Mit dem NI5DS stellt TURCK einen induktiven Doppelblechsensor vor, der doppelt geführte Bleche von nur einer Seite erkennt. Dadurch kann die Prüfung direkt im Produktionsprozess erfolgen, ohne dass Werkstücke zu einer separaten Station transportiert werden müssen. Insbesondere in automatisierten Pressenlinien und Karosseriewerkstätten lässt sich so zusätzlicher Handhabungsaufwand vermeiden.
Vorinstallierte Materialkonfigurationen
Der Sensor ist für unterschiedliche Metallarten und Blechdicken parametrierbar. Sein Erfassungsbereich reicht von 1 bis 12 mm, wobei der Hersteller einen Bereich von 3 bis 5 mm empfiehlt. Für die Anpassung an verschiedene Werkstoffe stehen 15 vorinstallierte Materialkonfigurationen zur Verfügung; weitere Materialien können über eine Datenbank berücksichtigt werden. Anwender konfigurieren Material, Blechdicke und Schaltschwellen über die IODD. Zudem lässt sich zwischen Schließer- und Öffnerfunktion umschalten.
Der Doppelblechsensor überträgt Mess- und Konfigurationsdaten per IO-Link und kann an jeden IO-Link-Master angeschlossen werden. Eine separate externe Auswerteeinheit ist nicht erforderlich. Zwei programmierbare Schaltausgänge melden Einzel- und Doppelbleche getrennt, während die Rohmesswerte zusätzlich als Prozessdaten zur Verfügung stehen.
Schutz gegen Schweißfunken
Für den Einsatz in rauen Produktionsumgebungen besitzt das Gerät ein M30-Rohrgehäuse aus Edelstahl. Eine keramische Beschichtung schützt den Sensor vor Schweißfunken. Aufgrund der einseitigen Erfassung eignet sich die Lösung auch für beengte Einbausituationen. Typische Anwendungen finden sich in Presswerken, der Karosseriefertigung sowie in metallverarbeitenden Betrieben, in denen Doppelbleche zu Ausschuss oder Werkzeugschäden führen können.














































