IEN D-A-CH WebMag Juli 2026Ausgabe #217 - 09/07/2026

IEN D-A-CH, verbindet Industrie und Anwender seit mehr als 40 Jahren. Relevante Informationen für Entwickler, Konstrukteure und das technische Management in allen Bereichen der diskreten Fertigung im deutschsprachigen Raum.

#2  Inhalt

#3  Neues aus der Industrie: AMA Verband | TUM

#4  Neues aus der Industrie: Thomson, Elara | Siemens

#5  Neues aus der Industrie: maxon | ifm

#6  Neues aus der Industrie: Lapp | BDG

#7  Automatisierungstechnik: Muting in der Praxis: Wenn Sicherheit zur Schwachstelle wird

#8  Automatisierungstechnik: JUMO | Baumer

#9

#10  Automatisierungstechnik: DIANA Electronic | Softing Industrial

#11  Elektrik & Elektronik: Conec | Icotek

#12  Elektrik & Elektronik: Habia HEW | Danisense

#13  Motoren & Antriebsstechnik: Findling | Nord

#14  Motoren & Antriebstechnik: Harting | Oriental Motor

#15  Sensorik & Messtechnik: Contrinex | GTM

#16  Sensorik & Messtechnik: Turck | EBE

#17  Index

#18  Kontakte TIMGlobal

Zweistelliges Wachstum für Sensorik und Messtechnik im 1. Quartal 2026

Der AMA Ver­band für Sen­so­rik und Mess­tech­nik be­fragt sei­ne rund 450 Mit­glie­der vier­tel­jähr­lich zur wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung. Im ers­ten Quar­tal 2026 ver­zeich­ne­te die Sen­so­rik- und Mess­tech­nik­bran­che ein Um­satz­wachs­tum von drei Pro­zent ge­gen­über dem Vor­quar­tal. Da­mit liegt die Wachs­tums­ra­te un­ter dem lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt von sechs Pro­zent, der in der Ver­gan­gen­heit auch durch ho­he Wachs­tums­ra­ten in ein­zel­nen Wirt­schafts­zwei­gen ge­prägt war.

Im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal 2025 stieg der Bran­chen­um­satz um zwölf Pro­zent. Für das kom­men­de Quar­tal rech­nen die be­frag­ten Un­ter­neh­men mit ei­nem wei­te­ren Um­satz­wachs­tum von fünf Pro­zent.

Be­son­ders po­si­tiv ent­wi­ckel­te sich der Auf­trags­ein­gang zu Jah­res­be­ginn. Die­ser er­höh­te sich um 16 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­quar­tal und zeigt ei­ne ho­he Nach­fra­ge nach Lö­sun­gen aus der Sen­so­rik und Mess­tech­nik. Dar­aus er­gibt sich für das ers­te Quar­tal 2026 ein po­si­ti­ves Book-to-Bill-Ra­tio von 1,16 für die AMA Mit­glie­der. Die­ser Wert be­schreibt das Ver­hält­nis von Auf­trags­ein­gang zum Um­satz im glei­chen Zeit­raum und ist ein wich­ti­ger In­di­ka­tor für die zu­künf­ti­ge Ge­schäfts­ent­wick­lung.

Die po­si­ti­ve Bran­chen­ent­wick­lung im 1. Quar­tal spie­gelt sich auch in be­stän­di­gen Be­schäf­ti­gungs­zah­len wi­der. Le­dig­lich fünf Pro­zent der AMA Mit­glie­der ga­ben an, in Kurz­ar­beit zu be­schäf­ti­gen. Das deu­tet auf ei­ne po­si­ti­ve wirt­schaft­li­che La­ge in­ner­halb der Sen­so­rik- und Mess­tech­nik­bran­che hin, trotz an­hal­ten­der glo­ba­ler Un­si­cher­hei­ten und Ver­schie­bun­gen in tra­di­tio­nel­len An­wen­der­märk­ten.

PFAS-Re­gu­lie­rung

Ein zen­tra­les stra­te­gi­sches The­ma bleibt die Re­gu­lie­rung von per- und po­ly­fluo­rier­ten Al­kyl­sub­stan­zen (PFAS). Die Er­geb­nis­se der Um­fra­ge un­ter den AMA Mit­glie­dern zei­gen, dass sich die Mehr­heit der Un­ter­neh­men be­reits in­ten­siv mit den mög­li­chen Aus­wir­kun­gen aus­ein­an­der­setzt. Knapp 39 Pro­zent der Be­frag­ten be­fin­den sich der­zeit in ei­ner ers­ten Ana­ly­se­pha­se, wäh­rend 20 Pro­zent be­reits kon­kre­te Maß­nah­men pla­nen. Rund 24 Pro­zent ha­ben mit der Um­set­zung be­gon­nen oder ih­re Pro­zes­se be­reits weit­ge­hend an­ge­passt. Le­dig­lich vier Pro­zent der Un­ter­neh­men ha­ben sich bis­lang noch nicht mit dem The­ma PFAS be­schäf­tigt.

Da­mit wird deut­lich, dass die PFAS-Re­gu­lie­rung für die Sen­so­rik- und Mess­tech­nik­bran­che längst ein stra­te­gisch re­le­van­tes The­ma ist. Die Un­ter­neh­men ar­bei­ten ak­tiv dar­an, ih­re Pro­duk­te und Pro­zes­se an mög­li­che re­gu­la­to­ri­sche An­for­de­run­gen an­zu­pas­sen und lang­fris­ti­ge Pla­nungs­si­cher­heit zu schaf­fen.

„Die Er­geb­nis­se für das ers­te Quar­tal zei­gen, dass die Sen­so­rik- und Mess­tech­nik­bran­che wächst und gleich­zei­tig ih­re Zu­kunfts­the­men ak­tiv adres­siert“, sagt Phil­ipp Gut­mann, Ge­schäfts­füh­rer des AMA Ver­ban­des. „Die po­si­ti­ve Dy­na­mik im Auf­trags­ein­gang un­ter­streicht die In­no­va­ti­ons­kraft un­se­rer Bran­che. Gleich­zei­tig ge­hen un­se­re Un­ter­neh­men re­gu­la­to­ri­sche The­men wie PFAS früh­zei­tig und stra­te­gisch an. Als AMA Ver­band un­ter­stüt­zen wir un­se­re Mit­glie­der da­bei ak­tiv.“
 

Spezialhandschuh bietet Greifunterstützung für Menschen mit gelähmter Hand

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) hat ei­nen wei­chen, pneu­ma­ti­schen Hand­schuh ent­wi­ckelt, der Men­schen mit Läh­mun­gen das Grei­fen wie­der er­mög­licht. Da­für sa­gen For­schen­de des TUM-Lehr­stuhls für ko­gni­ti­ve Sys­te­me mit­hil­fe von elek­tri­schen Si­gna­len aus der Un­ter­arm­mus­ku­la­tur sehr zu­ver­läs­sig vor­aus, wann ei­ne Per­son grei­fen will. Die­se Er­fin­dung könn­te künf­tig Men­schen hel­fen, die durch Un­fäl­le oder auf­grund von Ner­ven­er­kran­kun­gen Läh­mungs­er­schei­nun­gen in den Hän­den ha­ben.

Pneu­ma­ti­sche Un­ter­stüt­zung

Das „Soft-Hand-Exos­ke­lett“ be­steht aus ei­nem von den For­schen­den her­ge­stell­ten Stoff­hand­schuh, an des­sen äu­ße­rer Ober­flä­che Luft­kis­sen an­ge­bracht sind. Über ins­ge­samt 13 Schläu­che kön­nen sie auf­ge­pumpt wer­den. So un­ter­stüt­zen sie ge­zielt je­ne Be­we­gun­gen der Hand, die nö­tig sind, um et­wa ei­nen Tel­ler zu hal­ten oder ein Glas, ei­ne Ga­bel oder ei­nen Löf­fel zu grei­fen. Denn durch die Luft in den Kis­sen ist es mög­lich, je­den Fin­ger ein­zeln zu krüm­men und zu stre­cken und das Hand­ge­lenk zu dre­hen. Ge­gen­stän­de las­sen sich da­mit si­cher in der Hand hal­ten.

Um her­aus­zu­fin­den, wann ein Mensch grei­fen will, mes­sen die For­schen­den die Mus­kel­ak­ti­vi­tät im Un­ter­arm. Sie brin­gen Sen­so­ren auf dem Un­ter­arm an und schlie­ßen aus den Si­gna­len durch Un­ter­stüt­zung von Ma­schi­nel­lem Ler­nen sehr zu­ver­läs­sig, wel­che Be­we­gung die Per­son aus­füh­ren will. „Um zu ver­hin­dern, dass ein Ge­gen­stand ver­se­hent­lich fal­len ge­las­sen wird, er­fas­sen wir mit­hil­fe zu­sätz­li­cher Be­we­gungs­sen­so­ren Trans­port­be­we­gun­gen und hal­ten den Griff des Exos­ke­letts wäh­rend­des­sen zu­ver­läs­sig ge­schlos­sen“, sagt For­scher Ni­co­las Ber­be­rich.

Kos­ten­güns­ti­ge Lö­sung 

„Un­se­re Lö­sung ist auf zwei­er­lei Wei­se in­tel­li­gent“, er­läu­tert sein Kol­le­ge Dr. John Nas­sour, „ei­ner­seits ha­ben wir ei­ne zu­ver­läs­si­ge Vor­her­sa­ge für das Grei­fen ent­wi­ckelt, die In­ten­tio­nen aus Si­gna­len mit 97-pro­zen­ti­ger Si­cher­heit ab­lei­tet. An­de­rer­seits ha­ben wir mit un­se­rem Hand­schuh ei­ne Hard­ware ent­wi­ckelt, die die be­ab­sich­tig­ten Be­we­gun­gen op­ti­mal un­ter­stützt“. Wei­te­rer Vor­teil: Nas­sour hat den Hand­schuh selbst ge­näht und der da­für nö­ti­ge Stoff kos­tet nicht viel. Der Hand­schuh sieht auf den ers­ten Blick nicht nach High-Tech aus, ist aber für vie­le Men­schen mit Läh­mun­gen ein­setz­bar. „Wir ha­ben ei­ne Lö­sung ge­fun­den, die sich je­der leis­ten kann und die trotz­dem sehr gut funk­tio­niert“, sagt Prof. Gor­don Cheng, der Lei­ter des In­sti­tuts für ko­gni­ti­ve Sys­te­me.

Sehr wich­tig für die Ent­wick­lung des Soft-Hand-Exos­ke­letts war die Zu­sam­men­ar­beit mit ei­nem Pa­ti­en­ten, der an amyo­tro­pher La­te­ral­skle­ro­se (ALS) er­krankt ist. Men­schen mit ALS ver­lie­ren nach und nach die Kon­trol­le über ih­re Be­we­gun­gen. Der Grund da­für: Die für die Kon­trak­ti­on der Ske­lett­mus­ku­la­tur zu­stän­di­gen Ner­ven­zel­len sind ge­schä­digt und de­ge­ne­rie­ren im­mer mehr.

Der Pa­ti­ent hat­te be­reits zu Be­ginn des Pro­jekts kaum noch Kon­trol­le über sei­ne Hän­de, konn­te al­ler­dings das ers­te Fin­ger­glied des Dau­mens be­we­gen. Die For­schen­den ha­ben die stärks­ten Si­gna­le in der Mus­kel­ak­ti­vi­tät des Dau­mens für ih­ren Ver­such ge­nutzt. Für die Mes­sung die­ses Elek­tro­myo­gramms ha­ben sie ei­nen Sen­sor auf dem Un­ter­arm an­ge­bracht, der die höchs­ten Aus­schlä­ge emp­fängt, die vom lan­gen Dau­men­beu­ger aus­ge­hen, so­bald er be­wegt wird. Si­gna­le in die­sem Mus­kel die­nen als Trig­ger da­für, die Pols­ter des Hand­schuhs auf­zu­pum­pen.

ALS-Pa­ti­ent greift nach vier Jah­ren zum ers­ten Mal wie­der ei­ne Ga­bel

Trotz sehr schwa­cher Si­gna­le er­kann­te das Sys­tem die Ab­sicht des Pa­ti­en­ten in neun von zehn Fäl­len. Er schaff­te es, nach Din­gen zu grei­fen, zum ers­ten Mal seit vier Jah­ren ei­ne Ga­bel zu hal­ten und klei­ne Wür­fel auf­zu­he­ben und in ei­nen Be­häl­ter fal­len las­sen. Zu die­sem Er­folg hat ein Vi­deo­spiel bei­ge­tra­gen, in dem der Pa­ti­ent die Auf­ga­be hat­te, ein Männ­chen al­lein durch die Be­we­gung des Dau­men­glieds sprin­gen zu las­sen. Fünf Mi­nu­ten rei­chen nach Er­fah­rung der For­schen­den aus, dass der Pa­ti­ent sehr viel bes­ser grei­fen kann.

„Die­ser Pa­ti­ent hat uns an­hand ei­ner der wohl schwer­wie­gends­ten neu­ro­lo­gi­schen Er­kran­kun­gen ge­zeigt, dass un­ser Soft-Hand-Exos­ke­lett ihn un­ter­stüt­zen kann“, sagt Prof. Cheng. „Wir pas­sen das Kon­zept nun auch für an­de­re Be­trof­fe­ne wie Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten an“, so der For­scher. Wich­ti­ge Er­kennt­nis der ak­tu­el­len Stu­die: Be­son­ders schwer be­trof­fe­ne Per­so­nen kön­nen mit­hil­fe des Hand­schuhs wie­der bes­ser grei­fen.

Der Neu­ro­lo­ge Prof. To­bi­as Wäch­ter vom Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner Kli­nik Pas­sau­er Wolf ist vom Po­ten­zi­al des neu­en Spe­zi­al­hand­schuhs über­zeugt: „Grund­sätz­lich kann die­ser Hand­schuh al­len Men­schen hel­fen, die un­ter schlaf­fen Läh­mun­gen lei­den“, so Wäch­ter, „al­so et­wa auch Men­schen, die nach Mo­tor­rad- oder Fahr­rad­un­fäl­len Schä­di­gun­gen der pe­ri­phe­ren Ner­ven da­von­ge­tra­gen ha­ben oder Pa­ti­en­tin­nen oder Pa­ti­en­ten mit Po­ly­n­eu­ro­pa­thie.“

In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt

Die For­schun­gen wer­den seit 2022 durch das TUM In­no­va­ti­on Net­work un­ter­stützt. Im Be­reich eX­prt (kurz für Exos­ke­le­ton and Weara­bles En­han­ced Preven­ti­on and Tre­at­ment) ar­bei­tet ein mul­ti­dis­zi­pli­nä­res Team aus den In­ge­nieur­wis­sen­schaf­ten, Neu­ro­wis­sen­schaf­ten und kli­ni­scher Neu­ro­lo­gie ge­mein­sam dar­an, trag­ba­re Tech­no­lo­gi­en zu ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt stellt In­stru­men­te be­reit, um sen­so­mo­to­ri­sche und ko­gni­ti­ve Be­ein­träch­ti­gun­gen des täg­li­chen Le­bens sen­si­bel zu er­ken­nen. Durch Er­kennt­nis­se der Neu­ro­in­ge­nieur­wis­sen­schaf­ten wer­den For­schungs­er­geb­nis­se ge­nutzt, um ver­lo­re­ne mo­to­ri­sche Funk­tio­nen zu kom­pen­sie­ren, ei­ne Ver­schlech­te­rung des Zu­stands zu ver­hin­dern und die Le­bens­qua­li­tät der Men­schen zu ver­bes­sern. eX­prt ist ei­ne von meh­re­ren trans­dis­zi­pli­nä­ren In­itia­ti­ven, die die TUM für vier Jah­re för­dert. Die Teams be­ste­hen aus bis zu zehn Pro­mo­vie­ren­den und Post­docs zu­sätz­lich zu den ver­ant­wort­li­chen Pro­fes­so­rin­nen oder Pro­fes­so­ren. Das Ge­samt­vo­lu­men je­des Pro­jekts be­trägt ca. 3 Mil­lio­nen Eu­ro. Die TUM In­no­va­ti­on Net­works sind zen­tra­ler Be­stand­teil der Ex­zel­lenz­stra­te­gie TUM Agen­da 2030 der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen.

Pu­bli­ka­ti­on:
A Dex­te­rous Soft Hand Exos­ke­le­ton Res­to­res In­ten­tio­nal Gra­s­ping for In­di­vi­du­als with Se­ve­re Hand Im­pair­ment; John Nas­sour, Ni­co­las Ber­be­rich, Da­ni­el Ut­pa­del-Fisch­ler, To­bi­as Wäch­ter, Gor­don Cheng; Na­ture Ma­chi­ne In­tel­li­gence (Ju­ni 2026) https://www.na­ture.com/ar­ti­cles/s42256-026-01263-3
 

Thomson unterstützt Elara Aerospace bei Raketenstart-Mission

Thom­son, die Mar­ke für Li­ne­ar­tech­nik-Lö­sun­gen von Re­gal Rexnord, un­ter­stützt Ela­ra Ae­ro­s­pace mit hoch­prä­zi­ser Li­ne­ar­tech­nik für ih­re flüs­sig­keits­be­trie­be­ne Me­t­halox-Ra­ke­te. Das Ela­ra-Team, ei­ne an der TU Mün­chen ge­grün­de­te stu­den­ti­sche In­itia­ti­ve, will als ers­tes Stu­den­ten­team welt­weit ei­ne Flüs­sig­keits­ra­ke­te ent­wi­ckeln, die mehr als 100 km Hö­he er­reicht, voll­stän­dig wie­der­ver­wend­bar ist und Platz für bis zu 100 kg wis­sen­schaft­li­che Aus­rüs­tung bie­tet. 

Im Sys­tem wer­den zwei Prä­zi­si­ons-Li­nearak­tua­to­ren der Thom­son PC-Se­rie zum Ein­satz kom­men, kom­bi­niert mit AKM13D-Ser­vo­mo­to­ren und zwei­ach­si­gen An­triebs­sys­te­men der Schwes­ter­mar­ke Koll­mor­gen so­wie den Mi­cron Ne­ma­TRUE™-Pla­ne­ten­ge­trie­ben von Bos­ton Ge­ar. Im Zu­sam­men­spiel bil­den die­se Kom­po­nen­ten ei­ne ko­or­di­nier­te An­triebs­lö­sung, ex­akt zu­ge­schnit­ten auf die Leis­tungs­an­for­de­run­gen die­ses Pro­jekts.

Prä­zi­se Wie­der­hol­bar­keit bei be­schränk­tem Platz­an­ge­bot

In der Ela­ra-Ra­ke­te wer­den die Ak­tua­to­ren die Aus­rich­tung der Trieb­wer­ke über­neh­men, wo­bei sie ei­ne ex­akt kon­trol­lier­te Be­we­gung in­ner­halb ei­nes en­gen Ak­ti­ons­be­reichs von ±5 Grad er­mög­li­chen. Aus­ge­wählt wur­den die Ak­tua­to­ren der PC-Se­rie auf­grund ih­rer Kom­pakt­heit, ih­res Ku­gel­ge­win­de­trieb-Kon­zepts – und ih­rer Fä­hig­keit, prä­zi­se Be­we­gun­gen mit ho­her Wie­der­hol­ge­nau­ig­keit bei be­grenz­tem Platz­an­ge­bot zu ge­währ­leis­ten.

Ver­trau­en in je­de Kom­po­nen­te

„An­wen­dun­gen für die Ra­ke­ten­steue­rung bie­ten prak­tisch null Spiel­raum für Un­wäg­bar­kei­ten. Je­de Steu­er­be­we­gung muss vor­aus­be­re­chen­bar, mess­bar und ein­fach ve­ri­fi­zier­bar sein“, er­klärt An­ders Karls­son, Busi­ness De­ve­lop­ment Ma­na­ger des Re­gal Rexnord-Ge­schäfts­be­reichs Li­ne­ar Mo­ti­on. „Für uns ist die­se Part­ner­schaft viel mehr als nur die Lie­fe­rung von Kom­po­nen­ten. Es geht ge­nau­so dar­um, das Ver­trau­en des Ela­ra-Teams in das Ak­to­rik-Kon­zept auf­zu­bau­en, be­vor das Sys­tem sei­nen Jung­fern­flug macht. Dank ei­ner en­gen Zu­sam­men­ar­beit mit dem Team konn­ten wir si­cher­stel­len, dass sich un­ser Pa­ket naht­los in die Ge­samt­ar­chi­tek­tur der Mo­tor­steue­rung ein­fügt.“

Um dem Team von Ela­ra Ae­ro­s­pace ma­xi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät bei Ent­wick­lung und Ve­ri­fi­zie­rung des Sys­tems zu ver­schaf­fen, wur­den die Ak­tua­to­ren als Ein­zel­kom­po­nen­ten ge­lie­fert. Der­zeit wird die Ak­to­rik auf Ent­wick­lungs­platt­for­men für den Ein­satz in der Trieb­werks­steue­rung der Ra­ke­te ge­tes­tet.

„Als aka­de­misch ge­lei­te­tes Team, das an ei­ner ak­ti­ven Trieb­werks­steue­rung ar­bei­tet, woll­ten wir un­be­dingt Kom­po­nen­ten ver­wen­den, die nicht nur tech­nisch leis­tungs­fä­hig, son­dern auch pra­xis­taug­lich sind“, er­läu­tert Tom Lu­ca Rein­hardt, Grün­der und CEO von Ela­ra Ae­ro­s­pace. „Die Be­ra­tung durch Thom­son hat uns ei­nen kla­ren Weg zur Pla­nung der Schub­vek­tor­steue­rung vor­ge­ge­ben, oh­ne da­bei un­nö­tig kom­plex zu wer­den.“
 

Sie­mens in­ves­tiert 300 Mil­lio­nen Eu­ro in den Aus­bau der Fer­ti­gung von hoch­ef­fi­zi­en­ten En­er­gie­ver­tei­lungs­sys­te­men

Sie­mens in­ves­tiert 300 Mil­lio­nen Eu­ro, um die Fer­ti­gung von Schlüs­sel­tech­no­lo­gi­en für die glo­ba­le En­er­gie­wen­de und KI-Re­chen­zen­tren si­gni­fi­kant aus­zu­wei­ten. Mit die­ser stra­te­gi­schen In­ves­ti­ti­on rea­giert Sie­mens auf die mas­siv stei­gen­de Nach­fra­ge – und baut sei­ne Rol­le als Part­ner welt­weit füh­ren­der Cloud- und KI-Un­ter­neh­men wei­ter aus.

Die In­ves­ti­ti­on ist Teil ei­ner glo­ba­len Ka­pa­zi­täts­er­wei­te­rung: Be­reits im März 2026 hat­te Sie­mens ein In­vest­ment von 165 Mil­lio­nen US-Dol­lar in sei­ne Wer­ke in USA be­kannt ge­ge­ben, um dort das schnel­le Wachs­tum von KI und Re­chen­zen­tren zu un­ter­stüt­zen. Mit dem Aus­bau der Fer­ti­gungs­stand­or­te in Deutsch­land macht Sie­mens nun ei­nen wei­te­ren Schritt, um die welt­wei­te Ver­sor­gung mit elek­tri­schen Schalt­an­la­gen zu si­chern. Die In­ves­ti­ti­on um­fasst ein neu­es Zu­lie­fer­werk in Of­fen­bach und den Aus­bau der bei­den be­ste­hen­den Wer­ke in Frank­furt am Main. Die Bau­maß­nah­men star­ten im Ju­li 2026, die Pro­duk­ti­on im Zu­lie­fer­werk be­ginnt ab Früh­jahr 2027. Bis 2030 wer­den da­durch bis zu 700 neue Ar­beits­plät­ze ent­ste­hen.

„Mit die­ser In­ves­ti­ti­on stär­ken wir un­se­re Füh­rungs­rol­le bei Tech­no­lo­gi­en, die das Rück­grat der In­dus­tri­en von mor­gen bil­den“, sagt Ro­land Busch, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Sie­mens AG. „Ob Re­chen­zen­tren, Elek­tro­mo­bi­li­tät oder in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rung – die Nach­fra­ge nach in­tel­li­gen­ter Elek­tri­fi­zie­rung wächst welt­weit. Um die­se zu be­die­nen, bau­en wir ei­nen Stand­ort aus, der schon heu­te für au­ßer­ge­wöhn­li­che Fle­xi­bi­li­tät und höchs­te Va­ri­an­ten­viel­falt steht. Denn Wett­be­werbs­fä­hig­keit ent­steht dort, wo Tech­no­lo­gie, Know-how und die Er­fah­rung der Men­schen zu­sam­men­kom­men, um für Kun­den die bes­ten Lö­sun­gen zu lie­fern. Ge­nau das macht die­sen Stand­ort stark – und ist der Grund, wa­rum wir wei­ter hier in­ves­tie­ren.“

Wachs­tum durch KI-In­fra­struk­tur und Elek­tri­fi­zie­rung 

Am Stand­ort Frank­furt pro­du­ziert Sie­mens seit über 40 Jah­ren elek­tri­sche Schalt­an­la­gen, die wie ein Ner­ven­zen­trum den Strom in Fa­bri­ken oder Re­chen­zen­tren ver­tei­len und op­ti­mal re­gu­lie­ren. Die­se Sys­te­me wer­den welt­weit im­mer mehr nach­ge­fragt – ge­trie­ben durch den Auf­bau von E-Mo­bi­li­tät und Re­chen­zen­tren, die stei­gen­de Elek­tri­fi­zie­rung von Fa­bri­ken und den Aus­bau der Tech­no­lo­gie­in­dus­trie. Be­son­ders die ra­san­te Ver­brei­tung von künst­li­cher In­tel­li­genz be­schleu­nigt In­ves­ti­tio­nen in die In­fra­struk­tur von Re­chen­zen­tren und treibt die Nach­fra­ge nach ef­fi­zi­en­ten En­er­gie­ver­tei­lungs­tech­no­lo­gi­en an. Der Be­reich Sie­mens Smart In­fra­struc­ture konn­te im Ge­schäft mit Re­chen­zen­tren im zwei­ten Quar­tal des Ge­schäfts­jah­res 2026 ei­nen Re­kord-Auf­trags­wert von 1,9 Mil­li­ar­den Eu­ro ver­bu­chen. Auch der Um­satz mit die­sen Tech­no­lo­gi­en hat sich im ers­ten Halb­jahr 2026 um mehr als 45 Pro­zent auf 1,8 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stei­gert.

„Das ist ein groß­ar­ti­ges Si­gnal für die Re­gi­on Frank­furt-Rhein-Main“, sagt Frank­furts Ober­bür­ger­meis­ter Mi­ke Jo­sef. „Er­neut zeigt sich, dass Frank­furt und die Re­gi­on nach wie vor ein at­trak­ti­ves An­sied­lungs­ge­biet für Wirt­schaft und In­dus­trie sind. Es ist gut, dass das Rhein-Main-Ge­biet auch in der in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­on ge­stärkt wird. Sie ist ein es­sen­zi­el­les zwei­tes Stand­bein ne­ben der star­ken Fi­nanz­wirt­schaft.“

„Die An­sied­lung von Sie­mens in Of­fen­bach zeigt, dass In­dus­trie in Deutsch­land ei­ne Zu­kunft hat – wenn Po­li­tik, Ver­wal­tung und Wirt­schaft eng und ver­trau­ens­voll zu­sam­men­ar­bei­ten”, sagt Dr. Fe­lix Schwen­ke, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Of­fen­bach am Main. „Dass wir in Of­fen­bach ge­mein­sam mit der In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer ge­zielt Flä­chen für In­dus­trie und Ge­wer­be si­chern, hat die­se An­sied­lung erst mög­lich ge­macht. Ich dan­ke Sie­mens für das Ver­trau­en und die ganz kon­kre­te Zu­sam­men­ar­beit von An­fang an. Mit die­sen neu­en In­dus­trie­ar­beits­plät­zen in ei­ner wach­sen­den Zu­kunfts­bran­che setzt Of­fen­bach sei­nen Auf­wärts­trend der letz­ten Jah­re fort.“

Sie­mens ist welt­weit das ein­zi­ge Un­ter­neh­men, das Last- und Leis­tungs­schalt­tech­nik an ei­nem Stand­ort her­stellt – mit jahr­zehn­te­lan­ger Er­fah­rung in Ent­wick­lung, Fer­ti­gung, Ser­vice, Qua­li­täts- und Um­welt­ma­nage­ment so­wie Prüf­tech­nik mit ak­kre­di­tier­tem Prüf­la­bor. Das Schalt­an­la­gen­werk Frank­furt be­steht der­zeit aus zwei Wer­ken mit rund 2.800 Mit­ar­bei­ten­den in Pro­duk­ti­on, For­schung und Ent­wick­lung so­wie Au­to­ma­ti­sie­rung. Das Werk ist nicht nur das welt­wei­te Kom­pe­tenz­zen­trum für ga­siso­lier­te Schalt­an­la­gen, son­dern auch Vor­rei­ter für Schalt­an­la­gen oh­ne das kli­ma­schäd­li­che Iso­lier­gas SF₆. Die­se F-Gas-frei­en Lö­sun­gen nut­zen statt­des­sen „Cle­an Air“-Gas, das aus na­tür­li­chen Be­stand­tei­len der Um­ge­bungs­luft be­steht. Die Lö­sun­gen hat Sie­mens be­reits lan­ge vor dem In­kraft­tre­ten der EU-Di­rek­ti­ve ent­wi­ckelt und ver­trie­ben – und ist da­mit heu­te in der La­ge, Kun­den zeit­nah und in gro­ßen Stück­zah­len zu be­lie­fern.
 

Übergabe im Verwaltungsrat von maxon

Wer bei ma­xon ar­bei­tet, bleibt dem Un­ter­neh­men oft über vie­le Jah­re treu. Das durch­schnitt­li­che Dienst­al­ter in den Schwei­zer ma­xon-Ge­sell­schaf­ten liegt bei knapp über neun Jah­ren. Auch der Haupt­ak­tio­när der ma­xon Grup­pe, Dr. Karl-Wal­ter Braun, trägt zu die­sem Schnitt bei: Er ist 1977 of­fi­zi­ell in die Fir­ma ein­ge­tre­ten und darf 2026 sein 49. Dienst­jahr be­ge­hen; ver­gan­ge­nes Jahr fei­er­te er zu­dem sei­nen 80. Ge­burts­tag.

Zum Ju­ni 2026 über­gibt er das Ver­wal­tungs­rats­prä­si­di­um an sei­ne Toch­ter Dr. Bi­an­ca Braun, bleibt aber Mit­glied des Ver­wal­tungs­ra­tes. Dr. Karl-Wal­ter Braun: „Ein ge­lun­ge­ner Ge­ne­ra­tio­nen­wech­sel ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Ich freue mich sehr, dass Bi­an­ca nun nach­rückt. Sie hat da­zu das nö­ti­ge Rüst­zeug und kennt das Un­ter­neh­men seit vie­len Jah­ren aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven.“

Bi­an­ca Braun hat be­reits vor und wäh­rend ih­res Stu­di­ums in den Pro­duk­ti­ons­ab­tei­lun­gen der ma­xon aus­ge­hol­fen. Seit 2007 ist sie Mit­glied des Ver­wal­tungs­ra­tes, ab 2012 über­nahm sie ope­ra­ti­ve Ver­ant­wor­tung als Lei­te­rin Group Au­dit and Con­sul­ting. 

Bi­an­ca Braun, Jahr­gang 1978, ver­brach­te ih­re Schul­jah­re in Ob­wal­den und Zug. Sie stu­dier­te Tech­no­lo­gy Ma­nage­ment an der Hoch­schu­le St. Gal­len und pro­mo­vier­te über fa­mi­li­en­ge­führ­te Un­ter­neh­men. Dr. Bi­an­ca Braun: „Fa­mi­li­en­ge­führ­te Fir­men sind ein Er­folgs­mo­dell, da­für ist die ma­xon das bes­te Bei­spiel – denn wir den­ken lang­fris­tig. Das war auch die De­vi­se mei­nes Va­ters, der das Un­ter­neh­men um­sich­tig ent­wi­ckelt und ge­mein­sam mit dem Ma­nage­ment zur heu­ti­gen Grö­ße ge­führt hat. Die­sen Kurs will ich wei­ter­ver­fol­gen und gleich­zei­tig neue Ak­zen­te set­zen.“

Im Ver­wal­tungs­rat der ma­xon Grup­pe kommt es zu ei­ner wei­te­ren Ver­än­de­rung: Nach 14 Jah­ren ver­lässt Kurt Kwapil das Gre­mi­um. Der Ver­wal­tungs­rat dankt ihm für sein En­ga­ge­ment und wünscht ihm al­les Gu­te.

Um­satz 2025 sta­bil 

Fi­nan­zi­ell blickt die ma­xon Grup­pe auf ein Ge­schäfts­jahr mit ei­nem sta­bi­len Um­satz von 595.2 Mio. CHF, was ge­gen­über Vor­jahr ei­ner klei­nen Stei­ge­rung von 0.1 Pro­zent ent­spricht (Vor­jahr: CHF 594.7 Mio. CHF). 

Das Re­sul­tat wur­de ins­be­son­de­re durch den star­ken Schwei­zer Fran­ken be­ein­flusst. Die wäh­rungs­be­ding­ten Um­satz­ein­bu­ßen be­lie­fen sich 2025 auf 20.2 Mio. CHF. Über die letz­ten drei Jah­re be­tru­gen die Wäh­rungs­ver­lus­te ins­ge­samt 68.2 Mio. CHF. Die ma­xon Grup­pe geht da­von aus, dass der Auf­wer­tungs­druck auf den Schwei­zer Fran­ken an­hält.

Wei­ter präg­ten geo­po­li­ti­sche Um­stän­de das Jah­res­er­geb­nis. Sor­gen mach­te ma­xon im ver­gan­ge­nen Jahr et­wa die Ver­füg­bar­keit von Ra­re-Earth-Ma­gnets aus Chi­na. Da Chi­na vor­über­ge­hend Ex­port­kon­trol­len auf die­se Ma­gne­te an­ge­ord­net hat­te, war die Lie­fer­si­tua­ti­on sehr un­ter­schied­lich, was zu ei­ner schwan­ken­den Pro­duk­ti­ons­aus­las­tung führ­te. In­zwi­schen hat sich die La­ge wie­der ent­spannt.

Zu­dem war ma­xon vor­über­ge­hend auch von den US-Zöl­len be­trof­fen. Dank des ho­hen An­teils an Kun­den aus dem vom Zoll­re­gime aus­ge­nom­me­nen Me­di­zin­be­reich war ma­xon we­ni­ger be­trof­fen als an­de­re Schwei­zer In­dus­trie­un­ter­neh­men.

Fürs lau­fen­de Jahr bleibt die ma­xon Grup­pe vor­sich­tig op­ti­mis­tisch. Die Be­stel­lun­gen ha­ben seit Jah­res­an­fang deut­lich an­ge­zo­gen. Be­son­ders in den Ge­schäfts­be­rei­chen Ae­ro­s­pace, Mo­bi­li­ty, Me­di­cal und Ro­bo­tik ist die hö­he­re Nach­fra­ge spür­bar. Mit in­te­grier­ten An­triebs­ein­hei­ten, in­tel­li­gen­ten Mo­ti­on-Con­trol-Lö­sun­gen und kom­plet­ten me­cha­tro­ni­schen Sys­te­men ent­wi­ckelt sich ma­xon zu­neh­mend vom Kom­po­nen­ten­lie­fe­ran­ten zum Sys­tem­part­ner. Ent­spre­chend wer­den in meh­re­ren Be­rei­chen zu­sätz­li­che Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten auf­ge­baut.
 

ifm stellt Softwaregeschäft mit Supply-Chain-Fokus neu auf

ifm bleibt al­lei­ni­ge Ei­gen­tü­me­rin der GIB und be­glei­tet die wei­te­re Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens als Fi­nanz­be­tei­li­gung eng und part­ner­schaft­lich. Der Markt­start ist für An­fang Ok­to­ber die­ses Jah­res ge­plant.

Die Neu­auf­stel­lung zielt dar­auf, dass sich das Supp­ly-Chain-Ma­nage­ment-Ge­schäft au­ßer­halb des ifm-Kern­ge­schäfts fo­kus­sier­ter, schnel­ler und mit grö­ße­rem Po­ten­zi­al ent­wi­ckeln kann. Die GIB po­si­tio­niert sich künf­tig klar als Soft­ware­haus für in­tel­li­gen­te Supp­ly-Chain-Lö­sun­gen im SAP-Um­feld. Kun­den und Markt­part­ner wur­den an­läss­lich der “ifm Su­cess Days” am 9. und 10. Ju­ni in Sie­gen, ei­ner eta­blier­ten Fach­ta­gung für Supp­ly-Chain-Ex­per­ten, über die an­ste­hen­den Ver­än­de­run­gen in­for­miert.

„Wir sind über­zeugt, dass die GIB ihr vol­les Po­ten­zi­al in die­ser Auf­stel­lung noch bes­ser ent­fal­ten kann. Des­halb ha­ben wir ent­schie­den, das Ge­schäft künf­tig ei­gen­stän­dig auf­zu­stel­len. Die Rück­kehr, der bei Ent­schei­dern im Supp­ly Chain Ma­nage­ment be­kann­ten und wert­ge­schätz­ten Mar­ke GIB ist ein star­kes Si­gnal an die Kun­den und den Markt”, sagt Mi­cha­el Mar­ho­fer, co-CEO der ifm-Un­ter­neh­mens­grup­pe. „Wir glau­ben an das Ge­schäfts­mo­dell, an die star­ke Kun­den­ba­sis und an die Markt­po­ten­zia­le – und sind zu­ver­sicht­lich, dass wir noch viel Freu­de an der neu for­mier­ten GIB ha­ben wer­den.“

Kon­zen­tra­ti­on auf die Lie­fer­ket­te

„Vie­le Kun­den ken­nen uns seit drei Jahr­zehn­ten als GIB. Ge­nau dar­an knüp­fen wir jetzt an – mit der­sel­ben DNA, aber neu­er Dy­na­mik und kla­rem Fo­kus. Die neue Auf­stel­lung gibt uns die un­ter­neh­me­ri­schen Frei­räu­me, un­se­re Kun­den noch schnel­ler, di­rek­ter und mit mess­ba­rem Mehr­wert zu un­ter­stüt­zen“, sagt Björn Dun­kel, Ge­schäfts­füh­rer der ifm busi­ness so­lu­ti­ons gmbh und de­si­gnier­ter Ge­schäfts­füh­rer der GIB. „Wir kon­zen­trie­ren uns kon­se­quent auf das, was für un­se­re Kun­den wirk­lich zählt: ech­te Supp­ly Chain Es­sen­ti­als. Wir freu­en uns, dass ifm die­sen Weg er­mög­licht und uns ein star­ker und ver­läss­li­cher Ge­sell­schaf­ter bleibt”, er­gänzt Dun­kel.

Bis zum of­fi­zi­el­len Markt­start im Ok­to­ber wird die or­ga­ni­sa­to­ri­sche Neu­auf­stel­lung schritt­wei­se um­ge­setzt. ifm be­glei­tet und un­ter­stützt den Pro­zess eng. Gleich­zei­tig treibt die GIB die Wei­ter­ent­wick­lung ih­rer Lö­sun­gen und Ser­vices kon­se­quent vor­an. Kun­den pro­fi­tie­ren von schnel­le­ren Ent­schei­dun­gen, di­rek­te­rem Aus­tausch und be­schleu­nig­ten In­no­va­ti­ons­zy­klen – bei un­ver­än­der­ten An­sprech­part­nern, Ver­trä­gen und Leis­tun­gen.
 

LAPP macht autorisierte Distributoren online sichtbar

Die Platt­form aut­ho­ri­zed.by ist Teil der TÜV Saar­land Grup­pe und bie­tet Un­ter­neh­men ein di­gi­ta­les Echt­zeit-Gü­te­sie­gel, das On­line-Shops als au­to­ri­sier­te Han­dels­part­ner von Mar­ken aus­weist. Das Sie­gel wird di­rekt auf den Websei­ten, Markt­plät­zen und in On­line­shops in­te­griert und steht so­wohl An­bie­tern als auch Kun­den der Dis­tri­bu­to­ren zur Ver­fü­gung. Mit nur ei­nem Klick auf das Sie­gel kann ge­prüft wer­den, ob es sich um ei­nen of­fi­zi­ell au­to­ri­sier­ten Part­ner han­delt. Die Ve­ri­fi­zie­rung er­folgt in Echt­zeit und ba­siert auf ei­ner zen­tral ge­pfleg­ten, fäl­schungs­si­che­ren Da­ten­bank.

Da­mit be­geg­net LAPP ei­ner zen­tra­len Her­aus­for­de­rung im in­dus­tri­el­len Ein­kauf: der zu­ver­läs­si­gen Iden­ti­fi­ka­ti­on ge­prüf­ter Be­zugs­quel­len in glo­ba­li­sier­ten und di­gi­ta­li­sier­ten Märk­ten.

„Ge­ra­de in tech­nisch an­spruchs­vol­len An­wen­dun­gen sind Qua­li­tät, Au­then­ti­zi­tät und Rück­ver­folg­bar­keit– al­so die Si­cher­heit, dass es sich um Ori­gi­nal­pro­duk­te von LAPP han­delt – ent­schei­dend. Mit dem Ein­satz des aut­ho­ri­zed.by-Sie­gels schaf­fen wir für un­se­re Kun­den ei­ne neue Form der di­gi­ta­len Si­cher­heit“, sagt Ma­nu­el Rich­ter, Head of Di­gi­tal Busi­ness De­ve­lop­ment Com­po­nent Sa­les EMEA bei LAPP. „Sie kön­nen so­fort er­ken­nen, ob ein An­bie­ter Teil un­se­res au­to­ri­sier­ten Netz­werks ist. Das er­leich­tert die Aus­wahl ver­läss­li­cher ie­fe­ran­ten er­heb­lich und re­du­ziert Ri­si­ken im Be­schaf­fungs­pro­zess.“

Au­to­ri­sier­te Ver­triebs­part­ner so­fort er­ken­nen

Für Kun­den be­deu­tet dies vor al­lem ei­ne deut­li­che Ver­ein­fa­chung im Ar­beits­all­tag. Au­to­ri­sier­te Ver­triebs­part­ner sind durch das Sie­gel so­fort er­kenn­bar und ei­ne Über­prü­fung ist bei Be­darf ein­fach und schnell durch­zu­füh­ren. Gleich­zei­tig wird das Ri­si­ko mi­ni­miert, un­be­ab­sich­tigt bei nicht au­to­ri­sier­ten An­bie­tern oder Händ­lern mit ge­fälsch­ten Pro­duk­ten ein­zu­kau­fen – Ri­si­ken, die er­heb­li­che Qua­li­täts- und Haf­tungs­fol­gen nach sich zie­hen kön­nen. Die kla­re Sicht­bar­keit au­to­ri­sier­ter Dis­tri­bu­to­ren trägt zu­dem da­zu bei, die Pro­dukt­ver­folg­bar­keit trans­pa­rent, ef­fi­zi­ent und si­cher zu ge­stal­ten.

Mehr Trans­pa­renz für Dis­tri­bu­to­ren

Auch für die Ver­triebs­part­ner von LAPP er­ge­ben sich Vor­tei­le: Sie kön­nen ih­re Au­to­ri­sie­rung sicht­bar ma­chen und sich so ein­deu­tig im Markt po­si­tio­nie­ren. In ei­nem zu­neh­mend di­gi­ta­len Wett­be­werbs­um­feld stärkt dies die Glaub­wür­dig­keit und trägt zur lang­fris­ti­gen Kun­den­bin­dung bei. Dar­über hin­aus pro­fi­tie­ren sie laut aut­ho­ri­zed.by von ei­ner ver­bes­ser­ten Auf­find­bar­keit in di­gi­ta­len Such- und Ver­gleichs­pro­zes­sen, wo­durch zu­sätz­li­che Sicht­bar­keit ge­ne­riert wird.

„Un­ser Ziel ist es, Ver­trau­en im di­gi­ta­len Raum mess- und sicht­bar zu ma­chen“, er­klärt Fe­lix Not­ten­stei­ner, CEO der aut­ho­ri­zed.by GmbH. „Die Part­ner­schaft mit der LAPP Group zeigt, wie viel Po­ten­zi­al in ei­ner struk­tu­rier­ten und da­ten­ge­trie­be­nen Händ­ler­steue­rung steckt. Ge­mein­sam schaf­fen wir ech­te Mehr­wer­te für den On­line-Han­del im B2B-Sek­tor,“ so Herr Not­ten­stei­ner wei­ter.
 

BDG Testing & Automation GmbH übernimmt EP Ehrler von ABB

Die BDG Tes­ting & Au­to­ma­ti­on GmbH (BDG) aus Kün­zel­sau-Am­richs­hau­sen, ei­ne 100%ige Toch­ter der Bür­kert Grup­pe, In­gel­fin­gen, über­nimmt die EP Ehr­ler Prüf­tech­nik En­gi­nee­ring GmbH aus Nie­der­stet­ten von ABB. Mit der Über­nah­me er­wei­tert BDG ihr Leis­tungsport­fo­lio ge­zielt um Kom­pe­ten­zen in der Prüf-, Mess- und Ka­li­brier­tech­nik. Wäh­rend BDG ins­be­son­de­re für Au­to­ma­ti­sie­rungs-, In­te­gra­ti­ons- so­wie Pro­duk­ti­ons- und Se­ri­en­prü­fun­gen steht, er­wei­tert EP Ehr­ler die­ses Pro­fil um Stär­ken in der Durch­fluss­mess­tech­nik, in F&E-na­hen Prü­fun­gen, in der Va­li­die­rung und in der ak­kre­di­tier­ten Durch­fluss­ka­li­brie­rung. So ent­steht ein er­wei­ter­tes An­ge­bot, das Ent­wick­lung, Va­li­die­rung, Pro­duk­ti­on und Ser­vice en­ger ver­bin­det. 

„Mit der Über­nah­me von EP Ehr­ler er­wei­tern wir ge­zielt un­ser Leis­tungsport­fo­lio. Für un­se­re Kun­den be­deu­tet das mehr mess­tech­ni­sche Tie­fe, ei­ne noch en­ge­re Ver­zah­nung von Prüf- und Au­to­ma­ti­sie­rungs­kom­pe­tenz und ein er­wei­ter­tes Ser­vice­an­ge­bot aus ei­ner Hand“, sagt Jür­gen Lo­renz, CEO der BDG Tes­ting & Au­to­ma­ti­on GmbH. „Wir füh­ren kom­ple­men­tä­re Stär­ken zu­sam­men und schaf­fen da­mit Mehr­wert – von der Ent­wick­lung über die Pro­duk­ti­on bis in den Be­trieb.“

„Mit BDG ha­ben wir ei­nen Part­ner ge­fun­den, mit dem wir un­se­re Kom­pe­ten­zen ge­zielt aus­bau­en und un­se­re Markt­po­si­ti­on nach­hal­tig stär­ken kön­nen“, sagt Tho­mas Kap­pes, Ge­schäfts­füh­rer von EP Ehr­ler. „Uns ver­bin­det ein ge­mein­sa­mes Wer­te­ver­ständ­nis und der An­spruch, mit­tel­stän­di­sche Stär­ke mit in­ter­na­tio­na­ler Per­spek­ti­ve zu ver­ei­nen.“

ABB ord­net den Schritt als Teil der lau­fen­den In­te­gra­ti­on der Fö­disch Grup­pe ein: „In­te­gra­ti­on be­inhal­tet für ABB auch die bes­te Hei­mat für al­le Ge­schäfts­fel­der zu fin­den, die nicht op­ti­mal zur ABB pas­sen. BDG bie­tet die­se mit idea­len Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven für Ge­schäft und Mit­ar­bei­ter von EP Ehr­ler“, sagt Fa­bi­an Wag­ner, In­te­gra­ti­ons­ma­na­ger und Vor­stand der Fö­disch Grup­pe. 

Die Über­nah­me ist ein stra­te­gi­scher Schritt für BDG und Bür­kert Flu­id Con­trol Sys­tems: BDG er­wei­tert ihr Port­fo­lio ge­zielt, Bür­kert pro­fi­tiert in­ner­halb der Grup­pe von ei­nem brei­te­ren Leis­tungs­an­ge­bot. Die Ver­bin­dung aus fluid­tech­ni­schem Sys­tem­ver­ständ­nis, Au­to­ma­ti­sie­rung, Prüf­kom­pe­tenz und Ser­vice schafft die Grund­la­ge, Lö­sun­gen über den ge­sam­ten Le­bens­zy­klus hin­weg noch ganz­heit­li­cher zu ge­stal­ten.
 

Muting in der Praxis: Wenn Sicherheit zur Schwachstelle wird

In der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­sie­rung kom­men ver­schie­de­ne Mu­ting-Ar­ten zum Ein­satz: 2-Sen­sor-, 4-Sen­sor-, zeit­ge­steu­er­te oder se­quenz­ge­steu­er­te Ver­fah­ren. Die in­ter­na­tio­na­le Norm DIN EN IEC 62046 re­gelt die An­for­de­run­gen an Ein- und Aus­schleus­sta­tio­nen mit Mu­ting und schreibt ins­be­son­de­re vor:

  • Mu­ting muss min­des­tens über zwei von­ein­an­der un­ab­hän­gi­ge Über­brü­ckungs­si­gna­le ak­ti­viert wer­den,
  • Mu­ting muss Schutz ge­gen­über vor­her­seh­ba­rer Fehl­be­die­nung oder Ma­ni­pu­la­ti­on bie­ten.
     

Die Norm de­fi­niert so kla­re An­for­de­run­gen für die Um­set­zung von Mu­ting-An­wen­dun­gen. In der Pra­xis wer­den die­se je­doch nicht im­mer voll­stän­dig ein­ge­hal­ten – sei es, weil die spe­zi­fi­schen Ap­pli­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen nicht in al­len De­tails be­kannt sind und da­durch von rea­len Si­tua­tio­nen ab­wei­chen, oder weil zu­guns­ten ei­ner ho­hen Pro­zess­sta­bi­li­tät be­wusst ris­kan­te Kom­pro­mis­se ein­ge­gan­gen wer­den. Das Er­geb­nis: Si­cher­heits­funk­tio­nen ver­lie­ren ih­re Wirk­sam­keit, Ma­ni­pu­la­tio­nen oder Fehl­be­die­nun­gen wer­den be­güns­tigt. Für Be­trei­ber be­deu­tet das ein un­be­wusst er­höh­tes Haf­tungs­ri­si­ko und po­ten­zi­ell gra­vie­ren­de Fol­gen für die Ar­beits­si­cher­heit der Mit­ar­bei­ter.

Ge­fähr­dung 1: Si­cher­heits­lü­cke durch “Pa­let­ten­mu­ting“

In au­to­ma­ti­sier­ten An­la­gen wer­den häu­fig Git­ter­bo­xen oder an­de­re, für die Mu­ting-Sen­so­ren schwer de­tek­tier­ba­re Ob­jek­te, auf Pa­let­ten ein- oder aus­ge­schleust. Die Git­ter­struk­tur mit ih­ren Lö­chern ver­hin­dert ein sta­bi­les Schalt­si­gnal der Mu­ting-Sen­so­ren, wo­durch ein Mu­ting der Si­cher­heits­vor­rich­tung un­mög­lich wird. In der Pra­xis wird ge­le­gent­lich die Pa­let­te selbst als Aus­lö­ser für das Mu­ting ver­wen­det – ei­ne Vor­ge­hens­wei­se, die nicht zu­läs­sig ist: Ei­ne Per­son könn­te et­wa ei­ne Leer­pa­let­te in der Si­cher­heits­vor­rich­tung plat­zie­ren und die Schutz­ein­rich­tung da­durch be­wusst au­ßer Kraft set­zen. 

Lö­sung: Smart Pro­cess Gating (SPG)

Die­se Si­cher­heits­lü­cke lässt sich mit dem Smart Pro­cess Gating-Ver­fah­ren (SPG) zu­ver­läs­sig schlie­ßen. Die Über­brü­ckungs­funk­ti­on wird da­bei durch zwei un­ab­hän­gi­ge Steu­er­si­gna­le oh­ne ex­ter­ne Mu­ting-Sen­so­ren ak­ti­viert. Zur Ak­ti­vie­rung des Gatings am Si­cher­heits-Licht­vor­hang die­nen:

  • ein CS-Schalt­si­gnal (Con­trol Si­gnal) aus der An­la­gen­steue­rung als ers­tes (In­iti­ie­rungs-)Si­gnal,
  • ein PFI-Schutz­feld­un­ter­bre­chungs­si­gnal (Pro­tec­tive Field In­ter­rup­ti­on), aus­ge­löst durch das Trans­port­gut im Licht­vor­hang­schutz­feld, als zwei­tes (Ve­ri­fi­zie­rungs-)Si­gnal.
     

Die Gating-Funk­ti­on wird durch die kor­rek­te Ab­fol­ge von CS-Schalt­si­gnal und Schutz­feld­un­ter­bre­chung ak­ti­viert und vom Licht­vor­hang über­wacht. Kurz vor der Ein­fahrt des Trans­port­guts in das Schutz­feld sen­det die Pro­zess­steue­rung (SPS) das CS-Schalt­si­gnal an den Si­cher­heits-Licht­vor­hang. Der Zeit­punkt muss so ein­ge­stellt sein, dass der Ab­stand zwi­schen Trans­port­gut und Schutz­feld we­ni­ger als 200 Mil­li­me­ter be­trägt – so wird ver­hin­dert, dass kurz vor der Durch­fahrt noch ei­ne Per­son pas­sie­ren kann. Wenn das Trans­port­gut in­ner­halb von vier Se­kun­den in das Schutz­feld ein­fährt, nutzt der Licht­vor­hang sein ei­ge­nes PFI-Si­gnal und un­ter­drückt ei­ne Si­cher­heits­ab­schal­tung. Das Gating en­det ent­we­der au­to­ma­tisch un­mit­tel­bar nach Durch­fahrt des För­der­guts und dem Frei­wer­den des Schutz­fel­des oder durch Rück­set­zen des CS-Schalt­si­gnals durch die SPS. Die­ses Ver­fah­ren er­mög­licht ein be­son­ders kom­pak­tes und platz­spa­ren­des An­la­gen­de­sign, weil kei­ne zu­sätz­li­chen, un­mit­tel­bar vor- und nach­ge­la­ger­ten Mu­ting-Sen­so­ren er­for­der­lich sind.

Ge­fähr­dung 2: Si­cher­heits­lü­cke durch un­voll­stän­dig be­la­de­ne Pa­let­ten

Ist ei­ne Pa­let­te nur teil­wei­se be­la­den oder sind die För­der­ob­jek­te deut­lich schma­ler als die För­der­tech­nik, ent­steht wäh­rend des Mu­tings ei­ne Lü­cke. Durch die­se Lü­cke kann ei­ne Per­son in den Ge­fah­ren­be­reich ge­lan­gen, oh­ne dass die Si­cher­heits­funk­ti­on aus­ge­löst wird. Um die Si­cher­heits­lü­cke zu schlie­ßen, ist der ma­xi­mal zu­läs­si­ge Frei­raum ne­ben dem Trans­port­gut nor­ma­tiv auf 200 Mil­li­me­ter be­grenzt. In rea­len Ap­pli­ka­tio­nen fin­den sich im­mer wie­der Durch­gangs­lü­cken, die deut­lich grö­ßer sind und da­mit ei­ne ein­fa­che Um­ge­hung der Schutz­ein­rich­tung er­mög­li­chen.

Lö­sung: Zu­gangs­si­che­rung mit dy­na­mi­scher For­matan­pas­sung

Die­se Ge­fähr­dung lässt sich durch ei­ne Zu­gangs­si­che­rung mit dy­na­mi­scher For­matan­pas­sung lö­sen. Hier­bei er­zeu­gen zwei Si­cher­heits-La­ser­scan­ner ein ge­mein­sa­mes, ge­schlos­se­nes, ver­ti­ka­les Schutz­feld. Zu­sätz­lich auf bei­den Sei­ten ne­ben der Förder­stre­cke in­stal­lier­te Ab­stands­sen­so­ren er­fas­sen die Po­si­ti­on be­zie­hungs­wei­se Brei­te der Wa­re auf der Pa­let­te – al­ter­na­tiv lässt sich dies auch durch die in­te­grier­te Mess­funk­ti­on der Scan­ner er­mit­teln. Mit die­sen In­for­ma­tio­nen gibt das Si­cher­heits­sys­tem im Schutz­feld ei­nen ent­spre­chen­den Be­reich frei, durch den sich das Trans­port­gut un­ter­bre­chungs­frei för­dern lässt. Seit­lich ne­ben der Wa­re bleibt der Zu­gang wei­ter­hin norm­kon­form ab­ge­si­chert. Nach Durch­fahrt des Trans­port­guts wird das Schutz­feld au­to­ma­tisch wie­der ge­schlos­sen. Soll­te ei­ne Per­son mit­lau­fen oder -fah­ren, wird dies auch si­cher er­kannt. Das in­no­va­ti­ve Si­cher­heits­kon­zept die­ser Si­cher­heits­lö­sung er­mög­licht Per­for­mance Le­vel d nach EN ISO 13849-1.

Ge­fähr­dung 3: Si­cher­heits­lü­cke durch Ga­bel­stap­ler-Mu­ting 

In die­sem Bei­spiel die­nen zwei In­duk­ti­ons­schlei­fen oder Ul­tra­schall-Sen­so­ren als Aus­lö­ser für die Mu­ting­funk­ti­on. So­bald sich der Stap­ler im Sen­sor­be­reich be­fin­det, wird Mu­ting in­iti­iert und so die Si­cher­heits­funk­ti­on des Licht­git­ters de­ak­ti­viert. Der Stap­ler kann in die Sta­ti­on ein­fah­ren. Die­se Lö­sung ist ge­mäß dem neu­en Ent­wurf der DIN EN 415-4 so nicht mehr zu­läs­sig, denn die Ge­fahr bleibt be­ste­hen: Ei­ne Per­son kann den Ge­fahr­be­reich be­tre­ten – in der An­nah­me, dass sich die Ma­schi­ne durch Aus­lö­sen des Licht­vor­hangs im si­che­ren Zu­stand be­fin­det, was wäh­rend des Mu­tings nicht ge­ge­ben ist. 

Lö­sung: Se­quen­zi­el­ler Re­start

Bei die­ser Si­cher­heits­lö­sung wird die ge­fahr­brin­gen­de Be­we­gung im­mer ge­stoppt, wenn das Licht­vor­hang­schutz­feld un­ter­bro­chen wird. Ver­lässt der Stap­ler den Ge­fah­ren­be­reich, er­zeu­gen spe­zi­ell an­ge­ord­ne­te In­duk­ti­ons­schlei­fen ei­ne de­fi­nier­te Se­quenz, die ei­nen au­to­ma­ti­schen Wie­der­an­lauf der An­la­ge er­mög­licht. Kön­nen die In­duk­ti­ons­schlei­fen nicht in den Bo­den ein­ge­bracht wer­den, dann lässt sich die Stap­ler­be­we­gung auch per Ra­dar­sen­so­rik über­wa­chen. Bei­de An­sät­ze er­fül­len die An­for­de­run­gen an die funk­tio­na­le Si­cher­heit und ver­hin­dern Ma­ni­pu­la­tio­nen zu­ver­läs­sig. Die­se Si­cher­heits­lö­sung ent­spricht eben­falls Per­for­mance Le­vel d nach EN ISO 13849-1.

Gren­zen des Mu­tings und Al­ter­na­ti­ven

Zu­sam­men­ge­fasst er­mög­licht Mu­ting es, zwi­schen För­der­ob­jek­ten und Per­so­nen zu un­ter­schei­den und trägt zur Au­to­ma­ti­sie­rung und Ef­fi­zi­enz bei. Al­ler­dings muss das Ver­fah­ren im­mer ge­gen vor­her­seh­ba­re Fehl­be­die­nung und Ma­ni­pu­la­ti­on ab­ge­si­chert sein. Al­ter­na­ti­ve Si­cher­heits­lö­sun­gen sind ins­be­son­de­re er­for­der­lich, wenn Mu­ting­sen­so­ren die För­der­ob­jek­te nicht zu­ver­läs­sig er­ken­nen oder die Ob­jekt­brei­te stark va­ri­ie­ren kann und so ne­ben dem Trans­port­gut zu gro­ße Lü­cken ent­ste­hen. Auch das Mu­ting auf Ga­bel­stap­ler ist si­cher­heits­tech­nisch nicht mehr Stand der Tech­nik. In all die­sen Fäl­len bleibt die Ge­fähr­dungs­stel­le po­ten­zi­ell zu­gäng­lich und ge­fähr­lich. Für die­se Her­aus­for­de­run­gen ste­hen si­che­re und norm­kon­for­me Lö­sun­gen zur Ver­fü­gung. Leu­ze un­ter­stützt da­bei mit ei­nem klar struk­tu­rier­ten Ent­wick­lungs- und Test­pro­zess – von der Pla­nung über die Pro­gram­mie­rung bis zur um­fas­sen­den Va­li­die­rung und Ve­ri­fi­ka­ti­on.

Zur si­che­ren Lö­sung 

Der Weg zur Si­cher­heits­lö­sung von Leu­ze be­ginnt mit der in­di­vi­du­el­len An­for­de­rung des Kun­den: Ein au­to­ma­ti­sier­ter Be­trieb soll zu­ver­läs­sig und si­cher lau­fen. Nach ei­ner gründ­li­chen Ana­ly­se mit Ri­si­ko- oder Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung ent­wi­ckelt ein Safe­ty-De­si­gner ein maß­ge­schnei­der­tes Kon­zept und er­ar­bei­tet spe­zi­fi­sche Si­cher­heits­funk­tio­nen für den je­wei­li­gen An­wen­dungs­fall. Im En­gi­nee­ring-Team wer­den die pas­sen­de Hard­ware und Sen­so­rik aus­ge­wählt, in­te­griert, pro­gram­miert und ge­tes­tet. Ein kon­se­quen­tes Vier-Au­gen-Prin­zip sorgt für ei­ne funk­tio­nal si­che­re Um­set­zung. Um­fas­sen­de Funk­ti­ons­tests ge­währ­leis­ten, dass al­le Si­cher­heits- und Stan­dard­funk­tio­nen zu­ver­läs­sig ar­bei­ten. Erst nach er­folg­rei­cher Va­li­die­rung un­ter rea­len Be­din­gun­gen er­folgt die In­be­trieb­nah­me beim Kun­den. Ab­schlie­ßend er­hält die­ser ei­ne voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on in­klu­si­ve Va­li­die­rungs­plan und CE-Kon­for­mi­täts­er­klä­rung.

Da­mit ver­bin­den sich drei zen­tra­le Vor­tei­le:

  • Ein­fach – funk­tio­na­le Si­cher­heit ist kom­plex; dank des Know-hows, En­gi­nee­rings und der Dienst­leis­tun­gen von Leu­ze wird sie für den Kun­den ein­fach.
  • Si­cher – al­le Lö­sun­gen sind strikt nor­men­ba­siert und lü­cken­los do­ku­men­tiert, so­dass die Ein­hal­tung je­der­zeit nach­ge­wie­sen wer­den kann.
  • Pro­duk­tiv – funk­tio­na­le Si­cher­heit und ef­fi­zi­en­te Ab­läu­fe grei­fen in­ein­an­der und sor­gen für ei­nen zu­ver­läs­si­gen, wirt­schaft­li­chen Be­trieb.
     
Kompakter PID-Regler für die präzise Prozesssteuerung

Der neue JU­MO fa­vo­TRON er­wei­tert das Port­fo­lio um ei­nen kom­pak­ten PID-Reg­ler der Ein­stiegs­klas­se. Als Zwei- und Drei­punkt­reg­ler in­klu­si­ve Pro­gramm­reg­ler Funk­ti­on und Selbst­op­ti­mie­rung, so­wie dem uni­ver­sel­len Mess­ein­gang, ei­ne mo­der­ne und leis­tungs­star­ke Lö­sung für un­ter­schied­lichs­te Pro­zes­se.

Mehr­spra­chi­ge An­zei­gen

Die ho­he Re­gel­gü­te sorgt für ef­fi­zi­en­te und zu­ver­läs­si­ge Ab­läu­fe in der  Le­bens­mit­tel- und Ge­trän­ke­in­dus­trie, der Was­ser- und Ab­was­ser­auf­be­rei­tung, bis hin zur Ther­mo­pro­zess­tech­nik und HLK-An­wen­dun­gen. Ei­ne in­tui­ti­ve Be­nut­zer­ober­flä­che mit Klar­text­an­zei­ge in 4 Spra­chen (Deutsch, Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Spa­nisch) er­mög­licht ei­ne schnel­le und un­kom­pli­zier­te Be­die­nung, Pa­ra­me­trie­rung und Kon­fi­gu­ra­ti­on – und re­du­ziert so deut­lich den Zeit­auf­wand für den An­wen­der.

Be­son­ders her­vor­zu­he­ben ist die ein­fa­che Kon­fi­gu­ra­ti­on über die USB-C Set­up-Schnitt­stel­le so­wie die schnel­le und si­che­re Ver­ka­be­lung durch Fe­der­kraft­klem­men mit PUSH IN-Tech­no­lo­gie.
Der in­te­grier­te Ser­vice- und Be­triebs­stun­den­zäh­ler un­ter­stützt ei­ne vor­aus­schau­en­de War­tungs­pla­nung und mi­ni­miert Aus­fall­zei­ten.
 

Smarter 2D-Profilsensor

Mit den 2D-Profilsensoren der OX-Serie hat Baumer eine neue Sensorklasse für Qualitätskontrollen und Positionierungslösungen etabliert. Inspektionsaufgaben, die bislang nur aufwändig zu lösen waren, können jetzt dank erweitertem Toolset mit dieser kosteneffizienten Smart Vision Lösung umgesetzt werden. Für Anwender bedeutet das: Aufgaben wie Präsenzerkennung, Vollständigkeitsprüfung oder Qualitätskontrolle sind nun noch einfacher und zuverlässiger per smarter Profilerkennung möglich. Denn die neu überarbeitete OX-Serie kann komplexe Aufgaben übernehmen, für die bislang oft hochwertige Kamerasysteme oder Multisensorlösungen im Einsatz waren. Sie erkennt beispielweise Lücken, fehlende Objekte und mangelhaft bearbeitete Teile. Messbereiche bis 500 mm mit einem Sichtfeld bis zu 300 mm eröffnen zusätzliche Spielräume in der Anlagenkonstruktion.

Die OX-Serie analysiert Höhenprofile mittels eines integrierten, nochmals erweiterten Satzes an Werkzeugen, um damit eine Vielzahl anspruchsvoller Inspektions- und Positionieraufgaben kosteneffizient zu lösen. Durch die direkte Auswertung dieser Daten im intelligenten Sensor können die benötigten Ergebnisse, z.B. OK/NOK, Anzahl Objekte oder Positionsdaten, direkt ohne zusätzliche Recheneinheit ermittelt werden. Die zugrunde liegenden Profildaten können mit einer Präzision von bis zu 5 µm in z und einer Auflösung von bis zu 30 µm in x ermittelt werden. Die Integration der kompakten, mit Power-over-Ethernet versehenen Sensoren gestaltet sich über eine Vielzahl an verfügbaren Schnittstellen denkbar einfach.

Webinterface und Live-Visualisierung

Die kompakte OX-Serie lässt sich sehr einfach bedienen und anbinden. Über das intuitive Webinterface können die bis zu 20 Werkzeuge direkt parametriert werden. Der Clou dabei ist die Live-Darstellung der Messaufgaben, durch die Anwender Einstellungen im Sensor unmittelbar überprüfen und optimieren können. 

Mit der Erweiterung der OX-Serie um neue Werkzeuge zur Profilanalyse und Ergebnisverknüpfung stärkt Baumer sein Smart Vision Portfolio um eine weitere anwenderfreundliche und wirtschaftliche Lösung.
 

Multiprotokollfähiger IO-Link-Master

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich IO-Link ver­stärkt als in­dus­tri­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sung durchge­setzt, um gleich­zei­tig meh­re­re Pro­zess­wer­te und Pa­ra­me­ter aus ei­nem Ge­rät über ei­ne un­ge­schirm­te Stan­dard­lei­tung zu über­tra­gen. Da­bei spie­len nicht nur die in den An­la­gen ver­bau­ten IO-Link-fä­hi­gen Sen­so­ren und Ak­to­ren ei­ne Rol­le, das Herz­stück der In­fra­struk­tur ist auf den ers­ten Blick meist ver­bor­gen: Der IO-Link Mas­ter ist die zen­tra­le Schnitt­stel­le zwi­schen der Steue­rung und den Sen­so­ren im Feld. Mit der neu­en Ge­ne­ra­ti­on sei­nes IO-Link-Mas­ters AL1602 der Au­to­ma­ti­on­Line hebt ifm die IO-Link-In­te­gra­ti­on nun auf ein neu­es Leis­tungs­ni­veau.

Be­last­bar bis 2A pro Aus­gang

Der IO-Link Mas­ter AL1602 steht mit sei­nem schwar­zen glas­fa­ser­ver­stärk­ten Ober­ge­häu­se für ei­ne neue Ge­ne­ra­ti­on de­zen­tra­ler Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen. Der Mas­ter mit Mul­ti­pro­to­koll-Schnitt­stel­le bie­tet acht IO-Link-Ports (Class A/B) mit ins­ge­samt 16 fle­xi­bel nutz­ba­ren Ein- und Aus­gän­gen. Mit ei­ner Strom­trag­fä­hig­keit von bis zu 2 A pro Aus­gang ist er be­son­ders für leis­tungs­star­ke Ak­tua­to­ren ge­eig­net. Das Ge­häu­se und die voll um­schäum­te Lei­ter­plat­te sor­gen für ho­he Wi­der­stands­fä­hig­keit, we­der Kon­den­sat noch Vi­bra­tio­nen sind da­mit ein Pro­blem für den AL1602.

Mit IP67-Schutz­art und ei­nem Tem­pe­ra­tur­be­reich von -40 bis 70°C ist das Ge­rät für den Ein­satz in rau­en In­dus­tri­e­um­ge­bun­gen ge­eig­net. Die neu­en Kunst­stoff­ports bie­ten hö­he­re An­zugs­kräf­te als die bis­he­ri­gen Me­tall­ports der AL14-Se­rie. Das ge­mein­sa­me Mas­se­kon­zept er­mög­licht ei­ne ein­fa­che und fle­xi­ble Port­kon­fi­gu­ra­ti­on, was ei­nen kom­pak­ten und kos­ten­ef­fi­zi­en­ten Ge­rä­te­be­trieb er­mög­licht. Die in­te­grier­te Da­i­sy-Chain-Funk­ti­on er­laubt die ein­fa­che Span­nungs­ver­sor­gung meh­re­rer IO-Link-Mas­ter und re­du­ziert da­mit den Ver­ka­be­lungs­auf­wand deut­lich. 

In­te­grier­te Mul­ti­pro­to­koll-Schnitt­stel­le

Für die Pra­xis be­son­ders re­le­vant ist die in­te­grier­te Mul­ti­pro­to­koll-Schnitt­stel­le, über die sich der IO-Link-Mas­ter pro­blem­los in un­ter­schied­li­che Feld­bus-Ar­chi­tek­tu­ren in­te­grie­ren lässt. Zu Be­ginn ste­hen PRO­FI­NET und Ether­Net/IP zur Ver­fü­gung. Die Schnitt­stel­le un­ter­stützt die häu­fig von der In­dus­trie ge­for­der­te Stan­dar­di­sie­rung im Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau, re­du­ziert die Va­ri­an­ten­viel­falt und senkt nach­hal­tig den En­gi­nee­ring-Auf­wand. Der neue AL1602, der be­reits lie­fer­bar ist, lässt sich naht­los mit dem Ein-/Aus­gangs­mo­dul AL2821 kom­bi­nie­ren, um et­wa ei­ne IO-Link Er­wei­te­rung zu rea­li­sie­ren.
 

Erweiterung von Engineering-Tool vereinfacht Zugang zu Software-definierter Automatisierung

Sie­mens will Soft­ware-de­fi­nier­te Au­to­ma­ti­sie­rung ei­nem brei­te­ren Spek­trum an Nut­zern aus der In­dus­trie zu­gäng­lich ma­chen. Da­zu wird das IT-li­ke En­gi­nee­ring-Tool Si­ma­tic AX Lo­gic Con­trol En­gi­nee­ring (LCE) um neue Funk­tio­nen er­wei­tert: ei­ne Kon­takt­plan-Pro­gram­mie­rung na­mens XLad – die ers­te gra­fi­sche Pro­gram­mier­spra­che in Si­ma­tic AX LCE – so­wie die Un­ter­stüt­zung für die Si­ma­tic S7-1200 G2-Steue­rungs­ge­ne­ra­ti­on. Die­se Neue­run­gen kom­bi­nie­ren die in der Ope­ra­tio­nal Tech­no­lo­gy (OT) üb­li­che Pro­gram­mie­rung mit mo­der­nen IT-Work­flows. Sie hel­fen En­gi­nee­ring-Teams, ef­fek­ti­ver zu ar­bei­ten und er­öff­nen neue An­wen­dungs­be­rei­che für grund­le­gen­de Au­to­ma­ti­sie­rungs­pro­jek­te, bei de­nen Kos­ten­ef­fi­zi­enz ent­schei­dend ist.

IT-li­ke En­gi­nee­ring für OT-An­wen­der 

Bis­her war Si­ma­tic AX LCE als En­gi­nee­ring-Um­ge­bung kon­zi­piert, die voll­stän­dig auf Struk­tu­rier­tem Text (ST) ba­siert, wel­che pri­mär auf Soft­ware-Au­to­ma­ti­sie­rungs­in­ge­nieu­re zu­ge­schnit­ten ist. Mit der Er­gän­zung um Kon­takt­plan-Pro­gram­mie­rung (Lad­der-Pro­gram­mie­rung) in Si­ma­tic AX er­mög­licht Sie­mens es nun Ser­vice- und War­tungs­tech­ni­kern so­wie In­ge­nieu­ren mit ei­ner Vor­lie­be für gra­fi­sche Lo­gik­dar­stel­lung, in­tui­ti­ver mit Steue­rungs­pro­gram­men zu ar­bei­ten. Das re­du­ziert die Ein­ar­bei­tungs­zeit, ver­ein­facht die Feh­ler­be­he­bung und ver­bes­sert die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen OT- und IT-Teams.

Mo­der­ne Soft­ware-Work­flows für die in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rung

XLad ist das ers­te text­ba­sier­te Kon­takt­plan-Pro­gram­mier­tool, das in Si­ma­tic AX Lo­gic Con­trol En­gi­nee­ring in­te­griert wird. Es bringt Me­tho­den der Soft­ware-Ent­wick­lung wie Ver­si­ons­kon­trol­le, au­to­ma­ti­sier­tes Tes­ten und kon­ti­nu­ier­li­che In­te­gra­ti­on in die Welt der Kon­takt­plan-Pro­gram­mie­rung. Mit in­te­grier­ter Un­ter­stüt­zung für Git und CI/CD-Work­flows (Con­ti­nuous In­te­gra­ti­on und Con­ti­nuous De­li­very/De­ploy­ment) kön­nen An­wen­der Än­de­run­gen an Kon­takt­plä­nen trans­pa­ren­ter ver­wal­ten, ef­fek­ti­ver im Team zu­sam­men­ar­bei­ten und die Soft­ware­qua­li­tät im En­gi­nee­ring er­hö­hen.

Die naht­lo­se In­ter­ak­ti­on von XLad mit Struk­tu­rier­tem Text (ST) er­mög­licht es An­wen­dern, in ST er­stell­te Bi­blio­the­ken wie­der­zu­ver­wen­den, in­dem sie die­se in Kon­takt­plan-An­wen­dun­gen in­te­grie­ren. Die ob­jekt­ori­en­tier­ten Pro­gram­mier­prin­zi­pi­en und die in­tui­ti­ve Les­bar­keit von Kon­takt­plä­nen ma­chen es we­sent­lich ein­fa­cher, kom­ple­xe Steue­rungs­lo­gik ein­deu­tig und ef­fi­zi­ent zu im­ple­men­tie­ren.

Bi­di­rek­tio­na­le Pro­gram­mie­rung plus KI-fä­hi­ger und men­schen­les­ba­rer Code

Dar­über hin­aus un­ter­stützt XLad bi­di­rek­tio­na­le Pro­gram­mie­rung: An­wen­der kön­nen je nach Work­flow-Prä­fe­renz zwi­schen ei­ner gra­fi­schen An­sicht und ei­nem text­ba­sier­ten Edi­tor wech­seln. Die tex­t­u­el­le Dar­stel­lung ist so­wohl von Men­schen les­bar als auch be­reit für den Ein­satz künst­li­cher In­tel­li­genz. Das legt den Grund­stein für zu­künf­ti­ges En­gi­nee­ring mit KI, wie et­wa die KI-ge­stütz­te Ent­wick­lung von Steue­rungs­lo­gik. Au­ßer­dem ist die text­ba­sier­te Dar­stel­lung die Ba­sis für ei­ne ein­fa­che Ver­si­ons­ver­wal­tung mit Git.

Aus­wei­tung der Hard­ware-Un­ter­stüt­zung 

Gleich­zei­tig er­wei­tert Sie­mens den Hard­ware-Um­fang von Si­ma­tic AX Lo­gic Con­trol En­gi­nee­ring um die Steue­rung Si­ma­tic S7-1200 G2. Das er­öff­net Kun­den ein neu­es Spek­trum an Pro­jek­ten, die mit Si­ma­tic AX LCE um­ge­setzt wer­den kön­nen. Bis­her un­ter­stütz­te Si­ma­tic AX aus­schließ­lich Si­ma­tic S7-1500-Steue­run­gen. Nun kön­nen An­wen­der Si­ma­tic AX LCE auch für das En­gi­nee­ring de­zen­tra­ler, grund­le­gen­der Steue­rungs­lo­gik ein­set­zen.
 

IO-Link-Controller für Visualisierungen direkt an der Maschine

Mit dem neu­en IO-Link LED-Con­trol­ler schließt die DIA­NA Elec­tro­nic-Sys­te­me GmbH aus Schwaik­heim ei­ne Lü­cke zwi­schen de­sign­ge­trie­be­nen Licht­lö­sun­gen und den An­for­de­run­gen an ei­ne stan­dar­di­sier­te Ma­schi­nen­kom­mu­ni­ka­ti­on. Der Con­trol­ler bringt die aus der Event­tech­nik be­kann­ten Pi­xel-LEDs in die Welt der Au­to­ma­ti­sie­rung – und das auf in­dus­trie­kom­pa­ti­ble Wei­se.

Ein an­schau­li­ches Bei­spiel lie­fert Holz au­to­ma­ti­on GmbH: 
Dort hel­fen Licht­si­gna­le, Aus­fäl­le in ei­ner au­to­ma­ti­sier­ten Mon­ta­ge­li­ni­en für Sei­ten­wel­len schnell zu lo­ka­li­sie­ren. Dank ein­zeln steu­er­ba­rer LEDs kann der feh­ler­haf­te Ab­schnitt ei­ner bis zu 20 Me­ter lan­gen Ma­schi­ne ge­zielt er­kannt wer­den. Die 48 Si­gnal­leuch­ten zei­gen mit ei­nem Lauf­licht di­rekt in Rich­tung des Feh­lers.

Ge­rin­ger In­te­gra­ti­ons­auf­wand

An­de­re Her­stel­ler nut­zen die LEDs um vi­su­el­le Ef­fek­te zu er­zie­len, et­wa um auf Ab­stands­ge­fah­ren hin­zu­wei­sen – wie die blin­ken­de Ein­park­hil­fe im Au­to. Aber auch Be­triebs­zu­stän­de oder Coun­ter las­sen sich per IO-Link kos­ten­güns­tig rea­li­sie­ren. Im Fall der Fir­ma Holz mit Sitz in Backnang sind Ein­spa­run­gen von fast 70 Pro­zent mög­lich, da auf­wän­di­ge Pro­gram­mie­rung und Hard­ware für bis­he­ri­ge An­steue­rungs­we­ge ent­fal­len.

In Kon­sum­welt und Ver­an­stal­tungs­tech­nik längst eta­bliert, gel­ten adres­sier­ba­re LEDs bis­lang als schwer in in­dus­tri­el­le Steue­run­gen in­te­grier­bar. Fern­be­die­nun­gen, pro­prie­tä­re Apps oder DMX-Schnitt­stel­len er­fül­len zwar krea­ti­ve An­sprü­che, pas­sen aber nicht in die Spra­che mo­der­ner Ma­schi­nen­steue­run­gen.

Für de­si­gno­ri­en­tier­te, in­dus­tri­el­le Lö­sun­gen

Der IO-Link LED-Con­trol­ler von Dia­na än­dert das grund­le­gend. Als Schnitt­stel­le zwi­schen Ma­schi­nen­steue­rung (über IO-Link Mas­ter) und adres­sier­ba­ren LEDs er­mög­licht er fle­xi­ble, stan­dar­di­sier­te und zu­gleich de­si­gno­ri­en­tier­te Licht­lö­sun­gen – un­ab­hän­gig da­von, ob es sich um Ein­zel­an­fer­ti­gun­gen oder Se­ri­en­pro­duk­te han­delt.

Die Pro­dukt­fa­mi­lie des IO-Link LED-Con­trol­lers ist mo­du­lar auf­ge­baut. Er­hält­lich mit ei­nem, zwei oder vier un­ab­hän­gig steu­er­ba­ren Aus­gän­gen, eig­net sich das Sys­tem für ein­fa­che bis hoch­kom­ple­xe Si­gnal­leuch­ten-Sze­na­ri­en. Durch die Schutz­art IP67 ist der Con­trol­ler ro­bust ge­gen Um­welt­ein­flüs­se und lässt sich so­wohl in Ma­schi­nen­um­ge­bun­gen als auch im Schalt­schrank in­stal­lie­ren. Die Aus­gän­ge kön­nen ent­we­der syn­chron oder voll­kom­men un­ab­hän­gig von­ein­an­der be­trie­ben wer­den – ide­al, wenn an ei­ner An­la­ge meh­re­re Licht­funk­tio­nen mit un­ter­schied­li­chen Be­deu­tun­gen rea­li­siert wer­den sol­len.

Pro Aus­gang las­sen sich bis zu 150 adres­sier­ba­re RGB- oder RGBW-LEDs an­steu­ern. Je nach An­wen­dung ste­hen da­bei un­ter­schied­li­che Be­triebs­mo­di zur Ver­fü­gung:

  • Run-Mo­dus: für dy­na­mi­sche Lauf­lich­ter,
  • Le­vel-Mo­dus: Dar­stel­lung von Füll­stän­den oder Pro­zess­fort­schritt,
  • Seg­ment-Mo­dus: klas­si­sche Si­gnal­an­zei­ge in bis zu sie­ben frei kon­fi­gu­rier­ba­ren Seg­men­ten.
     

Er­gän­zend zur op­ti­schen Si­gnal­ge­bung lässt sich über ei­nen se­pa­ra­ten Aus­gang auch ein akus­ti­scher Si­gnal­ge­ber an­steu­ern – ein prak­ti­sches Fea­ture für lau­te Um­ge­bun­gen oder um zu­sätz­li­che Auf­merk­sam­keit zu er­re­gen.

Dia­na setzt bei der Kom­pa­ti­bi­li­tät auf Of­fen­heit: Un­ter­stützt wer­den al­le gän­gi­gen LED-Ty­pen oh­ne ex­ter­nen Takt, egal ob RGB oder RGBW. Ein in­te­grier­ter DC/DC-Wand­ler lie­fert di­rekt die be­nö­tig­ten 5 V bei bis zu 3 A pro Ka­nal. Für Spe­zi­al­an­wen­dun­gen mit 12 V oder 24 V lässt sich al­ter­na­tiv ei­ne ex­ter­ne Span­nungs­ver­sor­gung an­schlie­ßen, was be­son­ders für Mas­ter-A-Sys­te­me nütz­lich ist. 
 

Netzwerk-Monitoring-Lösung für gemischte Strukturen

Soft­ing In­dus­tri­al Auto­ma­tion gibt die of­f­iz­i­elle Verfügbarkeit von plant­Per­fect Mon­it­or 2.00. Neben PROFIB­US unterstützt plant­Per­fect Mon­it­or jet­zt auch PROFINET und er­weit­ert dam­it sein­en Ein­satzbereich auf Eth­er­net-basierte Kom­munika­tionsstruk­turen. 

Mit der Er­weit­er­ung re­agiert Soft­ing auf die zun­ehmende Ver­breit­ung hy­brider Kom­munika­tionsstruk­turen in der In­dus­trie. An­wender können jet­zt so­wohl klassis­che Feld­bus- als auch Eth­er­net-basierte Net­zwerke zen­t­ral überwachen und ana­lysier­en.

Die neue PROFINET-Unterstützung er­weit­ert die be­stehende PROFIB­US-Funktionalität um zusätzliche Dia­gnose-, To­po­lo­gie- und Gerätedaten. Dam­it en­twick­elt sich plant­Per­fect Mon­it­or zu ein­er zen­t­ralen Platt­form für die Überwachung hy­brider Kom­munika­tion­snet­zwerke. 

An­wender profit­ier­en von er­weit­er­ten Ana­lyse­funk­tion­en und ein­er durchgängigen Trans­par­enz über gemis­chte Net­zwerkstruk­turen in­ner­halb ein­er ein­zi­gen An­wendung. 

Frühzeitig erkennen statt reakt­iv han­deln 

plant­Per­fect Mon­it­or er­fasst kontinu­ier­lich Zus­tands-, Dia­gnose- und Stat­istik­daten aus den Kom­munika­tion­snet­zen und stellt sie zen­t­ral bereit. Veränderungen im Net­zwerk, wie zum Beis­piel steigende Fehler­raten oder in­stabile Ver­bindun­gen, wer­den frühzeitig sicht­bar. So lassen sich Störungen erkennen, be­vor sie zu un­ge­planten Stillständen führen.

Die Lösung unterstützt dam­it den Übergang von reakt­iver Fehler­be­hebung hin zu ein­er zus­tandsor­i­entier­ten In­stand­hal­tung.

Trans­par­enz über Net­zwerke und Geräte

Mit ein­er webbasier­ten Oberfläche bi­etet die Soft­ware ein­en zen­t­ralen Überblick über alle überwachten Net­zwerke und Kom­pon­en­ten. Ein auto­mat­isch gep­flegtes Live-In­vent­ar zeigt an­geschlossene Geräte, der­en Zus­tand sow­ie rel­ev­ante Dia­gnosed­aten. Das er­leichtert die Fehler­suche und re­duziert Still­stand­szeiten.

Von Net­zwerk­daten zu fundier­ten Entscheidun­gen

Durch die kontinu­ier­liche Speicher­ung al­ler Net­zwerk- und Gerätedaten in ein­er in­teg­rier­ten Daten­bank ver­wan­delt plant­Per­fect Mon­it­or Ro­hd­aten in konkrete Hand­lung­sem­p­fehlun­gen.
His­tor­ische Ana­lysen und Trends helfen dabei, Wartungsmaßnahmen gez­ielt zu plan­en und Schwach­s­tel­len im Net­zwerk zu iden­ti­fiz­ier­en.

Unterstützung für Cy­ber­se­cur­ity und Com­pli­ance

Durch die kontinu­ier­liche In­vent­ar­is­ier­ung von Geräten und Net­zwerkstruk­turen schafft plant­Per­fect Mon­it­or Trans­par­enz für Se­cur­ity-Konzepte und Audits.

Dam­it wird die Lösung zu einem wichti­gen Baustein für die Um­set­zung mo­d­ern­er Cy­ber­se­cur­ity-Strategi­en in der Produk­tion.

Zusam­men­spiel mit smart­Link

plant­Per­fect Mon­it­or arbeitet in Kom­bin­a­tion mit den smart­Link-Kom­pon­en­ten von Soft­ing, die als zen­t­rale Datenschnitt­s­telle zwis­chen Feld­net­zwerk und Mon­it­or­ing-An­wendung fungier­en.
Diese er­fassen direkt im Net­zwerk Dia­gnose- und Gerätedaten aus PROFIB­US- und PROFINET-Syste­men und übertragen sie über eine sep­ar­ate MQTT-Schnitt­s­telle an die Mon­it­or­ing-Soft­ware.

Flex­ible Ar­chitek­tur für un­ter­schied­liche Ein­satz­szenari­en

Dank der con­tain­erbasier­ten Ar­chitek­tur lässt sich plant­Per­fect Mon­it­or flex­i­bel in be­stehende IT- und OT-Umge­bun­gen in­teg­ri­er­en. Die Lösung kann so­wohl lokal als auch in vir­tu­al­is­ier­ten oder Dock­er-basier­ten In­frastruk­turen be­trieben wer­den. Ein skali­erbares Lizen­zmod­ell ermöglicht die An­pas­sung an un­ter­schied­liche Anlagengrößen und An­for­der­ungen.
 

X-codierte CAT 6A fähige Steckverbinder

Angesichts steigender Datenmengen in industriellen Anlagen stellt sich für Konstrukteure und Planer die Frage, wie anfallende Daten schnell und zuverlässig übertragen werden können und gleichzeitig Bauraum gespart werden kann. Typische Einsatzbereiche, die stetig höhere Datenübertragungsraten fordern, sind zum Beispiel Vision- und Scanner-Systeme zur Fertigungsüberwachung und Echtzeitdatenauswertung. Auch Entertainment-Systeme in Zügen, welche die Fahrgäste mit einer zuverlässigen Internetanbindung am Sitzplatz versorgen, und Überwachungskameras stellen hohe Anforderungen an Datenübertragung und Robustheit der Steckverbinder. Eine funktions- und störsichere Datenübertragung wird auch in Applikationen benötigt, die einer großen Vibrationsbelastung oder hohen Torsionkräften ausgesetzt sind wie sie beispielsweise bei der Steuerung von Zugtüren, bei Stanzautomaten oder Roboterapplikationen auftreten. 

Mit der Produktserie M12x1 x-codiert bietet CONEC ein Portfolio CAT 6A fähiger Steckverbinder. Die Steckverbinderserie umfasst neben Einbauflanschversionen inkl. SMT und THR Varianten, konfektionierbare Steckverbinder mit Crimpanschluss sowie umspritzte Steckverbinder axial und gewinkelt als Anschluss- oder Verbindungsleitung. Für Applikationen, in denen Steckverbinder gefordert sind, die sich ohne Sichtkontakt und Werkzeug sicher verriegeln lassen, bietet CONEC Steckverbinder und Einbauflansche mit Bajonett Schnellverriegelung. Die beiden Flanschvarianten axial oder gewinkelt sind dabei 100% rückwärtskompatibel zur Standard Schraubverriegelung.

Neben einem umspritzten Flansch mit Leitung ein gewinkelter Einbauflansch/Isolierkörper mit Printanschluss mit schraub- und/oder Bajonettverrieglung sowie axiale SMT- und THR-Varianten zur Verfügung. Der Anwender kann bei den SMT/THR Varianten, die mit dem Isolierkörper bestückte Platine in verschiedene Flanschgeometrien montieren. Die CONEC-Flansche eignen sich zur Kombimontage und sind ideal für eine Konzeption, bei denen das M12x1 Gewinde der Gehäuse direkt angeformt ist. Die doppelte und symmetrische Anordnung der Kontaktfedern, verfeinert die bisherigen Schirmkonzepte durch eine axiale und radiale Anbindung an die Flanschseite und ist das Resultat der Anforderung von einer niederohmigen Schirmübertragung.

Durch das radiale Schirmkonzept kann ein erheblicher Toleranzbereich beim Einbau kompensiert werden, ohne dass die Übergangswiderstände darunter leiden. Die elektromagnetische Trennung der vier Adernpaare nach CAT 6A ist trotzdem zu 100% gegeben. Die automatische Bestückung des Steckverbinders ist trotz der Federelemente möglich. Der Platinen-Bestücker kann auf ein Saugnapf-System zurückgreifen und das von CONEC aufgebrachte Klebepad dafür nutzen, den Steckverbinder für die Bestückung zu erfassen. Standardmäßig beträgt die Schutzart im montierten Zustand zum Gehäuse IP67, im Steckgesicht im unverschraubten Zustand IP20.
 

Hygienische Kabelführungen für die Lebensmittelindustrie

icotek ver­fügt über ein um­fang­rei­ches Sor­ti­ment an teil­ba­ren Ka­bel­durch­füh­run­gen, Ka­bel­ver­schrau­bun­gen und Ka­bel­füh­rungs­plat­ten für un­ter­schied­li­che Ein­satz­be­rei­che in der Pro­zess- und Ver­pa­ckungs­tech­nik so­wie in Ab­füll­an­la­gen. Mit den Lö­sun­gen las­sen sich Lei­tun­gen, Pneu­ma­tik­schläu­che und vor­kon­fek­tio­nier­te Ka­bel schnell, sau­ber und norm­ge­recht durch Schalt­schrank-, Ge­häu­se- oder Ma­schi­nen­wän­de auch in hy­gie­ne­kri­ti­schen Pro­duk­ti­ons­be­rei­chen füh­ren. Je nach Aus­füh­rung sind Zug­ent­las­tung und Ab­dich­tung nach EN 62444 ge­währ­leis­tet.

Die Mög­lich­kei­ten auf ei­nen Blick:

  • Zu­füh­rung von vor­kon­fek­tio­nier­ten Steu­er-, Mo­tor-, Feed­back- oder Bus­lei­tun­gen in Wand­ge­häu­se, Steu­er­schrän­ke und För­der­bän­der,
  • Zu­füh­rung von Pneu­ma­tik­lei­tun­gen zu in Wand- oder Klein­ge­häu­sen in­te­grier­ten Ven­ti­lin­seln,
  • Ein­füh­rung von Steu­er­lei­tun­gen in Greif­sys­te­me und Va­ku­um­sau­ger,
  • Ka­bel­füh­rung und Zug­ent­las­tung in­ner­halb von Schlepp­ket­ten.

Ein wich­ti­ger Vor­teil liegt in der schnel­len Mon­ta­ge: Vie­le Kom­po­nen­ten las­sen sich oh­ne auf­wen­di­ge De­mon­ta­ge in­stal­lie­ren. Das spart Zeit bei der Erst­in­stal­la­ti­on, er­leich­tert War­tungs­ar­bei­ten und re­du­ziert Still­stands­zei­ten. Be­son­ders bei vor­kon­fek­tio­nier­ten Lei­tun­gen ist das ein ent­schei­den­der Punkt, da Ste­cker nicht ent­fernt und an­schlie­ßend neu kon­fek­tio­niert wer­den müs­sen.

Für hy­gie­ne­kri­ti­schen Pro­duk­ti­ons­um­ge­bun­gen bie­tet icotek Pro­duk­te mit re­le­van­ten Zer­ti­fi­zie­run­gen und Ma­te­ri­al­ei­gen­schaf­ten. Da­zu zäh­len un­ter an­de­rem Schutz­ar­ten bis IP66/IP68, UL Ty­pe Ra­tings, UV-Be­stän­dig­keit nach ISO 4892-2A, Hy­gie­nic De­sign so­wie ma­te­ri­al­be­zo­ge­ne Kon­for­mi­tä­ten wie FDA, EC 1935/2004 und EU 10/2011. Da­mit eig­nen sich die Kom­po­nen­ten für An­wen­dun­gen, bei de­nen Ab­dich­tung, kom­for­ta­ble Rei­ni­gung und Be­stän­dig­keit ge­gen­über Me­di­en ent­schei­dend sind.

Für pneu­ma­ti­sche und hy­drau­li­sche An­wen­dun­gen bie­tet icotek zu­dem Ka­bel­füh­rungs­plat­ten mit be­son­ders glat­ter Ober­flä­che an. Sie er­mög­li­chen die si­che­re Durch­füh­rung von Lei­tun­gen und Schläu­chen und er­rei­chen Schutz­ar­ten bis IP66/IP68 so­wie UL Ty­pe 4X. In der Le­bens­mit­tel­tech­nik sind FDA-kon­for­me Ma­te­ria­li­en be­son­ders re­le­vant, um bei ei­ner mög­li­chen Be­rüh­rung des Le­bens­mit­tels ei­ne Ver­un­rei­ni­gung zu ver­mei­den. Eben­so wich­tig ist ei­ne glat­te Ober­flä­che oh­ne Schmutz­ni­schen, um Ab­la­ge­run­gen zu re­du­zie­ren und ei­ne hy­gie­ni­sche Rei­ni­gung zu un­ter­stüt­zen.

Das Sor­ti­ment ist kom­pa­ti­bel mit Stan­dard­aus­brü­chen für schwe­re mehr­po­li­ge In­dus­trie­steck­ver­bin­der so­wie mit run­den me­tri­schen Aus­brü­chen von M16 bis M85. Da­durch las­sen sich die Lö­sun­gen fle­xi­bel in be­ste­hen­de Ma­schi­nen­kon­zep­te und neue An­la­gen in­te­grie­ren.
 

PTFE Einzeladern für moderne Automotive- und Industrieanwendungen

Ha­bia stellt die viel­sei­ti­ge PT­FE Sin­gle Core Ca­b­les her, die so­wohl in in­dus­tri­el­len Ma­schi­nen­parks, der Au­to­mo­bil­in­dus­trie als auch ak­tu­ell in der For­mel 1 zum Ein­satz kom­men. Sie wur­den spe­zi­ell für elek­tri­sche An­wen­dun­gen ent­wi­ckelt, die ho­he Zu­ver­läs­sig­keit, ge­rin­ges Ge­wicht und ei­ne ho­he Be­stän­dig­keit ge­gen­über an­spruchs­vol­len Um­ge­bungs­be­din­gun­gen er­for­dern. Mit Quer­schnit­ten von 0,5 mm² bis 2,5 mm² eig­nen die Ka­bel sich ins­be­son­de­re für den Ein­satz in kom­pak­ten Sys­te­men, bei de­nen so­wohl die En­er­gie­ver­sor­gung als auch die Si­gnal­über­tra­gung höchs­ten An­for­de­run­gen ge­nü­gen muss.

Ent­wi­ckelt für an­spruchs­vol­le Um­ge­bun­gen

Elek­tri­sche Sys­te­me in mo­der­nen Fahr­zeu­gen, In­dus­trie­an­la­gen oder Prüf­stän­den sind häu­fig ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren, Vi­bra­tio­nen und dem Kon­takt mit Che­mi­ka­li­en aus­ge­setzt. Die PT­FE-iso­lier­ten Ein­zel­adern von Ha­bia wur­den spe­zi­ell für die­se Her­aus­for­de­run­gen ent­wi­ckelt. Dank ih­rer ho­hen Be­stän­dig­keit ge­gen­über Al­te­rung, Hit­ze so­wie che­mi­schen Stof­fen wie Ölen oder Brems­flüs­sig­kei­ten ge­währ­leis­ten die Ka­bel ei­ne lang­fris­tig zu­ver­läs­si­ge Per­for­mance, auch un­ter an­spruchs­vol­len Be­triebs­be­din­gun­gen. Dies trägt zu ei­nem re­du­zier­ten War­tungs­auf­wand und ei­ner er­höh­ten Be­triebs­si­cher­heit für elek­tri­sche Sys­te­me bei.

Ge­wicht spa­ren, Ef­fi­zi­enz stei­gern

Ne­ben ih­rer Ro­bust­heit über­zeu­gen die PT­FE-Sin­gle-Core-Ca­b­les durch ihr ge­rin­ges Ge­wicht und ih­re kom­pak­te Bau­wei­se. Da­durch las­sen sie sich platz­spa­rend in mo­der­ne elek­tri­sche Sys­te­me in­te­grie­ren und un­ter­stüt­zen Ent­wick­ler da­bei, Ge­wicht und Bau­raum ef­fi­zi­ent zu re­du­zie­ren. Ins­be­son­de­re in An­wen­dun­gen, bei de­nen je­des Gramm zählt, leis­ten die Ka­bel ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Op­ti­mie­rung des Ge­samt­sys­tems.

Zu­ver­läs­si­ge Si­gnal­über­tra­gung für sen­si­ble An­wen­dun­gen

Ne­ben der Strom­ver­sor­gung ge­win­nen Sen­so­rik und Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on in mo­der­nen Steue­rungs­sys­te­men zu­neh­mend an Be­deu­tung. Die PT­FE-Sin­gle-Core-Ca­b­les bie­ten ei­ne op­ti­mier­te Si­gnal­über­tra­gungs­qua­li­tät und eig­nen sich da­her auch für an­spruchs­vol­le Sen­sor­ver­bin­dun­gen. Ei­ne sta­bi­le und zu­ver­läs­si­ge Über­tra­gung elek­tri­scher Si­gna­le ist ent­schei­dend für die prä­zi­se Funk­ti­on mo­der­ner Steue­rungs- und Über­wa­chungs­sys­te­me und trägt so­mit zur Leis­tungs­fä­hig­keit des Ge­samt­sys­tems bei.

Die PT­FE Sin­gle Core Ca­b­les stel­len ih­re Leis­tungs­fä­hig­keit un­ter an­de­rem im voll­elek­tri­schen Renn­sport un­ter Be­weis. So kom­men sie im Nie­der­volt-Ka­bel­baum des For­mu­la-Stu­dent-Renn­wa­gens des Teams ELB­FLO­R­ACE von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den zum Ein­satz. Dort wer­den sie so­wohl als Ver­sor­gungs- und Mas­se­lei­tun­gen als auch für Sen­sor­ver­bin­dun­gen ver­wen­det. 

Kompakter, hochpräziser AC/DC-Stromsensor mit Fluxgate-Technologie

Da­nisen­se hat den neu­en kom­pak­ten Fluxga­te-AC/DC-Strom­sen­sor MBC4000I vor­ge­stellt, der hoch­prä­zi­se Strom­mes­sun­gen von bis zu 4000 A und mehr er­mög­licht. Der neue Sen­sor bie­tet ei­ne bis zu zehn­mal hö­he­re Mess­leis­tung als die der­zeit auf dem Markt er­hält­li­chen her­kömm­li­chen Hall-Ef­fekt-Sen­so­ren. Der auf der sta­bi­len Clo­sed-Loop-Fluxga­te-Tech­no­lo­gie von Da­nisen­se ba­sie­ren­de Mes­wand­ler bie­tet ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Ge­nau­ig­keit von un­ter 0,05 % im Tem­pe­ra­tur­be­reich von -20 °C bis +85 °C, ei­ne ex­trem ge­rin­ge Emp­find­lich­keits­drift und ei­ne zu­ver­läs­si­ge Strom­aus­gangs­leis­tung. Mit ei­ner gro­ßen Öff­nung von 121 mm Durch­mes­ser für Sam­mel­schie­nen­an­wen­dun­gen, ei­nem Pri­mär-Se­kun­där-Ver­hält­nis von 1:5000 und mi­ni­ma­ler Off­set-Drift bei Tem­pe­ra­tur­än­de­run­gen eig­net sich der Sen­sor ide­al für an­spruchs­vol­le Hoch­strom-Mes­s­um­ge­bun­gen.

Die welt­wei­te En­er­gie­wen­de treibt ei­ne um­fas­sen­de Elek­tri­fi­zie­rung in ei­ner Viel­zahl von An­wen­dungs­be­rei­chen vor­an. Die­ser Trend hat zu ei­nem wach­sen­den Be­darf an Strom­mess­lö­sun­gen ge­führt, die Strö­me von 4.000 A und hö­her ge­nau er­fas­sen kön­nen. In vie­len Hoch­leis­tungs­an­wen­dun­gen sto­ßen her­kömm­li­che Hall-Ef­fekt-Strom­mess­wand­ler mit Re­gel­kreis hin­sicht­lich Li­nea­ri­tät, Off­set-Drift und Mess­ge­nau­ig­keit an ih­re prak­ti­schen Gren­zen. Des­halb hat Da­nisen­se sein Fluxga­te-Mess­prin­zip über­ar­bei­tet. Das Er­geb­nis ist die­se neue Ge­ne­ra­ti­on von Strom­mess­wand­lern mit ih­rer ver­bes­ser­ten Mess­leis­tung ge­gen­über her­kömm­li­chen Hall-Ef­fekt-Sen­so­ren.
 

Standard-Kegelrollenlager in metrischen und zölligen Abmessungen

Die Stär­ke von Ke­gel­rol­len­la­gern ist ih­re Fä­hig­keit, ra­dia­le und axia­le Kräf­te gleich­zei­tig auf­zu­neh­men. Das ge­schieht un­ter ei­nem de­fi­nier­ten Druck­win­kel, der be­stimmt, wie stark die axia­le Be­last­bar­keit aus­fällt. In ty­pi­schen Bau­rei­hen liegt der Druck­win­kel zwi­schen 10 und 16°, bei spe­zi­el­len Aus­füh­run­gen auch deut­lich dar­über. Ent­schei­dend ist: Axi­al­kräf­te wer­den nur in ei­ne Rich­tung auf­ge­nom­men. Des­halb wer­den Ke­gel­rol­len­la­ger oft paar­wei­se in X- oder O-An­ord­nung ein­ge­setzt.

Kon­struk­tiv fol­gen Ke­gel­rol­len­la­ger ei­nem kla­ren Prin­zip. Ein bord­lo­ser Au­ßen­ring – der „Cup“ – trifft auf ei­ne Bau­grup­pe aus In­nen­ring, Kä­fig und Rol­len – den „Co­ne“. Die­se Tren­nung er­laubt es, die Vor­span­nung bei der Mon­ta­ge ge­zielt ein­zu­stel­len. 

Vor­span­nung und La­ger­spiel be­stim­men Leis­tungs­fä­hig­keit und Le­bens­dau­er

Die kon­struk­ti­ve Aus­le­gung von Vor­span­nung und La­ger­spiel ist das Fun­da­ment für die Leis­tungs­fä­hig­keit und Le­bens­dau­er je­der Ke­gel­rol­len­la­ge­rung. Wäh­rend ein zu gro­ßes La­ger­spiel zu un­prä­zi­ser Wel­len­füh­rung und stö­ren­den Vi­bra­tio­nen führt, sorgt ei­ne ge­ziel­te Vor­span­nung für ei­ne deut­lich hö­he­re Sys­tem­stei­fig­keit. Die­se Stei­fig­keit ist ent­schei­dend, um die Wel­l­en­durch­bie­gung un­ter Last zu mi­ni­mie­ren und die Po­si­tio­nier­ge­nau­ig­keit des ge­sam­ten me­cha­ni­schen Sys­tems zu ma­xi­mie­ren. Ein we­sent­li­cher Vor­teil liegt in der ver­bes­ser­ten Dy­na­mik, da hö­he­re Ei­gen­fre­quen­zen er­reicht wer­den, was die Schwin­gungs­an­fäl­lig­keit der Kon­struk­ti­on re­du­ziert.

Zu­dem op­ti­miert die Vor­span­nung die Last­ver­tei­lung in­ner­halb des La­gers, wo­durch al­le Wälz­kör­per gleich­mä­ßi­ger be­las­tet wer­den und der Ver­schleiß sinkt. Trotz die­ser po­si­ti­ven Merk­ma­le muss die Aus­wir­kung auf das Reib­mo­ment kri­tisch be­ob­ach­tet wer­den, um ei­ne Über­hit­zung zu ver­mei­den. Letzt­lich be­stimmt die Ba­lan­ce zwi­schen Spiel und Vor­span­nung, ob ein La­ger sei­ne vol­le Be­triebs­dau­er er­reicht oder vor­zei­tig durch Heiß­lau­fen aus­fällt. Ei­ne fach­ge­rech­te Mon­ta­ge er­for­dert da­her stets die prä­zi­se Ein­hal­tung der Her­stel­ler­vor­ga­ben be­züg­lich der an­ge­streb­ten Stei­fig­keit und des dar­aus re­sul­tie­ren­den Lauf­ver­hal­tens.

Fer­ti­gung auf den Punkt ge­nau

Auf­grund ih­rer Kon­struk­ti­on spielt die Fer­ti­gungs­ge­nau­ig­keit bei Ke­gel­rol­len­la­gern ei­ne zen­tra­le Rol­le. Die ver­län­ger­ten Man­tel­li­ni­en von Rol­len und Lauf­bah­nen müs­sen sich in ei­nem Punkt schnei­den. Nur dann ent­steht ei­ne sau­be­re Ab­roll­be­we­gung. Schon klei­ne Ab­wei­chun­gen füh­ren zu Schlupf, er­höh­ter Rei­bung und ver­än­der­ten Last­ver­tei­lun­gen. Auch das wirkt sich di­rekt auf Ge­räusch- und Schwin­gungs­ver­hal­ten aus.

Ke­gel­rol­len­la­ger aus dem Stan­dard-Sor­ti­ment von Find­ling er­fül­len ge­nau die­se Vor­aus­set­zun­gen. Sie sind me­trisch oder zöl­lig er­hält­lich, ein­zeln oder als ab­ge­stimm­te Sät­ze. Au­ßen- und In­nen­rin­ge las­sen sich fle­xi­bel kom­bi­nie­ren. Um aus dem ver­füg­ba­ren Port­fo­lio die tech­nisch wie wirt­schaft­lich pas­sen­de Va­ri­an­te für den Kun­den zu iden­ti­fi­zie­ren, nutzt Find­ling die ABEG®-Me­tho­de um das An­ge­bot in vier klar de­fi­nier­te Leis­tungs­klas­sen ein­zu­tei­len.struk­tu­rie­ren das An­ge­bot.

„Ein Stan­dard­la­ger ist für uns kein Kom­pro­miss, son­dern in vie­len Fäl­len die bes­te Lö­sung“, er­klärt Ge­schäfts­füh­rer Klaus Find­ling. „Ent­schei­dend ist ei­ne über­leg­te Aus­wahl, die die Be­dürf­nis­se der An­wen­dung ex­akt trifft. Ge­nau das er­mög­li­chen wir un­se­ren Kun­den.“ 
 

Kompakte Motor-/Umrichtereinheiten mit bis zu 3,7kW Leistung

Durch die op­ti­ma­le elek­tri­sche und me­cha­ni­sche Ab­stim­mung bei­der Kom­po­nen­ten er­reicht NOR­DAC FU­SI­ON Ein­hei­ten von Nord er­rei­chen durch Ih­re elek­tri­sche und me­cha­ni­sche Kom­po­nen­ten­ab­stim­mung ei­ne ho­he Leis­tungs­dich­te auf mög­lichst klei­nem Bau­raum. An­wen­der pro­fi­tie­ren von ei­nem ein­satz­be­rei­ten Sys­tem, das di­rekt nach dem An­schlie­ßen zu­ver­läs­sig ar­bei­tet. Auf­wen­di­ge Pa­ra­me­trie­rung oder zeit­in­ten­si­ve Kom­po­nen­ten­aus­wahl ent­fal­len. 

NOR­DAC FU­SI­ON kom­bi­niert Asyn­chron­mo­to­ren (IE3) und Per­ma­nent­ma­gnet-Syn­chron­mo­to­ren (IE5+) in be­lüf­te­ter und un­be­lüf­te­ter Aus­füh­rung mit ei­nem de­zen­tra­len Fre­quenz­um­rich­ter aus der NOR­DAC ON Fa­mi­lie. Die op­ti­mier­ten Mo­tor-Um­rich­ter-Kom­bi­na­tio­nen de­cken ei­nen Leis­tungs­be­reich von 0,31 und 3,7 kW ab. Sie sind mit durch­gän­gi­gen Si­cher­heits- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ei­gen­schaf­ten aus­ge­stat­tet, welt­weit ein­setz­bar und las­sen sich ide­al mit ei­nem Ge­trie­be aus dem mo­du­la­ren Pro­dukt­bau­kas­ten des Her­stel­lers er­gän­zen. 

Er­wei­ter­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Si­cher­heits­funk­tio­nen

Die de­zen­tra­len NOR­DAC ON Fre­quenz­um­rich­ter zeich­nen sich durch ihr kom­pak­tes De­sign, ih­re voll­stän­di­ge Steck­bar­keit und be­son­de­re Zu­ver­läs­sig­keit aus. Be­son­de­re Merk­ma­le sind die In­te­grier­te PLC so­wie ih­re Mul­ti­pro­to­koll-Ether­net-Schnitt­stel­le. PRO­FI­NET, Ether­Net/IP und Ether­CAT sind ein­fach per Pa­ra­me­ter ein­stell­bar. 

Ne­ben den Si­cher­heits­funk­tio­nen STO und SS1 wer­den auch die Be­we­gungs­über­wa­chungs-Funk­tio­nen SLS, SMS oder SSM für ei­ne si­cher­heits­ge­rich­te­te Kon­trol­le der Dreh­be­we­gung zu­künf­tig un­ter­stützt. Sie las­sen sich dann via PRO­FI­safe oder FSoE in ei­ne si­cher­heits­ge­rich­te­te Ap­pli­ka­ti­on in­ner­halb ei­nes be­ste­hen­den In­dus­tri­al-Ether­net-Ver­bunds in­te­grie­ren. Auch ein Stand-alo­ne-Ein­satz ist mög­lich. Die si­che­ren di­gi­ta­len Ein- und Aus­gän­ge kön­nen für die Ein­bin­dung si­cher­heits­ge­rich­te­ter Pe­ri­phe­rie-Kom­po­nen­ten be­zie­hungs­wei­se -Funk­tio­nen ge­nutzt wer­den. Da­mit las­sen sich un­ter an­de­rem Not-Halt-Tas­ter, Schutz­tür­schal­ter oder Licht­schran­ken di­rekt an­schlie­ßen. Zwei si­che­re ein­ka­na­li­ge Di­gi­tal­ein­gän­ge kön­nen zu ei­nem si­che­ren zwei­ka­na­li­gen Di­gi­tal­ein­gang so­wie zwei si­che­re Aus­gän­ge zu ei­nem si­che­ren zwei­ka­na­li­gen Aus­gang zu­sam­men­ge­fasst wer­den. So kann auch beim NOR­DAC FU­SI­ON das Le­vel an funk­tio­na­ler Si­cher­heit in­di­vi­du­ell fest­legt wer­den. 

Ge­ber­lo­se Re­ge­lung 

Ein wei­te­rer Vor­teil ist die ge­ber­lo­se Re­ge­lung des NOR­DAC FU­SI­ON mit dem hoch­ef­fi­zi­en­ten IE5+ Syn­chron­mo­to­ren (PMSM) des Her­stel­lers. Über das CFC open-loop In­jec­tion-Ver­fah­ren kann die Ro­tor­la­ge und Ge­schwin­dig­keit des Mo­tors oh­ne zu­sätz­li­che Sen­so­rik er­fasst wer­den. Da­mit bie­tet NORD ei­ne ro­bus­te, schlan­ke und wirt­schaft­li­che An­triebs­lö­sung, die sich auch für dy­na­mi­sche Ap­pli­ka­tio­nen eig­net. Die PMSM-Mo­to­ren zeich­nen sich durch ei­nen kon­stant ho­hen Wir­kungs­grad von bis zu 95 % über ei­nen brei­ten Dreh­mo­ment­be­reich aus. 

Leistungsfähiger Size 15 Rundsteckverbinder

Die fortschreitende Digitalisierung und Dezentralisierung industrieller Anlagen stellt neue Anforderungen an die elektrische Schnittstelle moderner Antriebe und deren Steuerungen. Mit der Baugröße Size 15 bietet HARTING eine standardisierte, kompakte und leistungsfähige Rundsteckverbinderlösung für Asynchronmotoren und dezentrale Steuerungen.

Size 15 Steckverbinder kommen vor allem bei Asynchronmotoren zum Einsatz, bei denen keine Frequenzregelung notwendig ist. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer aufwändigen EMV Schirmung über ein Metallgehäuse. HARTING setzt konsequent auf robuste Kunststoffgehäuse, die Gewicht reduzieren, die Montage vereinfachen und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bieten. Darüber hinaus eignet sich dieser Rundsteckverbinder ideal, um mehrere Anwendungen mit geringer Leistungsaufnahme in einer Daisy-Chain-Struktur miteinander zu verbinden.

Standardisiert, sicher, leistungsfähig

Die Size 15 Schnittstelle ist international nach IEC 61076 2 115 normiert und garantiert damit herstellerübergreifende Kompatibilität sowie Second Source Fähigkeit – ein entscheidender Faktor für Anwenderinnen und Anwender in der industriellen Automation.
Die Norm beschreibt drei klar definierte Kodierungen:

  • 630 V / 16 A mit 3 Power Kontakten, Schutzleiter und zwei Signalkontakten,
  • 48 V / 20 A mit 2 Power Kontakten, Schutzleiter und drei Signalkontakten,
  • 24 V / 20 A als weitere Variante für spezielle Anwendungen.
     

HARTING bietet in seinem Portfolio Lösungen für die 630 V & 48 V Varianten an. Je nach Ausführung lassen sich damit in einer Daisy-Chain Struktur Teilnehmer bis zu einer Gesamtleistung von 16kW oder ein Asynchronmotor mit bis zu 7,5 kW sicher steckbar anschließen – ideal für viele der kommenden dezentralen Antriebskomponenten.

Bajonettverriegelung für industrielle Praxis

Für den sicheren Anschluss setzt Size 15 konsequent auf eine Bajonettverriegelung. Sie ermöglicht eine schnelle, vibrationssichere Verbindung und ist optimal auf die Anforderungen industrieller Umgebungen abgestimmt.

Mit Size 15 bietet HARTING erstmalig eine standardisierte Alternative zur Han® 3A Serie und schließt somit die Lücke zwischen leistungsstarken, aber schweren M23 Verbindern aus Metall und sehr kompakten M12 Powerlösungen, für die bisher nur ein Rechtecksteckverbinder im Portfolio vorhanden war. Anwender profitieren von einer Schnittstelle, die exakt auf die Leistungsanforderungen moderner Asynchronantriebe zugeschnitten ist.
 

Bürstenlose DC-Antriebe mit erhöhter Energieeffizienz

Steigende Strompreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Die bürstenlosen Antriebe der BL-Serien von Oriental Motor können Abhilfe schaffen, indem sie den Energieverbrauch von Maschinen und Anlagen deutlich reduzieren. Die bürstenlosen DC-Motoren von Oriental Motor eignen sich sowohl für den Einbau in neue Maschinenkonstruktionen als auch für den Ersatz bisheriger AC-Antriebe. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines bürstenlosen 60-W-Antriebs liegt bei einem 12-Stunden-Betrieb an 300 Tagen im Jahr 165,6 kWh niedriger als bei einem vergleichbaren AC-Motor (einphasig/60 W/200 VAC/60 Hz).

Geringe Wärmeentwicklung und stabile Drehzahlregelung

Oriental Motor bietet der Industrie eine große Bandbreite an bürstenlosen DC-Antrieben für die AC- oder DC-Stromversorgung mit Ausgangsleistungen von 15 W bis 400 W. Für einen energiesparenden Antrieb in höheren Leistungsbereichen ist darüber hinaus der BL 750 W erhältlich: Dieser Motor erfüllt die Anforderungen der Effizienzklasse IE5 und ist kleiner und leichter als dreiphasige AC-Motoren mit derselben Ausgangsleistung. Der BL2M mit 750 W Ausgangsleistung kann sowohl am passenden BLSD-Treiber als auch an Frequenzumrichtern betrieben werden, die für Permanentmagnetmotoren geeignet sind. Dank seiner hohen Schutzart (IP66) ist der Antrieb auch in Bereichen mit Spritzwasser einsetzbar. Die bürstenlosen Antriebe der BL-Serien von Oriental Motor zeichnen sich durch eine geringe Wärmeentwicklung und eine stabile Drehzahlregelung aus. Sie weisen über einen weiten Drehzahlbereich hinweg einen hohen Wirkungsgrad auf und erzielen auch bei schwankenden Lasten eine zuverlässige Leistung. Mögliche Einsatzgebiete der BLDC-Motoren sind neben Bandantrieben und Materialtransportsystemen auch Pumpen, Rührwerke und Dosiergeräte. Darüber hinaus eignen sich die Antriebe optimal für Verpackungs- und Produktionsmaschinen sowie für alle Anwendungen mit langen Betriebszeiten und variablen Lasten.
 

Miniatur-Sensoren für den sicheren Betrieb von Robotergreifern

Ro­bo­ter­grei­fer in Pick-and-Place-An­wen­dun­gen oder in der Fein­mon­ta­ge müs­sen mit höchs­ter Prä­zi­si­on ar­bei­ten. In­duk­ti­ve und fo­to­elek­tri­sche Mi­nia­tur-Sen­so­ren von Con­t­ri­nex wur­den spe­zi­ell für die­se Ein­satz­ge­bie­te ent­wi­ckelt. In vie­len in­dus­tri­el­len Be­rei­chen müs­sen hoch­sen­si­ble Kom­po­nen­ten von Ro­bo­ter­grei­fern si­cher ge­hand­habt wer­den. Ein Bei­spiel ist die So­lar­in­dus­trie: Hier be­we­gen Grei­fer zer­brech­li­che Wa­fer von ei­ner Be­ar­bei­tungs­sta­ti­on zur nächs­ten. Sind die Grei­fer­ba­cken nicht voll­stän­dig ge­öff­net, wenn sie sich auf den Wa­fer zu­be­we­gen, kön­nen sie die zer­brech­li­chen Kom­po­nen­ten be­schä­di­gen oder so­gar zer­stö­ren.

Mess­prin­zi­pi­en für un­ter­schied­li­che Auf­ga­ben

In­duk­ti­ve Mi­nia­tur-Sen­so­ren von Con­t­ri­nex ver­hin­dern das zu­ver­läs­sig: Sie er­fas­sen den Öff­nungs­win­kel so­wie die ex­ak­te Po­si­ti­on der Grei­fer­ba­cken. Die Sen­so­ren bie­ten Schalt­fre­quen­zen bis 8.000 Hz so­wie ei­ne ho­he Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät (−25 °C bis +70 °C oder +85 °C). Sie fü­gen sich mit Ab­mes­sun­gen von 3 mm x 12 mm selbst in en­ge Bau­räu­me pro­blem­los ein. Con­t­ri­nex fer­tigt die in­duk­ti­ven Mi­nia­tur-Sen­so­ren in drei Aus­füh­run­gen: Als Mi­ni­mi­ni mit er­höh­ten Schalt­ab­stän­den von bis zu 1 mm, als Full In­ox im ro­bus­ten, aus ei­nem Stück ge­fer­tig­ten Edel­stahl­ge­häu­se (V2A/druck­fest bis 120 bar) und als Ex­tra Dis­tan­ce mit bis zu vier­fa­chem Stan­dard-Schalt­ab­stand.

Die fo­to­elek­tri­schen Mi­nia­tur-Sen­so­ren von Con­t­ri­nex ge­währ­leis­ten den si­che­ren Be­trieb von Ro­bo­ter­grei­fern auch in an­de­ren Be­rei­chen: Sie er­ken­nen Hin­der­nis­se und ver­hin­dern so Kol­li­sio­nen. Die fo­to­elek­tri­schen MI­NI­DIST-Sen­so­ren be­sit­zen ei­nen ana­lo­gen Aus­gang (01 bis 2,6 VDC) so­wie ei­nen ein­stell­ba­ren PNP-Licht­aus­gang und sind voll­stän­dig ein­bau­bar. Ei­ne punkt­ge­naue LED-Rot­licht­quel­le mit 5-mm-Licht­punkt er­mög­licht die ex­ak­te Ent­fer­nungs­mes­sung für me­tal­li­sche und nicht-me­tal­li­sche Zie­le. Die fo­to­elek­tri­schen Mi­nia­tur-Sen­so­ren von Con­t­ri­nex sind mit mo­derns­ter op­ti­scher und ASIC-Tech­no­lo­gie aus­ge­rüs­tet und so­wohl mit als auch oh­ne Ge­häu­se lie­fer­bar.
 

Der Weg zu intelligenten Mehrkomponentenaufnehmern

Der Weg zur in­tel­li­gen­ten Mess­tech­nik führt über die In­te­gra­ti­on der nö­ti­gen Elek­tro­nik di­rekt in den Mehr­kom­po­nen­ten­auf­neh­mer (MKA). Wäh­rend in klas­si­schen Mess­an­ord­nun­gen die Mess­ver­stär­ker im Schalt­schrank in­stal­liert sind, meh­re­re Me­ter ent­fernt vom Kraft­auf­neh­mer, sieht GTM gro­ße Vor­tei­le dar­in, den Ver­stär­ker nah am Sen­sor oder gleich im Sen­sor­ge­häu­se un­ter­zu­brin­gen. Da­mit las­sen sich teu­re Spe­zi­al­ka­bel ein­spa­ren, was sich vor al­lem mit Blick auf MKA mit bis zu sechs An­schlüs­sen rech­net, die an­sons­ten je­weils ein­zeln ver­ka­belt wer­den müs­sen. Auch Ge­nau­ig­keits­ver­lus­te durch lan­ge Si­gnal­we­ge fal­len weg, was im Um­kehr­schluss zu po­ten­zi­ell deut­lich prä­zi­se­ren Er­geb­nis­sen führt.

MKA-Mess­tech­nik für High­tech-Bran­chen und For­schung

Für vie­le An­wen­dun­gen sind ein­ach­si­ge Kraft­sen­so­ren aus­rei­chend, doch in kom­ple­xe­ren Prüf­stän­den, z.B. im Be­reich Au­to­mo­ti­ve für Rei­fen- und Fahr­werks­tests, emp­feh­len sich MKA. Sie er­fas­sen Kräf­te und Mo­men­te in al­len drei Rau­mach­sen, bis zu sechs Kom­po­nen­ten gleich­zei­tig. Das Er­geb­nis ist ein voll­stän­di­ges, phy­si­ka­lisch sau­be­res Bild des Sys­tems, in dem sie in­te­griert sind.

Auch in der Ro­bo­tik spielt MKA-Mess­tech­nik ei­ne im­mer grö­ße­re Rol­le, wenn es et­wa dar­um geht, Ro­bo­ter mit ei­nem „Tast­ge­fühl“ aus­zu­stat­ten, da­mit sie die auf­tre­ten­den Kräf­te bes­ser in­ter­pre­tie­ren kön­nen. Wei­te­re An­wen­dungs­ge­bie­te für MKA-Mess­tech­nik fin­den sich in der Luft- und Raum­fahrt, der Me­di­zin­tech­nik und in Wis­sen­schaft und For­schung, wie bei der Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­schen Bun­des­an­stalt (PTB) oder in Fraun­ho­fer-In­sti­tu­ten, wo Grund­la­gen für künf­ti­ge Nor­men ge­schaf­fen wer­den.

Plug & Mea­su­re – ein­fa­ches Hand­ling kom­ple­xer Mess­tech­nik

Für die In­te­gra­ti­on von MKA et­wa in ei­nen Prüf­stand ist bis­lang Ex­per­ten­wis­sen ge­fragt, sei es für die kor­rek­te Ver­ka­be­lung, das ma­nu­el­le Ein­pfle­gen ei­ner Kom­pen­sa­ti­ons­ma­trix oder der Kon­fi­gu­ra­ti­on des Ver­stär­kers. Mit „Plug & Mea­su­re“, wie GTM sei­nen Weg zur in­tel­li­gen­ten MKA-Mess­tech­nik nennt, er­hal­ten Kun­den ei­ne hoch­prä­zi­se MKA-Mess­lö­sung, die kom­plett ka­li­briert, kom­pen­siert und da­mit in kür­zes­ter Zeit be­triebs­be­reit ist. Wei­te­re ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen wie der di­gi­ta­le Ka­li­brier­schein (DCC) wei­sen in die glei­che Rich­tung: Kom­ple­xe Mess­tech­nik in der Sum­me an­wen­der­freund­li­cher zu ma­chen und da­mit ei­nen neu­en Stan­dard in der Mess­tech­nik zu mar­kie­ren. Smar­te Kraft­mess­sen­so­ren, wie sie GTM ent­wi­ckelt, ha­ben da­mit das Po­ten­zi­al, vie­le In­dus­trie­bran­chen und auch die Wis­sen­schaft nach­hal­tig zu ver­bes­sern und ein Stück prä­zi­ser zu ma­chen.
 

Induktive IO-Link-Ringsensoren

TURCK bringt neue in­duk­ti­ve IO-Link-Ring­sen­so­ren für die zu­ver­läs­si­ge Er­fas­sung klei­ner me­tal­li­scher Tei­le auf den Markt. Die viel­sei­tig pa­ra­me­trier­ba­ren BIxR-W20-Sen­so­ren adres­sie­ren ty­pi­sche Auf­ga­ben in Zu­führ­sys­te­men, För­der­an­la­gen und Be­ar­bei­tungs­ma­schi­nen und er­set­zen her­kömm­li­che Va­ri­an­ten mit star­rer Funk­ti­ons­aus­prä­gung durch ein ein­heit­li­ches, IO-Link-fä­hi­ges Ge­rä­te­kon­zept. An­wen­der pro­fi­tie­ren von ei­ner Re­duk­ti­on der Va­ri­an­ten­viel­falt so­wie zu­sätz­li­chen Dia­gno­se- und Pro­zess­da­ten, die di­rekt über IO-Link zur Ver­fü­gung ste­hen.

Fle­xi­ble Pa­ra­me­trie­rung

Ein zen­tra­les Merk­mal der Sen­so­ren, die mit acht Ring­d­urch­mes­sern von 6 bis 50 mm ver­füg­bar sind, ist die fle­xi­ble Pa­ra­me­trier­bar­keit: Emp­find­lich­keit, Schalt­lo­gik, Aus­gangs­art so­wie sta­ti­scher oder dy­na­mi­scher Be­triebs­mo­dus las­sen sich so­wohl über IO-Link als auch per Teach Ad­ap­ter ein­stel­len. Ne­ben den Pro­zess­da­ten lie­fern die Ge­rä­te um­fang­rei­che Dia­gno­sein­for­ma­tio­nen, et­wa zu Be­triebs­stun­den, Schalt­zy­klen oder Tem­pe­ra­tu­ren, die Con­di­ti­on Mo­ni­to­ring und Pre­dic­tive Main­ten­an­ce un­ter­stüt­zen. 

Ty­pi­sche Ein­satz­be­rei­che sind Zu­führ­sys­te­me für Schrau­b­au­to­ma­ten, Tei­le­zäh­lung- und Sor­tie­rung in För­der­an­la­gen so­wie Draht­bruch- und Stau­kon­trol­len. Im dy­na­mi­schen Mo­dus er­fas­sen die Ring­sen­so­ren auch sehr klei­ne und schnel­le Tei­le mit ein­stell­ba­rer Im­puls­län­ge und ho­her Wie­der­hol­ge­nau­ig­keit. 
 

Encoder für robuste Präzisionsanwendungen mit wenig Bauraum

Der Mi­nia­tur-En­coder BGE16wd von EBE ar­bei­tet dank Gleit­la­ge­rung und Hall-sen­so­ri­scher Er­fas­sung ver­schleiß­frei und ist für ho­he me­cha­ni­sche Be­las­tung aus­ge­legt. Mit Schutz­art IP65 ist er ge­gen Staub und Was­ser ge­schützt und für viel­sei­tig ein­setz­bar von der Bau­ma­schi­ne über die Me­di­zin­tech­nik bis hin zum Ma­schi­nen­bau und in­dus­tri­el­ler Steue­rungs­tech­nik.

Durch sei­ne Gleit­la­ge­rung und ma­gne­tisch be­rüh­rungs­lo­se Um­dre­hungs­er­fas­sung be­sitzt der BGE16wd kei­ne klas­si­schen Ver­schleiß­stel­len. Selbst stän­di­ge Vi­bra­tio­nen, Stö­ße oder gar Van­da­lis­mus be­ein­träch­ti­gen sei­ne Funk­tio­na­li­tät nicht. Das Edel­stahl­ge­häu­se und die Edel­stahl­ach­se er­gän­zen den Schutz wei­ter, wäh­rend die ver­gos­se­ne Ge­häu­se­rück­sei­te das Ein­drin­gen von Feuch­tig­keit und Staub so­gar von die­ser Sei­te aus ver­hin­dert. Da­mit über­zeugt der En­coder bei ma­xi­ma­ler Be­an­spru­chung und re­du­ziert Aus­fall- so­wie War­tungs­zei­ten. Mit ei­ner Im­puls­zahl von bis zu 256 A/B Im­pul­sen pro Um­dre­hung eig­net sich der En­coder be­son­ders für An­wen­dun­gen, bei de­nen es auf ex­ak­tes Po­si­tio­nie­ren oder das De­tek­tie­ren fei­ner Be­we­gun­gen an­kommt. Ei­ne Ver­si­on mit noch hö­he­rer Auf­lö­sung von bis zu 10bit ist auf An­fra­ge ver­füg­bar. Um die Prä­zi­si­on bei der HMI-Be­die­nung wei­ter zu stei­gern, gibt es die Mög­lich­keit der Er­wei­te­rung mit ei­ner Brem­se. Sei­ne Gleit­la­ge­rung ge­währ­leis­tet auch bei lan­gen Lauf­zei­ten ei­ne gleich­blei­ben­de Hap­tik und Funk­tio­na­li­tät. Das kom­pak­te 16mm-De­sign er­mög­licht den Ein­satz bei be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­sen, et­wa in mo­der­nen Land­ma­schi­nen oder Spe­zi­al­fahr­zeu­gen. Er­gän­zend da­zu ist die Struk­tur des En­coders auf ei­ne dau­er­haf­te Per­for­mance in an­spruchs­vol­len Ein­satz­sze­na­ri­en aus­ge­legt – ei­ne we­sent­li­che Ei­gen­schaft, wenn zu­ver­läs­si­ge Rück­mel­dung für Steue­rungs- und Be­dien­kon­zep­te er­for­der­lich ist. 

Op­ti­ma­ler Schutz und ein­fachs­te In­te­gra­ti­on

Mit IP65-Schutz sind Staub, Spritz­was­ser und star­ke Rei­ni­gungs­maß­nah­men für den BGE16wd kei­ne Her­aus­for­de­rung. Die Edel­stahl­kom­po­nen­ten und die wi­der­stands­fä­hi­ge Ab­dich­tung ma­chen ihn zur ers­ten Wahl für den Au­ßen­ein­satz oder in be­son­ders be­an­spruch­ten In­nen­be­rei­chen. Der fle­xi­ble Ein­bau wird durch un­ter­schied­li­che Achs­durch­mes­ser und Schnitt­stel­len bzw. Ste­cker zu­sätz­lich un­ter­stützt. Die Kom­bi­na­ti­on aus her­vor­ra­gen­der Lang­le­big­keit, Schutz und Prä­zi­si­on un­ter­stützt zu­kunfts­si­che­re Au­to­ma­ti­sie­rungs- und HMI-Kon­zep­te im rau­en Pra­xis­all­tag.  
 

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