Angesichts steigender Datenmengen in industriellen Anlagen stellt sich für Konstrukteure und Planer die Frage, wie anfallende Daten schnell und zuverlässig übertragen werden können und gleichzeitig Bauraum gespart werden kann. Typische Einsatzbereiche, die stetig höhere Datenübertragungsraten fordern, sind zum Beispiel Vision- und Scanner-Systeme zur Fertigungsüberwachung und Echtzeitdatenauswertung. Auch Entertainment-Systeme in Zügen, welche die Fahrgäste mit einer zuverlässigen Internetanbindung am Sitzplatz versorgen, und Überwachungskameras stellen hohe Anforderungen an Datenübertragung und Robustheit der Steckverbinder. Eine funktions- und störsichere Datenübertragung wird auch in Applikationen benötigt, die einer großen Vibrationsbelastung oder hohen Torsionkräften ausgesetzt sind wie sie beispielsweise bei der Steuerung von Zugtüren, bei Stanzautomaten oder Roboterapplikationen auftreten.
Mit der Produktserie M12x1 x-codiert bietet CONEC ein Portfolio CAT 6A fähiger Steckverbinder. Die Steckverbinderserie umfasst neben Einbauflanschversionen inkl. SMT und THR Varianten, konfektionierbare Steckverbinder mit Crimpanschluss sowie umspritzte Steckverbinder axial und gewinkelt als Anschluss- oder Verbindungsleitung. Für Applikationen, in denen Steckverbinder gefordert sind, die sich ohne Sichtkontakt und Werkzeug sicher verriegeln lassen, bietet CONEC Steckverbinder und Einbauflansche mit Bajonett Schnellverriegelung. Die beiden Flanschvarianten axial oder gewinkelt sind dabei 100% rückwärtskompatibel zur Standard Schraubverriegelung.
Neben einem umspritzten Flansch mit Leitung ein gewinkelter Einbauflansch/Isolierkörper mit Printanschluss mit schraub- und/oder Bajonettverrieglung sowie axiale SMT- und THR-Varianten zur Verfügung. Der Anwender kann bei den SMT/THR Varianten, die mit dem Isolierkörper bestückte Platine in verschiedene Flanschgeometrien montieren. Die CONEC-Flansche eignen sich zur Kombimontage und sind ideal für eine Konzeption, bei denen das M12x1 Gewinde der Gehäuse direkt angeformt ist. Die doppelte und symmetrische Anordnung der Kontaktfedern, verfeinert die bisherigen Schirmkonzepte durch eine axiale und radiale Anbindung an die Flanschseite und ist das Resultat der Anforderung von einer niederohmigen Schirmübertragung.
Durch das radiale Schirmkonzept kann ein erheblicher Toleranzbereich beim Einbau kompensiert werden, ohne dass die Übergangswiderstände darunter leiden. Die elektromagnetische Trennung der vier Adernpaare nach CAT 6A ist trotzdem zu 100% gegeben. Die automatische Bestückung des Steckverbinders ist trotz der Federelemente möglich. Der Platinen-Bestücker kann auf ein Saugnapf-System zurückgreifen und das von CONEC aufgebrachte Klebepad dafür nutzen, den Steckverbinder für die Bestückung zu erfassen. Standardmäßig beträgt die Schutzart im montierten Zustand zum Gehäuse IP67, im Steckgesicht im unverschraubten Zustand IP20.


























