Mit einem neu entwickelten Messkern mit hochauflösender Empfängerzeile und einem optimierten optischen System erreicht der neue SICK OD200 Displacement-Sensor zuverlässiges, reproduzierbares Detektions- und Schaltverhalten auch in anspruchsvollen Applikationen. In industriellen Produktions-, Montage- und Qualitätsprozessen stellen reflektierende, unregelmäßige oder komplex strukturierte Materialoberflächen wie Kohlefaserverbundwerkstoffe, Druckguss oder fein texturierte Metalle eine Herausforderung für präzise Messungen dar, da sie zu ungenauen oder fehlenden Messwerten führen können – insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen oder kleinen Bauteilen.
Genaue Erfassung schwieriger Oberflächen
Der Sensor liefert bei schwierigen Oberflächen stabilere und genauere Messergebnisse. Verantwortlich dafür ist zunächst der neu entwickelte Triangulations-Messkern mit seinen leistungsfähigen Auswertungsalgorithmen. Er ist aktuell für Prozessgeschwindigkeiten bis 3 kHz ausgelegt und zur aktuell in verschiedenen Sensorvarianten für Messbereiche von 25 mm bis 160 mm verfügbar. Zudem sorgt die hochauflösende Empfangseinheit dafür, dass auch remissionsschwache Oberflächen sicher detektiert werden. Schließlich wurde auch das optische System hinsichtlich der Geometrie und Homogenität des Lichtflecks sowie der Fremdlichtsicherheit weiter optimiert. Im Zusammenspiel gewährleisten diese Merkmale bei hochglänzenden, reflektierenden oder fast remissionslosen Objekten ebenso ein zuverlässiges Mess- und Schaltverhalten wie bei strukturierten und inhomogenen Oberflächen oder bei kritischer Umgebungshelligkeit. Störungen durch Falschmessungen und ausbleibende Signale sind dadurch im Vergleich zu Geräten des Marktstandards signifikant reduziert. Dies bedeutet weniger Stillstand, weniger Einstell- und Wartungsaufwand und höhere Produktivität.
Einfache Integration und Inbetriebnahme
Industriegerecht und einfach gestalten sich die Integration und die Inbetriebnahme des OD200. Dank Miniaturgehäuse findet der Sensor auch in beengten Einbausituationen ausreichend Montageraum. Intelligente Voreinstellungen und Algorithmen sowie bei Bedarf die intuitive, menügeführte Bedienoberfläche im Display des Gerätes vereinfachen das Setup und den Betrieb des Sensors. Dieses Plug and Play ohne jede weitere Parametrierung spart Zeit. Die Konnektivitätsoptionen des OD200 umfassen mit IO-Link, einem analogen Strom-/Spannungsausgang sowie je einem Schaltein- und -ausgang alle erforderlichen und industrieüblichen Schnittstellen und I/Os. Dadurch bietet der OD200 ein hohes Maß an Flexibilität bei der Integration in Automatisierungssysteme und Industrie 4.0-Umgebungen.
Inline-Optimierung und Condition Monitoring
Neben den eigentlichen Messdaten stellt der OD200 auch verschiedene Betriebsdaten bereit, beispielsweise hinsichtlich der Belichtungszeit oder der Breite des Signalpeaks, die zur Abstandsberechnung ausgewertet wird. Diese Informationen aus dem laufenden Betrieb können sowohl für die Inline-Optimierung der Sensorperformance als auch für Anwendungen im Rahmen eines Condition Monitoring des Sensors oder der Prozesse genutzt werden.





























