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igus vermeldet aktuell einen Umsatzrückgang, der Auftragseingang bleibt bisher aber fast stabil

Covid-19

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Im vergangenen Jahr konnte der motion plastics Spezialist igus seinen Umsatz trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes um 2 Prozent auf 764 Millionen Euro steigern. Mit der aktuellen Corona-Krise haben sich die Rahmenbedingungen weiter verschärft. So ging der Umsatz in den ersten vier Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent zurück. Der Auftragseingang ist nahezu stabil und derzeit nur bei minus 2 Prozent. Das sind die Zahlen, die Frank Blase, Geschäftsführer der igus GmbH auf der virtuellen Pressekonferenz am 6. Mai verkündet hat. „Wir erhalten momentan viele Anfragen und vereinbaren zahlreiche virtuelle Besuchstermine“, erklärte er. „Das Interesse von Kunden an Lösungen, die die Technik verbessern und dabei Kosten senken, steigt spürbar. 

Digitale Besuche auf realer Messe

Da derzeit weder Messen noch persönliche Besuche bei den Kunden möglich sind, setzt igus ganz auf die Vorteile der Digitalisierung: Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Messestand, den igus als Teil des digitalen Supportangebots an die Kunden aufgebaut hat und auf seiner Internetseite präsentiert. Der reale Stand ist virtuell begehbar, auch persönliche Führungen, Einzel- und Gruppengespräche am Stand können direkt mit den Experten von igus vereinbart werden. Unter dem Thema „Tech up, Cost down. It’s our job.“ präsentiert igus dort auf 400 Quadratmetern über 100 Kunststoff-Innovationen. Wie Kunden Kosten sparen und ihre Technik verbessern können zeigt beispielweise die Energiekette autoglide 5 mit Seil-Bodenführung, durch die sich in der Intralogistik und bei Krananlagen 88 Prozent Montagezeit sparen lassen. 

Kopfbänder für Face Shields

Um dringend benötigte Schutzausrüstung schnell verfügbar zu machen, produziert igus Kopfbänder für „Face Shields“ im Spritzgussverfahren aus recyceltem iglidur A200. Dadurch ist eine günstige Massenproduktion möglich. Die ersten 100.000 Kopfbänder sind kostenfrei verfügbar, danach soll die Abgabe zu Selbstkosten erfolgen. Auch eine Sonderproduktion von 140.000 kompletten Face Shields läuft derzeit an. igus versorgt damit alle Kölner Schülerinnen und Schüler – eine Spendenaktion für die Heimatstadt, die sicheren Unterricht ermöglichen soll.
 

Veröffentlicht am Mai 11, 2020 - (193 views)
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