Trendstudie Internet of Things

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Aktueller Vernetzungsgrad in Fertigung und Produktion nicht ausreichend

Automatisierungstechnik, Industrie 4.0

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Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC hat im Auftrag der Deutschen Telekom und ihrer Großkundentochter T-Systems 150 IT- und Geschäftsentscheider aus der Fertigungs- und Transportbranche in Deutschland, Österreich und in der Schweiz befragt.

Im Branchenvergleich zeigt sich, dass Unternehmen aus dem Transport- und Logistiksegment deutlich besser vernetzt sind als der Maschinen- und Anlagenbau sowie Hersteller von Waren. Gerade die Logistikbranche steht unter enormem Innovationsdruck durch Online-Versender, die mit IoT-Technologien völlig neue Lieferkonzepte anstreben.

Da Unternehmen die digitale Transformation alleine kaum schaffen können, planen 65 Prozent bei IoT-Vorhaben die Unterstützung eines externen Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Dabei legen Unternehmen besonderen Wert darauf, dass der Provider IoT-Einführungskompetenz und Branchen-Know-how mitbringt.
IoT-Projekte werden vor allem gestartet, um dem hohen Effizienz- und Wettbewerbsdruck zu begegnen. Unternehmen erwarten sich vom IoT-Einsatz nämlich eine fortwährende Optimierung ihrer Kernprozesse sowie mehr Transparenz und weniger Standzeiten im Maschinen- und Fuhrpark.

IoT und Predictive Maintenance sind bei IT-Entscheidern präsent, denn die Chancen liegen auf der Hand“, sagt Anette Bronder, Geschäftsführerin der Digital Division von T-Systems. „Genauso präsent sind aber auch Sicherheitsbedenken – die gilt es nun auszuräumen, um die Infrastruktur-Weichen zu stellen und IoT auch in Deutschland in die Fläche zu bringen.“  73 Prozent der befragten Manager gaben an, zu allererst in Sicherheit investieren zu wollen, bevor Ausgaben für Sensorik oder Netze auf den Plan kämen. Die Sorge: Je mehr Produktionsanlagen vernetzt würden, desto anfälliger seien sie für Attacken. Klar wurde durch die Umfrage auch: Die technischen Voraussetzungen, um die hohen Erwartungen an die voll vernetzte Produktion und Wertschöpfungskette zu erfüllen, bleiben viele Unternehmen noch schuldig. Nahezu alle Befragten haben ihre Produktions- und Logistikumgebungen bereits vernetzt, „für durchgehende IoT-Funktionalität reicht die aktuelle Installation aber nicht aus“, sagt Joachim Hackmann, Principal Consultant bei PAC. Nach Einschätzung der befragten Entscheider muss der Grad der Vernetzung deutlich steigen: 82 Prozent der Befragten streben in vier Jahren eine Umgebung an, die zu mehr als der Hälfte vernetzt ist.

Veröffentlicht am Oktober 27, 2016 - (172 views)
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