Die Herausforderungen der Transformation ganzheitlich betrachten

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Auf welche Fragen Unternehmen heute Antworten finden müssen und welche Rolle die HANNOVER MESSE 2020 dabei spielt, klären wir mit Arno Reich, Geschäftsbereichsleiter Automation, Energy and Logistics der Deutschen Messe AG. (Sara Ibrahim, Kay Petermann)

Automatisierungstechnik, Elektronik & Elektrik, Industrie 4.0, Messtechnik, Motoren & Antriebstechnik, Sensorik

Die Herausforderungen der Transformation ganzheitlich betrachten
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Arno Reich, Geschäftsbereichsleiter Automation, Energy and Logistics der Deutschen Messe AG
Arno Reich, Geschäftsbereichsleiter Automation, Energy and Logistics der Deutschen Messe AG

IEN D-A-CH: Das Leitthema der diesjährigen Hannover Messe ist industrielle Transformation. Wie verändert sich die industrielle Welt, Mit Blick auf die Aussteller der Hannover Messe?
A. Reich:
Vier Megatrends sind Treiber der industriellen Transformation: Digitalisierung, Individualisierung, Klimaneutralität und der demographische Wandel. Industriekunden haben heute andere Anforderungen und Herausforderungen als noch vor wenigen Jahren. Forschung, Entwicklung, Produktion, Logistik und Energieversorgung müssen sich an das neue Nachfrageverhalten anpassen. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diesen Wandel aktiv zu gestalten.

IEN D-A-CH: In wieweit hat die Entscheidung, Indonesien als Partnerland zu wählen, auch mit dieser Transformation zu tun? 
A. Reich:
Indonesien hat das ambitionierte Ziel, bis Ende des Jahres Südostasiens führende Digitalwirtschaft zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Land die Initiative „Making Indonesia 4.0“ ins Leben gerufen. Sie fokussiert auf die Themen Digitalisierung der Industrie, Energiewende, Bildung, Innovationen und internationale Investitionen.

IEN D-A-CH: Das Thema Logistik ist jetzt eines der großen Messethemen der HANNOVER MESSE, nachdem 2018 die CeMAT noch ein Parallelevent zur Messe war. Warum sind Sie diesen Integrationsschritt gegangen?
A. Reich:
Wir haben die Logistik komplett integriert, weil sie im Produktionsprozess nicht gesondert betrachtet werden kann, sondern vielmehr mit den Themen Software und Automation verknüpft ist. In diesem Jahr werden die Logistiksystemintegratoren neben den Automatisierern stehen und die Logistik-IT-Anbieter inmitten des Ausstellungsbereichs Digital Ecosystems.

IEN D-A-CH: Bei einem Blick ins Rahmenprogramm fällt auf, dass es einige Neuerungen gibt. Nachdem 2019 erstmals der „Industrial Pioneers Summit“ ausgerichtet wurde, kommt 2020 noch der „Global Manufacturing and Industrialisation Summit“ hinzu. Welche Impulse können die Veranstaltungen im direkten Messeumfeld setzen?
A. Reich:
Auf der HANNOVER MESSE veranstalten wir mehr als 80 Konferenzen und Foren. Damit bieten wir den Besuchern eine große Bandbreite an Themen und Networking-Möglichkeiten. Allein am Global Manufacturing and Industrialisation Summit (GMIS) nehmen 3 000 Personen teil, um das Top-Thema “Glocalisation: Towards Inclusive and Sustainable Global Value Chains” zu diskutieren.

IEN D-A-CH: Der aktuelle technologische Wandel geht einher mit einer Zeit der politischen und wirtschaftlichen Instabilität, Handelskriegen und dem Produktionsrückgang in Europa. Wie kann man auf diese negativen Trends reagieren?
A. Reich:
Die HANNOVER MESSE ist eine neutrale Plattform, wo sich führende Persönlichkeiten aus Industrie, Wirtschaft und Politik treffen, um aktuelle Themen wie die o.g. zu diskutieren. Wir glauben an den freien Handel und grenzüberschreitenden Austausch.

IEN D-A-CH: Die Welt wird sich immer mehr der Katastrophen bewusst, die durch den Klimawandel verursacht werden, und der Notwendigkeit, ihn zu stoppen. Die Industrie kann viel tun, um einen nachhaltigen Ansatz auf globaler Ebene zu beeinflussen. Tun Industrieunternehmen genug? Was könnte oder muss verbessert werden?
A. Reich:
Die Industrie hat bereits auf den Klimawandel reagiert, indem sie innovative technische Lösungen für eine CO2-neutrale Produktion entwickelt. Sie hat erkannt, dass es dabei nicht nur um Kosteneinsparungsmaßnahmen geht, sondern vielmehr darum, soziale Verantwortung zu übernehmen. Um weitere Verbesserungen zu erzielen, ist es wichtig, noch schneller zu handeln und vor allem im Rahmen von globalen Kooperationen.

IEN D-A-CH: Noch eine praktische Frage zum Abschluss: wie sieht es für den Messebesuch mit dem Thema Digitalisierung aus? Welche Möglichkeiten kann der Fachbesucher nutzen, um den Besuch möglichst effizient zu gestalten und alle interessanten Möglichkeiten wahrzunehmen?
A. Reich: Wir haben eine Vielzahl an digitalen Kanälen, über die der Besucher sich im Vorfeld der Messe informieren kann. Dazu zählen unsere Website (hannovermesse.de), die HANNOVER MESSE App, Social Media und unser Newsletter. Darüber hinaus bieten wir Ausstellern über Waytation eine digitale Besucheranalyse, mit deren Hilfe sie ihre Exponate und Produktpräsentationen für Besucher optimieren können.

Veröffentlicht am März 4, 2020 - (946 views)
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