Fachbesucher können sich auf rund 1.175 Aussteller aus 40 Ländern freuen, die Neuheiten, Produkte und Lösungen auf dem Nürnberger Messegelände präsentieren. In 15 Hallen erhalten die Besucher einen umfassenden Einblick in die gesamte Bandbreite der industriellen Automation: Von Sensorik und Antriebstechnik über industrielle Kommunikation und Software bis hin zu intelligenten Automatisierungslösungen für die digitale Fabrik.
„Die Automatisierung entwickelt sich derzeit rasant weiter: KI, softwarebasierte Lösungen und offene Systeme verändern die Industrie nachhaltig. Für Unternehmen stellt sich die Frage, welche Technologien industrietauglich sind und welchen messbaren Nutzen sie bringen. Als Leitmesse der Automatisierungsbranche bietet die SPS die ideale Plattform, um aktuelle Innovationen kennenzulernen und sich mit den wichtigsten Akteuren der Branche zu vernetzen“, so Steffen Winkler, CSO Business Unit Automation, Bosch Rexroth AG und Vorsitz des Ausstellerbeirats der SPS.
Industrial AI als Treiber der industriellen Transformation
Ein zentrales Leitthema der SPS 2026 ist die fortschreitende Integration von künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse. AI-Anwendungen entwickeln sich zunehmend von einzelnen Pilotprojekten zu produktiven Bestandteilen moderner Automatisierungslösungen. Ob im Engineering, bei der Analyse von Produktionsdaten, in der Qualitätssicherung oder zur Optimierung von Maschinen und Anlagen – Industrial AI eröffnet neue Möglichkeiten für Effizienz, Flexibilität und Resilienz in der Produktion. Auf der SPS zeigen Aussteller anhand konkreter Anwendungen, wie Unternehmen den Mehrwert künstlicher Intelligenz bereits heute nutzen können.
Software Defined Industry als Basis flexibler Produktionssysteme
Mit dem zunehmenden Einfluss von Software auf industrielle Wertschöpfungsprozesse gewinnt auch das Konzept einer Software Defined Industry an Bedeutung. An die Stelle hardwarezentrierter Strukturen mit determinierten Prozessen rücken zunehmend agile softwarebasierte Architekturen. Produktionssysteme werden dadurch anpassungsfähiger, vernetzter und schneller skalierbar.
„Die Zukunft der Produktivität wird daten- und softwaregetrieben sein“, sagt Gunther Koschnick, ZVEI-Bereichsleiter Industrie. „Industrielle KI kann künftig ganze Wertschöpfungsketten analysieren und mitsteuern. Die langfristige Vision: Maschinen finden selbst den effizientesten Weg zu einem konkreten Produktionsziel.“
Wissenstransfer und Diskussion
Die SPS bietet auch 2026 wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm mit unterschiedlichen Bühnen in den Messehallen, darunter die Technology Stage powered by VDMA/ZVEI in Halle 3. Dort diskutieren Branchenexperten aktuelle Entwicklungen, technologische Trends und konkrete Anwendungsbeispiele aus der industriellen Praxis.






















































