Mit dem neuen IO-Link LED-Controller schließt die DIANA Electronic-Systeme GmbH aus Schwaikheim eine Lücke zwischen designgetriebenen Lichtlösungen und den Anforderungen an eine standardisierte Maschinenkommunikation. Der Controller bringt die aus der Eventtechnik bekannten Pixel-LEDs in die Welt der Automatisierung – und das auf industriekompatible Weise.
Ein anschauliches Beispiel liefert Holz automation GmbH:
Dort helfen Lichtsignale, Ausfälle in einer automatisierten Montagelinien für Seitenwellen schnell zu lokalisieren. Dank einzeln steuerbarer LEDs kann der fehlerhafte Abschnitt einer bis zu 20 Meter langen Maschine gezielt erkannt werden. Die 48 Signalleuchten zeigen mit einem Lauflicht direkt in Richtung des Fehlers.
Geringer Integrationsaufwand
Andere Hersteller nutzen die LEDs um visuelle Effekte zu erzielen, etwa um auf Abstandsgefahren hinzuweisen – wie die blinkende Einparkhilfe im Auto. Aber auch Betriebszustände oder Counter lassen sich per IO-Link kostengünstig realisieren. Im Fall der Firma Holz mit Sitz in Backnang sind Einsparungen von fast 70 Prozent möglich, da aufwändige Programmierung und Hardware für bisherige Ansteuerungswege entfallen.
In Konsumwelt und Veranstaltungstechnik längst etabliert, gelten adressierbare LEDs bislang als schwer in industrielle Steuerungen integrierbar. Fernbedienungen, proprietäre Apps oder DMX-Schnittstellen erfüllen zwar kreative Ansprüche, passen aber nicht in die Sprache moderner Maschinensteuerungen.
Für designorientierte, industrielle Lösungen
Der IO-Link LED-Controller von Diana ändert das grundlegend. Als Schnittstelle zwischen Maschinensteuerung (über IO-Link Master) und adressierbaren LEDs ermöglicht er flexible, standardisierte und zugleich designorientierte Lichtlösungen – unabhängig davon, ob es sich um Einzelanfertigungen oder Serienprodukte handelt.
Die Produktfamilie des IO-Link LED-Controllers ist modular aufgebaut. Erhältlich mit einem, zwei oder vier unabhängig steuerbaren Ausgängen, eignet sich das System für einfache bis hochkomplexe Signalleuchten-Szenarien. Durch die Schutzart IP67 ist der Controller robust gegen Umwelteinflüsse und lässt sich sowohl in Maschinenumgebungen als auch im Schaltschrank installieren. Die Ausgänge können entweder synchron oder vollkommen unabhängig voneinander betrieben werden – ideal, wenn an einer Anlage mehrere Lichtfunktionen mit unterschiedlichen Bedeutungen realisiert werden sollen.
Pro Ausgang lassen sich bis zu 150 adressierbare RGB- oder RGBW-LEDs ansteuern. Je nach Anwendung stehen dabei unterschiedliche Betriebsmodi zur Verfügung:
- Run-Modus: für dynamische Lauflichter,
- Level-Modus: Darstellung von Füllständen oder Prozessfortschritt,
- Segment-Modus: klassische Signalanzeige in bis zu sieben frei konfigurierbaren Segmenten.
Ergänzend zur optischen Signalgebung lässt sich über einen separaten Ausgang auch ein akustischer Signalgeber ansteuern – ein praktisches Feature für laute Umgebungen oder um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erregen.
Diana setzt bei der Kompatibilität auf Offenheit: Unterstützt werden alle gängigen LED-Typen ohne externen Takt, egal ob RGB oder RGBW. Ein integrierter DC/DC-Wandler liefert direkt die benötigten 5 V bei bis zu 3 A pro Kanal. Für Spezialanwendungen mit 12 V oder 24 V lässt sich alternativ eine externe Spannungsversorgung anschließen, was besonders für Master-A-Systeme nützlich ist.
















