei­ner Er­nen­nung im Ok­to­ber 2025 ver­folgt Yo­shi­da ei­ne kla­re stra­te­gi­sche Aus­rich­tung: Die Trans­for­ma­ti­on von Mi­tsu­bi­shi Elec­tric hin zu ei­nem lö­sungs­ori­en­tier­ten Part­ner für OEMs, Sys­tem­in­te­gra­to­ren und End­an­wen­der in Eu­ro­pa wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Ziel ist es, den Markt­an­teil durch an­wen­dungs­spe­zi­fi­sche, ska­lier­ba­re Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen und ei­ne noch stär­ke­re Kun­den­ori­en­tie­rung si­gni­fi­kant zu stei­gern.

„Eu­ro­pa steht vor zahl­rei­chen Her­aus­for­de­run­gen – von vo­la­ti­len En­er­gie­prei­sen bis hin zu wach­sen­den Cy­ber­be­dro­hun­gen im OT-Be­reich“, er­klärt Yo­shi­da. „Un­ser An­spruch ist es, un­se­re Kun­den durch Au­to­ma­ti­sie­rungs­tech­no­lo­gi­en zu un­ter­stüt­zen, die ih­nen hel­fen, re­s­i­li­ent, ef­fi­zi­ent und wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben.“ Da­bei bringt Yo­shi­da nicht nur sei­ne tech­ni­sche Ex­per­ti­se, son­dern auch ei­ne per­sön­li­che Ver­bun­den­heit mit: „Ich freue mich sehr, mei­ne Kar­rie­re bei Mi­tsu­bi­shi Elec­tric nun in Eu­ro­pa fort­set­zen zu kön­nen. Nach vie­len span­nen­den Sta­tio­nen welt­weit ist es mir ei­ne Eh­re, in die­ser Schlüs­sel­re­gi­on Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und ge­mein­sam mit un­se­ren Kun­den die Zu­kunft der Au­to­ma­ti­sie­rung ak­tiv zu ge­stal­ten.“
 

Das Herzstück der Verkehrswende

Der Elek­tro­mo­bi­li­tät ge­hört auch im Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) die Zu­kunft. Vie­le kom­mu­na­le Ver­kehrs­un­ter­neh­men stel­len ih­re Flot­te des­halb suk­zes­si­ve auf E-Bus­se um. Da die Reich­wei­te da­bei ein zen­tra­ler As­pekt ist, steht bei Dis­kus­sio­nen zu dem The­ma meist die Ak­ku- bzw. Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät im Fo­kus. We­ni­ger Be­ach­tung er­fährt da­ge­gen ei­ne an­de­re wich­ti­ge Kom­po­nen­te in den Elek­tro­bus­sen: Der Hoch­volt­ver­tei­ler. Die­ses auch High Vol­ta­ge Power Dis­tri­bu­ti­on Unit (HV PDU) ge­nann­te Sys­tem sorgt für die Ver­tei­lung der Hoch­span­nungs­en­er­gie von der Bat­te­rie bzw. dem Strom­ab­neh­mer an die Ver­brau­cher im Fahr­zeug. Oh­ne HV PDU wä­re ein elek­tri­fi­zier­ter Bus nicht be­triebs­be­reit.

Ei­ne zen­tra­le Kom­po­nen­te in E-Fahr­zeu­gen

Das Hoch­volt­ver­teil­sys­tem hat die Auf­ga­be, die En­er­gie si­cher und ver­lust­arm an Ab­neh­mer wie z. B. den Mo­tor, den Trak­ti­ons­wech­sel­rich­ter, die Be­leuch­tung oder die Lüf­tung zu über­tra­gen. Ei­ne HV PDU be­steht u. a. aus ei­ner Pla­ti­ne, ei­nem Re­lais, Si­che­run­gen, Schüt­zen so­wie Span­nungs­sen­so­ren und be­inhal­tet oft auch ei­nen Iso­la­ti­ons­wäch­ter. 
Hoch­volt­ver­tei­ler ge­währ­leis­ten die Ab­si­che­rung al­ler Ein- und Aus­gän­ge an den Po­len und schüt­zen die ein­zel­nen Ele­men­te so­wie die Ver­bin­dun­gen vor Über­las­tung. Durch den Ein­satz von Hoch­span­nungs­tech­no­lo­gie kön­nen nicht nur Bus­se, son­dern auch Bau­ma­schi­nen und Nutz­fahr­zeu­ge ei­ne ho­he Leis­tung er­zie­len und gleich­zei­tig ef­fi­zi­en­ter ar­bei­ten.

Da­mit Hoch­volt­ver­teil­sys­te­me zu­ver­läs­sig ar­bei­ten, müs­sen sie wirk­sam vor Ein­wir­kun­gen von au­ßen ge­schützt wer­den. Die elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten sind an Bus­sen, LKW oder Bau­fahr­zeu­gen ver­schie­dens­ten Be­las­tun­gen aus­ge­setzt. Ne­ben Vi­bra­tio­nen kön­nen z. B. Feuch­tig­keit, Hit­ze, Käl­te und elek­tro­ma­gne­ti­sche Strah­lung die Funk­ti­ons­fä­hig­keit ei­nes Hoch­volt­ver­teil­sys­tems be­ein­träch­ti­gen.

Nam­haf­te Her­stel­ler elek­tri­scher An­triebs­sys­te­me kap­seln ih­re Power Dis­tri­bu­ti­on Units des­halb mit ro­bus­ten Ge­häu­se­l­ö­sun­gen von RO­SE Sys­tem­tech­nik. Das Un­ter­neh­men aus Por­ta West­fa­li­ca fer­tigt seit mehr als 50 Jah­ren In­dus­trie­ge­häu­se, die welt­weit in den un­ter­schied­lichs­ten An­wen­dun­gen und Bran­chen zum Ein­satz kom­men.

Im Pro­dukt­pro­gramm von RO­SE fin­det sich ei­ne gro­ße Band­brei­te an Ge­häu­se­l­ö­sun­gen aus Alu­mi­ni­um, Edel­stahl, Po­ly­es­ter, Po­ly­car­bo­nat und ABS. Wel­che Va­ri­an­te für den Schutz der elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten in den je­wei­li­gen HV PDUs ver­wen­det wird, ent­schei­den die Ex­per­ten von RO­SE ge­mein­sam mit dem Kun­den. „Wir stim­men uns bei der Kon­struk­ti­on des Ge­häu­ses eng mit dem Auf­trag­ge­ber ab“, be­rich­tet Mir­ko Nu­ha­no­vic, Ge­biets­ver­kaufs­lei­ter Busi­ness De­ve­lop­ment Ge­häu­se­tech­nik bei RO­SE.

Er­fah­rung, die sich aus­zahlt

Je­der Auf­trag be­ginnt mit ei­nem aus­führ­li­chen Ge­spräch: Da­bei klä­ren Mir­ko Nu­ha­no­vic und sei­ne Kol­le­gen nicht nur ab, un­ter wel­chen Um­ge­bungs­be­din­gun­gen das Hoch­volt­ver­teil­sys­tem ein­ge­setzt wer­den soll. Auch die An­for­de­run­gen hin­sicht­lich der Be­stän­dig­keit des Ge­häu­ses, der Funk­ti­on des HV-Sys­tems und der Fahr­zeug­kom­po­nen­ten, mit de­nen die PDU ver­bun­den sein soll, wer­den the­ma­ti­siert. Durch den in­ten­si­ven Aus­tausch fin­den die Spe­zia­lis­ten das op­ti­ma­le Ge­häu­se für die Kap­se­lung des Hoch­volt­ver­tei­lers. Bei Be­darf kann dar­über hin­aus ei­ne platz­spa­ren­de Was­ser­küh­lung in das Ge­häu­se in­te­griert wer­den, die an den Kühl­kreis­lauf des Fahr­zeugs an­ge­schlos­sen wird.

„Wir ver­ste­hen uns als Lö­sungs­part­ner un­se­rer Kun­den“, be­schreibt Joscha Plass, Pro­dukt­ma­na­ger En­clo­sure Sys­tems die Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie. „Auf Wunsch be­glei­ten wir je­des Pro­jekt vom Pro­to­typ bis zur Se­ri­en­fer­ti­gung.“ Zu den Dienst­leis­tun­gen von RO­SE ge­hö­ren ne­ben ei­ner um­fang­rei­chen Be­ra­tung auch zahl­rei­che Be­ar­bei­tungs­ser­vices: So wird je­des Ge­häu­se auf Wunsch me­cha­nisch an­ge­passt – z. B. durch Boh­ren, Frä­sen, Ge­win­de­schnei­den oder Rück­wärts­sen­kung. Dar­über hin­aus ist ei­ne um­fas­sen­de Ober­flä­chen­be­hand­lung mög­lich. Hier­für ste­hen eben­falls ver­schie­de­ne Ver­fah­ren wie Pul­ver­be­schich­tung, La­ckie­rung, Sieb­druck, Grun­die­ren und Gra­vie­ren zur Ver­fü­gung. RO­SE fer­tigt sei­ne Ge­häu­se wahl­wei­se nach IP-, NE­MA- und IK-Schutz­stan­dard. Sämt­li­che Pro­duk­te wer­den im haus­ei­ge­nen La­bor dar­auf­hin ge­prüft, ob sie al­le ein­schlä­gi­gen Nor­men und Richt­li­ni­en er­fül­len.

Be­son­ders ro­bus­te Kon­struk­ti­on

Für den Schutz der Elek­tro­nik von High Vol­ta­ge Dis­tri­bu­ti­on Units eig­nen sich be­son­ders die Alu­mi­ni­um­ge­häu­se von RO­SE: Sie sind nach dem Fe­der-Nut-Prin­zip kon­stru­iert und da­mit ab­so­lut dicht. Der An­wen­der hat die Wahl zwi­schen ei­ner gro­ßen Band­brei­te an Dich­tun­gen z. B. aus Po­ly­ure­than (PUR) oder Chlo­ro­pren (CR). Auf An­fra­ge kön­nen die Ge­häu­se aber auch mit Son­der­dich­tun­gen je­der Art aus­ge­stat­tet wer­den.

Für ei­ne ho­he Ro­bust­heit sorgt zu­dem das Fer­ti­gungs­ver­fah­ren: Alu­mi­ni­um-Stan­dard­ge­häu­se von RO­SE wer­den im Druck­guss aus ei­ner hoch­wer­ti­gen Alu­mi­ni­um-Guss­le­gie­rung AC-Al­Si 12 (Fe) her­ge­stellt (nach DIN-EN 1706). Da­durch sind die Ge­häu­se so­wohl leicht als auch sehr sta­bil und kön­nen in ei­nem wei­ten Tem­pe­ra­tur­be­reich ein­ge­setzt wer­den. Das Druck­guss­ver­fah­ren bie­tet aber noch ei­nen wei­te­ren Vor­teil: Es sorgt für ei­ne gleich­mä­ßi­ge Struk­tur und ho­he Fes­tig­keit der Ge­häu­se­wän­de.

Cle­ve­rer Auf­bau ver­hin­dert Schä­den im In­ne­ren

RO­SE ist der Er­fin­der des Alu­mi­ni­um­ge­häu­ses für in­dus­tri­el­le An­wen­dun­gen und be­sitzt mehr als 50 Jah­re Er­fah­rung in der Fer­ti­gung die­ses Pro­duk­tes. An­fang der 1970er Jah­re ent­wi­ckel­te Fir­men­grün­der Fried­helm Ro­se das ers­te Ge­häu­se die­ser Art, das di­rekt bei der Markt­ein­füh­rung auf gro­ßes In­ter­es­se in der In­dus­trie stieß. Der Grund lag nicht nur in der Ro­bust­heit, son­dern auch im be­son­de­ren Auf­bau der Ge­häu­se: Sie sind mit se­pa­ra­ten, aber den­noch in die Ge­häu­se­form in­te­grier­ten Schraub­be­fes­ti­gungs­ka­nä­len aus­ge­stat­tet. So wird ver­hin­dert, dass die elek­tro­ni­schen Ein­bau­ten beim Ein­schrau­ben der De­ckel­schrau­ben durch Spä­ne Scha­den neh­men. Dar­über hin­aus geht durch die­se Kon­struk­ti­on kein wert­vol­ler Ein­bau­raum im Ge­häu­se ver­lo­ren.

Mit der Ent­wick­lung des ex­trem ro­bus­ten Alu­mi­ni­um­ge­häu­ses wur­de der Grund­stein für den Er­folg von RO­SE ge­legt. Die Ost­west­fa­len un­ter­schei­den sich aber nicht nur durch die ho­he Pro­dukt­qua­li­tät von Wett­be­wer­bern – auch die um­fang­rei­chen Ser­vice­leis­tun­gen und der ganz­heit­li­che An­satz sind Al­lein­stel­lungs­merk­ma­le. Das Know-how und die Er­fah­run­gen aus un­zäh­li­gen Kun­den­pro­jek­ten er­mög­li­chen die Kon­struk­ti­on von Ge­häu­se­l­ö­sun­gen, die ge­nau den An­for­de­run­gen der je­wei­li­gen An­wen­dung ent­spre­chen.
 

Robuster Metalltaster mit RGB-Visualisierung

Die eta­blier­te me­cha­ni­sche Tas­ter­fa­mi­lie MSM II er­hält Zu­wachs. Mit der MSM II (Com­mon An­ode) bringt SCHUR­TER ei­ne Va­ri­an­te, wel­che zur An­steue­rung der RGB-LED ei­ne ge­mein­sa­me An­ode ver­wen­det. Da­durch wird die be­kannt ro­bus­te Me­cha­nik mit Vi­sua­li­sie­rungs­tech­no­lo­gie für kla­re Rück­mel­dun­gen, ein­fachs­te In­te­gra­ti­on und höchs­te Zu­ver­läs­sig­keit in Steue­rungs- und Be­dien­lö­sun­gen ver­bun­den. RGB-LEDs kön­nen ent­we­der über ei­ne ge­mein­sa­me An­ode (+) oder ge­mein­sa­me Ka­tho­de (–) an­ge­steu­ert wer­den. Wäh­rend bei Com­mon Ca­tho­de al­le Mi­nus­po­le zu­sam­men­ge­führt und die Far­ben ein­zeln über Plus an­ge­steu­ert wer­den, geht die Com­mon An­ode-Va­ri­an­te den um­ge­kehr­ten Weg: Al­le Plus­po­le sind ver­bun­den, die Farb­ka­nä­le wer­den se­pa­rat nach Mas­se ge­schal­tet.

Ein­fa­che In­te­gra­ti­on in in­dus­tri­el­le Kon­zep­te

Der MSM II (Com­mon An­ode) bie­tet höchs­te Kom­pa­ti­bi­li­tät mit mo­der­nen Trei­ber-ICs, SPS-Aus­gän­gen und Mi­kro­con­trol­lern, wel­che über­wie­gend für Com­mon An­ode-An­steue­rung aus­ge­legt sind. Dies führt zu ei­ner er­leich­ter­ten In­te­gra­ti­on dank ein­fa­cher Si­gnal­struk­tur und re­du­zier­tem Ver­drah­tungs­auf­wand. Die Kom­bi­na­ti­on aus tak­ti­ler Prä­zi­si­on, IP67-Schutz, ro­bus­tem De­sign und fle­xi­bler RGB-Si­gna­li­sie­rung prä­des­ti­niert die MSM II-Tas­ter für viel­fäl­ti­ge An­wen­dun­gen ins­be­son­de­re in In­dus­tri­el­len Be­dien­ein­hei­ten wie Steu­er­pul­ten, Fer­ti­gungs­an­la­gen, Ge­bäu­de­au­to­ma­ti­on oder auch Zu­tritts­lö­sun­gen.  
 

Miniaturisierung in der Strom- und Spannungsversorgung

„Im Rah­men der De­zen­tra­li­sie­rung wer­den im­mer klei­ne­re und kom­pak­te­re Ge­rä­te-De­signs be­nö­tigt – gro­ße Ma­schi­nen-Lay­outs müs­sen ver­mie­den wer­den. Mo­der­ne Ma­schi­nen und Steue­rungs­sys­te­me er­for­dern da­her zu­neh­mend Kom­po­nen­ten, die Platz spa­ren und zu­gleich ho­he Per­for­mance lie­fern. So­mit müs­sen auch Steck­ver­bin­der ein kom­pak­tes Maß auf­wei­sen“, er­klärt Ron Hautzin­ger, Pro­dukt­ma­na­ger bei bin­der.
Die­se Ent­wick­lun­gen trei­ben die Nach­fra­ge nach M12-Steck­ver­bin­dern an, da sie be­son­ders klein und leis­tungs­fä­hig sind. Sie pas­sen sich fle­xi­bel an die ver­än­der­ten An­for­de­run­gen in der Au­to­ma­ti­sie­rungs­bran­che an. 

Star­ke Ver­bin­dun­gen in kom­pak­ten Bau­for­men 

M12-Steck­ver­bin­der ha­ben sich als Stan­dard für die Si­gnal-, Da­ten- und Leis­tungs­über­tra­gung eta­bliert. Ih­re kom­pak­te Bau­wei­se er­mög­licht den Ein­bau in be­eng­te Räu­me. Es kön­nen da­bei Span­nun­gen von bis zu 630 V über­tra­gen wer­den. Da der M12-Steck­ver­bin­der all­ge­mein als Stan­dard be­kannt ist, lässt er sich im Feld ein­fach kon­fek­tio­nie­ren und leicht in Ma­schi­nen in­stal­lie­ren.

Durch nor­mier­te Ko­die­run­gen – wie S, T, K und L – bie­ten die­se Steck­ver­bin­der nicht nur ei­ne si­che­re, son­dern auch ei­ne pass­ge­naue Lö­sung für un­ter­schied­li­che An­wen­dun­gen. So kom­men bei­spiels­wei­se die S- und K-Ko­die­run­gen vor­wie­gend in Wech­sel­stroman­wen­dun­gen zum Ein­satz, wäh­rend T- und L-Ko­die­run­gen für Gleich­strom­lö­sun­gen op­ti­miert sind. Die­se dif­fe­ren­zier­te Ko­die­rung führt zu ho­her Si­cher­heit und Fle­xi­bi­li­tät beim Ein­satz in ver­schie­dens­ten An­la­gen­ty­pen.

Ron Hautzin­ger er­klärt: „M12-Power-Steck­ver­bin­der sind in Leis­tungs­an­wen­dun­gen viel­sei­tig ein­setz­bar – von Wech­sel­span­nungs­mo­to­ren und Fre­quenz­um­rich­tern bis zu LED-Be­leuch­tun­gen und Netz­werk­ge­rä­ten. Ide­al sind sie vor al­lem für ei­ne sta­bi­le Strom- und Span­nungs­ver­sor­gung im be­kann­ten M12-Bau­raum.“ 
Mit den Steck­ver­bin­der-Se­ri­en M12-S, M12-K, M12-T und M12-L bie­tet bin­der zahl­rei­che ver­schie­de­ne Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten. 

7/8-Zoll-Steck­ver­bin­der bringt Leis­tung in Be­stands­an­la­gen

Wäh­rend die M12-Lö­sun­gen zu­neh­mend in neu­en, platz­kri­ti­schen Ma­schi­nen zum Ein­satz kom­men, blei­ben die 7/8“-Steck­ver­bin­der ein wich­ti­ger Be­stand­teil in be­ste­hen­den An­la­gen. Die­se Steck­ver­bin­der wur­den spe­zi­ell für die Über­tra­gung ho­her Span­nun­gen und Leis­tun­gen ent­wi­ckelt und zeich­nen sich durch ih­re ro­bus­te Bau­wei­se aus – ide­al für An­wen­dun­gen, in de­nen grö­ße­re Kom­po­nen­ten vor­ge­se­hen sind.

„In den USA ist der 7/8“-Steck­ver­bin­der wei­ter­hin der Stan­dard, da dort der Trend zur Mi­nia­tu­ri­sie­rung nicht so weit fort­ge­schrit­ten ist. Für An­wen­dun­gen in äl­te­ren An­la­gen oder in Be­rei­chen, in de­nen der grö­ße­re Form­fak­tor kei­nen Nach­teil dar­stellt, sind 7/8-Zoll-Steck­ver­bin­der da­her wei­ter­hin die pas­sen­de Lö­sung“, sagt Ron Hautzin­ger.
bin­der bie­tet al­so Lö­sun­gen für bei­de Wel­ten: Die M12-Power-Steck­ver­bin­der sind platz­spa­rend und leis­tungs­stark, wäh­rend 7/8“-Steck­ver­bin­der be­währ­te Sta­bi­li­tät in Be­stands­an­la­gen ge­währ­leis­ten. So kön­nen Au­to­ma­ti­sie­rer fle­xi­bel auf die An­for­de­run­gen mo­der­ner und be­ste­hen­der Sys­te­me rea­gie­ren.

Zu­be­hör und Ad­ap­ter für naht­lo­se Über­gän­ge zwi­schen M12 und 7/8"

Zur bes­se­ren In­te­gra­ti­on mo­der­ner und be­ste­hen­der An­la­gen­tech­no­lo­gi­en wur­de ein er­wei­ter­tes Sor­ti­ment an Zu­be­hör­tei­len und pra­xis­na­hen Ver­bin­dungs­lö­sun­gen ent­wi­ckelt. Die­ses be­rück­sich­tigt so­wohl den Trend zu kom­pak­te­ren M12-Power-Steck­ver­bin­dern als auch die an­hal­ten­de Re­le­vanz von 7/8"-Kom­po­nen­ten.

Neu im Port­fo­lio ist ein über­ar­bei­te­ter 7/8"-T-Ver­tei­ler, der in drei Va­ri­an­ten – 3-, 4- und 5-po­lig – ver­füg­bar ist. Er wur­de ge­zielt für den Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger Netz­wer­ke in be­ste­hen­den An­la­gen kon­zi­piert und bie­tet dank in­te­grier­ter Mon­ta­ge­lö­cher ei­ne ver­ein­fach­te In­stal­la­ti­on. Die­se neue Aus­füh­rung er­setzt das bis­he­ri­ge Mo­dell. Eben­falls neu ist ein 5-po­li­ger T-Ver­tei­ler mit L-Ko­die­rung, der den An­for­de­run­gen mo­der­ner Gleich­stroman­wen­dun­gen im M12-For­mat ge­recht wird. Durch sein kom­pak­tes De­sign eig­net er sich be­son­ders für ei­ne ef­fi­zi­en­te und struk­tu­rier­te Strom­ver­tei­lung in platz­kri­ti­schen Um­ge­bun­gen. 

Ein wei­te­res High­light sind zwei neu ent­wi­ckel­te Ad­apt­er­lö­sun­gen, die ei­ne in­tel­li­gen­te Ver­bin­dung zwi­schen 7/8"- und L-ko­dier­ten Steck­ver­bin­dern er­mög­li­chen. Die­se Ad­ap­ter un­ter­stüt­zen ei­ne schritt­wei­se Mo­der­ni­sie­rung be­ste­hen­der Sys­te­me so­wie die fle­xi­ble Um­set­zung hy­bri­der Sys­tem­ar­chi­tek­tu­ren. 
 

Auf dem Weg zum energieautarken Industriestandort

In der In­dus­trie ist die En­er­gie­wen­de längst an­ge­kom­men, wenn auch mit un­ter­schied­li­chem Hand­lungs­druck für die je­wei­li­gen Bran­chen. The­men­kom­ple­xe wie stei­gen­de En­er­gie­prei­se und die Not­wen­dig­keit, sich in Rich­tung er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en zu po­si­tio­nie­ren, wer­den al­ler­dings nicht mehr ver­schwin­den. Un­ter­neh­men, die sich dem nicht stel­len und zeit­nah Ant­wor­ten und Lö­sun­gen fin­den, ris­kie­ren nicht we­ni­ger als ein be­triebs­wirt­schaft­li­ches De­ba­kel.

So­lar­strom ja, aber bit­te in­tel­li­gent!

Vie­le Un­ter­neh­men ha­ben sich be­reits für die In­stal­la­ti­on von Sys­te­men ent­schie­den, mit de­nen sie zu­min­dest ei­nen Teil ih­res En­er­gie­ver­brauchs selbst ab­de­cken kön­nen, z.B. mit Pho­to­vol­ta­ik. Prin­zi­pi­ell ist das ein gu­ter ers­ter Schritt, doch für die Ex­per­ten von Green­flash greift die PV-An­la­ge auf dem Dach al­lein viel zu kurz. „Ohne in­tel­li­gen­te Steue­rung und oh­ne ein ganz­heit­li­ches Kon­zept lässt man mit ei­ner sim­plen, ‚dum­men‘ PV-An­la­ge nicht nur ein rie­si­ges Po­ten­zi­al un­ge­nutzt lie­gen, son­dern ver­liert so­gar noch Geld“, er­läu­tert Lenn­art Oklitz, Pro­jekt­lei­ter bei Green­flash, die Zu­sam­men­hän­ge. „Das pas­siert an Ta­gen, an de­nen zu be­stimm­ten Zei­ten ein Über­an­ge­bot an Strom vor­han­den ist. Wer dann sei­nen selbst er­zeug­ten, aber ‚über­schüs­si­gen‘ Strom ins Netz ein­speist, zahlt da­für Geld – bis zu 1.000 Eu­ro und mehr an nur ei­nem Tag.“ Da­zu gleich mehr.

Für die Gi­ga Coa­ting GmbH und den Fahr­zeug­bau­er Sys­tem Trai­lers di­rekt da­ne­ben – bei­de Un­ter­neh­men ge­hö­ren zu­sam­men und ha­ben ih­ren Sitz in Twist bei Mep­pen im Ems­land – hat sich die ge­mein­sa­me Ge­schäfts­füh­rung für ein sol­ches in­tel­li­gen­tes En­er­gie­sys­tem ent­schie­den, wie es Green­flash ent­wi­ckelt hat und um­setzt. Bei Gi­ga Coa­ting steht Eu­ro­pas mo­derns­te Ober­flä­chen­be­schich­tungs­an­la­ge für die KTL Tauchla­ckie­rung und Pul­ver­be­schich­tung, in der auch gro­ße Werk­stü­cke für die In­dus­trie im voll­au­to­ma­ti­schen Be­trieb be­schich­tet wer­den. Die Ein­brenn­öfen be­nö­ti­gen viel En­er­gie und brach­ten das Un­ter­neh­men da­zu, Al­ter­na­ti­ven zu fos­si­len Brenn­stof­fen zu fin­den.

Auch bei Sys­tem Trai­lers ist der En­er­gie­be­darf hoch, hier für die Schweiß­ro­bo­ter, mit de­nen dort An­hän­ger und Sat­tel­auf­lie­ger in ver­schie­dens­ten Va­ri­an­ten, in kür­zes­ter Zeit und in gro­ßer Stück­zahl ge­fer­tigt wer­den. Bei­de Un­ter­neh­men ka­men 2022 auf Green­flash zu mit dem Wunsch, ei­ne nach­hal­ti­ge Lö­sung für die En­er­gie­ver­sor­gung zu ent­wi­ckeln.

Ganz­heit­li­che Lö­sung mit über 2 MWp – und ei­nem in­no­va­ti­ven Spei­cher

„Gi­ga Coa­ting und Sys­tem Trai­lers sind für uns gleich aus meh­re­ren Grün­den be­son­de­re Kun­den“, er­zählt Lenn­art Oklitz. „Bei­spiels­wei­se ha­ben wir die ur­sprüng­lich zwei An­schluss­punk­te für das Strom­netz zu­sam­men­ge­legt und ha­ben da­mit jetzt ein Sys­tem. Auch die PV-An­la­gen bei­der Fir­men wur­den zu­nächst ge­trennt in­stal­liert, 390 kWp bei Sys­tem Trai­lers und ca. 749 kWp bei Gi­ga Coa­ting. Wir ha­ben sie in die­sem Zu­ge dann eben­falls zu­sam­men­ge­legt.“ Ei­ne wei­te­re, zeit­gleich in­stal­lier­te PV-An­la­ge mit 1,2 MWp Leis­tung wur­de von Green­flash zer­ti­fi­ziert und in Be­trieb ge­nom­men. Oklitz fährt fort: „Da­durch, dass wir bei die­sem Pro­jekt als Ge­ne­ral­un­ter­neh­men ak­tiv sind, konn­ten wir die Wei­chen früh in Rich­tung ei­ner ganz­heit­li­chen, in­tel­li­gen­ten Lö­sung stel­len, in­klu­si­ve An­bin­dung an die Strom­bör­se. Ein wei­te­rer, wich­ti­ger Mei­len­stein war die naht­lo­se In­te­gra­ti­on ei­nes En­er­gie­spei­chers für den er­zeug­ten So­lar­strom. Die­sen Spei­cher hat un­ser Part­ner STABL En­er­gy ge­baut, im Ju­ni 2025 in ei­nem 20-Fuß-Con­tai­ner an­ge­lie­fert und mit uns zu­sam­men in Be­trieb ge­nom­men.“

Das Be­son­de­re an der Lö­sung von STABL ist das mo­du­la­re Kon­zept, er­klärt Dr. Nam Truong, CEO und Mit­grün­der des Un­ter­neh­mens mit Sitz in Mün­chen und ei­ner De­pen­dance in Ber­lin: „Wäh­rend der Markt bei Spei­cher­lö­sun­gen all­ge­mein auf lan­ge Bat­te­rie­ket­ten und Hoch­volt­bat­te­ri­en setzt, sorgt un­se­re Ar­chi­tek­tur mit Bat­te­rie­mo­du­len für hö­he­re Lang­le­big­keit, Zu­ver­läs­sig­keit und Ef­fi­zi­enz. Wir sind da­mit in der La­ge, so­gar ge­brauch­te Bat­te­ri­en aus Elek­tro­au­tos zu ver­wen­den, oh­ne Ab­stri­che bei Leis­tung und Le­bens­dau­er zu ma­chen. Das ist mit Blick auf Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und Kreis­lauf­wirt­schaft ein wich­ti­ger Punkt.“

Mo­du­la­res Kon­zept mit Mul­ti­le­vel-Wech­sel­rich­ter

Der STABL-Bat­te­rie­spei­cher für die bei­den Un­ter­neh­men im Ems­land be­steht aus ins­ge­samt 288 Se­cond-Chan­ce-Bat­te­rie­mo­du­len. Sie soll­ten ei­gent­lich in Elek­tro­fahr­zeu­gen ein­ge­baut wer­den, lan­de­ten aber zu­nächst im Re­gal, be­vor sie ih­re zwei­te Chan­ce er­hiel­ten. Die nutz­ba­re Spei­cher­ka­pa­zi­tät liegt bei 1.233 kWh, mit ei­ner Leis­tung von 405 kW. Die Auf­ga­be des Spei­chers ist es, die auf­tre­ten­den Last­spit­zen zu glät­ten und Netz­ent­gel­te durch aty­pi­sche Netz­nut­zung klein­zu­hal­ten. Dank des mo­du­la­ren Auf­baus las­sen sich ein­zel­ne Bat­te­rie­mo­du­le wäh­rend der ge­sam­ten Le­bens­dau­er des Sys­tems bei Be­darf schnell und fle­xi­bel aus­tau­schen.

Oh­ne Spei­cher fehlt et­was

Dem Ge­wer­be­spei­cher kommt in­so­fern ei­ne gro­ße Be­deu­tung zu, weil er die Mög­lich­keit bie­tet, sich von der täg­lich wech­seln­den Dy­na­mik des Strom­markts auch ein­mal ab­zu­kop­peln. Heißt: Den er­zeug­ten, aber ak­tu­ell nicht be­nö­tig­ten Strom nicht un­mit­tel­bar ins Netz ein­spei­sen zu müs­sen – mit den be­reits er­wähn­ten kost­spie­li­gen Fol­gen, wenn der Strom­preis auf­grund des Über­an­ge­bots ne­ga­tiv ist. Um­ge­kehrt kann ein Un­ter­neh­men Strom zu be­son­ders güns­ti­gen Zei­ten ein­kau­fen und im Spei­cher auf Vor­rat hal­ten, bis er ge­braucht wird. Pro­jekt­lei­ter Lenn­art Oklitz: „Ein sol­ches ganz­heit­li­ches Sys­tem, wie wir es hier bei Gi­ga Coa­ting und Sys­tem Trai­lers rea­li­siert ha­ben, bie­tet Un­ter­neh­men so viel mehr Mög­lich­kei­ten, ih­re En­er­gie­kos­ten zu re­du­zie­ren, als es mit ei­ner sim­plen PV-An­la­ge auf dem Dach mach­bar wä­re.“

Doch mit dem Spei­cher ist das En­er­gie­sys­tem bei den Ge­schwis­ter­un­ter­neh­men in Twist noch nicht aus­ent­wi­ckelt: Gi­ga Coa­ting und Sys­tem Trai­lers sind in­zwi­schen Part­ner für ein Pi­lot­pro­jekt von Green­flash, mit dem das neue KI-ba­sier­te Sys­tem zum En­er­gie­ma­nage­ment – Green­core AI – in der Pra­xis zeigt, was es kann. „In ein­fa­chen Wor­ten steu­ert Green­core AI ein En­er­gie­sys­tem so, dass für den Kun­den am En­de im­mer der bes­te Strom­preis her­aus­kommt“, so Lenn­art Oklitz. „So­bald bei­spiels­wei­se er­kenn­bar ist, dass der Strom­preis ne­ga­tiv wird und das Ein­spei­sen Geld kos­tet, rie­gelt un­se­re KI-ba­sier­te Soft­ware ab und ver­hin­dert, dass Strom ins Netz ab­fließt und Kos­ten ver­ur­sacht. Wir ha­ben schon jetzt Bei­spie­le aus der Pra­xis, bei de­nen es schnell um Ein­spa­run­gen im fünf­stel­li­gen Be­reich geht, die dank Green­core AI er­zielt wer­den.“

Green­core AI er­schließt das vol­le Po­ten­zi­al

Doch das Sys­tem kann weit­aus mehr, und sei­nen Kun­den gibt Green­flash Soft­ware-Tools an die Hand, mit de­nen sie bis ins De­tail se­hen kön­nen, wie das in­tel­li­gent ge­steu­er­te En­er­gie­sys­tem ar­bei­tet. Wie es zum Bei­spiel auf Last­spit­zen rea­giert, wie es auf den Spei­cher zu­greift und was bei aty­pi­scher Netz­nut­zung ge­schieht. „Ein ak­tu­el­les Bei­spiel: Gi­ga Coa­ting woll­te vom Strom­ver­sor­ger wis­sen, ob bes­se­re Kon­di­tio­nen mög­lich sei­en, wenn sie ih­ren En­er­gie­spei­cher ab dem Nach­mit­tag in den Abend hin­ein ent­la­den und da­mit ih­ren Ver­brauch zu sen­ken“, er­zählt Oklitz. „Un­se­re Auf­ga­be war es, die­sen Wunsch in der Sys­tem­steue­rung um­zu­set­zen. In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Strom­ver­sor­ger, der noch ei­ni­ge Um­bau­ten ma­chen muss­te, ist uns das mit Green­core AI in kur­zer Zeit ge­lun­gen.“

Das Hand­ling der aty­pi­schen Netz­nut­zung ist be­reits voll­stän­dig in Green­core AI in­te­griert, in­klu­si­ve der Ab­bil­dung des Misch­be­triebs mit dem Spei­cher. Vie­le wei­te­re Funk­tio­nen der neu­en Soft­ware sind noch im Ent­ste­hen, ei­ni­ge da­von ha­ben sich in der Pra­xis bei den Pi­lot­kun­den wie Gi­ga Coa­ting und Sys­tem Trai­lers aber be­reits be­währt und ihr Po­ten­zi­al ge­zeigt. Das ler­nen­de Sys­tem stellt bei­spiels­wei­se Ver­brauchs­pro­gno­sen eben­so zu­ver­läs­sig dar wie es die His­to­rie al­ler re­le­van­ten Da­ten wie Er­zeu­gung, Ver­brauch, Lie­fe­rung und Be­zug an­zei­gen kann. „Dank der Pro­gno­se­da­ten für Pro­duk­ti­on und Ver­brauch kön­nen wir al­le Pro­zes­se so steu­ern, dass die En­er­gie­kos­ten für un­se­re Kun­den im­mer im op­ti­ma­len Be­reich lie­gen“, fasst Lenn­art Oklitz zu­sam­men.

Wei­te­rer Aus­bau in Pla­nung

Auf dem Weg zu ei­ner grü­ne­ren En­er­gie­ver­sor­gung ist das Dop­pel im Ems­land be­reits weit vor­an­ge­schrit­ten. Gi­ga Coa­ting und Sys­tem Trai­lers pla­nen, wei­te­re En­er­gie­spei­cher zu in­stal­lie­ren, um sich noch stär­ker in Rich­tung Aut­ar­kie zu be­we­gen und die Elek­tri­fi­zie­rung zu er­hö­hen, z.B. auch durch den Ein­satz von Hoch­tem­pe­ra­tur-Wär­me­pum­pen. Vor al­lem Un­ter­neh­men mit ei­ner en­er­gie­in­ten­si­ven Pro­duk­ti­on kön­nen mit ei­nem in­tel­li­gen­ten, ganz­heit­li­chen En­er­gie­sys­tem von der Trans­for­ma­ti­on hin zu er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en enorm pro­fi­tie­ren, ist sich Lenn­art Oklitz si­cher: „Dass es funk­tio­niert und hand­fes­te Vor­tei­le bringt, se­hen wir ge­ra­de bei un­se­ren Pi­lot-Kun­den für Green­core AI in ei­ner Wei­se, die uns teils noch selbst über­rascht. Das Po­ten­zi­al ist enorm.“
 

Flexibler Sicherheitsbegrenzer mit universellem Eingang

Dank sei­nes uni­ver­sel­len Ein­gangs für Druck, Durch­fluss, Tem­pe­ra­tur und Füll­stand lässt sich der JU­MO safe­tyM TA fle­xi­bel an un­ter­schied­lichs­te Pro­zes­san­for­de­run­gen an­pas­sen. Die frei kon­fi­gu­rier­ba­re Vo­ting-Funk­ti­on er­mög­licht ei­nen si­che­ren Be­trieb auch im de­gra­dier­ten An­la­gen­zu­stand (1oo2D Vo­ting-Prin­zip), wo­durch nicht kri­ti­sche Ma­schi­nen­still­stän­de und Aus­schuss­pro­duk­tio­nen ef­fek­tiv re­du­ziert wer­den. Zu­sätz­lich bie­tet das Ge­rät ei­ne Min- und Max-Über­wa­chung so­wie ei­ne ein­stell­ba­re Zeit für den de­gra­dier­ten Be­trieb, was die An­la­gen­ver­füg­bar­keit wei­ter ma­xi­miert. Der Be­gren­zer ist zer­ti­fi­ziert für SIL 2/SIL 3 (IEC 61508) und PL c/PL d (ISO 13849).

Die fle­xi­ble Kon­fi­gu­ra­ti­on ver­schie­de­ner SIF-Sze­na­ri­en, wie 1oo2D-Vo­ting, 2oo2 und STB/STW, macht den JU­MO safe­tyM TA zu ei­nem wert­vol­len Neu­zu­gang der JU­MO Safe­ty Per­for­mance-Fa­mi­lie. Durch die ein­fa­che In­te­gra­ti­on in be­ste­hen­de Sys­te­me und die ho­he Kom­pa­ti­bi­li­tät mit un­ter­schied­li­chen An­wen­dun­gen pro­fi­tie­ren Kun­den von ei­ner zu­kunfts­si­che­ren und ef­fi­zi­en­ten Lö­sung für ih­re Si­cher­heits­an­for­de­run­gen. Der Be­gren­zer ist ein­setz­bar für an­spruchs­vol­le An­wen­dun­gen in der Ther­mo­pro­zess­tech­nik, Pro­zess­in­dus­trie, Phar­ma­in­dus­trie, Le­bens­mit­tel- und Ge­trän­ke­in­dus­trie so­wie in Mol­ke­rei­en und Braue­rei­en.
 

Box-PC mit hoher Rechenleistung für platzkritische Anwendungen

Ad­van­tech ein welt­weit füh­ren­der An­bie­ter von in­dus­tri­el­len IoT-Lö­sun­gen, er­wei­tert sein Port­fo­lio kom­pak­ter IP­Cs mit der Ein­füh­rung des neu­en kom­pak­ten In­dus­trie­com­pu­ter-Ge­häu­ses IPC-221. Im Ver­gleich zur Vor­gän­ger­ge­ne­ra­ti­on ver­eint der IPC-221 Desk­top-CPU-Leis­tung (65 W) in ei­nem kom­pak­ten Box-PC (240 × 233 × 93 mm) mit ein­sei­ti­gem I/O-Lay­out. Da­mit eig­net er sich be­son­ders für platz­be­schränk­te An­wen­dun­gen wie die Ma­schi­nen­in­te­gra­ti­on oder den Ein­bau im Schalt­schrank. Der IPC-221 bie­tet sta­bi­le Hoch­leis­tungs­re­chen­leis­tung zur Ab­de­ckung ei­nes brei­ten Spek­trums in­dus­tri­el­ler Steue­rungs­an­for­de­run­gen.

Fle­xi­ble CPU-Op­tio­nen

Der IPC-221 ver­fügt über ein neu­es, fla­ches De­sign (240 × 233 × 93 mm), das ver­ti­ka­len Bau­raum spart und sich ide­al für den Schalt­schrank-Ein­bau eig­net. Er kann mit den Main­boards der Ad­van­tech PCE-2x-Se­rie kom­bi­niert wer­den und un­ter­stützt ei­ne brei­te Pa­let­te an CPU-Op­tio­nen, dar­un­ter In­tel® Ce­le­ron®, Pen­ti­um® so­wie Core™ i3, i5 und i7 (10., 12., 13. und 14. Ge­ne­ra­ti­on) so­wie die neu­es­ten In­tel® Core™ Ul­tra Se­ries 2 (Ul­tra 5, Ul­tra 7, Ul­tra 9). Da­mit bie­tet der IPC-221 ho­he Leis­tung bei ma­xi­ma­ler Fle­xi­bi­li­tät.

Der IPC-221 ist für in­dus­tri­el­le An­wen­dun­gen mit ho­her Last aus­ge­legt, wie z. B. Soft-Mo­ti­on-Ach­sen­steue­rung und HMI-Da­ten­vi­sua­li­sie­rung, und ge­währ­leis­tet da­bei Echt­zeit­ver­ar­bei­tung und Sys­tem­sta­bi­li­tät. In Kom­bi­na­ti­on mit den neu­es­ten PCE-2134- oder PCE-2034-CPU-Mo­du­len nutzt der IPC-221 die in­te­grier­te NPU, um leich­te KI-Workloads ef­fi­zi­ent am Edge aus­zu­füh­ren. Da­mit ist der IPC-221 ei­ne idea­le Lö­sung für Smart-Ma­nu­fac­tu­ring- und Au­to­ma­ti­sie­rungs­um­ge­bun­gen.

I/O-Schnitt­stel­len Er­wei­te­run­gen für mehr Funk­tio­na­li­tät

Der IPC-221 bie­tet um­fang­rei­che I/O-Er­wei­te­rungs­mög­lich­kei­ten, dar­un­ter zwei PCIe-Steck­plät­ze in vol­ler Bau­hö­he für zu­sätz­li­che Er­wei­te­rungs­kar­ten so­wie meh­re­re COM-Ports zur ein­fa­chen An­bin­dung ex­ter­ner Ge­rä­te. Die Re­mo­te-Switch-Funk­ti­on er­höht die In­te­gra­ti­ons­fle­xi­bi­li­tät zu­sätz­lich und er­mög­licht den Ein­satz des IPC-221 in un­ter­schied­lichs­ten Smart-Ma­nu­fac­tu­ring-Sze­na­ri­en zur Er­fül­lung viel­fäl­ti­ger in­dus­tri­el­ler An­for­de­run­gen als Edge-Con­trol­ler, für die Be­we­gungs­steue­rung, Da­ten­er­fas­sung oder Vi­si­on-Sys­te­me. 
 

KI-Unterstützung für webbasierte Qualitätsmanagement-Software

Zeit­ge­mä­ße Soft­ware­lö­sun­gen zum Aus­bau di­gi­ta­ler Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­te­me (QMS) und In­te­grier­ter Ma­nage­ment­sys­te­me (IMS) un­ter­stüt­zen Un­ter­neh­men und de­ren Qua­li­täts­ma­nage­ment bei der Ent­wick­lung ver­ständ­li­cher In­hal­te, trans­pa­ren­ter Ab­läu­fe und der lü­cken­lo­sen Do­ku­men­ta­ti­on. Die Con­Sen­se GmbH zeigt, wie sich die­se An­for­de­run­gen mit KI-Un­ter­stüt­zung in der web­ba­sier­ten Lö­sung Con­Sen­se POR­TAL um­set­zen las­sen. Die In­te­gra­ti­on in­tel­li­gen­ter Funk­tio­nen re­du­ziert den Auf­wand für die täg­li­che Ar­beit, mi­ni­miert Feh­ler­quel­len und bie­tet da­mit prak­ti­sche, zeit­spa­ren­de Un­ter­stüt­zung im QM-All­tag. 

Struk­tu­rier­te Um­wand­lung von Do­ku­men­ten in Pro­zes­se

Ein Schwer­punkt der Ein­bin­dung von KI bei Con­Sen­se liegt in der au­to­ma­ti­sier­ten Ana­ly­se von Do­ku­men­ten. Die KI wan­delt vor­han­de­ne In­for­ma­tio­nen in nach­voll­zieh­ba­re Pro­zess­ab­bil­dun­gen in Form von Flow­charts in­klu­si­ve De­tail­in­for­ma­tio­nen um. Mit­ar­bei­ten­de spa­ren Zeit bei der Pro­zess­mo­del­lie­rung. Gleich­zei­tig sinkt das Ri­si­ko von Über­tra­gungs­feh­lern. Auch eLe­arning-Ein­hei­ten las­sen sich durch au­to­ma­ti­sier­te Pro­zes­se noch ef­fi­zi­en­ter er­stel­len. Die in das Con­Sen­se POR­TAL in­te­grier­te KI-Lö­sung kre­iert aus den im Sys­tem ent­hal­te­nen Tex­ten voll­stän­di­ge Schu­lungs­un­ter­la­gen mit pas­sen­den Lern­kon­troll­fra­gen im ein­heit­li­chen Sprach­stil. Ein­ge­pfleg­te In­hal­te sind im Sys­tem so­fort ver­wend­bar.

Tex­te op­ti­mie­ren und Maß­nah­men ab­lei­ten

Sys­temin­hal­te wie Richt­li­ni­en, Pro­zess­be­schrei­bun­gen oder in­ter­ne Mit­tei­lun­gen kön­nen von der KI sprach­lich op­ti­miert wer­den. Die Künst­li­che In­tel­li­genz über­nimmt die Über­ar­bei­tung, Kür­zung oder Er­gän­zung von Tex­ten und un­ter­stützt da­mit ei­ne kla­re, ein­heit­li­che und feh­ler­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on. Zu­sätz­lich las­sen sich mit­hil­fe der KI aus vor­lie­gen­den In­for­ma­tio­nen Maß­nah­men­vor­schlä­ge für be­ste­hen­de Auf­ga­ben zu­sam­men­stel­len. Das be­fä­higt Mit­ar­bei­ten­de oder Teams da­zu, schnel­ler und kla­rer zu rea­gie­ren so­wie Maß­nah­men ef­fi­zi­en­ter zu steu­ern.

Die KI-Funk­tio­nen sind voll­stän­dig in das Con­Sen­se POR­TAL ein­ge­bet­tet und las­sen sich in­tui­tiv an­wen­den. Sie un­ter­stüt­zen bei wie­der­keh­ren­den Auf­ga­ben, über­neh­men mo­no­to­ne Ar­beits­schrit­te und re­du­zie­ren da­bei mög­li­che Feh­ler­quel­len. Mit­ar­bei­ten­de ge­win­nen mehr Zeit für Auf­ga­ben, die fach­li­che Ein­schät­zung und Er­fah­rung er­for­dern. 

Signalleuchte mit höherer Kalotte für mehr Sichtbarkeit

Mit der neu­en MC55 High er­wei­tert WER­MA sei­ne kom­pak­te Si­gnal­leuch­ten-Se­rie mit 55 mm Durch­mes­ser. Sie ver­fügt über ei­ne hö­he­re Ka­lot­te und bie­tet da­durch ei­ne deut­lich bes­se­re Sicht­bar­keit – selbst aus grö­ße­rer Dis­tanz oder bei un­güns­ti­gen Blick­win­keln. Sie lässt sich fle­xi­bel in­te­grie­ren und eig­net sich ide­al für An­wen­dun­gen, bei de­nen Sta­tus­an­zei­gen di­rekt im Blick­feld des Be­die­ners er­fol­gen müs­sen, et­wa an Ma­schi­nen, För­der­bän­dern, in Ro­bo­ter­zel­len oder an Pe­ri­phe­rie­ge­rä­ten.

One-Click-Lö­sung 

Mit den MC55 High-Leuch­ten er­hal­ten Kun­den ei­ne mo­der­ne, fle­xi­ble und leis­tungs­star­ke Si­gnal­leuch­te. Sie sind so kon­zi­piert, dass sie so­wohl als klas­si­sche Ma­schi­nen­leuch­te als auch als kom­pak­te „One-Click“-Lö­sun­gen als Al­ter­na­ti­ve zu Si­gnal­säu­len fun­gie­ren kön­nen. 

Da­bei kann die MC55 High klas­sisch in M30-Auf­nah­me­boh­run­gen ein­ge­baut oder als Auf- bzw. Rohr­leuch­te mon­tiert wer­den. Da­mit wird die bis­he­ri­ge Ein­bau­leuch­te erst­mals auch als Auf­bau­va­ri­an­te nutz­bar – ein deut­li­cher Zu­ge­winn an Fle­xi­bi­li­tät für Kon­struk­teu­re und An­la­gen­bau­er. Ty­pi­sche An­wen­dun­gen der MC55 High rei­chen von der Si­gna­li­sie­rung von Ma­schi­nen­zu­stän­den bis hin zu ma­nu­el­len Ar­beits­plät­zen oder Zu­tritts­kon­trol­len. Durch die zeit­ba­sier­te Es­ka­la­ti­on ak­ti­viert die Leuch­te bei Stö­run­gen zu­nächst ein op­ti­sches Si­gnal; er­folgt kei­ne Re­ak­ti­on, folgt au­to­ma­tisch ein akus­ti­scher Alarm.

Drei Va­ri­an­ten – drei Lö­sungs­we­ge

Die neue MC55 High ist in drei Va­ri­an­ten er­hält­lich und deckt da­mit ein brei­tes Spek­trum an An­for­de­run­gen ab. 
Die Stan­dard-Ver­si­on ist wahl­wei­se als Tri­co­lour-Va­ri­an­te (Rot/Gelb/Grün) oder als Mul­ti­co­lour-Aus­füh­rung mit sie­ben Far­ben er­hält­lich. Mit oder oh­ne Sum­mer und aus­ge­stat­tet mit ei­nem 5-Pin-M12-An­schluss, bie­tet sie ei­ne un­kom­pli­zier­te Plug-and-Play-Lö­sung für klas­si­sche Ma­schi­nen­an­zei­gen. Sie er­mög­licht ein­deu­ti­ge op­ti­sche (und auf Wunsch akus­ti­sche) Si­gna­le im di­rek­ten Sicht­feld – ide­al für klas­si­sche An­wen­dun­gen wie die Ma­schi­nen- oder För­der­band­über­wa­chung, bei der Sta­tus­an­zei­gen di­rekt im Blick­feld des Be­die­ners be­nö­tigt wer­den.

Die IO-Link-Va­ri­an­te er­öff­net An­wen­dern ma­xi­ma­le Steue­rungs- und Pa­ra­me­trie­rungs­mög­lich­kei­ten. Funk­tio­nen, Far­ben und Zu­stän­de las­sen sich über IO-Link zen­tral kon­fi­gu­rie­ren und dy­na­misch an­steu­ern. Da­mit eig­net sich die­se Ver­si­on be­son­ders für mo­der­ne In­dus­trie 4.0-Um­ge­bun­gen, in de­nen fle­xi­ble Pro­zes­san­pas­sun­gen, Rück­ver­folg­bar­keit und schnel­le Re­ak­tio­nen ge­fragt sind. Die RGB-LEDs mit sie­ben Far­ben und op­tio­na­lem Sum­mer er­mög­li­chen kla­re Sta­tus­zu­ord­nun­gen – di­rekt aus der Steue­rung her­aus.

Die Smart-Ver­si­on bie­tet den größ­ten Funk­ti­ons­um­fang und lässt sich über die neue WER­MA Kon­fi­gu­ra­ti­ons­soft­ware voll­stän­dig an die je­wei­li­ge An­wen­dung an­pas­sen. Farb­wahl, Leucht­bil­der (Dau­er-, Blink-, Blitz- oder Puls­licht), Ton­ar­ten und zeit­ba­sier­te Es­ka­la­tio­nen. Auch ex­ter­ne Ge­rä­te kön­nen di­rekt über die Smart-Ver­si­on ge­schal­tet wer­den. Da­mit er­hal­ten Kun­den ei­ne maß­ge­schnei­der­te Si­gna­li­sie­rungs­lö­sung, die sich prä­zi­se an Ma­schi­nen, Pro­zes­se und Be­dien­kon­zep­te an­pas­sen lässt – so­wohl als Ein­bau- wie auch als Auf­bau­leuch­te.
 

Inteligente 3D-Kamera

Die 3D-Smart-Ka­me­ra von Con­t­ri­nex ist ei­ne kom­pak­te und kos­ten­güns­ti­ge Lö­sung für die Echt­zeit-Tie­fen­mes­sung mit in­te­grier­ter Bild­ver­ar­bei­tung. Die Ka­me­ra wur­de für mit­tel­gro­ße bis gro­ße Ob­jek­te ent­wi­ckelt. Sie er­fasst und wer­tet 3D-Bil­der so­fort aus, so­dass kla­re Pass-/Fail-Er­geb­nis­se oh­ne ex­ter­nen PC oder Be­leuch­tung ge­lie­fert wer­den.

Die 3D-Smart-Ka­me­ra wird mit vor­in­stal­lier­ten An­wen­dungs­fäl­len für gän­gi­ge in­dus­tri­el­le Auf­ga­ben ge­lie­fert: Da­zu zäh­len Mehr­zo­nen-Ent­fer­nungs­mes­sun­gen, Voll­stän­dig­keits-prü­fun­gen und Ob­jekt­di­men­sio­nie­run­gen. Mit der in­tui­ti­ven Smart Vi­si­on-Kon­fi­gu­ra­ti­ons-App kön­nen Be­die­ner An­wen­dungs­fäl­le oh­ne Pro­gram­mie­rung kon­fi­gu­rie­ren und an­pas­sen. Dar­über hin­aus las­sen sich in der App Ein­stel­lun­gen über IO-Link spei­chern und neu la­den, um un­ter­bre­chungs­freie Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe zu ge­währ­leis­ten.

Smart Vi­si­on-App

Die Be­gleit-App, die mit iOS-, An­dro­id- und Win­dows-Ge­rä­ten kom­pa­ti­bel ist, bie­tet draht­lo­se Kon­nek­ti­vi­tät, Li­ve-Bild-Strea­ming und ei­ne ge­führ­te Ein­rich­tung. Be­nut­zer kön­nen auf ei­ne Bi­blio­thek mit vor­kon­fi­gu­rier­ten An­wen­dungs­fäl­len zu­grei­fen, Ob­jek­te über ei­nen Schritt-für-Schritt-As­sis­ten­ten trai­nie­ren, die Leis­tung in Echt­zeit über­wa­chen und be­nut­zer­de­fi­nier­te Kon­fi­gu­ra­tio­nen spei­chern oder neu la­den – so wer­den Bild­ver­ar­bei­tungs­auf­ga­ben schnell, in­tui­tiv und oh­ne Fach­per­so­nal zu­gäng­lich.

Die 3D-Smart-Ka­me­ra eig­net sich gut für Pro­duk­ti­ons­li­ni­en, au­to­ma­ti­sier­te Lo­gis­tik, La­ger­hal­tung so­wie in­dus­tri­el­le Mon­ta­ge und lie­fert selbst auf spie­gel­ar­men Ober­flä­chen zu­ver­läs­si­ge 3D-Mes­sun­gen. Sie er­zielt die bes­ten Er­geb­nis­se bei mat­ten, we­nig re­flek­tie­ren­den oder nicht glän­zen­den Ob­jek­ten und Ober­flä­chen. Stark re­flek­tie­ren­de, glän­zen­de oder sehr dunk­le Ma­te­ria­li­en kön­nen die Mess­ge­nau­ig­keit be­ein­träch­ti­gen. Die Ka­me­ra ar­bei­tet zu­ver­läs­sig in in­dus­tri­el­len In­nen­räu­men mit mä­ßi­ger Staub­be­las­tung, Vi­bra­tio­nen und wech­seln­den Licht­ver­hält­nis­sen.
 

Lüfterloses 7 Zoll Multitouch-Panel

Das 7-Zoll-Web-HMI-Port­fo­lio von SIG­MA­TEK hat Zu­wachs be­kom­men: das ET 0711-02 über­zeugt mit star­ker Per­for­mance und bril­lan­ter HTML5-Vi­sua­li­sie­rung. Der schwar­ze Alu­mi­ni­um-Rah­men in Ver­bin­dung mit ei­nem sta­bi­len Stahl-Ge­häu­se macht das Pa­nel zur idea­len Wahl für an­spruchs­vol­le In­dus­tri­e­um­ge­bun­gen, in de­nen ne­ben mo­der­ner Vi­sua­li­sie­rung auch me­cha­ni­sche Ro­bust­heit ge­fragt ist. Das Be­dien­pa­nel kommt mit ei­nem Quad-Core EDGE3-Tech­no­lo­gy Pro­zes­sor mit vier Pro­zes­sor­ker­nen (4x 1,6 GHz), 2 GB LPDDR4 RAM so­wie 8 GB mi­croSD Spei­cher. Da­mit kön­nen auch um­fang­rei­che An­wen­dun­gen per­for­mant und flüs­sig dar­ge­stellt wer­den. Die Ab­mes­sun­gen des Dis­plays be­tra­gen 193 x 130 x 37 mm (B x H x T).

Be­nut­zer­ober­flä­chen ein­fach er­stel­len

Das lüf­ter­lo­se HMI ist mit ei­ner pro­ji­ziert-ka­pa­zi­ti­ven Glas­front aus­ge­stat­tet, die ei­ne prä­zi­se und kom­for­ta­ble Be­die­nung mit­tels Mehr­fin­ger­ges­ten er­mög­licht. Das 7-Zoll-Wi­de­screen-Dis­play mit ei­ner Auf­lö­sung von 1024 x 600 Pi­xel sorgt für ei­ne kla­re, kon­trast­rei­che Dar­stel­lung von Ma­schi­nen- und Pro­zess­da­ten. Zur Er­stel­lung der Vi­sua­li­sie­rung steht der LA­SAL VI­SU­De­si­gner (HTML5) mit ei­ner Viel­zahl vor­ge­fer­tig­ter Be­dien­ele­men­te und Con­trols zur Ver­fü­gung, wo­durch sich mo­der­ne Be­nut­zer­ober­flä­chen ef­fi­zi­ent um­set­zen las­sen.

Das ET 0711-02 bie­tet stan­dard­mä­ßig OPC-UA-Kom­mu­ni­ka­ti­on und viel­fäl­ti­ge Schnitt­stel­len: 2x Ether­net, 2x CAN so­wie je 1x USB-2.0-Typ-A, USB-2.0-Typ-C, RS485 und RS232. Da­mit lässt sich das Pa­nel in un­ter­schied­lichs­te Au­to­ma­ti­sie­rungs­ar­chi­tek­tu­ren in­te­grie­ren. Ei­ne Mul­ti-Sta­tus-LED an der Front in­for­miert zu­ver­läs­sig über den ak­tu­el­len Ge­rä­te­zu­stand. Das Web-HMI ist für den Ein­bau in den Schalt­schrank vor­ge­se­hen und front­sei­tig in Schutz­art IP65 aus­ge­führt. 
 

Edelstahlmotoren sorgen für sauberes Wasser

Die INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG aus Erlangen entwickelt innovative Systeme für die Wasser- und Abwasseraufbereitung. Ihr HYPERMIX-Rührwerk gewährleistet die gleichmäßige Durchmischung großer Wassermengen und verhindert so die Schichtenbildung in Trinkwasserspeichern. Dabei gelten für alle Komponenten des Rührwerks die hohen Anforderungen an Hygiene und Sauberkeit der Lebensmittelproduktion.

Das betrifft auch den Antrieb, daher stattet der Hersteller seine Rührwerke mit Edelstahlmotoren von Groschopp aus. Die Motoren mit integriertem Planetengetriebe wurden speziell für hygienekritische Bereiche in der Lebensmittel-, Pharma- und Chemie-Industrie entwickelt und sind resistent gegen Korrosion sowie aggressive Chemikalien, die in der Regel zur Reinigung von Anlagen im Lebensmittel- und Trinkwasserbereich eingesetzt werden. Sie sind applikationsspezifisch in verschiedenen Größen als Synchron- oder Asynchronmotor erhältlich.

Glatte Oberflächen ohne Schmutznester

Der robuste Edelstahlmotor ESKH80-80NR von Groschopp erfüllt hohe Anforderungen an Hygiene und Sauberkeit. Er ist frei von Ecken, Kanten oder Hohlräumen und alle Innen- sowie Außenradien sind durchweg größer als 3 mm. Das totraumfreie Gehäuse kommt ohne Schweißnähte oder Schrauben aus und ist mit abgerundeten Übergängen ausgeführt, so dass Schmutznester gar nicht erst entstehen, in denen sich Rückstände oder Keime absetzen können. Die Oberflächenrauheit liegt unter Ra 0,8 µm – eine ideale Voraussetzung für die einfache Reinigung.

Das integrierte Planetengetriebe des ESKH80-80NR ist vollständig im Edelstahlgehäuse untergebracht und erreicht die Schutzart IP69K – damit ist der Motor selbst bei dauerhafter Unterwasseranwendung optimal gegen Feuchtigkeit geschützt. Die Kombination aus robuster Bauweise und integrierter Getriebetechnik erlaubt eine besonders kompakte, langlebige und zugleich wirtschaftliche Konstruktion.

Kompakt, leistungsstark und individuell anpassbar

Neben einer hygienischen Bauweise überzeugen die Edelstahlmotoren von Groschopp auch durch ihre hohe Leistungsfähigkeit. Der konvektionsgekühlte Synchronmotor, der in dem Rührwerk verbaut ist, liefert ein Nenndrehmoment von 1,85 Nm bei einer Nenndrehzahl von 3000 min⁻¹. Die Lagerdeckel und die Edelstahl-Kabelverschraubung wurden exakt an die Anforderungen der Anwendung angepasst – für sauberes Trinkwasser und höchste Betriebssicherheit.
 

Drive Controller für unterschiedlichste High-Speed-Applikationen

Der SD4S von SIEB & MEYER ist als echter Allrounder konzipiert und wird in drei Spannungskategorien angeboten. Die kleinste Gehäusevariante liefert 300 W@50 VAC bzw. 800 W@230 VAC und misst dabei gerade einmal 40 mm in der Breite. Neben den einphasigen Varianten mit bis zu 2400 W bei einer Eingangsspannung von 230 VAC, stehen auch dreiphasige Varianten mit bis zu 48 kW bei einer Einspeisespannung von 400 V zur Verfügung. Letzte können auch, bei proportional reduzierter Leistung bei einer dreiphasigen Eingangsspannung von 230 VAC eingesetzt werden. Damit werden unterschiedlichste Applikationen mit nur einer Produktreihe abgedeckt.

Mehr Leistung bei weniger Volumen

Im Vergleich zur Vorgängerserie SD2S konnte SIEB & MEYER das Bauvolumen bei gleicher Leistung um bis zu 44 % reduzieren. Die hohe Effizienz und das breite Leistungsspektrum prädestinieren die SD4S-Serie für den Einsatz in Werkzeugmaschinen, Dentalfräsmaschinen sowie in Anlagen zur Feinstbearbeitung – beispielsweise in der Uhrenindustrie. Auch Wafer-Dicing-Maschinen in der Halbleiterfertigung, Turbokompressoren oder hochdynamische Servo-Anwendungen zählen zu den möglichen Einsatzbereichen.

Hohes Regelungsniveau, inklusive galvanischer Trennung

Regelungsseitig unterstützt der SD4S geberlose Asynchronmotoren bis zu einer Drehfeldfrequenz von 6.000 Hz (360.000 min-1) sowie Synchron- und IPM-Motoren bis 4.000 Hz (240.000 min-1). Dieses breite Spektrum schafft neue Freiheitsgrade in der Antriebsauslegung. Für Motoren mit geringer Isolationsfestigkeit – insbesondere im unteren Leistungsbereich – bietet der SD4S zusätzlich eine galvanische Trennung des Thermokontakts.

Alle Geräte verfügen serienmäßig über die Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO). Die Kommunikation mit der Steuerung erfolgt über CANopen und Modbus TCP; optional steht eine Multiprotokoll-Echtzeit-Ethernet-Schnittstelle für EtherCAT (CoE), PROFINET IO oder POWERLINK zur Verfügung. Eine integrierte Echtzeituhr ermöglicht die genaue Analyse von Fehlerfällen und Prozessereignissen.

Software-Tool für Parametrierung, Inbetriebnahme und Simulation

Die Parametrierung erfolgt über eine robuste Ethernet-Schnittstelle – ein klarer Vorteil gegenüber störanfälligen USB-Anschlüssen im industriellen Umfeld. Als zentrales Werkzeug dient die Software drivemaster4 von SIEB & MEYER, die für die komplette SD4x-Familie Konfiguration, Inbetriebnahme und Simulation bereitstellt. Mit dem ergänzenden SpindleServiceTool (SST) können insbesondere Spindelhersteller individuelle Einlaufsequenzen ohne externe Steuerung realisieren.

Darüber hinaus wurde der aus drivemaster2 bekannte Motor Analyzer weiterentwickelt. Er ermöglicht präzise Simulationen des gesamten Regelverhaltens, inklusive Arbeitspunkten, Kennlinien und Ausgangsströmen. Eine neue FFT-Analyse liefert Werte zum Oberschwingungsgehalt (THDi/THDu) – ein wertvolles Hilfsmittel für die Bewertung von Motorerwärmung und Systemeffizienz.
 

Oberflächenschutz für Elektromotoren und Getriebe

NXD ist die Ober­flä­chen­ver­ede­lung für Ge­trie­be, Glatt­mo­to­ren und Fre­quenz­um­rich­ter des fle­xi­bel kon­fi­gu­rier­ba­ren Alu­mi­ni­um-Port­fo­li­os von NORD. Sie bie­tet An­wen­dern ei­ne wirt­schaft­li­che wie wir­kungs­vol­le Al­ter­na­ti­ve für den Ober­flä­chen­schutz von An­triebs­lö­sun­gen, die durch ex­tre­me Um­ge­bungs­be­din­gun­gen stark be­an­sprucht wer­den. Mit NXD er­höht NORD die Lang­le­big­keit die­ser An­triebs­sys­te­me und ver­län­gert da­durch die An­la­gen­ver­füg­bar­keit. Die Ober­flä­chen sind Chro­mat- und PFAS-frei.

Zwei Va­ri­an­ten für pass­ge­nau­en wir­kungs­vol­len Schutz

Bei NXD wer­den Alu­mi­ni­umober­flä­chen gal­va­ni­siert und da­mit be­son­ders kor­ro­si­ons­be­stän­dig und lang­le­big. Die neu­es­te Ge­ne­ra­ti­on der Ober­flä­chen­ver­ede­lung ist in zwei Va­ri­an­ten er­hält­lich. NXD BA­SIC® be­steht aus der gal­va­nisch er­zeug­ten Grund­schicht, die durch ei­ne Lack­schicht er­gänzt wird. Der Kor­ro­si­ons­schutz bleibt auch bei Be­schä­di­gun­gen des Lacks er­hal­ten. Die Va­ri­an­te eig­net sich un­ter an­de­rem für den Ein­satz un­ter an­spruchs­vol­len Um­welt­ein­flüs­sen, wie zum Bei­spiel im Off­shore-Be­reich. 

Die zwei­te Va­ri­an­te ist die le­bens­mit­tel­kon­for­me NXD tupH®. Bei ihr wird die gal­va­ni­sche Grund­schicht mit ei­nem Sea­ler ver­sie­gelt. Auf­grund die­ser Ver­ar­bei­tung kommt es nicht zu ei­nem Ab­blät­tern oder zu kei­m­an­fäl­li­gen Mi­kro­ris­sen. NXD tupH® bie­tet vor al­lem für die ex­tre­men Be­din­gun­gen in Wa­sh-Down-An­wen­dun­gen ei­nen si­che­ren Ober­flä­chen­schutz. An­triebs­lö­sun­gen wer­den da­mit wi­der­stands­fä­hig ge­gen­über Säu­ren so­wie Lau­gen der re­gel­mä­ßig statt­fin­den­den Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­pro­zes­se. Da sich durch die Ver­sie­ge­lung der gal­va­ni­sier­ten Grund­schicht selbst bei ei­ner Be­schä­di­gung der Ober­flä­che kei­ne Par­ti­kel ab­lö­sen, sind NXD tupH®-Ober­flä­chen zu­dem hy­gie­ne­freund­lich und da­mit auch in hy­gie­ne­kri­ti­schen In­dus­tri­en ein­setz­bar. NXD tupH® ist le­bens­mit­tel­kon­form ge­mäß FDA und ge­mäß der EU-Ver­ord­nung 1935/2004. Da­mit sind Kom­po­nen­ten mit NXD tupH®-Ober­flä­che in prak­tisch al­len wich­ti­gen Märk­ten welt­weit für die Ver­ar­bei­tung hy­gie­ne­sen­si­bler Pro­duk­te ein­satz­fä­hig

Vor­tei­le des Werk­stoffs Alu­mi­ni­um

Mit NXD er­schließt NORD die Vor­tei­le des Werk­stoffs Alu­mi­ni­um für an­spruchs­vol­le Um­ge­bun­gen so­wie hy­gie­ne­sen­si­ble Pro­duk­ti­ons­be­rei­che. Alu­mi­ni­um ist leicht, kos­ten­güns­tig und voll­stän­dig re­cy­cel­bar. Alu­mi­ni­um­ge­häu­se bie­ten dar­über hin­aus ei­ne bes­se­re Wär­me­leit­fä­hig­keit, was ih­re ma­xi­ma­le Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur re­du­ziert. NXD ist für al­le NORD-An­triebs­kom­po­nen­ten aus Alu­mi­ni­um er­hält­lich, dar­un­ter das in­te­grier­te Ge­trie­be­mo­tor­sys­tem Duo­Dri­ve, die en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten IE5+ Glatt­mo­to­ren so­wie NORD­BLOC.1-Stirn­rad­ge­trie­be und NORD­BLOC.1-Ke­gel­rad­ge­trie­be. Mit dem NOR­DAC ON PU­RE steht dem­nächst zu­dem ein de­zen­tra­ler Fre­quenz­um­rich­ter mit NXD tupH-Ober­flä­che zur Ver­fü­gung. 
 

Drahtlose Echtzeit-Servosteuerung

In­o­van­ce hat auf der SPS 2025 ei­ne Vor­schau auf sei­ne viel­sei­ti­ge neue Echt­zeit-Ser­vo­steue­rung INO AIR mit draht­lo­ser Tech­no­lo­gie ge­währt.

Mit ih­rer Eu­ro­pa­pre­mie­re auf der SPS ist die draht­lo­se INO AIR-Lö­sung ide­al für schalt­schran­klo­se fort­schritt­li­che Au­to­ma­ti­sie­rungs­an­wen­dun­gen mit in­te­grier­ten An­triebs-Ser­vo­mo­to­ren so­wie für sol­che mit auf ro­tie­ren­den Tei­len mon­tier­ten Ser­vo­mo­to­ren. Sie bie­tet Syn­chro­ni­sa­ti­on im Mi­kro­se­kun­den­be­reich und über 99,99 % Zu­ver­läs­sig­keit für ei­nen rei­bungs­lo­sen, prä­zi­sen und wie­der­hol­ba­ren Be­trieb. Der in­te­grier­te draht­lo­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bus er­mög­licht ma­xi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät so­wie ein­fa­che In­stal­la­ti­on und Dia­gno­se

Re­du­zier­ter In­stal­la­ti­ons­auf­wand

Die Echt­zeit-Ser­vo­steue­rung von INO AIR mit draht­lo­ser Tech­no­lo­gie senkt die ge­sam­ten In­stal­la­ti­ons­kos­ten von Ma­schi­nen er­heb­lich, da we­ni­ger Kom­po­nen­ten und we­ni­ger Ar­beits­auf­wand er­for­der­lich sind – vor al­lem, weil der Be­darf an kom­ple­xer Steu­er­ver­drah­tung zwi­schen Ser­vos und be­nach­bar­ten Steu­er­ele­men­ten stark re­du­ziert wird. Die Ether­CAT-kom­pa­ti­ble Tech­no­lo­gie wur­de be­reits er­folg­reich in draht­lo­sen Eti­ket­tier­an­wen­dun­gen ein­ge­setzt und eli­mi­nier­te hun­der­te Me­ter Ka­bel bei ei­ner Bus­zy­klus­zeit von 1 ms über 100 m und 1 µs Jit­ter.
 

IoT-Funksensorknoten für die drahtlose Überwachung potentialfreier Kontakte

Der IoT-Funk­sen­sor­kno­ten WIL­SEN.node von Pep­perl+Fuchs lie­fert ak­tu­el­le In­for­ma­ti­on über Schalt- und Be­triebs­zu­stän­de von An­la­gen­kom­po­nen­ten. Das au­to­no­me Sys­tem lässt sich mit mi­ni­ma­lem Auf­wand auch als Re­tro­fit in­stal­lie­ren, et­wa um An­la­gen­tei­le mit ge­rin­gem Au­to­ma­ti­ons­grad an das IIoT an­zu­bin­den.

De­zen­tra­le Zu­stands­er­fas­sung

In be­ste­hen­den An­la­gen und Be­triebs­or­ten feh­len häu­fig In­for­ma­tio­nen über die Schalt- und Be­triebs­zu­stän­de von Kom­po­nen­ten, die durch­aus kri­tisch sein kön­nen. Das sind zum Bei­spiel die Be­triebs­stun­den ei­ner Ma­schi­ne, der Wech­sel vom Nor­mal­zu­stand in Über­last bei He­be­werk­pum­pen, Schalt­zu­stän­de von Heiz- und Käl­te­an­la­gen oder der Schließ­zu­stand ei­nes Hal­len­tors. Zu­gleich ist die fes­te An­bin­dung an ei­ne zen­tra­le Steue­rung nicht ge­wünscht oder wä­re zu auf­wen­dig.

Der bat­te­rie­be­trie­be­ne, au­to­no­me Funk­sen­sor­kno­ten WIL­SEN.node kann in sol­chen Fäl­len per Lo­Ra­WAN die be­nö­tig­te In­for­ma­ti­on an be­lie­bi­ge Zie­lin­stan­zen lie­fern. Mit zwei un­ab­hän­gi­gen Ein­gän­gen kann er bis zu zwei po­ten­ti­al­freie Kon­tak­te (Re­lais, Schal­ter, me­cha­ni­sche End­la­gen-/He­bel­schal­ter, Kop­pel­re­lais, Reed­kon­tak­te etc.) über­wa­chen. Da­bei kön­nen auch be­reits vor­han­de­ne Kom­po­nen­ten die­ser Art leicht an­ge­schlos­sen wer­den. Das Ge­rät kom­mu­ni­ziert ka­bel­los und sein IP-Schutz­grad er­mög­licht auch den Au­ßen­ein­satz. Die Ge­samt­lö­sung um­fasst al­le be­nö­tig­ten Hard­ware-Kom­po­nen­ten ein­schließ­lich Ad­ap­ter- und Ver­län­ge­rungs­ka­bel so­wie -wenn be­nö­tigt – ei­ne M12-Ge­häu­see­in­bau­buch­se.
 

Kompakte optoelektronische Sensoren

Mit den op­to­elek­tro­ni­schen Sen­so­ren der BOS-R072K-Fa­mi­lie prä­sen­tiert Bal­luff op­ti­sche Sen­so­ren, die spe­zi­ell für stan­dar­di­sier­te Ob­jekter­ken­nungs­auf­ga­ben in der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­sie­rung ent­wi­ckelt wur­den. Die Va­ri­an­ten über­zeu­gen durch ho­he Fle­xi­bi­li­tät, ro­bus­te Bau­wei­se und ein at­trak­ti­ves Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis in Auf­ga­ben­be­rei­chen der In­tra­lo­gis­tik, Au­to­ma­ti­sie­rung oder Ro­bo­tik.

Naht­lo­se In­te­gra­ti­on

Die Sen­so­ren las­sen sich dank ih­rer kom­pak­ten, ro­bus­ten Ge­häu­se mit stan­dar­di­sier­tem Loch­bild schnell und un­kom­pli­ziert in be­ste­hen­de För­der- und Pro­duk­ti­ons­sys­te­me in­te­grie­ren. Die sicht­ba­re ro­te Licht­quel­le er­leich­tert die Aus­rich­tung, wäh­rend die ein­fa­che Ein­stel­lung per Po­ten­tio­me­ter und der NO/NC-Schal­ter auf der Rück­sei­te ei­ne fle­xi­ble In­be­trieb­nah­me er­mög­li­chen. Das macht sie zur per­fek­ten Lö­sung für Ma­schi­nen­bau­er, Sys­tem­in­te­gra­to­ren und End­an­wen­der, die auf die ein­fa­che und schnel­le In­stal­la­ti­on und Nut­zung von Pro­duk­ten set­zen.

Fle­xi­bi­li­tät für viel­fäl­ti­ge An­wen­dun­gen

Vier Funk­ti­ons­prin­zi­pi­en – Ein­weg­licht­schran­ke, Re­fle­xi­ons­licht­schran­ke, Licht­tas­ter und Hin­ter­grund­aus­blen­dung – so­wie zwei Licht­ar­ten (Rot­licht und In­fra­rot) sor­gen da­für, dass der BOS R072K für un­ter­schied­lichs­te De­tek­ti­ons­auf­ga­ben ein­ge­setzt wer­den kann. Ver­schie­de­ne An­schluss­va­ri­an­ten, dar­un­ter M8-Ste­cker (3- und 4-po­lig), ein 2 m lan­ges Ka­bel und Pig­tails (0,3 m und 1,5 m lang), bie­ten ma­xi­ma­le An­schluss­frei­heit und er­leich­tern die In­te­gra­ti­on in be­ste­hen­de An­la­gen.

Die Sen­so­ren ver­fü­gen über ein ro­bus­tes Kunst­stoff­ge­häu­se mit Schutz­art IP67 für den Ein­satz in rau­en In­dus­tri­e­um­ge­bun­gen. Gut sicht­ba­re LEDs zei­gen den Be­triebs­sta­tus und den Schalt­zu­stand an. Al­le gän­gi­gen Schalt­lo­gi­ken wer­den un­ter­stützt: NPN- und PNP-Schal­tung so­wie Licht- und Dun­kel­schal­tung.
 

Multifunktionssensor für die Erfassung von Umwelt- und Maschinendaten

Mit dem Mul­ti­funk­ti­ons­sen­sor SIEDS er­wei­tert In­du-Sol das Pro­dukt­port­fo­lio für ef­fi­zi­en­te Di­gi­ta­li­sie­rung in­dus­tri­el­ler An­la­gen. Im Fo­kus ste­hen hier­bei die Da­ten­ge­win­nung zur vor­beu­gen­den In­stand­hal­tung und die Be­reit­stel­lung von In­for­ma­tio­nen aus der Pro­duk­ti­ons­um­welt. Der Mul­ti­funk­ti­ons­sen­sor ist so­wohl ein zu­ver­läs­si­ger Un­ter­stüt­zer des War­tungs- und In­stand­hal­tungs­per­so­nals als auch Lie­fe­rant von In­for­ma­tio­nen zur Auf­recht­er­hal­tung ei­ner ho­hen Pro­duk­ti­ons­qua­li­tät. Er er­fasst am je­wei­li­gen Ein­bau­ort bis zu zehn phy­si­ka­li­sche Pa­ra­me­ter, dar­un­ter Tem­pe­ra­tur, Feuch­tig­keit, Luft­qua­li­tät, Druck, Vi­bra­ti­on/Er­schüt­te­rung, Hel­lig­keit, Akus­tik und wei­te­re Grö­ßen wie bei­spiels­wei­se Ma­gnet­fel­der. Letz­te­re kön­nen ein wich­ti­ger In­di­ka­tor sein, um EMV-Ein­fluss­grö­ßen auf die Spur zu kom­men.

Kei­ne Soft­ware, kei­ne Pa­ra­me­trie­rung 

Dank der selbst­ler­nen­den Teach-Funk­ti­on auf dem in­te­grier­ten WEB-Ser­ver passt der Sen­sor sein Alarm­ver­hal­ten au­to­ma­tisch an un­ter­schied­li­che As­sets an. Er be­nö­tigt kei­ne se­pa­ra­te Soft­ware, kei­ne Pa­ra­me­trie­rung und ist so­mit nach dem Ein­bau so­fort voll funk­ti­ons­fä­hig. Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten wer­den früh­zei­tig punk­tu­ell er­kannt und in ei­ne Alarm­lis­te ein­ge­tra­gen. Durch die über­sicht­li­che Dar­stel­lung las­sen sich Ten­den­zen und auf­grund der zehn Wer­te auch Zu­sam­men­hän­ge leicht er­ken­nen so­wie Maß­nah­men für den op­ti­ma­len Be­trieb bzw. die In­stand­hal­tung, aber auch für die Pro­duk­ti­on ab­lei­ten. 

Für In­stand­hal­tung und Op­ti­mie­rung

Durch die of­fe­nen In­dus­trie­schnitt­stel­len MQTT, OPC UA und REST API ist der Mul­ti­funk­ti­ons­sen­sor ein in­te­gra­ler Be­stand­teil für ei­ne mo­der­ne und zu­kunfts­ori­en­tier­te OT-Di­gi­ta­li­sie­rungs­ar­chi­tek­tur. So­mit ist bei Be­darf ei­ner lang­fris­tig zeit­be­zo­ge­nen Dar­stel­lung die Ein­bin­dung in über­ge­ord­ne­te Pro­zess­op­ti­mie­rungs-, oder CM-Sys­te­me je­der­zeit mög­lich. Dank sei­ner ro­bus­ten Bau­form in Schutz­grad IP65 ist er be­son­ders für die In­stal­la­ti­on in rau­er Um­ge­bung ge­eig­net. 

Der Mul­ti­funk­ti­ons­sen­sor ist prä­des­ti­niert für An­wen­dungs­fäl­le in der In­stand­hal­tung aber auch als Hin­weis­ge­ber für die Pro­zess-Op­ti­mie­rung. Da­zu zäh­len bei­spiels­wei­se La­ger- und Mo­tor­über­wa­chung, De­tek­ti­on von Rohr­le­cka­gen, Über­wa­chung von La­ger- und Hal­len­be­din­gun­gen und Vi­bra­ti­ons- und Akus­ti­kana­ly­sen an kri­ti­schen Kom­po­nen­ten so­wie das Er­ken­nen von Ein­fluss­grö­ßen zur Qua­li­täts­si­che­rung im Her­stel­lungs­pro­zess.

Folien für die Messung von Druck und Druckverteilung

Pre­s­ca­le von Fu­ji­film ist ein fort­schritt­li­ches Ma­te­ri­al, mit dem sich Druck und Druck­ver­tei­lung in ver­schie­de­nen Emp­find­lich­kei­ten mes­sen las­sen. Die Pre­s­ca­le-Fo­lie be­steht aus zwei Schich­ten, die bei Druck mit­ein­an­der rea­gie­ren. So­bald ei­ne Kraft ein­wirkt, bil­det sich ei­ne röt­li­che Fär­bung, de­ren In­ten­si­tät pro­por­tio­nal zur Druck­hö­he ist. Die Fo­lie kann in be­lie­bi­ge For­men und Grö­ßen zu­ge­schnit­ten wer­den, wo­durch sie fle­xi­bel in ver­schie­de­nen An­wen­dun­gen ein­setz­bar ist – bei­spiels­wei­se bei Press­vor­gän­gen, Fü­ge­pro­zes­sen oder ther­mi­schen La­mi­nie­run­gen.

Die Fo­lie wird ein­fach zu­ge­schnit­ten, an der ge­wünsch­ten Stel­le plat­ziert und an­schlie­ßend un­ter Druck und Tem­pe­ra­tur be­las­tet. Die ent­ste­hen­de Farb­ent­wick­lung zeigt die In­ten­si­tät des auf­ge­brach­ten Drucks. Die Aus­wer­tung kann vi­su­ell an­hand ei­ner Farb­ska­la oder di­gi­tal über die App FU­JI­FILM Pre­s­ca­le Mo­bi­le er­fol­gen.

Für Tem­pe­ra­tu­ren bis 220 °C 

Mit der neu­en Se­rie für den Ein­satz bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren, liegt jetzt ein Film vor, der spe­zi­ell da­für ent­wi­ckelt wur­de, Druck­ver­tei­lun­gen un­ter Hit­ze­ein­wir­kung sicht­bar zu ma­chen. Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Pre­s­ca­le-Fo­li­en zeigt die Hoch­tem­pe­ra­tur­ver­si­on ei­ne deut­lich ver­bes­ser­te Sta­bi­li­tät. Un­er­wünsch­te Fär­bun­gen, Ver­for­mun­gen oder Ab­lö­sun­gen der Be­schich­tung wer­den re­du­ziert, selbst bei län­ge­rer ther­mi­scher Be­las­tung. 

Die High Tem­pe­ra­ture 100 Pro­dukt­li­nie ist ge­eig­net für Tem­pe­ra­tu­ren von 35 °C bis 150 °C, die High Tem­pe­ra­ture 200 Pro­duk­te kann für Tem­pe­ra­tu­ren von 150 °C bis 220 °C ein­ge­setzt wer­den. Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Pre­s­ca­le-Fo­li­en zeigt die Hoch­tem­pe­ra­tur­ver­si­on ei­ne deut­lich ver­bes­ser­te Sta­bi­li­tät. Un­er­wünsch­te Fär­bun­gen, Ver­for­mun­gen oder Ab­lö­sun­gen der Be­schich­tung wer­den re­du­ziert, selbst bei län­ge­rer ther­mi­scher Be­las­tung. 

Bei­de Hoch­tem­pe­ra­tur­fo­li­en sind in drei Emp­find­lich­keits­stu­fen als Rol­len­wa­re ver­füg­bar (0,2- 0,6, 0,5 – 2,5 und 2,5 bis 10 MPa).
 

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