Krott Electronic wird Teil von igus

Die erweiterten Kompetenzen stärken das Angebot für individuelle Systemlösungen in industriellen Nischenanwendungen

  • September 8, 2026
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  • Die Übernahme von Krott Electronic ermöglicht uns, unser Angebot im Bereich maßgeschneiderter Verbindungstechnik gezielt auszubauen. Jan Krott, links und Michael Blass, rechts.
    Die Übernahme von Krott Electronic ermöglicht uns, unser Angebot im Bereich maßgeschneiderter Verbindungstechnik gezielt auszubauen. Jan Krott, links und Michael Blass, rechts.

Egal ob in der Landstromversorgung von Schiffen oder der Ladeinfrastruktur für schwere Fahrzeuge und Maschinen: Gefragt sind robuste Systeme, die hohe Leistungen zuverlässig übertragen und gleichzeitig flexibel einsetzbar sind. Um Kunden künftig noch gezielter individuelle Systemlösungen für anspruchsvolle Anwendungen in der Landstromversorgung, Ladeinfrastruktur und weiteren spezialisierten Industriebranchen anbieten zu können, übernimmt igus zum 1. Oktober 2026 die Krott Electronic GmbH. 

Das Unternehmen aus Stolberg ist auf maßgeschneiderte Verbindungstechnik für industrielle Nischenanwendungen spezialisiert. Hohe mechanische Belastungen, raue Umgebungsbedingungen und lange Betriebszeiten gehören in Branchen wie Tunnelbau, Bergbau und Offshore, in der Öl- und Gasindustrie sowie in der Hafeninfrastruktur zum Alltag. Um Energie und Daten unter diesen Bedingungen sicher und zuverlässig zu übertragen, müssen Energieführung, Leitungen und Verbindungstechnik optimal aufeinander abgestimmt sein. Mit den steigenden Anforderungen an Verfügbarkeit, Flexibilität und Effizienz wächst der Bedarf an maßgeschneiderten Systemlösungen. Gleichzeitig gewinnen im Zuge der Energiewende neue Anwendungsfelder wie die Landstromversorgung von Schiffen oder die Ladeinfrastruktur an Bedeutung. Genau hier setzt igus mit der Übernahme von Krott Electronic an: Das Unternehmen erweitert gezielt seine Kompetenzen in der industriellen Verbindungstechnik und baut sein projektbezogenes Systemgeschäft weiter aus.

Neuer Kompetenzbereich für Sonderlösungen in der Verbindungstechnik

Die Verbindungstechnik von Krott Electronic ergänzt diese Lösungen um weiteres Know-how für anspruchsvolle Anwendungen. Das inhabergeführte Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt sieben Mitarbeitende. Es entwickelt und vertreibt Stecksysteme, Verbindungsgehäuse sowie kundenspezifische Konfektionierungslösungen für Nieder- und Mittelspannungsanwendungen, Lichtwellenleiter, Datenkommunikation sowie ATEX-zertifizierte Produkte.

Mit der Übernahme von Krott Electronic stärkt igus seine Position als Anbieter integrierter Systeme für Energiezuführung, Leitungs- und Automatisierungstechnik und erweitert sein Lösungsangebot für Industrien mit höchsten Anforderungen an Verbindungstechnik, Systemverfügbarkeit und Robustheit. Im Zuge der Übernahme zum 1. Oktober 2026 wird die Krott Electronic GmbH in die igus SE & Co. KG integriert. Die Mitarbeitenden werden Teil von igus. Auch der bisherige Geschäftsführer Jan Krott bleibt an Bord und übernimmt künftig die Leitung des neuen Bereichs Sonderlösungen Verbindungstechnik. Damit bleibt die langjährige Expertise des Unternehmens erhalten und wird künftig noch enger mit den Kompetenzen von igus verzahnt. 

Jan Krott: „Über viele Jahre haben wir uns umfassendes Know-how in der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Verbindungslösungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen aufgebaut. Als Teil von igus können wir dieses Wissen künftig noch enger mit Kompetenzen in der Energieführung und Leitungstechnik verknüpfen und innovative, exakt auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnittene Systemlösungen entwickeln.“

Michael Blass, CEO e-kettensysteme bei igus, sagt: „Die Übernahme von Krott Electronic ermöglicht uns, unser Angebot im Bereich maßgeschneiderter Verbindungstechnik gezielt auszubauen. Das Unternehmen hat sich mit seinen Lösungen für industrielle Nischenanwendungen erfolgreich am Markt etabliert. Durch die Übernahme können wir künftig noch gezielter auf die spezifischen Anforderungen hochspezialisierter Industrien eingehen und zukunftsorientierte Lösungen für unsere Kunden im Zuge der Energiewende vorantreiben.“
 

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