IR-Kameras und Pyrometer einfach mit dem Smartphone bedienen

Die Infrarotkameras und Pyrometer von Optris lassen sich jetzt auch ganz einfach mit einem Smartphone oder einem Tablet bedienen. Dazu stellt der Spezialist für Infrarotmesstechnik jetzt die neue IRmobile App für Android im Google Play Store zur Verfügung. Das umständliche Hantieren mit einem Laptop etwa während der Einrichtung kann so in vielen Anwendungen entfallen.

Zahlreiche Funktionen zum Einstellen, Bedienen und Auswerten

Die neue App bietet dem Anwender viele hilfreiche Funktionen. Für Infrarotkameras stellt die App beispielsweise ein Livebild mit automatischer Hot- und Coldspot-Suche dar. Dabei können Schnappschüsse aufgenommen und zur späteren Auswertung oder zur Dokumentation abgespeichert werden. Der Temperaturmessbereich lässt sich einstellen, die Farbskala einfach anpassen und der Fokus (Xi-Serie) justieren. Für Pyrometer ist die Unterstützung bei der Ausrichtung besonders hilfreich. Alle Parameter, die im Sensor gespeichert werden, können über die App eingestellt werden. So lassen sich z.B. der Analogausgang und ggf. eine Alarmschwelle sehr schnell ändern und so an die Anwendung anpassen. Die Einstellung von Emissionsgrad und anderen wichtigen Parametern sorgt für optimale Messergebnisse. Messungen können in Form von Temperatur-Zeit-Diagrammen aufgenommen, abgespeichert und wieder geladen werden. 

Anschluss über Micro-USB oder USB-C

Das Pyrometer oder die Infrarotkamera wird über den Micro-USB- oder USB-C-Port an das Android-Gerät angeschlossen – anschließend startet die App automatisch. Die Spannungsversorgung geschieht dabei über den USB-Anschluss. Um die App ausführlich testen zu können, ist ein Simulator enthalten. Mit diesem lassen sich die meisten Funktionen ausprobieren, ohne dass ein Pyrometer oder eine Infrarotkamera angeschlossen sein muss. Die App eignet sich für die meisten Android-Geräte mit einem Micro-USB- oder USB-C-Anschluss, die USB-OTG (On-The-Go) unterstützen. Eine Liste mit empfohlenen Geräten, auf denen die App getestet wurde, steht im Google Play Store zur Verfügung.
 

Analog Devices erweitert das Portfolio im Bereich zustandsbasierter Überwachungslösungen für Industrie 4.0

Analog Devices (ADI) hat die Übernahme der Firma Test Motors bekannt gegeben. Das in Barcelona ansässige Unternehmen hat sich auf die vorausschauende Instandhaltung von Elektromotoren und Generatoren spezialisiert und ist Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, die Fehler in Elektromotoren erkennen, bevor sie sich schädlich auf die Produktionszyklen auswirken. Ergänzend werden Vorschläge gegeben, wie und wann die Fehler zu beheben sind. Mit dieser Übernahme erweitert ADI sein Portfolio an zustandsbasierten Überwachungslösungen für die frühzeitige Erkennung von Anomalien an Anlagen.

Zusammenführung von Expertenwissen

Die Übernahme baut auf der 2018 erfolgten Akquisition der Firma OtoSense durch Analog Devices auf. Dieses Start-up-Unternehmen entwickelte so genannte Sensing-Interpretation-Software mit der Fähigkeit, Klänge oder Vibrationen zu erlernen und zu erkennen und potenzielle Probleme in einer Maschine oder einem Auto zu identifizieren, bevor diese ein gravierendes Ausmaß erreichen. Die auf Sensing Interpretation spezialisierte KI-Plattform von OtoSense ermöglicht die Überwachung beliebiger Anlagen unabhängig von deren Standort. Analog Devices beabsichtigt die Kombination der OtoSense-Software mit den Überwachungsfähigkeiten von Test Motors, um Lösungen zu realisieren, die eine erweiterte, ganzheitliche Momentaufnahme des Maschinenzustands liefern, indem sie ein umfangreicheres Spektrum potenzieller Ausfälle abdecken. 

Das Team von Test Motors wird in die Automation and Energy Group von ADI eingegliedert werden und als Key Technology Group operieren. Über die finanziellen Aspekte der Übernahme wurde nichts veröffentlicht. 
 

Partnerschaft für die digitale Transformation

Unternehmen, die ihre Geschäftsabläufe digitalisieren, benötigen ein Netzwerk von Partnern, mit dem sie die Implementierung von Technologien vereinfachen und Ziele wie eine höhere Produktivität schnell erreichen können. Das neue Digital Partner Program von Rockwell Automation ermöglicht Unternehmen Einblicke in Fachwissen und Lösungen von Marktführern wie Accenture, Microsoft, PTC, ANSYS und EPLAN.

Erarbeitung von Projektstrategien

Im Rahmen des Digital Partner Program können Unternehmen mit Branchenberatern Strategien für ihre digitalen Projekte erstellen. Außerdem erfahren sie, wie industrielle IoT-Konzepte wie der Digital Twin, die Fabrik der Zukunft und eine vernetzte Belegschaft ihre Verfügbarkeit und Effizienz verbessern können. Während der Implementierung erhalten Unternehmen Zugang zu integrierter Hardware, Software und schlüsselfertigen Systemen, die die Unternehmensleistung verbessern und ihre bereits vorhandenen Ressourcen nutzen.

Strategisches Partnernetzwerk

„Die nahtlose Verbindung aller Unternehmensebenen und die Umwandlung von Rohdaten in aussagekräftige Erkenntnisse ist möglich, wenn Geräte integriert und Daten standardisiert werden“, sagt Blake Moret, CEO und Vorsitzender von Rockwell Automation. „Kein Anbieter kann dies alleine bewerkstelligen. Stattdessen brauchen Unternehmen ein Netzwerk aus bewährten Partnern mit dem richtigen Mix aus Fachwissen und Technologien, um die aktuellen Möglichkeiten zu erweitern. Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit bestehenden strategischen Allianzpartnern wie Microsoft und PTC auszuweiten sowie neue Partner wie Accenture, ANSYS und EPLAN aufzunehmen.“

Die Partner schaffen mit ihrem jeweiligen Fachwissen ein Netzwerk, das eine einheitliche, integrierte Benutzererfahrung ermöglicht. Beispielsweise kann Accenture mit Unternehmen zusammenarbeiten, um einen Geschäftsplan zu erstellen, Anwendungsfälle mit ROI zu entwickeln und deren Nutzen im gesamten Unternehmen zu maximieren. Microsoft kann Unternehmen dabei unterstützen, auf qualitativ hochwertige Daten von Intelligent Edge bis hin zu Intelligent Cloud zuzugreifen, um unternehmensweit bessere Entscheidungen zu treffen. PTC kann Unternehmen dabei unterstützen, Geräte und Systeme von der Peripherie bis zur Cloud zu vernetzen und mithilfe der Augmented Reality (AR)-Technologie Systeme zu erkennen und Probleme auf neue Weise zu lösen. ANSYS und EPLAN können helfen, komplexe Herausforderungen zu lösen und produktiver bei Design-, Betriebs- und Wartungsaktivitäten zu sein.

Das Digital Partner Program ist Teil des Rockwell Automation PartnerNetwork-Programms, das globalen Herstellern Zugang zu einem kooperativen Netzwerk von Unternehmen bietet. Der Fokus liegt auf der Entwicklung, Implementierung und Unterstützung von „Best-in-Breed“-Lösungen um unternehmensweite Optimierung zu erzielen, die Maschinenleistung zu verbessern und die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
 

Single Pair Ethernet nimmt weiter Fahrt auf

HARTING hat auf der SPS in Nürnberg die Erweiterung der bereits mit Hirose und TE Connectivity geschlossenen Kooperation vorgestellt.Mit der Gründung des „Single Pair Ethernet - Industrial Partner Network“ unterstützen nun auch Würth Elektronik, LEONI, Murrelektronik und Softing IT Networks die Technologie SPE als zukünftige Infrastrukturlösung für das IIoT. Im Netzwerk begegnen sich diese Technologieführer also auf Augenhöhe.

Infrastrukturgrundlage für das IIoT und Industrie 4.0

Um die Technologie für den schnell wachsenden IIoT-Markt voranzutreiben, haben sich die bisher sieben Unternehmen zusammengeschlossen. Für zukünftige Anwender ist diese Organisation damit Ansprechpartner in Fragen und Belangen um den Aufbau von SPE Netzwerken und Geräten. Mit der T1 Industrial Schnittstelle bietet HARTING als erster Hersteller weltweit eine durchgängig genormte Schnittstelle für industrielle M3I3C3E3 Anwendungen an. Die IEC 63171-6 erscheint noch dieses Jahr und ist damit die gesetzte Schnittstelle für Single Pair Ethernet Anwendungen im industriellen Bereich. Mit der Entwicklung der Schnittstelle hat HARTING bereits 2016 begonnen und ist anderen Lösungen damit in Entwicklung und Standardisierung voraus. Neben der Standardisierung des Steckgesichts, haben sowohl das internationale als auch das amerikanische Standardisierungsgremium (ISO/IEC JTC 1/SC 25/WG 3 und TIA TR42) den T1 Industrial style schon 2018 in einem internationalen Auswahlprozess als das SPE Steckgesicht für Industrie und industrienahe Anwendungen festgelegt.  Diese Entscheidung wird von dem wichtigen Ethernet Standardisierungsgremium IEEE802.3 ebenfalls unterstützt. Damit herrscht ein breiter Konsens in allen wichtigen Normungsgremien: ISO/IEC, TIA und IEEE. 

Arbeitsalltag Virtual Reality

Anwendungen aus dem Bereich der virtuellen und erweiterten Realität entwickeln sich vom Nischenphänomen für Gamer und Filmfans zu einer einflussreichen Zukunftstechnologie: Bis 2030 könnten Produkte und Dienstleistungen auf der Basis von Virtual und Augmented Reality 1,5 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaft beisteuern. Für Deutschland gehen die Experten von einem Potenzial von 103,6 Milliarden US-Dollar aus. Das entspricht einer Steigerung des BIPs um 2,5 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine globale PwC-Analyse, die mögliche Auswirkungen von VR/AR auf Wirtschaft und Beschäftigung untersucht. 

„Vom Gesundheitssektor über die Produktion bis hin zum Handel und der Konsumgüterindustrie werden alle Branchen von virtueller und erweiterter Realität profitieren. Denn VR- und AR-Technologien sind nicht nur gut geeignet, Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten“, kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC Deutschland. 

2030 sind 23 Millionen Jobs weltweit von AR/VR beeinflusst

Die Analyse belegt, dass VR- und AR-Technologien auch signifikanten Einfluss auf die Beschäftigung haben werden: Aktuell sind rund 824.000 Jobs weltweit direkt von VR und AR beeinflusst. Bis 2030 könnte sich die Anzahl der Menschen, die AR-/VR-gestützt arbeiten, auf 23,4 Millionen erhöhen. In Deutschland käme dann jeder 100. Beschäftigte, insgesamt rund 400.000 Menschen, am Arbeitsplatz mit dieser innovativen Technologie in Kontakt; heute sind es bereits 15.000. 

„Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich an einem entscheidenden Punkt beim Einsatz von virtueller und erweiterter Realität. Die Technologie und Hardware sind endlich ausgereift. VR und AR können nun ihr Potenzial entfalten und nicht nur der Wirtschaft Auftrieb verleihen, sondern auch die Art und Weise, wie Organisationen arbeiten, revolutionieren: Prozesse laufen effizienter ab, Mitarbeiter können sich effektiver weiterbilden“, so Werner Ballhaus. 

Diese Bereiche und Branchen werden besonders stark von Anwendungen aus dem Bereich virtueller und erweiterter Realität profitieren: 

  • Dank AR- und VR-Technologien wird die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen erleichtert und trägt dadurch mit einem Plus von 359 Milliarden US-Dollar zum globalen BIP bei. Unternehmen sind durch AR und VR in der Lage, in virtuellen Umgebungen zusammenzuarbeiten – was viel Zeit und Geld spart. 
  • Im weltweiten Gesundheitssektor werden AR- und VR-Technologien der Analyse zufolge für einen Zuwachs beim BIP in Höhe von 351 Milliarden US-Dollar sorgen. Virtuelle Realität wird bereits heute in der Ausbildung von Ärzten eingesetzt, um sie hautnah an Operationen teilhaben zu lassen, ohne dass sie selbst im OP stehen.
  • Der Einsatz von erweiterter und virtueller Realität im Bereich Weiterbildung und Entwicklung wird rund 294 Milliarden US-Dollar zum globalen BIP beisteuern. Mit AR und VR lassen sich beispielsweise sehr realistische Trainingsszenarien ohne Risiken nachstellen.
  • VR und AR bieten die Möglichkeit, die Effizienz, Produktivität und Genauigkeit von Mitarbeitern und Prozessen zu verbessern. Das Potenzial in diesem Bereich beziffern die PwC-Experten bis 2030 auf rund 275 Milliarden US-Dollar. Ingenieure können über eine AR-Schnittstelle beispielsweise Informationen in Echtzeit erhalten, um Probleme schnell zu identifizieren und Reparaturen rasch auszuführen.  

Fokus auf Pilotprojekte und geschäftskritische Probleme

„Unternehmen sollten die Entwicklung von VR- und AR-Technologien mit hoher Priorität verfolgen. Denn wer diese Entwicklung versäumt, riskiert einen Wettbewerbsnachteil“, so die Einschätzung von Werner Ballhaus. Aus seiner Sicht ist es sinnvoll, sich dabei auf die Lösung geschäftskritischer Probleme zu fokussieren, etwa die Verbesserung der Sicherheit, die Reduktion der Kosten oder die Beschleunigung der Produktentwicklung. Dabei sei es besonders wichtig, die Nutzer der Anwendungen ins Zentrum zu rücken und eine positive, nahtlose Nutzererfahrung zu schaffen.

Hier finden Sie die globale Studie zum Download. 
 

Eine integrierte Lösung für Steuerung und Automatisierung
IOT-Sensor für die Füllstandmessung

Das Internet der Dinge (IoT) revolutioniert der­­­­zeit die gesam­te Welt. Ei­ner der Be­rei­che, in de­nen es ins­­be­­son­­­dere Fahrt auf­­nim­mt, ist die Lo­­gis­­tik. Hier bietet die um­fas­sen­de Ver­netzung von Waren und IT-Infra­struk­tur ent­lang der gesam­ten Wa­ren­ket­te be­son­ders viel un­aus­­ge­schöpf­tes Po­ten­zial: Von der La­ger­hal­tung über Be­stell­vor­gänge bis hin zum Trans­port. Eine Op­ti­mie­rung der Lie­fer­ket­te bringt da­her echte Wett­be­werbs­vor­teile. Gleich­zei­tig kann sie dabei hel­fen, spür­bar Kos­ten zu sen­ken.

Der Kern des Internet der Dinge sind Daten, die über ein wachsendes Kommunikationsnetz ausgetauscht werden. Sie dienen als Entscheidungsgrundlage für Verbesserungen. Daher ist IoT auf Sensoren angewiesen, die die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Typisch für Logistik-Prozesse ist jedoch, dass sich die Sensoren an Orten und in Positionen befinden, zu denen die Energie nicht aus der Steckdose kommen kann.

Autarke Sensoren für optimierte Logistik

Speziell für diese Situationen entwickelt VEGA jetzt eine ganz neue Serie an Messsystemen: Autarke Füllstandsensorsysteme auf der Basis leistungsstarker 80 GHz-Radartechnologie. Die neuen autarken Radarsensoren sind ab Mitte 2020 am Markt erhältlich – optimiert sind sie für Logistik- oder Steuerungsprozesse. Im Vordergrund der Entwicklung stand die Energieeffizienz. Dafür wurden Messleistung, Funk-Datenübertragung und Energieverbrauch ideal aufeinander abgestimmt. Batterien sorgen nun in Kombination mit optimierten Messzyklen für das Energiemanagement, das eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren sicherstellt.
Drahtlos sind die autarken Sensoren von VEGA preiswert, flexibel und sicher – und per Plug-and-play schnell eingebaut. Sie lassen sich daher in den verschiedensten Szenarien, wo immer Füllstände gemessen werden müssen, zuverlässig einsetzen. Ganz gleich, ob es sich um Lagerbehälter mit Chemikalien handelt, um Container mit Reinigungsmitteln, die regelmäßig auszutauschen sind oder um Reststoff-Behälter, die auf Abholung warten.

Ideal für IBC-Container

Die autarken VEGA-Sensoren lassen sich ideal an IBC-Containern anbringen. Dank Radar ist eine Messung von außen möglich, die IBC-Kunststoffblase muss also nicht geöffnet oder modifiziert werden. Mit wenigen Handgriffen installiert, kann diese Lösung dauerhaft am Container verbleiben und den jeweiligen Status übertragen, gleich ob im Unternehmen oder auf dem Transportweg. Selbst hoch gestapelt, erfassen die autarken VEGA-Sensoren an jedem einzelnen Behälter mehrfach pro Tag den aktuellen Füllstand und die Position – und übermitteln diese per Funk in die Cloud. 

Überall abrufbar

Modular auch die Anbindung: Aktuell werden die Standards NB-IoT und LoRa unterstützt. VEGA setzt hier auf ein Multi-Kommunikationsmodell: Der Sensor ist mit mehreren Low-Power-Funkstandards ausgerüstet und nutzt den jeweilig verfügbaren. Gleichzeitig können auch zukünftige Standards schnell umgesetzt werden. Die Kombination mit dem VEGA Inventory System bringt zusätzliches Potenzial: Auf der Basis der autark gewonnenen Daten ermittelt die Visualisierungs- und Logistik-Software optimale Bestellmengen und zukünftige Planungsziele. Daneben birgt der autarke VEGA-Radarsensor zahlreiche weitere smarte Möglichkeiten. Nicht zuletzt, indem sich die Daten auch einfach in andere Plattformen und Systeme integrieren lassen.
 

Induktive Koppler mit hoher Leistung

In­duk­ti­ve Kop­pel­sys­teme sind über­all dort die ideale Wahl, wo eine fes­te Ver­drah­tung von Sen­so­ren und Ak­to­ren stört oder durch Er­mü­dung ei­nem ver­früh­ten Ver­schleiß un­ter­liegt. Mit den neu­en in­duk­ti­ven Kop­plern BIC Q40 bie­tet Balluff jetzt ei­ne Lö­sung für Ap­pli­ka­tio­nen, bei de­nen die ma­xi­mal über­trag­bare Leis­tung ei­ne zen­tra­le Rol­le spielt, et­wa in der Ro­bo­tik bei der An­steue­rung von Grei­fern. Sie über­tra­gen Ener­gie und IO-Link-Sig­na­le voll­kom­men be­rühr­ungs­los über ei­nen Luft­spalt. 

Hohe Leistung für Energie und Daten

Mit bis zu 1,7 A Dauerausgangsstrom liefert das neue System bis zu 40 Watt Leistung. Dies entspricht dem 3-fachen der gängigen Koppler am Markt. Dank IO-Link-Schnittstelle unterstützt das System den reibungslosen und schnellen Austausch von Events, Parameter- und Prozessdaten zwischen IO-Link-Device und IO-Link-Master. Die Datenübertragung ist dabei transparent aufgebaut, eine Parametrierung des IO-Link-Kopplers ist nicht erforderlich. Mit der Unterstützung des Betriebsmodus COM3 ermöglicht das System zudem den schnellstmöglichen Datenaustausch. Durch die bidirektionale Kommunikation, die Daten in beide Richtungen überträgt, lassen sich gleichzeitig sowohl Aktoren wie Ventilinseln ansteuern als auch Signale einsammeln.

In Kombination mit einem entsprechenden IO-Link-Master kann das induktive Kopplersystem an nahezu jeden marktüblichen Feldbus angeschlossen werden. Die Parametrierung von intelligenten Sensoren oder das Durchführen von Diagnosevorgängen per IO-Link funktioniert ebenfalls so wie gewohnt. Installation und Montage oder auch ein Austausch der Koppler sind per Plug and Play und konfortablem M12-Steckanschluss an Base und Remoteeinheit ein Kinderspiel.
 

RFID-Schreib-/Leseköpfe mit IO-Link

Die Schreib-/Lese­köp­fe (SLK) von Con­tri­nex er­mög­lich­en jetzt noch hö­he­re Takt­ra­ten. Mit ei­ner neu­en Firm­ware, die für ei­ne op­ti­male RFID-Kom­muni­kati­on sorgt, er­fül­len die SLK ab so­fort auch ex­trem ans­pruchs­vol­le An­for­de­­run­gen. RFID-Tags er­lau­ben die in­di­vi­du­el­le Kenn­zeich­nung und I­den­ti­fi­ka­ti­on von Ein­zel­tei­len, Con­tain­ern, Fahr­zeu­gen usw. und sind des­halb aus Lo­gis­tik und Pro­duk­ti­on nicht mehr weg­zu­den­ken. Schreib-/Le­se­köp­fe (SLK) für für die Da­ten­ü­ber­tra­gung sind in die­sem Ein­satz­be­reich oft wid­ri­gen Be­din­gun­gen aus­ge­setzt. Con­tri­nex bie­tet spe­ziell für die­se An­wen­dun­gen ein Port­fo­lio an be­son­ders ro­bus­ten SLK-Sen­so­ren im kom­pakten C44-For­mat (40 x 40 mm) an – mit bis zu 80 mm Schreib- bzw. Le­se­ab­stand. Die kom­plett über­ar­bei­tete Firm­ware er­laubt dank ei­ner ver­bes­ser­ten RFID-Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Über­tra­gungs­ra­ten von bis 26,5 kbit/s nun noch hö­he­re Takt­ra­ten und er­fül­lt so auch an­spruchs­vol­le Markt­an­for­de­run­gen.

IO-Link für anspruchsvolle Aufgaben

Die IO-Link-SLK nu­tzen ISO 15693 für die Kom­mu­ni­ka­ti­on zum RFID-Trans­pon­der. Über einen M12-Ste­cker und IO-Link (IEC 61131-9) wer­den sie ins Au­to­ma­ti­sie­rungs­sy­stem ein­ge­bun­den und eig­nen sich da­durch für In­dus­trie-4.0-An­wen­dun­gen.Das ro­bus­te PBTP-Kunst­stoff­ge­häu­se mit Schutz­art IP68/​IP69K schützt die Elek­tronik vor wid­ri­gen Um­ge­bungs­be­din­gun­gen im zu­läs­si­gen Tem­pe­ra­tur­be­reich von -25 bis +80°C. Da­mit eig­nen sich die SLK nicht nur für den Aus­sen­be­reich, son­dern auch für den Ein­satz in Hy­gie­ne­an­wen­dun­gen mit WIP- oder CIP-Rei­ni­gung.

Die SLK bie­ten ne­ben dem be­nutzer­freund­li­chen „Au­to­ma­tic Mo­dus“ die Be­triebs­ar­ten „Scan UID“, bei der nur die User-ID aus­ge­le­sen wird, und „Scan Read/​Write“, bei der Lese-/ und Schreib­zu­griff mög­lich ist. Das er­spart in ei­ni­gen An­wen­dun­gen Pro­gram­mierauf­wand. Ein in­te­grier­tes Trans­ponder-​His­to­rie-​Re­gis­ter, in dem Trans­ponder- sowie SLK-Ken­nung und Zeit­stem­pel hin­ter­legt sind, er­leich­tert das Debugg­ing und mi­ni­miert so den War­tungs­auf­wand. Für ei­ne vo­raus­schau­en­de In­stand­hal­tung las­sen sich zwei Alarm-​Mer­ker für ver­schie­de­ne Pa­ra­me­ter ein­stel­len, bspw. für die Ant­wort­sig­nal­stär­ke­an­zeige (RSSI) oder die Zäh­ler der Zeit, in der sich ein Trans­pon­der in Reich­weite befindet. Das ver­bes­sert die Ver­füg­bar­keit des Sys­tems. Im Stan­dard-IO-​Mo­dus ste­hen zwei eben­falls kon­fi­gu­rier­ba­re Aus­gän­ge zur Ver­fü­gung, z. B. für Sig­na­le wie „Trans­pon­der vor­han­den“, „Da­ten­über­tra­gung in Ord­nung“ oder „Alarm­sig­nale“.
 

Hochisoliertes flexibles Sensorkabel

Au­to­ma­ti­sier­te Prüf­plätze über­neh­men im­mer viel­sei­ti­ge­re Auf­ga­ben in den ver­schie­dens­ten Be­rei­chen. So wur­de z.B. für die Fun­ktions­prü­fung ei­nes me­di­zi­ni­schen In­ha­la­tors ein klei­ner Sechs-Achs-Ro­bo­ter, der be­son­ders für Me­di­zin­tech­nik-An­wen­dun­gen ge­eig­net ist, mit ver­schie­de­nen Kistler-Kom­po­nen­ten kom­bi­niert. Der Ar­beits­be­reich des Robots wird mit ei­ner La­ser­licht­schran­ke der Serie PGI-L ge­steu­ert, ein Kraft­sen­sor in Kom­bi­na­ti­on mit dem Mo­ni­to­ring-Sys­tem maXYmos TL zeich­net dau­ernd die auf den In­ha­la­tor aus­ge­üb­ten Kräf­te auf. Da­bei stel­lt die Soft­ware sicher, dass al­le Wer­te gemäß FDA-Re­gu­la­rien auf­ge­zeich­net wer­den kön­nen

Um den am Ro­bo­ter­arm be­fes­tig­ten Kraft­sen­sor mit der Steu­e­rung zu ver­bin­den, kom­mt das von Kist­ler neu ent­wick­el­te Ka­bel 1900A23A zum Ein­satz: Das hoch­ro­bus­te, rausch­arme und hoch­iso­lie­ren­de Ko­ax­ial­ka­bel wur­de spe­ziell mit Blick auf den Ein­satz von piezo­ele­ktri­schen Sen­soren im dy­na­mi­schen Um­feld wie etwa einer Schlepp­ket­te ent­wick­elt. Dank in­ten­si­ven Labor­tests ist es be­son­ders ab­rieb­fest und hält min­des­tens 10 Mio. Bie­ge­zyk­len stand. Mit ver­schraub­tem Stecker­anschluss ist Schutz­art IP67 ge­währ­leistet. Stan­dard­mäßig sind ver­schie­de­ne Ka­bel­län­gen zwischen 1 und 10 m ver­füg­bar. Auf An­fra­ge kön­nen Län­gen zwischen 0,3 und 20 m ge­lie­fert wer­den. Der Tem­per­a­tur­be­reich für den Ein­satz des Ka­bels liegt zwi­schen -40 … +200 °C.
 

Bügelgriff mit elektrischer Schaltfunktion

Ganter stel­lt mech­a­ni­sche Kom­po­nen­ten vor, die mit elek­tri­schen Funk­tio­nen aus­ge­stat­tet wur­den. Die neu­es­te Er­gän­zung die­ses Be­reichs ist der Bügel­griff GN 422 mit elek­trischer Schalt­funk­tion und in­te­grier­ter LED-Ring­aus­leuch­tung. Je nach An­wen­dungs­fall gibt es den Bügel­griff in Schwarz oder Silber sowie mit ein oder zwei LED-Schalt­tastern. Der elek­trische Druck­taster ist aus hoch­wer­tigem, rost­frei­em Edel­stahl ge­fer­tigt und mit einer speziel­len zwei­far­bigen LED aus­ge­stat­tet, die durch Um­pol­ung ihre Farbe zwi­schen Rot und Grün wech­selt. In der Praxis läs­st sich so etwa der ak­tu­el­le Sta­tus einer Ma­schi­ne anzeigen.

Varianten und Zubehör

Für die Mon­ta­ge inkl. fach­ge­rech­ter Elek­tro­instal­la­tion sind die Bügel­grif­fe ent­weder mit ei­nem An­schluss­ste­cker oder -kabel aus­gestat­tet, wo­bei die Ka­bel­durch­füh­rung ver­deckt und damit für den An­wen­der un­sicht­bar in das rück­wär­tige Ge­häu­se er­folgt. Auch das pas­sen­de Zu­be­hör kann bei Gan­ter be­stel­lt werden. Da­run­ter das Kabel mit An­schluss­kupp­lung M12x1, das für die Mon­ta­ge des Bü­gel­griffs mit Ka­bel­steck­va­ri­an­te be­nö­tigt wird. Um flexi­bel auf in­di­vi­du­el­le Kun­den­be­dürf­nis­se ein­zu­gehen und ein ein­heit­lich­es De­sign von Ma­schi­nen zu er­mög­lich­en, bie­tet Gan­ter er­gänz­end den Bü­gel­griff auch ohne elek­tri­sche Aus­stat­tung an. Da­rü­ber hin­aus ist der Leucht-Druck­tas­ter mit Wech­sel­kon­takt auch se­pa­rat oh­ne Bü­gel­griff mit al­len An­schluss­va­ri­an­ten er­hält­lich.

Daten für den digitalen Zwilling

Neben dem bewährten CAD-Daten-Serviceangebot für die Mechanik-Konstruktion vereinfacht Ganter nun auch die Elektroplanung. Für alle Komponenten mit elektrischer Funktion, wie Bügelgriffe mit Schaltfunktion, Sicherheitsschaltscharniere oder etwa elektrische Füllstandsüberwachungen stehen ab sofort auch die notwendigen Informationen elektronisch als digitaler Zwilling zur Verfügung.
 

Sensor-zu-Cloud-Plattform für intelligente Zustandsüberwachung

iCOMOX, die Sen­sor-zu-Cloud-Platt­form für in­telli­gen­te Zu­stands­über­wach­ung von Shira­tech, ist eine Lösung für die vor­beu­gen­de War­tung. Mit ihr las­sen sich die Pro­duk­tivi­tät stei­gern und die Sicher­heit in der In­dus­trie er­hö­hen. Die Ein­heit läs­st sich schnell und ein­fach in­stal­lie­ren. Die mit­ge­lie­fer­te Soft­ware er­mög­licht time- do­main und FFT (Fast Fou­rier Trans­for­ma­tion) ba­sier­te Ana­ly­sen für die zu­stands­ba­sier­te War­tung (CBM; Con­di­tion-Based Main­ten­ance) in­dus­triel­ler An­wen­dun­gen, wie z.B. die Über­wach­ung von Mo­to­ren in Fer­ti­gungs­li­ni­en oder Pro­duk­tions­an­la­gen. iCO­MOX ist CE- und FCC-zer­ti­fi­ziert und be­fin­det sich in ei­nem kom­pak­ten und ro­bus­ten IP66-Ge­häu­se. Ei­ne Aus­wahl an A­dap­tern er­leich­tert das An­brin­gen an ver­schie­de­ne Aus­rüs­tun­gen.

Messung von Vibration, Temperatur und Magnetfeld

Vom Design Ent­wick­ler bis hin zum Sys­tem­in­te­gra­tor pro­fi­tiert nahe­zu je­der von der iCOMOX-Lö­sung. Fünf hoch­wer­tige Sen­soren ste­hen für die Über­wach­ung von Vi­bra­tio­nen, Mag­net­fel­dern, Tem­pe­ra­tur und Akus­tik zur Ver­fü­gung. Be­nut­zer­kon­fi­gu­rier­ba­re Ein­stel­lun­gen er­mög­li­ch­en ei­ne flex­ib­le Ak­ti­vie­rung des Sys­tems so­bald be­stim­mte Er­eig­nis­se er­kan­nt und Schwel­len­wer­te er­rei­cht wer­den. Zu den in­te­grier­ten Sen­so­ren zäh­len der 3-Ach­sen-Be­schleu­ni­gungs­mes­ser ADXL356 von Analog Devices, der ei­ne stö­rungs­ar­me Vi­bra­tions­mes­sung bei ge­rin­gem Strom­ver­brau­ch er­mög­licht. Ein zwei­ter strom­spa­ren­der ADXL362-Be­schleu­nigung­smes­ser für ge­rin­ge g-Werte ist eben­fal­ls in­te­gr­iert. iCOMOX ver­fügt außer­dem über den 16-Bit-Tem­pe­ra­tur­sen­sor ADT7410 von Ana­log De­vi­ces und den Mag­net­feld­sen­sor BMM150 von Bosch. Das MEMS-Mikro­fon IM69D130 von In­fi­ne­on bie­tet ei­ne ho­he Dy­na­mik, ge­rin­ge Ver­zerr­ung und ei­nen fla­chen Fre­quenz­gang, was ide­al für Dia­gnose­an­wen­dun­gen ist und die um­fang­rei­chen Sen­sor­funk­tio­nen ver­voll­stän­digt.

Stromsparend für lange Einsatzzeiten

Die Grund­lage des Sys­tems bil­det der Arm-ba­sier­te An­wen­dungs­pro­zes­sor ADuCM4050 von Ana­log De­vi­ces. iCOMOX wird mit bis zu zwei CR2477-Knopf­zel­len für eine län­gere Lebens­dau­er be­trie­ben und nutzt die Vor­tei­le des ADuCM4050, ein­schließ­lich der strom­spa­ren­den Sensor­Strobe™-Tech­nik. Der 2,4GHz-/IEEE-802.15.4e-Funk-SoC LTC5800-IPM von Ana­log De­vi­ces bie­tet flexi­ble Kom­mu­nika­tions­modi mit Smart­Mesh™ IP für op­ti­ma­le Reich­wei­te und Zu­ver­läs­sig­keit in rau­en In­dus­trie­um­ge­bun­gen. Ein op­ti­o­na­les SmartMesh IP Gate­way ist ver­füg­bar, um iCOMOX mit der Cloud zu ver­bin­den und er­wei­ter­te Cloud-An­wen­dun­gen so­wie Ana­ly­sen be­reit­zu­stel­len.
 

Neue Plattform bündelt IoT-Aktivitäten

Eaton hat auf der SPS erst­mals die „In­ter­net of Things“ (IoT)-Lö­sung Nubis­Net vor­ge­stel­lt. Das Kom­plett­pa­ket bün­delt al­le bis­heri­gen IoT-An­ge­bo­te in ei­nem Sys­tem und um­fas­st ein­fach zu kon­fi­gu­rie­ren­de Gate­ways in WLAN, LAN und LTE-Aus­füh­rung, ei­nen siche­ren Cloud-Ser­ver so­wie ei­ne leicht zu be­die­nen­de IoT-Platt­form. Nubis­Net bie­tet so­mit al­les, um An­la­gen, Ma­schi­nen und Sys­teme schnell und un­kom­pli­zie­rt mit der di­gi­ta­len Welt zu ver­netzen. Auf der IoT-Platt­form kann je­der Nutzer ein­fach sei­ne ei­ge­ne, per­sön­liche Bedien­ober­fläche zu­sam­men­stel­len und Ma­schi­nen­da­ten nach in­di­vi­du­el­len An­for­de­run­gen ana­ly­sie­ren und vi­su­ali­sie­ren. Ma­schi­nen­zu­stän­de kön­nen orts- und ge­rä­te­un­ab­hän­gig an­ge­zeigt so­wie ver­schie­de­ne smar­te An­wen­dung­en ein­fach ein­ge­rich­tet wer­den. Für In­ter­es­sen­ten, die zu­nächst ein­mal die Vor­tei­le und Funk­tio­nen der IoT-Lö­sung ken­nen­ler­nen und tes­ten möch­ten, bie­tet Eaton ein kos­ten­güns­ti­ges Star­ter­paket. Nubis­Net wird voraus­sicht­lich im Früh­jahr 2020 ver­füg­bar sein.
Mit der Nubis­Net IoT-Platt­form las­sen sich Ma­schi­nen­da­ten schnell und über­sicht­lich ana­ly­sie­ren und visua­li­sie­ren. Dazu bie­tet die Platt­form ei­ne Aus­wahl ver­schie­de­ner An­wen­dungs­mo­du­le – von der per­ma­nen­ten Er­fas­sung des Ma­schi­nen­zu­stands (Con­di­tion Moni­tor­ing) über Re­por­ting-Funk­tio­nen bis hin zu Alarm­ier­ung und Energie­mana­ge­ment. Je nach Be­darf kom­bi­niert der Nutzer die­se Mo­dule ein­fach per Drag & Drop zu sei­nem per­sön­lich­en Dash­board. So las­sen sich mühe­los Pro­duktions­an­la­gen on­line über­wa­chen und al­le re­le­van­ten Kenn­zah­len visua­li­sie­ren. Wenn die IoT-Platt­form eine Ab­weich­ung re­gis­trie­rt, ver­sen­det das Früh­warn­sys­tem so­fort Warn­mel­dun­gen per E-Mail und über Messag­ing-Diens­te. So können um­ge­hend er­for­der­liche Maß­nah­men ein­ge­lei­tet wer­den.

Schnelle und sichere Datenübertragung

Der Cloud-Server der Eaton IoT-Lösung befindet sich in Deutschland und unterliegt damit den strengen gesetzlichen Vorgaben der EU zur Datensicherheit. Die Übertragung der Daten von der Prozessebene in die Cloud erfolgt über ein bidirektionales, WEB-basiertes Protokoll. Es ist mit seiner geringen Latenz speziell für die industrielle Kommunikation ausgelegt. Die End-to-End-Verschlüsselung nach TLS 1.3 Standard sowie die zwingende Authentifizierung genügt dabei höchsten Ansprüchen der Cybersecurity. Zusätzlich ist auch eine Übertragung der Daten über das MQTT-Protokoll oder mit OPC/UA möglich.

Das Bindeglied zwischen Maschine und Cloud bildet das IoT-Gateway von Eaton. Es übernimmt über Modbus-TCP die Maschinendaten von den angeschlossenen Maschinensteuerungen, gleich ob es sich um Geräte von Eaton oder von anderen Herstellern handelt. Die Verbindung zum Internet erfolgt – je nach gewählter Ausführung des Gateways – per LAN, WLAN oder für den uneingeschränkten mobilen Einsatz per LTE. Konfiguriert werden die Gateways über einen einfach zu bedienenden Gerätemanager – somit können die Geräte ohne zusätzliche Software schnell in Betrieb genommen werden, auch ohne Programmierkenntnisse. Die Gateways verfügen zudem über einen eigenen Logik-Controller, mit dem sich grundlegende Edge-Computing-Funktionen realisieren lassen. Aus einer im Gerätemanager hinterlegten Bibliothek lassen sich die benötigten Logik-Funktionen einfach auswählen, weitere können bei Bedarf mit der Software Codesys selbst programmiert werden. Die Gateways sind mit einer Firewall ausgestattet und unterliegen den strengen Cybersecurity-Vorschriften von Eaton, die deutlich höhere Anforderungen definieren, als die vorhandenen Standards und Gesetze vorschreiben.

Einfacher Einstieg

Eaton bietet die NubisNet-IoT-Lösung in zwei Paketen an: Das kostengünstige Basic-Paket ist zugeschnitten auf Anwendungen, die nur ein geringes Datenvolumen, begrenzte Cloud-Speicherkapazitäten und weniger häufige Datenübertragungen erfordern. Das Advanced-Paket ermöglicht dagegen umfassende Anwendungen mit hohem Datenvolumen und einer häufigen Datenübertragung in kürzesten Zeitabständen. Wer die Möglichkeiten und Funktionen der Eaton-IoT-Lösung zunächst einmal kennenlernen will, kann zum Starter-Paket greifen: Es besteht aus einem Gateway mit LAN-Schnittstelle und dem neusten Steuerrelais von Eaton, der easyE4. Auf dem Steuerrelais sind verschiedene Musterprojekte vorinstalliert, die über die Bediensoftware easySoft simuliert werden können. Für die Musterprojekte sind auf der IoT-Plattform bereits Dashboards vorkonfiguriert, so dass die Ergebnisse der Simulationen umgehend visualisiert werden können. So lässt sich die IoT-Lösung von Eaton umfassend testen. Gateway und Steuerrelais können später natürlich in einer Anlage weiterverwendet werden.

Die Anbindung an die Cloud bietet sowohl für MOEMs als auch für Maschinenbetreiber vielfältige Vorteile: Maschinen- und Anlagenhersteller können mit der IoT-Lösung von Eaton den Service optimieren und ihren Kunden einen Mehrwert für ihre Anlagen bieten. Die Analyse der Maschinen- und Anlagendaten ist zudem hilfreich bei der Qualitätssicherung oder der Entwicklung zukünftiger Produkte. Für die Betreiber von Maschinen und Anlagen eröffnet die Anbindung an die IoT-Plattform von Eaton neue Möglichkeiten, die Betriebskosten zu senken: Wartungskosten und Stillstandszeiten können reduziert, Prozesse optimiert sowie Energieverbräuche gemessen und dokumentiert werden.
 

3-phasige Stromversorgung mit breitem Einsatzspektrum

Siemens prä­sen­tie­rt neue, 3-pha­sige 24-Volt-Netz­ge­rä­te in­ner­halb sei­ner Pro­dukt­li­nie Sitop PSU6200 und er­wei­tert da­mit das Ein­satz­spek­trum der Stan­dard-Strom­ver­sor­gun­gen. Die neu­en Netz­ge­rä­te lie­fern Aus­gangs-Nenn­strom von 5, 10 oder 20 Am­pe­re (A), so dass sich das bis­heri­ge Ein­satz­spek­trum an ei­ner Phase um An­wen­dun­gen an 400-Volt-Dreh­strom­netzen er­wei­tert. Der ro­bus­te Ein­gang er­laubt auch den dauer­haf­ten Be­trieb an nur zwei Pha­sen. Zu­dem wird durch die ak­tive Power Fac­tor Cor­rec­tion (PFC / Leis­tungs­fak­tor­kor­­tur­fil­ter) der Blind­strom­an­teil gering­ge­hal­ten.

Die 3-pha­si­gen Strom­ver­sor­gun­gen zeich­nen sich durch ei­nen ho­hen Wir­kungs­grad von bis zu 95 Pro­zent aus und un­ter­stüt­zen mit ih­rem schma­len Me­tall­ge­häu­se und den Push-in-Klem­men ei­ne ein­fache Mon­ta­ge. Für den si­che­ren Be­trieb sorgt die ho­he Über­last­fä­hig­keit der ro­bus­ten Ge­rä­te, die mit ih­rem Kon­stant­strom­ver­hal­ten die Aus­gangs­span­nung mög­lichst lan­ge auf­recht er­hal­ten und selbst bei Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tu­ren bis 45°C 20 Pro­zent über ih­rem Nenn­strom lie­fern kön­nen. Mit der Leis­tungs­re­ser­ve („Ex­tra Power“) kön­nen sie zu­dem bei Über­last bis zu fünf Se­kun­den lang 50 Pro­zent mehr Nenn­strom lie­fern.

Umfangreiche und effiziente Diagnose

Die Netz­geräte Sitop PSU6200 ab 10 Ampere ver­fü­gen über ei­ne Dia­gno­se­schnitt­stel­le für die de­tail­lier­te Zu­stands­über­wach­ung der 24-Volt-Ver­sor­gung. So­mit kön­nen Span­nung, Strom, Aus­las­tung, Tem­pe­ra­tur und Ge­rä­te­ein­stel­lun­gen kon­trol­liert wer­den. Zur Über­tra­gung des Sig­nals wird le­dig­lich ein Di­gi­tal­ein­gang ei­ner SPS (spei­cher­ba­ren Steue­rung) be­nö­tigt. Kos­ten­freie Funk­tions­bau­stei­ne für Simatic-Steue­run­gen S7-1200 und -1500 wer­ten den se­ri­el­len Code aus und Face­plates er­leich­tern die Vi­su­ali­sie­rung im Pro­zess­vi­su­ali­sie­rungs­sy­stem WinCC.
 

Strapazierfähige Single Pair Ethernet Leitung

Single Pair Ether­net (SPE) bie­tet Chan­cen Da­ten auch aus be­eng­ten Ma­schi­nen­be­rei­chen zu­ver­läs­sig und schnell zu über­tra­gen. Für die Be­we­gung in der Ener­gie­ket­te stel­lt igus die SPE-Lei­tung chain­flex CFBUS.​PUR.042 vor. Die Ver­wen­dung von nur ei­nem Adern­paar re­du­zie­rt den Außen­durch­mes­ser um 25 Pro­zent

Durch die Di­gi­ta­li­sie­rung wächst die An­zahl der ge­ne­rier­ten Da­ten in den Fa­bri­ken und einzel­nen Ma­schi­nen kon­ti­nu­ier­lich. Feld­bus­se wie Pro­fi­bus und CC-Link so­wie Ether­net-De­ri­va­te wie Profi­net und CC-Link IE wer­den da­her wei­ter­ent­wickelt, da­mit im­mer hö­he­re Da­ten­über­tra­gun­gen mög­lich wer­den. Ähn­lich sieht es bei den klas­si­schen Ether­net-Ka­te­go­rien aus. War vor eini­gen Jah­ren noch CAT5 das Maß der Din­ge und mit CAT5e ein Quan­ten­sprung er­reicht, sind heu­te zu­neh­mend CAT6A und CAT7 ge­fragt. Al­le Ent­wick­lun­gen ende­ten je­doch bis­her am letz­ten „in­tel­li­gen­ten“ Bau­teil der Ma­schi­ne. Bedingt durch die Größe der Lei­tung und der Stecker­lö­sun­gen, ließen sich Ver­bin­dun­gen bis zum kleins­ten Sen­sor bis­her nicht um­set­zen. Ei­ne Lös­ung bie­ten Lei­tun­gen, die die Adern­paare auf Eins re­du­zie­ren. Mit der CFBUS.​PUR.​042 stellte igus auf der SPS 2019 die ers­te chain­flex Single Pair Ether­net Lei­tung vor, spe­zi­ell für den be­weg­ten, lang­lebigen Ein­satz in der e-kette.

Für die smarte Industrie-Automatisierung

Nach dem Motto „Was nicht gebraucht wird, kann weg“ nutzt die Single Pair Ether­net Lei­tung nur ein Adern­paar statt der üb­lichen vier. Das re­du­ziert die Daten­rate zwar auf Über­tragungs­raten von 10 MBit/s bis 1 GBit/s. Ei­ne hö­he­re Ge­schwin­dig­keit ist in vie­len An­wen­dun­gen je­doch nicht not­wen­dig. Statt­des­sen er­mög­licht die Ver­ringe­rung der Adern­zahl der CFBUS.​PUR.​042 ei­nen 25 Pro­zent klei­ne­ren Außen­durch­mes­ser. Sie be­fin­det sich nun auf dem Ni­veau einer Ini­tia­tor-Lei­tung. Die neue Lei­tung ist pass­genau für die T1 Stecker­schnitt­stelle kon­stru­iert, die eigens für SPE neu ent­wickelt wurde. Dies führt dazu, dass der halt­bare Schirm zu­ver­läs­sig über­ge­ben wird und da­durch eine ho­he Elektro­mag­net­ische Ver­träg­lich­keit (EMV) vor­han­den ist. Die Kom­bi­na­tion aus Lei­tung und Stecker ist da­bei äußerst ro­bust:  So ver­wendet igus einen hoch­ab­rieb­fes­ten, kerb­zähen PUR-Man­tel und der Stecker ro­bus­te metall­ische Ver­riege­lun­gen mit PCB-Buchse. 

Die Re­du­zie­rung der Größe von Lei­tung und Stecker schafft zu­sätz­lichen Platz selbst in kleins­ten e-ketten Serien. Die Single Pair Ether­net Tech­no­lo­gie ist da­durch ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu klas­si­schen seriellen Bus­sys­te­men in der Au­to­mobil­indus­trie, in der Bahn­tech­nik oder bei In­dus­trie­ro­botern. Die öl­be­stän­di­ge und flamm­wid­rige CFBUS.​PUR.​042 wur­de im 3.800 Quadrat­meter großen igus Test­la­bor aus­gie­big ge­tes­tet. 
 

Ultrakompakter Sicherheits-Laserscanner

SICK stel­lt den den neu­en, ul­­tra­­­kom­­­pak­­­ten Si­cher­­­heits-​La­­ser­­scan­­ner nano­­­Scan3 vor. Er kom­bi­niert smar­te Sicher­heits­fun­kti­o­nen mit ex­zel­len­ter Mess­da­ten­qua­li­tät für ei­ne ge­naue so­wie zu­ver­läs­sige Lo­kali­sie­rung. Ein­ge­setzt wird der mit nur acht Zenti­me­tern Bau­hö­he ex­trem platz­spa­ren­de Sen­sor über­all dort, wo an Ma­schi­nen und Fahr­zeu­gen auch bei mini­ma­lem Mon­tage­raum maxi­male Per­for­man­ce ge­fragt ist. 

Sicher mobil nav­ig­ie­ren und sta­ti­o­när über­wachen

Kleine Bau­form, großer Funk­tions­um­fang, in­dus­trie­taug­li­ches und in­te­gra­tions­freund­liches De­sign – der nano­Scan3 er­gänzt das Port­fo­lio von Sicher­heits-Laser­scan­nern von SICK auf ide­ale Wei­se. Tech­no­lo­gisch lehnt er sich an den er­folg­rei­chen micro­Scan3 an. Pro­gram­mier­bare und dy­na­misch sich an­pass­ende Schutz­fel­der, die Mess­daten-Aus­gabe zur Na­vi­ga­tions­unter­stützung so­wie be­währ­te Scan­ner- und Aus­wer­te­tech­nolo­gien – die auch unter he­raus­for­dern­den Um­ge­bungs­be­dingun­gen wie bei­spiels­weise bei Staub und Schmutz ein Höchs­tmaß an De­tek­tions­sicher­heit ge­währ­leis­ten – zeich­nen den 2D-Safe­ty-Sen­sor aus. Mit sei­nen Ab­mes­sun­gen von ge­ra­de ein­mal 101 x 101 x 80 mm er­schließt der nano­Scan3 ex­trem platz­kri­tische Appli­ka­tionen. Hier­zu ge­hö­ren vor al­lem die mo­bile In­tra­lo­gis­tik so­wie die mo­bi­le As­sis­tenz- und Ser­vice­robo­tik mit au­to­no­men Trans­port­platt­for­men und Karts so­wie kol­labo­rie­ren­den Ro­botern (Co­bots). Zu­dem setzt der nano­Scan3 auch mit sei­nem Preis-Leis­tungs-Ver­häl­tnis in die­sem Markt­seg­ment ei­nen neu­en Maß­stab.

Zu­las­sungs­tech­nisch er­füllt der nano­Scan3 Typ 3 nach IEC EN 61496-3, SIL2 nach IEC 61508 bzw. SIL2­CL2 nach EN 62061, Ka­te­go­rie 3 so­wie Per­for­mance Level d nach EN ISO 13849. 
 

High-End-Bediengeräte-Serie

In der ver­netz­ten Pro­duk­ti­on ist es von zen­tra­ler Be­deu­tung, eine rei­­bungs­­lo­se Schnitt­­stelle für die Kom­mu­ni­ka­tion zwi­­schen Ma­schi­ne und Mensch zu bieten. Die­s ist in vie­len Fäl­len ein Be­dien­pa­nel an ei­ner Ma­schi­ne. Die HMx700-Se­rie von Pa­na­sonic ver­eint die Vor­zü­ge aus zwei Wel­ten: das HMx700 Pa­nel ist ein High-End Bedien­ge­rät für ans­pruchs­vol­le An­wen­dun­gen im IIoT-Be­reich, das trotz sei­ner großen Band­brei­te an Funk­tio­nen kei­ne Ab­stri­che in der Ro­bust­heit macht. Dank des hoch­auf­lö­sen­den Dis­plays mit Mul­ti-Touch-Funk­tion er­öf­fnet Pa­na­sonic In­dus­try sei­nen Kun­den so­mit ganz ne­ue Mög­lich­kei­ten bei der Ge­stal­tung in­no­va­ti­ver Be­nut­zer­in­ter­ak­ti­on­en. 

Gut geschützt für viel­sei­tige Ein­sätze

Die HMx700 Pro­dukt­reihe ist so­mit eine ide­ale Lö­sung für die In­dus­trie­au­to­ma­tion mit ei­nem sehr nied­ri­gen Ener­gie­ver­brauch und ei­nem lan­gen Pro­dukt-Le­bens­zy­klus. Die Ge­rä­te mit ei­ner ka­pa­zi­ti­ven Glas­ober­flä­che sind in Größen von 5 bis 21,5 Zoll ver­füg­bar. Die Ober­fläche bie­tet ei­nen UV-Schutz, ist wider­stands­fä­hig ge­gen Krat­zer und viel­fäl­tige Che­mi­ka­lien. Der Tem­pe­ratur­be­reich für den Ein­satz liegt zwi­schen -20 und +60 °C. Die Pa­nels sind OPC UA fähig und ver­fü­gen über 3 Ether­net-Ports.
 

Robuster Kabelmessumformer für Temperatur

Der JUMO dTRANS T09 ist dank ho­her Schwing- und Schock­­fes­tig­keit be­son­ders zu­ver­läs­sig. Der Ka­bel­mess­­um­for­mer mit 4-Lei­ter­an­­schluss für Wider­stands­­ther­mo­­me­ter ist mit ei­nem Ana­log­aus­gang (4 bis 20 mA) oder ei­ner IO-Link-Schnitt­stel­le er­hält­lich.

M12-Stecker für einfachen Anschluss

Im JUMO dTRANS T09 können Pt100 oder Pt1000 Sensoren verwendet werden. Das hochwertige Edelstahlgehäuse ist in den Schutzarten IP65, IP67 und IP69 lieferbar, der Anschluss erfolgt beidseitig durch Plug and Play mit M12-Steckern. Durch ebenfalls erhältliche, vorkonfektionierte Leitungen für die beidseitigen M12-Anschlüsse können Verdrahtungsfehler vermieden und so Kosten bei der Montage und Wartung reduziert werden.

Konstruktionsbedingt ist der JUMO dTRANS T09 von Prozesseinflüssen weitgehend isoliert und damit besonders robust und langlebig. Die Ausführung mit IO-Link-Schnittstelle optimiert Produktionsprozesse durch eine Kommunikation bis in die unterste Feldebene und bietet maximale Transparenz der Messwerte und Sensorzustände. Diese Schnittstelle beinhaltet ebenfalls einen Schaltausgang. So ist eine Temperaturmessung und -überwachung mit nur einem Gerät möglich. Mit dieser Variante können beispielsweise auch Anlagen bei einem kurzfristigem Stillstand digitalisiert werden.
 

IO-Link-Master mit OPC-UA-Schnittstelle

OPC UA hat sich zu­neh­mend als Stan­dard in der Ma­schi­nen­kom­mu­ni­ka­tion etab­liert. Neben der M2M-Kom­mu­ni­ka­tion unter­stützt die Tech­no­lo­gie auch den Da­ten- und In­for­ma­tions­aus­tausch zwi­schen Ma­schi­nen und über­ge­ord­ne­ten Sys­temen im In­dus­trie-4.0-Um­feld. Pepperl+Fuchs stellt den welt­weit ers­ten IO-Link-Mas­ter mit OPC-UA-Schnitt­stel­le vor, wel­cher die Vor­tei­le der Ar­chi­tek­tur in ei­nem Ge­rät vereint. Neben den ICE1-Mas­tern, die in steue­rungs­basier­ten Sys­temen und zeit­kri­ti­schen An­wen­dun­gen ein­ge­setzt wer­den, gibt es die Serien ICE2 (Ether­Net/IP) und ICE3 (PROFI­NET). 

Für Appli­ka­tio­nen ohne über­geord­nete Steue­rung oder hy­bride Lö­sungen

Beide neuen IO-Link-Master-Serien bieten zusätzlich zum echtzeitfähigen Feldbusprotokoll eine OPC-UA-Schnittstelle und sind somit bestens für Cloud-basierte, weniger zeitkritische Anwendungen geeignet. Mit einem vollständig webbasierten Konfigurationskonzept, das ohne zusätzliche Software auskommt, stehen sie für eine effiziente Inbetriebnahme und sind eine optimale Lösung für Stand-Alone-Applikationen ohne übergeordnete Steuerung. Sämtliche Moduleinstellungen können als separate Datei abgespeichert werden, sodass sich die Konfiguration bei einem Gerätetausch oder einer Erweiterung problemlos auf ein neues Gerät übertragen lässt (Module Cloning).

Mit der Möglichkeit einer parallelen, störungsfreien Kommunikation via OPC UA sowie Ethernet-basierten Feldbusprotokollen sind aber auch hybride Systeme realisierbar. Darin koordiniert eine Steuerung alle zeitkritischen Anwendungen bzw. Abläufe, während weniger zeitkritische, aggregierte Zustandsdaten in eine Cloud fließen. Dank des MultiLink-Protokolls können Anwender sogar zeitgleich von der Steuerung als auch von der Cloud aus auf das Gerät zugreifen.
 

Managed Switches, kompakt und robust

Die Kom­mu­ni­ka­tion in der In­dus­trie läuft zu­nehm­end über Ether­net-Netz­wer­ke – sie sind die Ner­ven­bah­nen der in­tel­li­gen­ten Fab­rik. Bei der Leis­tungs­fä­hig­keit der Da­ten­ver­bin­dung kommt es ne­ben den Lei­tun­gen eben­so auf die Pe­ri­phe­rie an, al­len vo­ran auf die Swit­ches, die Lot­sen im Da­ten­ver­kehr. Da­mit bei­des op­ti­mal zu­sam­men­spielt, führt LAPP seit zwei Jah­ren auch Swit­ches in sei­nem Pro­gramm. Die Rück­mel­dun­gen der Kun­den wa­ren über­aus po­si­tiv und die Nach­fra­ge nach wei­te­ren Vari­an­ten groß. Des­halb wird das Pro­gramm an ak­ti­ven Kom­po­nen­ten um wei­te­re Swit­ches für die In­dus­trie ergänzt. Die neuen ETHER­LINE ACCESS Swit­ches gibt es in unter­schied­lichen Aus­füh­run­gen mit vier bis 16 Ports, auch in Kom­bi­na­tion mit Ports für Licht­wel­len­lei­ter. Al­le Switches ha­ben ro­bus­te Me­tall­gehäu­se und sind für die Mon­ta­ge an der DIN-Hut­schie­ne aus­ge­legt. Be­son­dere High­lights sind die zur­zeit kleins­ten Profi­net-Swit­ches am Markt.

Wenn platz­sparende Kom­po­nen­ten essentiell sind 

In de­zen­tra­len Schalt­schrän­ken in der Pro­duk­tion geht es eng zu, manch­mal kann man nicht mal ih­re Tür schließen, wenn sie mit Swit­ches und Ka­beln voll be­stückt sind. Für sol­che Fäl­le gibt es jetzt die neu­en PROFI­NET-Swit­ches PNF04T, PNF08T, PNF16T mit vier, acht und 16 Ports. Sie sind die ak­tuell kleins­ten auf dem Markt – kom­pakt, flach und an der DIN-Hut­schiene im Hand­um­dre­hen ein­ge­baut. Trotz­dem stecken in den klei­nen Ge­häu­sen ei­ne Men­ge nütz­li­cher Funk­tio­nen. Die Swit­ches erfül­len Con­for­mance Class B sie sind alle­samt managed und las­sen sich via Web-Inter­face kon­fi­gu­rie­ren. Und sie trotzen ex­tre­men Tem­pe­ra­tu­ren von -40 °C bis +75 °C und auch sonst al­len Widrig­kei­ten im rauen In­dus­trie­um­feld.

Makler zwischen IP-Netzwerken

Der NF04T NAT/Fire­wall kommt dort zum Ein­satz, wo es Kon­flik­te we­gen mehr­fach ver­ge­be­ner IP-Adres­sen gibt. Er besitzt drei LAN-Ports und einen WAN-Port, der den Switch mit ei­nem über­ge­ord­ne­ten Un­ter­neh­mens­netz­werk ver­bin­det. Die NAT-Funk­tio­na­li­tät über­setzt glei­che IP-Adres­sen auf Ma­schi­nen­ebe­ne in unter­schied­liche IP-Adres­sen auf Un­ter­neh­mens­ebe­ne. Oder der Switch über­setzt unter­schied­liche ex­ter­ne IP-Adres­sen in ei­nen an­de­ren Adress­be­reich für das Netz­werk auf Ma­schi­nen­ebe­ne. Auch eine Port-Weiter­lei­tung und der Routing-Modus sind an Bord. All das steckt in dem glei­chen ultra­kom­pak­ten Ge­häu­se wie bei den zuvor ge­nan­nten Profi­net-Switches, auch hier sind Tem­pe­ra­tu­ren von -40 °C bis +75 °C erlaubt.

Weiter mit Licht

Wenn ho­he Über­tra­gungs­ra­ten über große Dis­tan­zen ge­fragt sind, führt kein Weg an Licht­wel­len­lei­tern vorbei. Da­zu ha­ben die bei­den managed Switches M08T02SFP und M08T02GSFP außer den acht RJ45-Ports je­weils noch zwei SFP-Ports zum An­schluss von Licht­wel­len­lei­tern, beim M08T02GSFP für schnel­les Giga­bit-Ethe­rnet. Auch die­se Switches hal­ten Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen -40 °C und +75 °C aus, sie sind nach IP40 ge­gen das Ein­drin­gen von Fremd­kör­pern ge­schützt, und sie las­sen sich re­dun­dant mit Strom ver­sor­gen. Dazu bie­tet LAPP die pas­sen­den SFP-Stan­dard­mo­du­le zur Um­wand­lung des Licht­sig­nals in elekt­rische Sig­nale an. Es gibt die SFPs in vier Va­ri­an­ten: für 100 Mbit/s oder 1 Gbit/s und je­weils für Single-Mode- oder Multi-Mode-Über­tra­gung.

Vollmetall-Planetengetriebe

Die neue Metall‐Pla­ne­ten­ge­trie­be‐Fa­mi­lie GPT von Faulhaber zeich­net sich durch kom­pak­te Ab­mes­sun­gen, ein ho­hes Dreh­mo­ment und feins­te Ab­stu­fun­gen der zahl­rei­chen Un­ter­setz­ungs­ver­hält­nis­se aus. Sie ist ex­trem ro­bust und tole­rie­rt häu­fi­ge so­wie plötz­li­che Last­wech­sel. Die Ge­trie­be ar­bei­ten mit ho­her Ef­fi­zienz, las­sen sich mit vie­len un­ter­schied­lichen Mo­to­ren kom­bi­nie­ren und er­mög­lich­en ver­schie­de­ne Wel­len­kon­fi­gu­ra­tio­nen. Die rein metal­le­nen GPT‐Getrie­be er­reich­en Leis­tungs­wer­te, die mit de­nen deut­lich teure­rer Tech­no­lo­gien auf dem Markt, die etwa ker­ami­sche Kom­po­nen­ten nut­zen, ver­gleich­bar sind. Die Ge­trie­be ste­hen mit Durc­hmes­sern von 22, 32 und 42 Milli­meter zur Ver­füg­ung. Sie er­reichen so­wohl beim Dreh­mo­ment als auch bei der Ge­schwin­dig­keit Höchst­wer­te. Im Ver­gleich zu den Vor­gän­ger­model­len wur­de die Ein­gangs­dreh­zahl auf über 10.000 rpm mehr als ver­dop­pelt. Bei in­ter­mit­tie­ren­dem Be­trieb kann sie bis zu 20.000 rpm be­tra­gen. Die Serie 42GPT kann ein in­ter­mit­tie­ren­des Dreh­mo­ment von bis zu 25 Nm er­rei­chen, bei ei­ner Län­ge von nur noch 71 Milli­me­ter.

Große Auswahl an Untersetzungen

Die GPT‐Ge­trie­be sind auf größte Ro­bust­heit aus­ge­legt und to­le­rie­ren so­wohl stän­dige als auch sehr ab­rup­te und star­ke Last­wech­sel. Zu­gleich sind sie deut­lich kür­zer als an­de­re Model­le mit dem glei­chen Durch­mes­ser. Die Ge­trie­be kön­nen mit bis zu vier Re­duk­tions­stu­fen aus­ge­stat­tet werden. Je­de Stu­fe wur­de auf Höchst­leis­tung im Hin­blick auf Dreh­mo­ment und Ge­schwin­dig­keit in­di­vi­du­ell op­ti­mie­rt. Zu den wicht­igen Merk­malen der Pro­dukt­fa­mi­lie zählt die ho­he Zahl der ver­füg­ba­ren Un­ter­setzungs­ver­hält­nis­se und ih­rer sehr gleich­mäßigen Ver­teilung. Da­mit kann die Mo­tor­leis­tung op­ti­mal aus­ge­nutzt wer­den: Mit der­sel­ben Ein­gangs­dreh­zahl läs­st sich ein hö­her­es Dreh­mo­ment, mit dem­sel­ben Dreh­mom­ent ei­ne hö­he­re Ge­schwin­dig­keit er­rei­chen. Zu­dem wird der Strom­ver­brauch im Ver­gleich zu den Vor­gän­ger­mo­del­len deut­lich ge­sen­kt. Dank ih­res mi­ni­ma­len Spiels ist die neue GPT‐Fa­mi­lie be­sond­ers gut für Auf­ga­ben mit prä­zi­ser Po­si­ti­onier­ung geeignet.
 

Lagerlose Drehgeber für kompaktes Motorendesign

Kübler hat ge­mein­sam mit nam­haf­ten Her­stel­lern aus der An­triebs­tech­nik ein in­te­grier­tes Mess­sys­tem für A­syn­chron­mo­to­ren ent­wick­elt, das auf den la­ger­lo­sen Küb­ler-Dreh­ge­bern ba­sie­rt. Es setzt neu­e Maß­stä­be in punc­to Leis­tungs­fä­hig­keit, Kom­pakt­heit und nicht zu­letzt durch Ein­spa­rung von Platz und Kos­ten im Ver­gleich zu ge­la­ger­ten Dreh­ge­bern. Ei­ne en­ge und ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit der Part­ner war es­sen­tiell, um das kom­pak­te mag­ne­ti­sche Mess­sys­tem in den Mo­tor zu in­te­grie­ren. Dank in­no­va­ti­ver Ab­schirm­tech­no­lo­gie, wel­che auf FEM be­rech­ne­ten Si­mu­la­tio­nen ba­siert, und trotz mag­ne­ti­scher Stör­fel­der, die bei­spiels­wei­se beim Aus­lö­sen der elektro­mag­ne­ti­schen Brem­se ent­ste­hen, ist die In­te­gra­tion des kom­pak­ten mag­ne­tischen Mess­sys­tems voll­ends ge­lun­gen

Aktive Aus­rege­lung von Drift und Sig­nal­feh­lern

Eine wei­tere In­no­va­tion in die­ser Um­setzung be­steht in der ho­hen Sig­nal­qua­li­tät und der da­raus re­sul­tie­ren­den ho­hen Re­gel­gü­te des An­triebs. Smar­te digi­tale Echt­zeit-Sig­nal­ver­ar­bei­tung: hin­ter dem Be­griff „smart“ ver­birgt sich in dop­pel­ter Hin­sicht eine in­no­va­ti­ve Neue­rung: einer­seits wird durch eine digi­tale, FPGA-ba­sierte Sig­nal­verar­bei­tung ein Drif­ten und Sig­nal­feh­ler, die z.B. durch Tem­pera­tur, Alter­ung und Ein­bau­tole­ran­zen usw. her­vor­ge­ru­fen wer­den, ak­tiv aus­ge­re­gelt. So­mit wer­den trotz ei­ner ver­gleichs­wei­se gro­ben Teil­ung der mag­ne­ti­schen Maß­ver­körpe­rung ge­naue und hoch­auf­gelös­te Zu­stands­größen er­mög­licht. An­derer­seits wird mit­tels der ohne­hin vor­han­de­nen Kennt­nis der Kern­größen des An­triebs­sys­tems, Con­di­tion Moni­to­ring und Predic­tive Main­ten­ance er­mögl­icht. Para­metrier­bar­keit, auch der in­te­grier­ten digit­alen Si­gnal­fi­lter mit Delay­kom­pen­sa­tion, die sich als sehr vor­teil­haft in vie­len Appli­ka­tio­nen he­raus­ge­stel­lt ha­ben und ein elek­tro­ni­sches Ty­pen­schild in­klu­sive An­wen­der­spei­cher runden die Aus­stat­tungs­merk­male ab. 

Den Ex­per­ten von Küb­ler ist es so ge­lun­gen, Feed­back­sys­teme zu in­te­grie­ren, die über ei­ne un­ge­wöhn­lich ho­he Sig­nal­gü­te ver­fü­gen und den­noch die bei ei­ner In­te­gra­tion nö­ti­ge Kom­pakt­heit und Zu­ver­läs­sig­keit auf­wei­sen. Fol­gen­de Schnitt­stel­len ste­hen zur Ver­fü­gung: RS422 / TTL, Gegen­takt / HTL sowie SinCos.
 

System zum Abrichten und zur Prozessvisualisierung

Die BMR GmbH ent­wickelt und fer­tigt Fre­quenz­um­rich­ter für schnell dreh­ende Asyn­chron- und Syn­chron-Motor­spin­deln im Be­reich Frä­sen, Schlei­fen, Boh­ren und Ab­rich­ten. Der Grund­ge­dan­ke der in­no­va­ti­ven DressView-Sys­teme ist die sen­sor­lo­se Er­fas­sung des An­schnitt­punk­tes und der Ana­ly­se der Ober­flä­che von Schleif­schei­ben un­ter der Ver­wen­dung von Stan­dard­spin­deln oh­ne Kör­per­schall­sen­sor. Hier­aus ent­wickel­te das Un­ter­neh­men 2016 ein ers­tes Sys­tem als Tisch­ge­rät mit den Fre­quenz­um­rich­tern SFU 0200 und al­ter­na­tiv SFU 0303. Als Er­gän­zung folg­te zeit­nah die Prä­sen­ta­tion ei­ner Schalt­schrank­aus­füh­rung in der Aus­füh­rung SSE. Hier ist das Dis­play zur Dar­stel­lung und Para­metrie­rung in einem Hand­be­dien­teil oder in einem Ein­bau­mo­dul für die Mon­ta­ge in das Ma­schi­nen­pa­nel ein­ge­baut. 

Vermeidung von Ausfallzeiten

In der ak­tu­ells­ten Ent­wick­lung stel­lt das Unter­neh­men jetzt erst­mals eine reine Soft­ware­lö­sung des Sys­tems ohne Dis­play vor, die di­rekt in die Fre­quenz­um­rich­ter in­te­griert ist: Dress­View Lite. Der Mess­wert wird hier ent­we­der als Ana­log­wert aus­ge­ge­ben oder läs­st sich al­ter­na­tiv über die Schnitt­stel­le per­ma­nent von der Steue­rung ab­fra­gen. Die Mess­wer­te kön­nen zur adap­ti­ven Vor­schub­steue­rung ge­nutzt wer­den und tra­gen da­mit zur Op­ti­mie­rung des Fer­ti­gungs­pro­zes­ses bei. Gleich­zei­tig kann da­mit der Sta­tus der Spin­del und des Werk­zeugs er­fas­st wer­den. Ver­schleiß wird er­kan­nt und un­geplan­te Still­stand­zei­ten wer­den da­mit ver­mie­den. 

Durch den Weg­fall des Dis­plays im neu­en Sys­tem ist dies preis­lich güns­ti­ger als die Stan­dard­aus­füh­rung mit Disp­lay. Als wei­te­re Er­gän­zung gibt es den kraft­vol­len Fre­quenz­um­rich­ter 0203 im Kunst­stoff­ge­häu­se mit 5“ Dis­play und in­te­grier­ter DressView-Funk­tion. Mit die­sem Ge­rät ist die Vi­su­a­li­sie­rung der Schleif- und Ab­richt­pro­zes­se in ei­nem sehr kom­pak­ten Sys­tem mög­lich. Bei al­len Va­ri­an­ten wird die Spin­del zum Sen­sor in der Ma­schi­ne und qua­si zum Au­ge und Ohr im Prozess. Durch die Mi­ni­mie­rung von Still­stand­zei­ten im Sinn von ‚Pre­dic­tive Main­ten­ance‘ spa­ren die An­wen­der Zeit und Geld. Die fein­füh­lige Sen­so­rik er­mög­licht die Ana­ly­se der Spin­del­la­ger und beugt ei­nem Aus­fall durch La­ger­schä­den vor. Der Fer­ti­gungs­pro­zess sta­bi­li­sie­rt sich wei­ter. Als wei­tere Funk­tion ist in den Sys­te­men eine Data­log-Funk­tion auf ei­nem USB-Stick im­ple­men­tie­rt, die eine rück­wir­ken­de Ana­ly­se der Fer­ti­gungs­pro­zes­se er­mög­licht. 

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