WebMag September 2022Ausgabe #89 - 12/09/2022

Energieeffiziente Antriebstechnik | MOTEK Vorschau | Montage- und Handhabungstechnik

Video

40. Motek-Jubiläum

#2

#3  Neues aus der Industrie I: Bosch Rexroth & Elmo Motion | IO-Link Steering Committee

#4  Neues aus der Industrie II: U.I. Lapp | ODU | S-Tec Eröffnung

#5  Neues aus der Industrie III: 40. Motek-Jubiläum | Wechsel im Ausstellerbeirats der sps

#6  Neues aus der Industrie IV: Magnete wiederverwerten | Geburtstag Mayr Antriebstechnik |

#7  Motek (Anzeige)

#8  Neue Produkte und Lösungen I

#9  Neue Produkte und Lösungen II

#10  Neue Produkte und Lösungen III

#11  Neue Produkte und Lösungen IV

#12  Neue Produkte und Lösungen V

#13  Condition Monitoring mit akustischer Kamera: Mehr Sicherheit bei geringerem Verbrauch

#14  Energieeffiziente Antriebstechnik: Intelligente Wartung mit Servosystemen

#15  Energieeffiziente Antriebstechnik: Dunkermotoren | Portescap

#16  Energieeffiziente Antriebstechnik: Findling Wälzlager | Oriental Motors

#17  Energieeffiziente Antriebstechnik: Weniger Varianten für mehr Effizienz

#18  Motek Vorschau: Softwaretools für eine erfolgreiche Montage mit Robotern

#19  Motek Vorschau: Chancen für eine optimierte Montage

#20  Motek Vorschau Rollon | Neugart | ACE

#21  Motek Vorschau: Prozessoptimierung schnell und einfach

#22  Motek Vorschau: Universal Robots | J.Schmalz | igus

#23  Motek Vorschau: Pilz | Cognex

#24  Motek Vorschau: Bosch Rexroth | RAFI

#25  Index

#26  Verlagskontakte

Bosch Rexroth übernimmt Elmo Motion Control und stärkt seine Aktivitäten in der Fabrikautomation

Das Un­ter­neh­men hat rund 330 Mit­ar­bei­ten­de. Die leis­tungs­star­ken, ex­trem platz­spa­ren­den und prä­zi­sen An­trie­be er­gän­zen das Pro­dukt­port­fo­lio von Bosch Rex­roth rund um die Au­to­ma­ti­sie­rungs­platt­form ctrlX AU­TO­MA­TI­ON. Bosch und El­mo ha­ben am 4. Sep­tem­ber 2022 ei­ne ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung un­ter­zeich­net. Über die Hö­he des Kauf­prei­ses wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. Die Trans­ak­ti­on steht un­ter dem Vor­be­halt kar­tell­recht­li­cher Ge­neh­mi­gun­gen.

„Fa­brik­au­to­ma­ti­on ist ein kla­res Schwer­punk­the­ma bei Bosch Rex­roth. Wir stär­ken un­ser Port­fo­lio, so­wohl or­ga­nisch durch die Ent­wick­lung in­no­va­ti­ver Pro­duk­te wie ctrlX AU­TO­MA­TI­ON, als auch durch pas­sen­de Ak­qui­si­tio­nen wie El­mo“, sagt Tho­mas Fech­ner, Lei­ter des Pro­dukt­be­reichs Au­to­ma­ti­on and Elec­tri­fi­ca­ti­on So­lu­ti­ons bei Bosch Rex­roth. 
Die Ak­qui­si­ti­on wird die In­no­va­ti­ons­kraft und Dy­na­mik von El­mo mit dem Know-how von Bosch Rex­roth in der Fa­brik­au­to­ma­ti­on kom­bi­nie­ren. Bosch be­ab­sich­tigt, El­mos Fä­hig­keit aus­zu­bau­en, die fort­schritt­lichs­ten An­triebs- und Ser­vo­steue­run­gen zu ent­wi­ckeln und zu fer­ti­gen. El­mo soll als is­rae­li­sches Un­ter­neh­men mit lo­ka­lem Ma­nage­ment und mit der der­zei­ti­gen Be­leg­schaft fort­be­ste­hen. 

Kom­pakt, ro­bust und in­tel­li­gent

Die An­trie­be von El­mo er­gän­zen das Port­fo­lio von Bosch Rex­roth auf idea­le Wei­se. „Mit der Tech­no­lo­gie von El­mo ist es mög­lich, An­trie­be von der Grö­ße ei­nes Smart­pho­nes bei­spiels­wei­se in Ro­bo­ter oder au­to­no­me Trans­port­fahr­zeu­ge zu in­te­grie­ren“, sagt Fech­ner. „El­mo-Tech­no­lo­gi­en er­schlie­ßen da­mit neue An­wen­dungs­fel­der, die be­son­de­re tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen mit sich brin­gen, wie zum Bei­spiel au­to­no­me Trans­port­fahr­zeu­ge, Ser­vice-Ro­bo­tik oder die de­zen­tra­le An­ord­nung von An­trie­ben in Ma­schi­nen. Hier spie­len die Pro­duk­te von El­mo ih­re Stär­ken aus, vor al­lem durch ih­re Be­we­gungs­per­for­mance, Kom­pakt­heit, En­er­gie­ef­fi­zi­enz und Prä­zi­si­on bei ho­her Dy­na­mik.“ 

Haim Mon­hait, Grün­der und In­ha­ber von El­mo Mo­ti­on Con­trol, sagt: „Ich freue mich sehr, dass das El­mo-Team, un­se­re Tech­no­lo­gie und un­se­re Kun­den nun ei­nen kla­ren und sehr viel­ver­spre­chen­den Weg in die Zu­kunft ha­ben. El­mo schließt sich Bosch Rex­roth nicht nur an, weil sich un­se­re Pro­duk­te gut er­gän­zen – son­dern auch, weil das Un­ter­neh­men ei­nen kun­den­ori­en­tier­ten An­satz in der Fa­brik­au­to­ma­ti­on mit über­zeu­gen­den Wachs­tum­sam­bi­tio­nen ver­folgt. El­mo wird wei­ter­hin in­no­va­ti­ve, in­tel­li­gen­te und füh­ren­de Mo­ti­on Con­trol-Lö­sun­gen ent­wi­ckeln, um die Leis­tung von Ma­schi­nen zum Nut­zen un­se­rer Kun­den zu ver­bes­sern.“ 

El­mo Mo­ti­on Con­trol ist spe­zia­li­siert auf tech­no­lo­gisch an­spruchs­vol­le und gleich­zei­tig kom­pak­te Ser­vo­an­trie­be und An­triebs­steue­run­gen. Die­se elek­tri­schen Ser­vo­an­trie­be und An­triebs­steue­run­gen sind äu­ßerst in­tel­li­gent ge­baut und ge­währ­leis­ten ei­ne voll­stän­dig zer­ti­fi­zier­te funk­tio­na­le Si­cher­heit. Die Pro­duk­te eig­nen sich be­son­ders gut für die Be­rei­che Halb­lei­ter, Elek­tro­nik­fer­ti­gung, Elek­tro­in­dus­trie, Ro­bo­tik, Me­di­zin­tech­nik, fah­rer­lo­se Trans­port­sys­te­me (FTS), au­to­ma­ti­sche La­ger­hal­tung so­wie die Ver­pa­ckungs- und Le­bens­mit­tel­in­dus­trie. Ge­grün­det wur­de El­mo 1988 als pri­va­tes Un­ter­neh­men mit Sitz in Pe­tach Tik­va, in der Nä­he von Tel Aviv, Is­ra­el. Ne­ben dem Haupt­stand­ort hat das Un­ter­neh­men auch ei­nen Fer­ti­gungs­stand­ort in Po­len.
 

IO-Link Steering Committee wird von Baumer verstärkt

Bau­mer treibt die Wei­ter­ent­wick­lung von IO-Link nun auch als ak­ti­ves Mit­glied des IO-Link Stee­ring Com­mit­tee vor­an. Im Schul­ter­schluss mit wei­te­ren Sen­sor- und Au­to­ma­ti­ons­un­ter­neh­men will Bau­mer die wei­te­re Op­ti­mie­rung des zu­kunfts­wei­sen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tems en­ga­giert un­ter­stüt­zen. Das Stee­ring Com­mit­tee steu­ert die Tech­no­lo­gie-Ent­wick­lung von IO-Link und be­steht ne­ben den ge­wähl­ten Mit­glie­dern aus dem Stee­ring Com­mit­tee-Lei­ter und den Ar­beits­kreis­lei­tern Qua­li­tät, Tech­no­lo­gie, Mar­ke­ting, Pro­fi­le und In­te­gra­ti­on. Im Stee­ring Com­mit­tee sind nun 18 Fir­men ver­tre­ten, die an der IO-Link Wei­ter­ent­wick­lung maß­geb­lich be­tei­ligt sind.  Für Bau­mer ist Las­se-Pek­ka Thiem, Se­ni­or Pro­duct Ma­na­ger Con­nec­tivi­ty & Con­trol, in dem Stee­ring Com­mit­tee ak­tiv. Er sieht die ste­ti­ge Wei­ter­ent­wick­lung der IO-Link Tech­no­lo­gie als wich­ti­ge Auf­ga­be, um die di­gi­ta­li­sier­te Pro­duk­ti­on auf die nächs­te Stu­fe zu he­ben. „Auf dem Weg zur smar­ten Fa­brik gibt es aus mei­ner Sicht kei­ne Al­ter­na­ti­ve zu IO-Link für ein­fa­che Feld­ge­rä­te. Aber ich se­he auch ein paar Bau­stel­len. Wir müs­sen es den An­wen­dern noch ein­fa­cher ma­chen, IO-Link zu nut­zen und das vol­le Po­ten­zi­al die­ser zu­kunfts­si­che­ren Tech­no­lo­gie aus­zu­schöp­fen“, sagt Thiem. Die IO-Link Mit­glie­der­ver­samm­lung hat am 23. Ju­ni in Frank­furt/Main die Un­ter­neh­mens­ver­tre­ter in das Gre­mi­um ge­wählt. Im Stee­ring Com­mit­tee en­ga­gie­ren sich die­se Un­ter­neh­men und Per­so­nen: 

  • Torsten Delfs, Balluff
  • Dmitry Gringauz, Banner Engineering
  • Lasse-Pekka Thiem, Baumer
  • Daniel Schlotthauer, Beckhoff
  • Florian Welker, Festo
  • Werner Flögel, GEMÜ
  • Joachim Uffelmann, ifm (Speaker)
  • Ingo Baumgardt, Leuze
  • Wolfgang Wiedemann, Murrelektronik
  • Kazushi Tanase, Omron
  • Sebastian Stöber, Pepperl+Fuchs
  • Claus Kühnel, Phoenix Contact
  • Frank Moritz, Sick
  • Achim Gutsche, Siemens
  • Otto Witte, TEConcept
  • Karim Jamal, Texas Instruments
  • Klaus-Peter Willems, TMG
  • Sai Seidel-Sridhavan, Turck
Nächste Generation übernimmt im Lapp-Vorstand

Zum 1. Ok­to­ber über­nimmt Mat­thi­as Lapp (39), En­kel der Fir­men­grün­de­rin Ur­su­la Ida Lapp den Vor­stands­vor­sitz der Lapp Hol­ding AG. Sein Va­ter Sieg­bert E. Lapp (69) und sein On­kel An­dre­as Lapp (66) schei­den En­de Sep­tem­ber als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der, bzw. Vor­stands­vor­sit­zen­der aus dem ope­ra­ti­ven Ge­schäft aus.

“Ich freue mich sehr dar­auf, LAPP ge­mein­sam mit al­len Mit­ar­bei­ten­den in die Zu­kunft zu füh­ren. Wir ha­ben ei­ne star­ke Stra­te­gie und sind her­vor­ra­gend auf­ge­stellt, um un­se­ren Kun­den Ant­wor­ten auf die gro­ßen The­men un­se­rer Zeit zu lie­fern, z. B. in den Be­rei­chen Di­gi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit”, be­tont Mat­thi­as Lapp. Der Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel beim Welt­markt­füh­rer für in­te­grier­te Lö­sun­gen im Be­reich der Ka­bel- und Ver­bin­dungs­tech­no­lo­gie wur­de be­reits im Jahr 2017 ein­ge­lei­tet, als Mat­thi­as Lapp CEO der größ­ten Re­gi­on LA EMEA wur­de, zu der auch das wich­ti­ge Deutsch­land­ge­schäft zählt. Jetzt er­folgt der nächs­te gro­ße Schritt: An­dre­as Lapp wird mit Be­ginn des Ge­schäfts­jah­res 2022/23 zum 1. Ok­to­ber 2022 den Vor­stands­vor­sitz an sei­nen Nef­fen Mat­thi­as Lapp über­ge­ben. Die­ser wird die Auf­ga­be in Dop­pel­funk­ti­on zu sei­ner Ver­ant­wor­tung als CEO LA EMEA über­neh­men. Gleich­zei­tig wird Sieg­bert E. Lapp sei­ne Funk­ti­on als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der an sei­nen bis­he­ri­gen Stell­ver­tre­ter Dr. Hans Schu­ma­cher (67) über­ge­ben, der be­reits seit 2015 Teil des Gre­mi­ums ist. Im sel­ben Zug wird Ka­tha­ri­na Lapp (24), die Toch­ter von An­dre­as Lapp, in den Auf­sichts­rat be­ru­fen. So ist auch in Zu­kunft je ein Fa­mi­li­en­mit­glied im Vor­stand und im Auf­sichts­rat ver­tre­ten: LAPP bleibt ein Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men.

Ent­schei­dung für das Un­ter­neh­men

Als äl­tes­ter En­kel von Fir­men­grün­de­rin Ur­su­la Ida Lapp (1930-2021) trat Mat­thi­as Lapp nach sei­nem Stu­di­um der in­ter­na­tio­na­len Be­triebs­wirt­schafts­leh­re und Sta­tio­nen in ver­schie­de­nen Un­ter­neh­men 2010 in die LAPP Grup­pe ein. Seit 2017 ver­ant­wor­tet er als Ge­schäfts­füh­rer der U.I. Lapp GmbH die Re­gio­nen La­tein­ame­ri­ka, Eu­ro­pa, den Mitt­le­ren Os­ten und Afri­ka (LA EMEA) und da­mit den wich­tigs­ten Ab­satz­markt der LAPP Grup­pe. In die­ser Rol­le hat er die In­ter­na­tio­na­li­sie­rung der LAPP Grup­pe sehr er­folg­reich wei­ter vor­an­ge­trie­ben und ei­nen star­ken Fo­kus auf die The­men Un­ter­neh­mens­kul­tur und in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit ge­legt.
 

ODU feiert das 80. Firmenjubiläum

Was 1936 mit der Idee von Ot­to Dun­kel zur Her­stel­lung von stö­rungs­frei­en Draht­fe­der­kon­tak­ten be­gann, hat sich seit der Fir­men­grün­dung 1942 au­ßer­or­dent­lich ent­wi­ckelt. ODU eta­blier­te sich früh als glo­bal agie­ren­der Kon­takt­spe­zia­list mit welt­weit ak­tu­ell über 2.500 Be­schäf­tig­ten – 1.400 da­von am Haupt­stand­ort Mühl­dorf am Inn. Wei­te­re Pro­duk­ti­ons­stät­ten be­fin­den sich bei­spiels­wei­se in Ru­mä­ni­en, USA, Me­xi­ko so­wie Chi­na.

Das Mühl­dor­fer Un­ter­neh­men ver­steht sich als Spe­zia­list für High-End-Steck­ver­bin­der und hoch­wer­ti­ge Sys­tem­lö­sun­gen. Im Geis­te von Ot­to Dun­kel ste­hen die Ex­per­ten spe­zi­ell bei In­no­va­tio­nen für kom­ple­xe tech­ni­sche Fra­ge­stel­lun­gen be­reit. Durch ei­ge­ne Prüf- und For­schungs­la­bo­re, zer­ti­fi­zier­te Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren und die ho­he Fer­ti­gungs­tie­fe im Un­ter­neh­men ist ODU für sei­ne Kun­den in al­len Be­lan­gen ein zu­ver­läs­si­ger Part­ner mit höchs­ten Qua­li­täts- und Si­cher­heits­stan­dards.

Wei­ter auf Wachs­tums­kurs

Das Un­ter­neh­men wächst auch im 80. Grün­dungs­jahr wei­ter und in­ves­tiert al­lein am Fir­men­sitz knapp 60 Mio. Eu­ro. Mit dem neu­en fünf­stö­cki­gen Ge­bäu­de für die Dre­he­rei samt La­bo­ren und Bü­ros baut ODU erst­mals in die Hö­he. Zeit­nah ent­steht auch ei­ne zu­sätz­li­che Mon­ta­ge­hal­le.

Das 80. Fir­men­ju­bi­lä­um fei­er­te ODU mit den Mit­ar­bei­tern im Rah­men ei­nes gro­ßen Be­triebs­fests am 22. Ju­li 2022. Das Un­ter­neh­men pflegt nach der ent­beh­rungs­rei­chen Pan­de­mie­zeit die Tra­di­ti­on, zu­sam­men hart zu ar­bei­ten – aber auch zu fei­ern. Schließ­lich sind die Be­schäf­tig­ten mit ih­rem lang­jäh­ri­gen Know-how das wich­tigs­te Fun­da­ment zur Fort­set­zung der 80-jäh­ri­gen Er­folgs­ge­schich­te. Da­mit die­se Ge­schich­te wei­ter geht, setzt ODU auf ein um­fas­sen­des Kar­rie­re- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot für ak­tu­el­len Mit­ar­bei­ter und für den Nach­wuchs auf ei­ne ho­he Aus­bil­dungs­quo­te in zwölf tech­ni­schen und kauf­män­ni­schen Be­rufs­zwei­gen. ODU ko­ope­riert da­zu mit den um­lie­gen­den Hoch­schu­len und bie­tet vier dua­le Stu­di­en­gän­ge an.

Forschungsneubau für Leichtbautechnologien

Am 14. Ju­li er­öff­ne­ten die ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Dr. Ni­co­le Hoff­meis­ter-Kraut zu­sam­men mit dem In­sti­tuts­lei­ter des Fraun­ho­fer-In­sti­tuts für Pro­duk­ti­ons­tech­nik und Au­to­ma­ti­sie­rung IPA, Prof. Tho­mas Bau­ern­hansl, so­wie Ge­org Ge­wers von Ge­wers & Pu­de­will Ar­chi­tek­ten das neue For­schungs­ge­bäu­de für Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en. Mit dem durch EU, Bund und Land Ba­den-Würt­tem­berg ge­för­der­ten For­schungs­neu­bau steht nach drei Jah­ren Bau­zeit das ers­te Ge­bäu­de des Stutt­gar­ter Tech­no­lo­gie- und In­no­va­ti­ons­cam­pus S-TEC in Stutt­gart-Vai­hin­gen.

Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en für die In­dus­trie

»Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en sind der Schlüs­sel, um den En­er­gie- und Werk­stoff­ver­brauch in der Pro­duk­ti­on zu re­du­zie­ren. Leicht­bau­ma­schi­nen­kom­po­nen­ten er­for­dern we­ni­ger Ma­te­ri­al­ein­satz und ha­ben ein ge­rin­ge­res Ge­wicht, spa­ren im Be­trieb al­so En­er­gie ein. Neu ent­wi­ckel­te Ver­fah­ren für die ef­fi­zi­en­te Be­ar­bei­tung von Leicht­bau­werk­stof­fen wie CFK, Alu­mi­ni­um oder Mul­ti-Ma­te­ri­al-Mi­xe ma­chen dar­über hin­aus den Ein­satz die­ser Leicht­bau­werk­stof­fe kos­ten­güns­tig und wirt­schaft­lich«, sag­te In­sti­tuts­lei­ter Prof. Tho­mas Bau­ern­hansl bei der fei­er­li­chen Er­öff­nung.

Ziel des er­öff­ne­ten Zen­trums für Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en ist es, deut­sche und ins­be­son­de­re re­gio­na­le Un­ter­neh­men bei der Ent­wick­lung und Um­set­zung von Leicht­bau­lö­sun­gen in de­ren Pro­duk­ten, Pro­duk­ti­on und Pro­duk­ti­ons­sys­te­men zu un­ter­stüt­zen. Da­zu sind so­ge­nann­te Ap­pli­ka­ti­ons­sze­na­ri­en zu ver­schie­de­nen Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en im Auf­bau: »Mit und für Un­ter­neh­men wer­den Leicht­bau­an­wen­dun­gen im In­dus­trie­maß­stab in­stal­liert und di­gi­tal in­te­griert, um die Tech­no­lo­gi­en zu de­mons­trie­ren und zu­gleich ei­ne Platt­form für die Ein­bin­dung neu­er Tech­no­lo­gi­en zu schaf­fen«, in­for­mier­te Dr. Mar­co Schnei­der, der das Zen­trum für Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en lei­tet. 

Die drei For­schungs­schwer­punk­te des Zen­trums für Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en sind Be­ar­bei­tungs­tech­no­lo­gi­en, Fü­ge-, Trenn- und Re­cy­cling­ver­fah­ren für Leicht­bau­werk­stof­fe so­wie der Ein­satz von Leicht­bau­werk­stof­fen und -prin­zi­pi­en im Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau und der Pro­duk­ti­ons­tech­nik. In Ko­ope­ra­ti­on mit ei­nem Un­ter­neh­men sol­len die ge­sam­ten Fer­ti­gungs­an­la­gen di­gi­tal in­te­griert und zu ei­ner di­gi­ta­li­sier­ten Leicht­bau­ent­wick­lung und -pro­duk­ti­on wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Ers­ter Neu­bau auf dem Stutt­gar­ter Tech­no­lo­gie- und In­no­va­ti­ons­cam­pus S-TEC 

Seit 2018 for­schen in­ter­dis­zi­pli­nä­re Teams in meh­re­ren Zen­tren des Stutt­gar­ter Tech­no­lo­gie- und In­no­va­ti­ons­cam­pus S-TEC er­folg­reich an zu­kunfts­re­le­van­ten For­schungs­the­men, in de­nen In­no­va­tio­nen für die An­wen­dung in der In­dus­trie ent­wi­ckelt wer­den. »Mit S-TEC ha­ben wir hier in Stutt­gart ei­nen Leucht­turm für wirt­schafts­na­he For­schung und Tech­no­lo­gie­trans­fer rund um die per­so­na­li­sier­te, di­gi­ta­le und nach­hal­ti­ge Trans­for­ma­ti­on der In­dus­trie ge­schaf­fen«, be­ton­te die ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Dr. Ni­co­le Hoff­meis­ter-Kraut. »Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en bie­ten die Chan­ce zur Si­che­rung und zum Aus­bau von Wert­schöp­fung und Ar­beits­plät­zen im In­dus­trie­land Ba­den-Würt­tem­berg, oh­ne Kom­pro­mis­se beim Kli­ma­schutz ein­ge­hen zu müs­sen. Mit dem Neu­bau für das Zen­trum für Leicht­bau­tech­no­lo­gi­en wur­de ei­ne her­aus­ra­gen­de In­fra­struk­tur ge­schaf­fen, um die­se Po­ten­zia­le zu de­mons­trie­ren und ins­be­son­de­re ge­mein­sam mit dem in­dus­tri­el­len Mit­tel­stand in Ba­den-Würt­tem­berg zu er­schlie­ßen.«
 

40. Motek-Jubiläum

„Die Bran­che er­war­tet das Top-Event“, be­stä­tigt Rei­ner Ba­chert, Pro­jekt­lei­ter der Mo­tek/Bond­ex­po. „Wir ha­ben jetzt be­reits in den Som­mer­wo­chen den An­mel­de­stand der Mes­se 2021 über­holt“, so Ba­chert wei­ter. „Aus Tra­di­ti­on ist die Mo­tek/Bond­ex­po ei­ne pra­xis­ori­en­tier­te, an­wen­der­na­he Ar­beits­mes­se für Fach­be­su­cher, die kon­kre­te Lö­sun­gen für ihr Pro­duk­ti­ons­um­feld su­chen,“ sagt Bet­ti­na Schall, Ge­schäfts­füh­re­rin des Mes­se­ver­an­stal­ters P. E. Schall. „Die ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Bran­che sind ge­wal­tig, und hier wer­den un­se­re Aus­stel­ler der dies­jäh­ri­gen Mo­tek/Bond­ex­po an vie­len Stel­len an­set­zen und neue We­ge auf­zei­gen.“

Nach­hal­tig­keit durch Wei­ter­ent­wick­lung von Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung

Die es­sen­zi­ell wich­ti­gen The­men­fel­der En­er­gie­ein­spa­rung, Res­sour­cen­scho­nung, Um­welt- und Kli­ma­schutz, ver­läss­li­che Zu­lie­fe­rer, si­che­re Zwi­schen­pro­duk­tio­nen und kur­ze We­ge sind Trei­ber von Mo­der­ni­sie­rung und wei­te­ren tech­ni­schen In­no­va­tio­nen. Die Bran­chen­play­er der Mon­ta­ge- und Pro­duk­ti­ons­au­to­ma­ti­sie­rung ar­bei­ten un­ter Hoch­druck dar­an, ih­re An­la­gen noch wirt­schaft­li­cher, noch spar­sa­mer, noch ef­fi­zi­en­ter, noch ver­läss­li­cher aus­zu­rüs­ten, um Kos­ten zu spa­ren und wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. „Des­we­gen ist es wich­tig, per­sön­lich auf der Mes­se zu sein, Fach­ge­sprä­che auf Au­gen­hö­he zu füh­ren, prak­ti­sche Lö­sun­gen zu er­ör­tern und zu Netz­wer­ken“, er­läu­tert Rai­ner Ba­chert. „Auf der Mo­tek/Bond­ex­po tref­fen die pas­sen­den Ziel­grup­pen auf­ein­an­der“.

Dem gro­ßen und be­deu­ten­den The­men­kom­plex Nach­hal­tig­keit wird in die­sem Jahr be­son­de­re Be­deu­tung bei­ge­mes­sen. Denn die mo­der­ne, hoch­au­to­ma­ti­sier­te Fa­brik mit in­tel­li­gen­ten Kom­po­nen­ten und Steue­run­gen so­wie ver­netz­ten, selbst­ler­nen­den Ab­läu­fen muss zu­neh­mend dem Hand­lungs­prin­zip der Nach­hal­tig­keit fol­gen – sie muss um­welt- und so­zi­al­ver­träg­lich wirt­schaf­ten. So er­hal­ten die Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung in­dus­tri­el­ler Fer­ti­gungs­pro­zes­se wie­der­um ei­ne noch hö­he­re Be­deu­tung, um die Pro­duk­ti­on noch ef­fi­zi­en­ter, scho­nen­der und spar­sa­mer zu ge­stal­ten. Hier­für ist die Mo­tek/Bond­ex­po ei­ne wich­ti­ge Platt­form, um neue Ent­wick­lun­gen und Lö­sungs­an­sät­ze an­wen­der­ge­recht um­setz­bar zu ma­chen und die Her­aus­for­de­run­gen der Ge­gen­wart und der Zu­kunft zu be­wäl­ti­gen.

Vom 04. bis 07. Ok­to­ber 2022 soll aber nicht nur in die Zu­kunft ge­schaut wer­den – auch ein Blick zu­rück ist ge­stat­tet, denn die Mo­tek fei­ert ih­ren 40. Ge­burts­tag. Den Auf­takt mach­te 1982 die ers­te Mon­ta­ge­tech­nik­mes­se in Sin­del­fin­gen, zu­nächst noch in ei­nem über­schau­ba­ren Rah­men. Ab 1990 war Sins­heim der Stand­ort die­ser Mes­se mit ei­nem hoch­dy­na­mi­schen Wachs­tum; seit 2007 ist Stutt­gart der pas­sen­de Stand­ort. „Die Mo­tek kann auf ei­ne äu­ßerst be­ein­dru­cken­de 40-jäh­ri­ge His­to­rie auf dem Weg zu ei­ner der wich­tigs­ten In­dus­trie­mes­sen in Süd­deutsch­land zu­rück­bli­cken“, kon­sta­tiert Mi­cha­el Blaß, Ge­schäfts­füh­rer e-ket­ten­sys­te­me der igus GmbH in Köln. „Da­bei hat sie nie ih­ren Cha­rak­ter aus dem Blick ver­lo­ren, und das gilt bis heu­te: Men­schen für den Dia­log zu­sam­men­zu­brin­gen und ein Fo­rum für In­no­va­ti­on zu sein. Di­rekt ori­en­tiert am Be­darf der Be­su­cher, die in den letz­ten Jahr­zehn­ten mit ganz hand­fes­ten Her­aus­for­de­run­gen hier auf der Mes­se an uns her­an­ge­tre­ten sind. Dar­aus ent­stan­den vie­le lang­jäh­ri­ge Kun­den­be­zie­hun­gen und span­nen­de Pro­jek­te. Da­für dan­ken wir P.E. Schall und freu­en uns auf ei­ne ge­mein­sa­me er­folg­rei­che Mo­tek 2022.“
 

Wechsel im Vorsitz des Austellerbeirats der SPS

2017 hat Chris­ti­an Wolf den Vor­sitz des Gre­mi­ums über­nom­men und ist die­sem fünf Jah­re vor­ge­stan­den. Jetzt gibt er den Pos­ten tur­nus­ge­mäß an Stef­fen Wink­ler wei­ter.

Der Aus­stel­ler­bei­rat be­rät die Me­s­a­go Mes­se Frank­furt GmbH, Or­ga­ni­sa­tor der Au­to­ma­ti­sie­rungs­mes­se, im Hin­blick auf die Stra­te­gie und kon­zep­tio­nel­le Wei­ter­ent­wick­lung der SPS so­wie de­ren ope­ra­ti­ve Um­set­zung. Die Mit­glie­der en­ga­gie­ren sich eh­ren­amt­lich und sind mehr­heit­lich seit vie­len Jah­ren Teil des Aus­stel­ler­bei­rats. „Herr Wolf hat­te den Vor­sitz des ABR der SPS die letz­ten fünf Jah­re in­ne. Er war maß­geb­lich an der Mar­ken­stra­te­gie und Um­be­nen­nung zu SPS – Smart Pro­duc­tion So­lu­ti­ons im Ju­bi­lä­ums­jahr 2019 be­tei­ligt und hat die Mes­se so­mit auf dem Weg in ei­ne di­gi­ta­le Zu­kunft und durch die Co­ro­na­zeit be­glei­tet. Für sein be­son­de­res En­ga­ge­ment möch­ten wir ihm aus­drück­lich dan­ken“, so Mar­tin Rosch­kow­ski, Pre­si­dent Me­s­a­go Mes­se Frank­furt GmbH. „Und wir freu­en uns dar­über, dass Chris­ti­an Wolf mit sei­nen wert­vol­len Ide­en und Ge­dan­ken dem Aus­stel­ler­bei­rat auch wei­ter­hin er­hal­ten bleibt.“

„Es war mir ei­ne Freu­de, dem Aus­stel­ler­bei­rat in den letz­ten fünf Jah­ren vor­sit­zen zu dür­fen und ich be­dan­ke mich ganz herz­lich bei al­len Be­tei­lig­ten für die Un­ter­stüt­zung und das Ver­trau­en“, be­tont Chris­ti­an Wolf. „Die Zeit war in­ter­es­sant und be­rei­chernd, auch wäh­rend der letz­ten zwei her­aus­for­dern­den Jah­re. In en­ger Zu­sam­men­ar­beit des Aus­stel­ler­bei­rats mit den Mes­se­ver­ant­wort­li­chen konn­ten wir viel be­we­gen und auch ver­än­dern – ins­be­son­de­re die Er­wei­te­rung des Mar­ken­kerns in Sa­chen Di­gi­ta­li­sie­rung und In­ter­na­tio­na­li­sie­rung und da­mit zu­sam­men­hän­gend die Bil­dung des neu­en Na­mens. Ich freue mich auf die wei­te­re Mit­ar­beit im Aus­stel­ler­bei­rat und wün­sche Stef­fen Wink­ler viel Er­folg in sei­ner neu­en Auf­ga­be. Und wir al­le kön­nen es kaum er­war­ten, die nächs­te SPS An­fang No­vem­ber wie­der ge­mein­sam mit un­se­ren Kun­den li­ve vor Ort in Nürn­berg zu er­le­ben.“

Stef­fen Wink­ler über­nimmt den Vor­sitz

Ich bin jetzt seit 26 Jah­ren Be­su­cher, Aus­stel­ler und Fan der SPS – der wich­tigs­ten Au­to­ma­ti­sie­rungs­mes­se welt­weit. Es ist mir des­halb ei­ne gro­ße Eh­re, aber auch Ver­pflich­tung, den Staf­fel­stab von Chris­ti­an Wolf zu über­neh­men“, so Stef­fen Wink­ler zu sei­ner neu­en Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der. “Nach zwei Jah­ren ist es nun end­lich wie­der so weit, die SPS li­ve zu er­le­ben. Zu­sam­men mit Me­s­a­go be­spre­chen wir da­her im Aus­stel­ler­bei­rat die wich­tigs­ten The­men und Ent­wick­lun­gen, um für al­le Teil­neh­mer ei­ne er­folg­rei­che Mes­se zu er­mög­li­chen.“

Stef­fen Wink­ler ist CSO der Busi­ness Unit Au­to­ma­ti­on der Bosch Rex­roth AG. Mit über zwan­zig Jah­ren Be­rufs­er­fah­rung und ak­ti­ver Mit­ar­beit in di­ver­sen Bran­chen­ver­bän­den ist Herr Wink­ler Ex­per­te für den welt­wei­ten Au­to­ma­ti­sie­rungs­markt. 

Er­wei­te­rung des Aus­stel­ler­bei­rats

Man­fred Wer­ner, Ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter, CODE­SYS GmbH und Se­bas­ti­an Seitz, Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung, EPLAN GmbH & Co. KG so­wie Dr. Vol­ker Lin­denau, Lead Busi­ness Area Ma­na­ger Mo­ti­on Ger­ma­ny, ABB AG er­wei­tern ab die­sem Jahr den Aus­stel­ler­bei­rat. 

Die fünfte Generation übernimmt im Jubiläumsjahr

Das Jahr 2022 ist ein be­son­de­res Jahr für das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men mayr® An­triebs­tech­nik aus Mau­er­stet­ten im All­gäu. Der Be­trieb fei­ert sein 125-jäh­ri­ges Be­ste­hen und ein Blick in die Fir­men­ge­schich­te zeigt, dass die Sta­bi­li­tät und Kon­ti­nui­tät zen­tra­le Be­stand­tei­le der Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie sind. Dies zeigt sich auch im vor­aus­schau­end ein­ge­lei­te­ten Wech­sel in der Ge­schäfts­füh­rung: Der Ge­schäfts­füh­ren­de Ge­sell­schaf­ter Fer­di­nand Mayr, Ur-Ur-En­kel des Fir­men­grün­ders, über­nimmt die Po­si­ti­on des CEO von Gün­ther Kling­ler. 

Tag für Tag si­chern Kupp­lun­gen und Brem­sen von mayr® An­triebs­tech­nik aus Mau­er­stet­ten die Be­we­gun­gen in Ma­schi­nen rund um den Glo­bus. Die­se Auf­ga­be er­laubt kei­ne Ab­stri­che bei der Qua­li­tät. Denn Si­cher­heits­brem­sen und Kupp­lun­gen sind Kom­po­nen­ten, die in den Ma­schi­nen und An­la­gen zu­ver­läs­sig den Schutz und die Si­cher­heit für Per­so­nen und auch Ma­te­ri­al ge­währ­leis­ten müs­sen. Kom­po­nen­ten al­so, die Be­we­gun­gen im Not­fall prä­zi­se und blitz­schnell un­ter­bre­chen, bis zum Still­stand ab­brem­sen oder aber be­stimm­te Po­si­tio­nen mil­li­me­ter­ge­nau hal­ten. Kom­po­nen­ten, die im Not­fall Le­ben ret­ten. Sie ste­hen da­mit für Si­cher­heit, die kei­ne Kom­pro­mis­se dul­det. 

mayr® An­triebs­tech­nik hat sich vom ein­fa­chen klei­nen Hand­werks­be­trieb zu ei­nem welt­wei­ten Markt­füh­rer in der me­cha­ni­schen An­triebs­tech­nik ent­wi­ckeln. 
Die Ge­schich­te des Un­ter­neh­mens be­ginnt im Jahr 1897. Da­mals wur­de der Be­trieb von Chris­ti­an Mayr als Mühl­schrei­ne­rei in Kauf­beu­ren ge­grün­det.

Im Ju­bi­lä­ums­jahr: Epo­chen­wech­sel an der Un­ter­neh­mens­spit­ze

Das Un­ter­neh­men mayr® An­triebs­tech­nik wird heu­te in der fünf­ten Ge­ne­ra­ti­on ge­führt. Be­reits seit En­de 2018 lei­tet Fer­di­nand Mayr den Be­trieb zu­sam­men mit sei­nem Groß­va­ter Fritz Mayr und Gün­ther Kling­ler als CEO. Letz­te­rer trat be­reits 1980 in das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men ein, wur­de 1991 in die Ge­schäfts­lei­tung be­ru­fen und ist seit 2006 Ge­schäfts­füh­rer von mayr® An­triebs­tech­nik. Be­vor Gün­ther Kling­ler nach über 40 Jah­ren Be­triebs­zu­ge­hö­rig­keit im kom­men­den Jahr in den wohl­ver­dien­ten Ru­he­stand ein­tritt, hat er be­reits jetzt (zum 01.04.2022) die Po­si­ti­on des CEO an Fer­di­nand Mayr über­ge­ben. Gün­ther Kling­ler bleibt bis zum Ren­ten­ein­tritt auch wei­ter­hin Teil der Ge­schäfts­füh­rung und un­ter­stützt und be­glei­tet den Ver­än­de­rungs­pro­zess ak­tiv und be­ra­tend. „Sta­bi­li­tät und Kon­ti­nui­tät sind un­se­re gro­ßen Stär­ken“, er­klärt Fer­di­nand Mayr. „Das zeigt sich auch an der Zu­sam­men­set­zung der Ge­schäfts­füh­rung. Wir agie­ren ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fend und kön­nen so un­ter­schied­lichs­te Per­spek­ti­ven und Er­fah­run­gen in die Ent­schei­dun­gen ein­flie­ßen las­sen.“ Des­halb kom­plet­tiert ab 01.05.2022 der lang­jäh­ri­ge Lei­ter Fi­nan­zen und Per­so­nal, Chris­ti­an Il­lig die Ge­schäfts­füh­rung in der Po­si­ti­on des CFO. 
 

Wiederverwertung von Magneten möglich machen

Die Welt setzt auf Elek­tro­mo­bi­li­tät. Die Bran­che wächst kon­ti­nu­ier­lich und ist im Zu­ge der En­er­gie­wen­de auch po­li­tisch von gro­ßer Be­deu­tung. So plant bei­spiels­wei­se die Bun­des­re­gie­rung, dass in Deutsch­land bis 2030 sie­ben bis zehn Mil­lio­nen Elek­tro­fahr­zeu­ge zu­ge­las­sen sind. Da­mit ein Elek­tro­mo­tor funk­tio­niert, darf da­bei ein Be­stand­teil auf kei­nen Fall feh­len: Neo­dym-Ei­sen-Bor-Hoch­leis­tungs­per­ma­nent­ma­gne­te. Sie sind die leis­tungs­stärks­ten Ma­gne­te, die es der­zeit auf dem Markt gibt, ma­chen et­wa die Hälf­te der Mo­tor­kos­ten aus und ent­hal­ten, wie der Na­me schon ver­rät, un­ter an­de­rem Sel­te­ne Er­den wie Neo­dym oder Dy­spro­si­um. Der wich­tigs­te Lie­fe­rant für Sel­te­ne Er­den ist Chi­na. Dort wer­den über 90 Pro­zent des welt­wei­ten Be­darfs ab­ge­baut – und das un­ter kri­ti­schen Be­din­gun­gen. So wer­den wäh­rend der För­de­rung gif­ti­ge Bei­pro­duk­te frei­ge­setzt, die bei man­geln­der Vor­sicht zu ei­ner Ver­un­rei­ni­gung des Grund­was­sers füh­ren. Dies scha­det Mensch und Na­tur.

Trotz die­ser teu­ren und pro­ble­ma­ti­schen Her­stel­lung lan­den Ma­gne­te am En­de ih­rer Nut­zungs­zeit in der Re­gel auf dem Schrott­platz und wer­den dort zu­sam­men mit dem Stahl­schrott ein­ge­schmol­zen. Und das, ob­wohl es mitt­ler­wei­le Me­tho­den zum Re­cy­cling von Ma­gne­ten gibt, die er­wie­se­ner­ma­ßen funk­tio­nie­ren. Die­se Lü­cke zwi­schen Theo­rie und Pra­xis wol­len Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Fraun­ho­fer-Ein­rich­tung für Wert­stoff­kreis­läu­fe und Res­sour­cen­stra­te­gie IWKS in Ha­nau mit ih­rem Pro­jekt „Funk­tio­nel­les Ma­gnet­re­cy­cling für ei­ne nach­hal­ti­ge E-Mo­bi­li­tät – FUN­MAG“ schlie­ßen. Ge­för­dert von der Hes­sen Agen­tur will das For­scher­team nach­wei­sen, dass Elek­tro­mo­to­ren mit re­cy­cel­ten Alt­ma­gne­ten die­sel­be Leis­tung er­brin­gen kön­nen wie mit ih­ren ur­sprüng­li­chen Neu­ma­gne­ten, und es sich da­her lohnt, kom­mer­zi­el­les Ma­gnet­re­cy­cling im gro­ßen Maß­stab durch­zu­füh­ren.

Ar­beit mit „bun­ten Blu­men­sträu­ßen“

Für die da­mit ver­bun­de­nen Ver­su­che ha­be sich das In­sti­tut un­ter an­de­rem ein E-Bike, ei­nen E-Scoo­ter und ein Ho­ver­board an­ge­schafft, er­zählt Kon­rad Opelt, Lei­ter des Pro­jekts und stu­dier­ter Ma­te­ri­al­wis­sen­schaft­ler: „Bei al­len neu­en Fahr­zeu­gen ha­ben wir zu­nächst aus­führ­lich den Mo­tor cha­rak­te­ri­siert, um re­le­van­te Kenn­wer­te zu er­hal­ten, mit de­nen wir dann spä­ter die Leis­tung der Mo­to­ren mit den re­cy­cel­ten Ma­gne­ten ver­glei­chen kön­nen.“

Die Elek­tro­fahr­zeu­ge stel­len den Rah­men des Pro­jekts dar. Das Kern­stück aber ist die Ar­beit mit den Alt­ma­gne­ten. Die­se konn­ten über be­ste­hen­de Kon­tak­te mit In­dus­trie­part­nern im Ton­nen­maß­stab be­schafft wer­den und un­ter­schei­den sich in Leis­tung, Form und Be­schaf­fen­heit maß­geb­lich. „Uns war es enorm wich­tig, den rea­lis­ti­schen Fall ab­zu­bil­den“, er­klärt Opelt. „Wenn sich ein Schrott­händ­ler da­zu ent­schließt, die Ma­gne­te aus sei­nen de­po­nier­ten Alt­mo­to­ren zu se­pa­rie­ren, wird das in der Re­gel ein bun­ter Blu­men­strauß von un­ter­schied­lichs­ten Ma­gne­ten sein, de­ren ge­naue Ei­gen­schaf­ten nie­mand kennt. Un­ser Ziel war es da­her zu zei­gen, dass der Re­cy­cling­pro­zess auch mit un­de­fi­nier­tem Aus­gangs­ma­te­ri­al, die­ser Un­be­kann­ten im Pro­zess, um­ge­hen kann. Und das hat vor uns noch nie­mand ge­macht.“

Aus Alt mach Neu

Am Fraun­ho­fer IWKS be­schäf­tigt man sich seit Jah­ren mit der Her­stel­lung und dem Re­cy­cling von Ma­gne­ten und ent­spre­chen­de Räum­lich­kei­ten und Ge­rä­te er­mög­li­chen die Nach­bil­dung des kom­plet­ten Her­stel­lungs­pro­zes­ses im Tech­ni­kums­maß­stab. Bei der Her­stel­lung ei­nes neu­en Ma­gne­ten wird das Aus­gangs­ma­te­ri­al zu­nächst bei et­wa 1400 Grad ge­schmol­zen und dann ab­ge­schreckt, so­dass me­tal­li­sche Fla­kes ent­ste­hen. Die­se wer­den in ei­ne Was­ser­stoff­at­mo­sphä­re ge­ge­ben und durch das Ein­drin­gen des Was­ser­stoffs zer­fällt das Ma­te­ri­al zu ei­nem Gra­nu­lat. Die­ses wird mit ei­ner Strahl­müh­le noch wei­ter zer­klei­nert und das re­sul­tie­ren­de me­tal­li­sche „Mehl“ kann dann in Press­for­men ge­ge­ben und ge­s­in­tert, das heißt zum Ma­gne­ten „ge­ba­cken“ wer­den. Um ei­nen Ma­gne­ten zu re­cy­celn, reicht es aus, den Alt­ma­gne­ten mit der Was­ser­stoff­at­mo­sphä­re in Ver­bin­dung zu brin­gen und die nach­fol­gen­den Pro­zess­schrit­te zu durch­lau­fen. „Den um­welt­be­las­ten­den Ab­bau der Roh­stof­fe und das en­er­gie­in­ten­si­ve Auf­schmel­zen kön­nen wir so ein­fach über­sprin­gen“, fasst Opelt zu­sam­men.

Im Rah­men des Re­cy­cling­pro­zes­ses kön­nen tau­sen­de Ma­gne­te gleich­zei­tig ver­ar­bei­tet wer­den. „Es lässt sich kaum ver­hin­dern, dass die Ma­gne­te wäh­rend­des­sen et­was Sau­er­stoff auf­neh­men, was zu leich­ten Qua­li­täts­ein­bu­ßen führt. Hier kön­nen wir aber ge­zielt ent­ge­gen­steu­ern, in­dem wir bei­spiels­wei­se zehn bis 20 Pro­zent neu­es Ma­te­ri­al hin­zu­ge­ben oder die Mi­kro­struk­tur der Ma­gne­te noch wei­ter be­ar­bei­ten“, er­klärt Opelt. Die Leis­tung der Re­cy­cle-Ma­gne­te lässt sich am fer­ti­gen End­pro­dukt oder auch schon im Pul­ver­sta­di­um be­stim­men. Letzt­end­lich soll aus die­sen Un­ter­su­chun­gen ein Ei­gen­schafts­port­fo­lio ab­ge­lei­tet wer­den, das zu­künf­ti­gen An­wen­dern Hand­lungs­emp­feh­lun­gen da­zu gibt, wie der Re­cy­cling­pro­zess so mo­di­fi­ziert wer­den kann, dass je nach Aus­gangs­zu­sam­men­set­zung die ge­wünsch­ten Ziel­ei­gen­schaf­ten für die Ma­gne­te er­reicht wer­den.

Der Auf­bau ei­ner neu­en Wert­schöp­fungs­ket­te

Der­zeit sind die For­schen­den noch da­bei, den Auf­be­rei­tungs­pro­zess wäh­rend des Re­cy­cling­vor­gangs wei­ter zu op­ti­mie­ren. Kon­rad Opelt ist aber zu­ver­sicht­lich, dass sie die re­cy­cel­ten Ma­gne­te schon bald in die E-Mo­to­ren ein­bau­en kön­nen und freut sich schon dar­auf, mit dem Ho­ver­board über den In­sti­tuts­hof zu flit­zen.

Ist die­ser Schritt ge­schafft, wä­re das der sicht­ba­re Be­weis für den Er­folg des Re­cy­clings. „Da­mit lang­fris­tig ei­ne Wert­schöp­fungs­ket­te für Ma­gnet­re­cy­cling auf­ge­baut wer­den kann, muss sich je­der Ak­teur auf den an­de­ren ver­las­sen kön­nen“, be­tont Opelt. „Wir de­mons­trie­ren mit FUN­MAG, dass die Idee auch wirk­lich funk­tio­niert und tra­gen so ei­nen ent­schei­den­den Teil zum Auf­bau der Wert­schöp­fungs­ket­te bei.“

Das In­ter­es­se von Wirt­schaft und Po­li­tik an dem An­satz ist groß, denn er ver­spricht mehr Nach­hal­tig­keit bei gleich­zei­tig we­ni­ger Res­sour­cen­ab­hän­gig­keit. Kon­rad Opelt hofft, dass dies da­zu führt, dass Her­stel­ler zu­künf­tig schon bei der Pro­duk­ti­on von Elek­tro­mo­to­ren ge­zielt dar­auf ach­ten, dass sich die Ma­gne­te gut aus- und wie­der ein­bau­en las­sen. Das­sel­be gilt über die E-Mo­bi­li­tät hin­aus auch für al­le Elek­tro­ge­rä­te un­se­res täg­li­chen Be­darfs, vom Ra­sen­mä­her über den Ak­ku­schrau­ber bis hin zum Han­dy. Sie al­le ent­hal­ten Neo­dym-Ei­sen-Bor-Hoch­leis­tungs­per­ma­nent­ma­gne­te, die so eben­falls loh­nens­wert re­cy­celt wer­den könn­ten.
 

KEB Automation übernimmt Mailänder Hersteller von Elektromotoren

Die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen KEB und Bru­sa­to­ri wird durch die drit­te Ge­ne­ra­ti­on der Bru­sa­to­ri-Fa­mi­lie und den neu­en Ge­schäfts­füh­rer Mar­co Sa­la fort­ge­setzt: „Die letz­ten Mo­na­te wa­ren ei­ne Zeit in­ten­si­ver Dis­kus­sio­nen und Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Un­ter­neh­men. Schließ­lich ha­ben wir ge­mein­sam be­schlos­sen, wei­te­re stra­te­gi­sche Schrit­te zu un­ter­neh­men, um die Part­ner­schaft zu kon­so­li­die­ren, die es uns er­mög­li­chen wird, un­se­ren Kun­den ei­nen grö­ße­ren tech­no­lo­gi­schen Mehr­wert zu bie­ten. Das Un­ter­neh­men Bru­sa­to­ri wird seit meh­re­ren Ge­ne­ra­tio­nen von der Fa­mi­lie Bru­sa­to­ri ge­führt und hat da­bei be­deu­ten­de Wachs­tums­er­fol­ge er­zielt und sei­ne Mar­ke auf dem Elek­tro­mo­to­ren­markt eta­bliert. Da­für und für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en möch­te ich mich bei KEB und Bru­sa­to­ri Part­ners herz­lich be­dan­ken. Vor uns liegt ei­ne Zu­kunft der Zu­sam­men­ar­bei, die es uns si­cher er­mög­li­chen wird, den Wachs­tums­kurs fort­zu­set­zen und uns den neu­en Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len, in­dem wir dank der Zu­sam­men­ar­beit al­ler Fach­leu­te von Bru­sa­to­ri wich­ti­ge Er­geb­nis­se er­zie­len.“

Viel­sei­ti­ge in­te­grier­te Lö­sun­gen

An­to­nio Bru­sa­to­ri füg­te hin­zu: „In den letz­ten 3 Jah­ren hat Bru­sa­to­ri zu­sam­men mit KEB ei­ne in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lung er­lebt, in­dem es sein Know-how in neue Märk­te und An­wen­dun­gen ein­ge­bracht hat. Ich bin si­cher, dass die Kon­so­li­die­rung der Part­ner­schaft ein wei­te­res Wachs­tum in Be­zug auf die Er­geb­nis­se und ei­ne Wei­ter­ent­wick­lung un­se­rer Lö­sun­gen brin­gen wird, die im­mer in­te­grier­ter und wett­be­werbs­fä­hi­ger sein wer­den. Ich wün­sche bei­den Un­ter­neh­men ei­ne er­folg­rei­che Zu­kunft.“ 

Mar­co Sa­la ver­fügt über mehr als 20 Jah­re Er­fah­rung auf dem Markt für Kom­po­nen­ten, in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen und Pro­zes­s­au­to­ma­ti­sie­rung. Nach sei­ner Ar­beit bei Siei Pe­ter­lon­go (heu­te Ge­fran) und bei Mi­tsu­bi­shi Elec­tric kam er 2007 zur KEB-Grup­pe, wo er auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne stra­te­gi­sche Funk­tio­nen in­ne­hat­te und die Tech­no­lo­gie und Kul­tur der Au­to­ma­ti­sie­rung und Steue­rung ein­führ­te. Bis­lang war Sa­la KEB Share­hol­der Re­p­re­sen­ta­ti­ve und Group Busi­ness Stra­te­gy Ma­na­ger. 

Als be­kann­ter An­bie­ter von An­triebs­tech­nik bie­tet KEB Au­to­ma­ti­on die ge­sam­ten Lö­sungs­mög­lich­kei­ten für die Au­to­ma­ti­sie­rung. Ob Kunst­stoff­ma­schi­nen, Holz­ver­ar­bei­tung, Pro­zess­tech­nik und In­tra­lo­gis­tik oder auch Wind­en­er­gie und E-Mo­bi­li­tät: KEB bie­tet ei­ne Kom­plett­lö­sung von HMIs über Steue­run­gen und An­trie­be bis hin zu Mo­to­ren, Ge­trie­ben und Brem­sen. Seit 1972 fa­mi­li­en­ge­führt, ist die KEB Au­to­ma­ti­on Group mit fast 1.500 Mit­ar­bei­tern welt­weit mit zwölf Toch­ter­ge­sell­schaf­ten und mehr als 50 Part­nern ak­tiv. Die Bru­sa­to­ri Srl wur­de 1953 als Her­stel­ler von Asyn­chron­mo­to­ren ge­grün­det und er­wei­ter­te ih­re Pro­duk­ti­on auf Gleich­strom- und Per­ma­nent­ma­gnet­mo­to­ren. Die jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung im Be­reich der bürs­ten­lo­sen Dau­er­ma­gnet­mo­to­ren hat den Weg für er­neu­er­ba­re En­er­gi­en (Wind­kraft) und En­er­gie­ef­fi­zi­enz mit Di­rek­tan­triebs­tech­no­lo­gi­en für die in­dus­tri­el­le Au­to­ma­ti­sie­rung ge­eb­net.
 

40. Motek: Internationale Fachmesse for Produktions- und Montageautomatisierung
Schnelle Web-Panel Serie

Die neue HTLM5 Web-Pa­nel-Se­rie von Wa­chen­dorff Pro­zess­tech­nik zeich­nen sich durch bril­lan­te Dar­stel­lung und sehr schnel­le Re­ak­ti­on bei der Be­die­nung aus. Durch die front­sei­ti­ge Schutz­klas­se IP65 und die zu­sätz­li­chen Ei­gen­schaf­ten, wie Wi­Fi, Blue­tooth, USB, RS232 sind sie für na­he­zu al­le in­dus­tri­el­len An­wen­dun­gen bes­tens aus­ge­stat­tet. Mit Dis­play­grö­ßen von 7 Zoll bis 23,8 Zoll und den un­ter­schied­li­chen Sei­ten­ver­hält­nis­se 4:3, 16:9 und 16:10 fin­den An­wen­der für je­de Ap­pli­ka­ti­on die op­ti­ma­le Be­dien­ober­flä­che für Ma­schi­nen und An­la­gen. Die rah­men­bün­di­gen Dis­plays las­sen sich aus ei­nem wei­ten Win­kel ab­le­sen und kön­nen mit 12 bis 36 VDC be­trie­ben wer­den.

Mit und oh­ne Touch-Funk­tio­na­li­tät ver­füg­bar

Die Web-Pa­nel sind mit ei­nem pro­ji­ziert-ka­pa­zi­ti­vem Dis­play für die Mul­ti-Touch-Be­die­nung aus­ge­stat­tet, sind für das rei­ne Vi­sua­li­sie­ren aber auch oh­ne Touch-Funk­ti­on er­hält­lich. Für die In­stal­la­ti­on von ei­ge­nen APPs oder Soft­ware­pa­ke­ten steht ent­we­der ei­ne An­dro­id oder ei­ne Li­nux-Platt­form zur Ver­fü­gung. Um die In­be­trieb­nah­me be­son­ders ein­fach und zeit­spa­rend zu ge­stal­ten, ist der Au­to­ma­ti­on­Brow­ser von in­i­Net be­reits vor­in­stal­liert und so­fort funk­ti­ons­fä­hig. Hier­bei han­delt es sich um ei­nen HTML5-Web­brow­ser, der für den Ein­satz in Ma­schi­nen und An­la­gen op­ti­miert ist, z.B ist er kom­pa­ti­bel mit äl­te­ren Ja­va-App­lets wie CODE­SYS 2.3 Web­vi­su.

Low-Code Applikation für die Schnittstellenintegration

Kon­tron bie­tet über das Toch­ter­un­ter­neh­men Kon­tron AIS GmbH in­dus­tri­el­le Soft­ware für bran­chen­über­grei­fen­de Au­to­ma­ti­ons­lö­sun­gen an. Die neu­es­te Ver­si­on der In­te­gra­ti­ons­lö­sung Fa­bEa­gle®Con­nect un­ter­stützt dank ei­nes Web-Cli­ents mit Low-Code-An­satz nun auch An­wen­der­grup­pen mit we­nig Pro­gram­mier­er­fah­rung.

Zeit und Kos­ten bei der Ein­bin­dung spa­ren

Die of­fe­ne und fle­xi­ble In­te­gra­ti­ons­lö­sung Fa­bEa­gle®Con­nect rea­li­siert zu­ver­läs­sig die Ver­net­zung ver­schie­de­ner Schnitt­stel­len von Ma­schi­nen und An­la­gen in der Fer­ti­gung mit IT-Sys­te­men. Mit der ak­tu­el­len Ver­si­on 2 wird Fa­bEa­gle®Con­nect um ei­nen Web-Cli­ent zur ein­fa­chen Kon­fi­gu­ra­ti­on vor­han­de­ner Schnitt­stel­len er­wei­tert. Die­se wer­den über­sicht­lich in Form von Kom­po­nen­ten be­reit­ge­stellt, die in Zu­sam­men­hang mit Dia­lo­gen ei­ne ein­fa­che Kon­fi­gu­ra­ti­on stan­dar­di­sier­ter Schnitt­stel­len wie OPC UA, REST, TCP IP oder MQTT er­mög­licht. Auf ei­ne Pro­gram­mie­rung kann bei Be­darf kom­plett ver­zich­tet wer­den. Das spart Zeit und Kos­ten bei der Ein­bin­dung, ver­ein­facht das Auf­set­zen neu­er Schnitt­stel­len und er­mög­licht ef­fi­zi­en­te War­tun­gen und Er­wei­te­run­gen. Gleich­zei­tig er­hal­ten auch An­wen­der­grup­pen, die mit Pro­gram­mie­rung bis­her nur we­nig Er­fah­rung ha­ben, die Mög­lich­keit, ih­ren Shopf­loor trans­pa­rent in die IT-Welt ein­zu­bin­den und ei­nen zu­ver­läs­si­gen Echt­zeit-Da­ten­aus­tausch zwi­schen den Sys­te­men si­cher­zu­stel­len.

Of­fen für ei­ge­ne Kom­po­nen­ten

Dank ge­führ­ter Kon­fi­gu­ra­ti­ons­dia­lo­ge und ei­ner To­po­lo­gie-An­sicht al­ler ver­knüpf­ten Kom­po­nen­ten kön­nen schon nach we­ni­gen Mi­nu­ten Ein­ar­bei­tung Schnitt­stel­len zwi­schen An­la­gen, Da­ten­ban­ken und Cloud-Sys­te­men rea­li­siert wer­den. Der Im­port und Ex­port vor­han­de­ner Kon­fi­gu­ra­tio­nen er­laubt die ef­fi­zi­en­te Ver­viel­fäl­ti­gung und Im­ple­men­tie­rung in neu­en An­la­gen. Die in­te­grier­te Be­nut­zer­ver­wal­tung des Web-Cli­ents schützt vor un­ge­wünsch­ten Zu­grif­fen und An­pas­sun­gen. Durch das Log­ging von Events kön­nen Feh­ler­ur­sa­chen oder Ver­bin­dungs­ab­brü­che je­der­zeit und dau­er­haft nach­voll­zo­gen wer­den.

Un­ter der Ziel­set­zung ei­ner zu­kunfts­si­che­ren und er­wei­ter­ba­ren Lö­sung bleibt Fa­bEa­gle®Con­nect auch in der neu­en Ver­si­on selbst­ver­ständ­lich of­fen für die Pro­gram­mie­rung ei­ge­ner Schnitt­stel­len- und Lo­gik­kom­po­nen­ten un­ter C#.
 

Hochauflösende 3D-Laser-Profilsensoren

LMI Tech­no­lo­gies hat die neue Go­ca­tor® 2600 Se­rie von 3D-Li­ni­en­pro­fil­sen­so­ren mit 4K-Auf­lö­sung auf den Markt ge­bracht. Die­se werks­ka­li­brier­ten Sen­so­ren ver­fü­gen über cu­st­om Op­ti­ken so­wie leis­tungs­star­ke 9-Me­ga­pi­xel-Ima­ger und lie­fern 4200 Da­ten­punk­te pro Pro­fil­li­nie für hoch­auf­lö­sen­des 3D-Scan­ning und In­spek­ti­on mit gro­ßen Sicht­fel­dern - für An­wen­dun­gen wie Bat­te­rie-In­spek­ti­on, Le­bens­mit­tel­ver­ar­bei­tung (z.B. Back­wa­ren), Bau­ma­te­ria­li­en (z.B. Mö­bel, Tü­ren und Fens­ter, Bret­ter, Ble­che) Au­to­mo­bil­bran­che (z.B. Luft­fe­der- und Ra­dar­kon­trol­le), Gum­mi- und Rei­fen­pro­duk­ti­on so­wie ge­ne­rel­le In­dus­trie-Au­to­ma­ti­sie­rung.

Die Se­rie er­wei­tert die be­währ­te, ro­bus­te und zu­ver­läs­si­ge 3D-Smart-Sen­sor-Pro­dukt­pa­let­te um ei­ne 4K+ La­ser­pro­fil­mes­sung. Mit 4200 Da­ten­punk­ten pro Pro­fil­li­nie kön­nen Kun­den jetzt an­spruchs­vol­le mi­kro­sko­pi­sche Merk­ma­le er­fas­sen (bis zu 0,018 mm X-Auf­lö­sung bei ei­nem Sicht­feld von 71 mm, oder das grö­ße­re Sicht­feld des Go­ca­tor 2600 für 3D-Scans und In­spek­tio­nen in ei­ner Viel­zahl von grö­ße­ren In­li­ne-An­wen­dun­gen nut­zen (Sicht­feld bis zu 2 m bei 0,55 mm X-Auf­lö­sung).

Präzise Dickenmessung von Band- und Plattenmaterialien

Die Mi­cro Ep­si­lon thick­ness­GAU­GE Sys­te­me lie­fern hoch­ge­naue Di­cken­wer­te von Band- und Plat­ten­ma­te­ria­li­en. Zu­sätz­lich zu den C-Rah­men-Mo­del­len kön­nen sie ab so­fort auch als O-Rah­men-Aus­füh­rung in die Pro­duk­ti­ons­li­nie ein­ge­bun­den wer­den. Mit ver­schie­de­nen Sen­sor­tech­no­lo­gi­en las­sen Sie sich an die Mess­auf­ga­be und die zu mes­sen­den Ob­jekto­ber­flä­chen an­pas­sen. Die Sys­te­me er­mög­li­chen ei­ne 100%-In­li­ne-Di­cken­mes­sung und sind hoch­prä­zi­se und fle­xi­bel ein­setz­bar. Die An­pas­sungs­fä­hig­keit er­mög­licht Ad­ap­tio­nen be­züg­lich Mess­brei­te, Mess­be­reich und Ar­beits­be­reich des zu mes­sen­den Band­ma­te­ri­als. Dies und das gu­te Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis sind be­son­ders für den OEM-Be­reich in­ter­es­sant. 

Die au­to­ma­ti­sche Ka­li­brie­rung des Sys­tems er­folgt re­gel­mä­ßig und in­ner­halb we­ni­ger Se­kun­den. Im Lie­fer­um­fang ist zu­dem ein um­fang­rei­ches Soft­ware­pa­ket ent­hal­ten. Die­ses ent­hält un­ter an­de­rem ei­ne per­for­man­te Si­gnal­ver­ar­bei­tung für prä­zi­se und sta­bi­le Mess­wer­te, ei­ne Ar­ti­kel­da­ten­bank so­wie ein SPC-Pa­ket. Des Wei­te­ren sind sta­tis­ti­sche Aus­wer­tun­gen so­wie ei­ne voll­au­to­ma­ti­sier­te Do­ku­men­ta­ti­on und Steue­rung des Fer­ti­gungs­pro­zes­ses mög­lich. In­klu­si­ve ist auch ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Über­wa­chung von de­fi­nier­ten Soll­pa­ra­me­tern und Grenz­wer­ten. Dar­über hin­aus ent­hält das Soft­ware­pa­ket ein fle­xi­bles In­ter­face zur Kopp­lung an die Pro­duk­ti­ons­li­nie, das wahl­wei­se über Ether­net, Ether­Net/IP, PRO­FI­NET und Ether­CAT kom­mu­ni­zie­ren kann.

Un­ter­schied­li­che Sen­sor­tech­no­lo­gi­en

Mo­del­le mit ver­schie­de­nen Sen­sor­ar­ten sind ver­füg­bar. Die Mo­dell­rei­he C.L ar­bei­tet mit La­ser-Tri­an­gu­la­ti­ons­sen­so­ren. Di­cken­wer­te von Holz, Kunst­stoff und Me­tall wer­den mit ei­ner Ge­nau­ig­keit von ±4 bis ±20 µm und ei­ner Mess­ra­te von bis zu 4 kHz er­fasst.

Kon­fo­kal-chro­ma­ti­schen Sen­so­ren sind in die Mo­dell­rei­he C.C in­te­griert. Mit ei­ner Mess­ra­te von bis zu 5 kHz und ei­ner Ge­nau­ig­keit von ±0,25 µm sind Mes­sun­gen auch ge­gen spie­geln­de und glän­zen­de Mess­ob­jek­te so­wie trans­pa­ren­te und se­mi­t­rans­pa­ren­te Fo­li­en mög­lich.

Die Di­cken­mes­sung von Loch­blech und ge­präg­ten Plat­ten so­wie für die Wal­zen­re­ge­lung und Qua­li­täts­do­ku­men­ta­ti­on wird die Mo­dell­rei­he C.LP ein­ge­setzt. Sie ist mit La­ser-Pro­fil-Scan­nern aus­ge­stat­tet, die ei­ne Mess­ra­te von bis zu 100 Hz und ei­ne Ge­nau­ig­keit von bis zu ±0,5 µm lie­fern. 

Die neu­es­te Mo­dell­rei­he O.EC ba­siert auf ei­nem com­bi­SEN­SOR. Die­ser ver­eint ei­nen in­duk­ti­ven Sen­sor auf Wir­bel­strom­ba­sis mit ei­nem ka­pa­zi­ti­ven Sen­sor und misst da­mit die Di­cke nicht leit­fä­hi­ger Ma­te­ria­li­en, die über ei­ne Mess­wal­ze ge­führt wer­den. Ihr Ein­satz­be­reich liegt vor al­lem in der sta­bi­len und prä­zi­sen Di­cken­mes­sung von Fo­li­en und Kunst­stoff­bän­dern.
 

Sensor für die individuelle magnetische Bewegungsmessung

Der neue Multi Adaptive Range Sensor MARS von BOGEN liest Ma­gnet­mus­ter mit an­pass­ba­ren Pol­brei­ten in li­nea­ren und ro­tie­ren­den An­wen­dun­gen. Da­mit wer­den Be­we­gungs­mes­sun­gen mit Hil­fe von Ma­gne­trin­gen in prak­tisch un­be­grenz­ter Grö­ße und Ma­gnet­bän­dern mög­lich. So kann das Ma­gnet­mus­ter ei­nes Ma­gne­trings per­fekt auf in­di­vi­du­el­le Wel­len­grö­ßen und dem dar­aus re­sul­tie­ren­den Um­fang des Ma­gne­trings ad­ap­tiert wer­den. Dies gilt so­wohl für Ma­gne­trin­ge mit Wel­l­en­durch­mes­sern von mehr als 6 m als auch für sehr lan­ge li­nea­re An­wen­dun­gen mit Mess­län­gen von bis zu 19,3 m.

Schnell und zu­ver­läs­sig mes­sen

Die schnel­le und zu­ver­läs­si­ge Ab­tast­schal­tung er­mög­licht so­wohl Po­si­ti­ons­rück­mel­dun­gen über BiSS-C und SSI-Schnitt­stel­le als auch zu­sätz­li­che Ge­schwin­dig­keits­rück­mel­dun­gen über Si­nus/Co­si­nus-Si­gna­le. Mit Ar­beits­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 20 m/s, Auf­lö­sun­gen von bis zu 0,29 µm und schnel­ler Po­si­ti­ons­ak­tua­li­sie­rung von 15 µs ist die­ser Sen­sor die idea­le Lö­sung für ho­he An­for­de­run­gen bei der Mes­sung von Ge­schwin­dig­keit. 

Der neue Sen­sor von BO­GEN ist in ei­nem kom­pak­ten IP67-Ge­häu­se mit schlepp­ket­ten­taug­li­chem Hif­lex-Ka­bel un­ter­ge­bracht. Mon­ta­ge­to­le­ran­zen grö­ßer als 1 mm und ei­ne LED, die die kor­rek­te Aus­rich­tung des Sen­sors und an­de­re In­for­ma­tio­nen an­zeigt, ge­währ­leis­ten ei­nen ein­fa­chen Ein­bau. Mi­ni­ma­le Ab­mes­sun­gen ma­chen den Mul­ti Ad­ap­ti­ve Ran­ge Sen­sor MARS zum kom­pak­tes­ten sei­ner Klas­se.

Kompakter Distanzsensor für beengte Einbausituationen

In au­to­ma­ti­sier­ten Hoch­re­gal­la­gern welt­weit wer­den Gü­ter über  Re­gal­be­dien­ge­rä­te an ih­ren je­wei­li­gen Be­stim­mungs­ort trans­por­tiert. Um da­bei je­der­zeit ei­ne zu­ver­läs­si­ge Po­si­tio­nie­rung zu ge­währ­leis­ten, sind Dis­tanz­sen­so­ren im Ein­satz. We­gen der zu­meist be­eng­ten Ein­bau­si­tua­ti­on vor Ort, sind ge­rin­ge Ge­häu­se­ma­ße der Ge­rä­te für sol­che An­wen­dun­gen von gro­ßer Be­deu­tung. Der Dis­tanz­sen­sor R1000 von Pep­perl+Fuchs über­zeugt hier durch ex­tra kom­pak­te Bau­form, die bis zu 50 Pro­zent klei­ner ist als ver­gleich­ba­re Ge­rä­te sei­ner Klas­se. Mit nur 55 mm Brei­te, 107 mm Hö­he und ge­ra­de ein­mal 81 mm Tie­fe passt der op­to­elek­tro­ni­sche Sen­sor in na­he­zu je­de An­wen­dungs­um­ge­bung.

Ein­fa­che und schnel­le Di­rekt­mon­ta­ge 

Da der R1000 stan­dard­mä­ßig über in­te­grier­te Me­tall­ge­win­de­boh­run­gen ver­fügt, kann die Mon­ta­ge bei kur­zen Mess­ab­stän­den ganz ein­fach mit­tels M6-Schrau­ben und kom­plett oh­ne wei­te­re Zu­be­hör­tei­le er­fol­gen. Für Ap­pli­ka­tio­nen mit grö­ße­ren Reich­wei­ten ist dar­über hin­aus ei­ne spe­zi­el­le Jus­ta­ge-Vor­rich­tung zur Be­fes­ti­gung und Fein­aus­rich­tung ver­füg­bar. Das ro­te Sen­der­licht des op­to­elek­tro­ni­schen Sen­sors kann da­bei kom­for­ta­bel zur ein­fa­chen Aus­rich­tung ge­nutzt wer­den.

In­tel­li­gen­te Tech­no­lo­gie für hoch­prä­zi­se Mes­sun­gen

Der R1000 ba­siert auf der von Pep­perl+Fuchs ent­wi­ckel­ten High-End-Tech­no­lo­gie PRT (Pul­se Ran­ging Tech­no­lo­gy) – dem der­zeit prä­zi­ses­ten in­dus­trietaug­li­chen Ver­fah­ren zur Ent­fer­nungs­mes­sung. Mit ei­ner Ge­nau­ig­keit von < 1 mm ga­ran­tiert es über ei­nen Mess­be­reich von bis zu 300 Me­tern die op­ti­ma­le Po­si­tio­nie­rung. Selbst bei schwie­ri­gen Um­ge­bungs­be­din­gun­gen wie Fremd­licht durch Hal­len­be­leuch­tung, Ver­schmut­zun­gen oder Staub ge­währ­leis­tet die­se Tech­no­lo­gie zu­ver­läs­si­ge Dis­tanz­mes­sun­gen für an­spruchs­vol­le Ap­pli­ka­tio­nen. Für die Dis­tanz­mes­sung und Po­si­tio­nie­rung in dy­na­mi­schen An­wen­dun­gen – wie bei­spiels­wei­se bei Re­gal­be­dien­ge­rä­ten in der La­ger- und För­der­tech­nik – ist ei­ne ex­trem ho­he Mess­ra­te Vor­aus­set­zung. Mit ei­ner in­ter­nen Ra­te von 250.000 Mes­sun­gen pro Se­kun­de und ei­ner Mess­wert­aus­ga­be von 1000 Mes­sun­gen pro Se­kun­de ist der R1000 für sol­che Auf­ga­ben prä­des­ti­niert.

Ein­fa­ches, kom­for­ta­bles Hand­ling

Das in­te­grier­te Dis­play des R1000 steht für ei­ne be­son­ders an­wen­der­freund­li­che In­be­trieb­nah­me und Pa­ra­me­trie­rung des Ge­rä­tes. Ex­tra gro­ße LEDs sind von al­len Sei­ten gut sicht­bar und zei­gen den Ge­rä­te­sta­tus zu­ver­läs­sig auf ei­nen Blick – das er­leich­tert die Dia­gno­se er­heb­lich. Für den Ein­satz in Kühl­la­gern ist der Sen­sor auch in ei­ner Tief­kühl­va­ri­an­te ver­füg­bar, die zu­ver­läs­si­ge Mess­er­geb­nis­se von -30 °C bis +60 °C lie­fert. Dank La­ser­klas­se 1 ist ein au­gen­si­che­rer Ein­satz des Ge­rä­tes ganz oh­ne zu­sätz­li­che Schutz­maß­nah­men je­der­zeit ge­währ­leis­tet.
 

Kompakter TÜV-zertifizierter Drehzahlwächter

Der nur 12,5 mm breite Drehzahlwächter PSR-MM35 von Phoenix Contact er­wei­tert die si­che­re Bau­rei­he PSRmo­ti­on. Er über­wacht Ge­schwin­dig­kei­ten be­son­ders wirt­schaft­lich und oh­ne zu­sätz­li­che Sen­so­rik. Bei fah­rer­lo­sen Trans­port­sys­te­men oder ro­tie­ren­den Ach­sen in Werk­zeug­ma­schi­nen bei­spiels­wei­se schützt er zu­ver­läs­sig vor ge­fahr­brin­gen­den Be­we­gun­gen bis SIL 3 bzw. PLe.

Di­rek­ter An­schluss an den An­trieb

Die Be­we­gungs­über­wa­chung ba­siert auf der Dreh­feld­mes­sung des An­triebs und kommt da­her ganz oh­ne wei­te­re Sen­so­rik, wie zum Bei­spiel En­coder oder Nä­he­rungs­schal­ter, aus. Über den di­rek­ten An­schluss an den ein- oder drei­pha­si­gen An­trieb wird die Mo­tor­fre­quenz er­mit­telt und die Ma­schi­nen­be­we­gun­gen si­cher über­wacht. Mit­hil­fe der kos­ten­lo­sen, in­tui­ti­ven Kon­fi­gu­ra­ti­ons-Soft­ware PSRmo­ti­on las­sen sich Funk­tio­nen, wie ei­ne si­cher be­grenz­te Ge­schwin­dig­keit (SLS), die si­che­re Ge­schwin­dig­keits­über­wa­chung (SSM), die Ein­stel­lung ei­nes si­che­ren Ge­schwin­dig­keits­be­reichs (SSR) so­wie ein si­cher ab­ge­schal­te­tes Dreh­mo­ment (STO) schnell und ein­fach ein­stel­len. Die er­for­der­li­chen Ge­rä­te­pa­ra­me­ter er­mit­telt die Soft­ware an­hand op­tio­nal ein­ge­ge­be­ner Ma­schi­nen­da­ten. Die gra­fi­sche Auf­ar­bei­tung der Da­ten ver­ein­facht die si­che­re Dia­gno­se.
 

Vollbrücken-Kraftsensoren

Die Kraftsensoren KM801 / KT803 und KM701 / KT703 von MEGATRON eig­nen sich op­ti­mal in Ap­pli­ka­tio­nen für die Mes­sung von Schalt- und Be­tä­ti­gungs­kräf­ten. Da die Sen­so­ren nach dem Prin­zip des Bie­ge­bal­kens ar­bei­ten und mit DMS-Voll­brü­cken aus­ge­stat­tet sind, lie­fern sie hoch­ge­naue Mess­er­geb­nis­se. Ei­ni­ge Aus­füh­run­gen be­sit­zen zu­sätz­lich ei­nen Mess­ver­stär­ker und sind den­noch kom­pakt ge­baut. Der Kraft­sen­sor KM801 / KT803 ver­fügt über ei­nen ver­ni­ckel­ten Stahl­mess­kör­per und kann Kräf­te von bis zu 5 kN auf­neh­men. Er ist in zwei Va­ri­an­ten für die Kraft­ein­lei­tung von 0...2 kN oder 0...5 kN aus­ge­legt. Der klei­ne­re KM701 / KT703 be­sitzt ei­nen Mess­kör­per aus Alu­mi­ni­um und ist für ei­ne Nenn­last von max. 1 kN ver­wend­bar. Er ist in drei Va­ri­an­ten für die Kraft­ein­lei­tung von 0…0,2 kN, 0...0,5 kN und 0...1 kN er­hält­lich. KM801 so­wie KM701 kön­nen mit dem ex­ter­nen Ver­stär­ker IMA2 DMS von ME­GA­TRON kom­bi­niert wer­den. Die­se Ver­stär­ker im DIN-Schie­nen-Ge­häu­se ent­hal­ten die kom­plet­te Si­gnal­ver­ar­bei­tungs­elek­tro­nik für ei­nen Kraft­sen­sor mit DMS-Voll­brü­cke. So­wohl beim KM801 als auch beim KM701 er­folgt die Kraft­ein­lei­tung senk­recht zur Kraft­auf­neh­mer-Ach­se. Bei­de Se­ri­en wer­den mit ei­nem Prüf­pro­to­koll aus­ge­lie­fert, das die wich­tigs­ten Kenn­wer­te ent­hält.

Mit in­te­grier­tem Mess­ver­stär­ker

Die Kraft­sen­so­ren der Se­ri­en KT803 so­wie KT703 sind bau­gleich zu den Va­ri­an­ten KM801 und KM701. Bei den KT-Se­ri­en ist al­ler­dings be­reits ein di­gi­ta­ler Mess­ver­stär­ker im Kraft­auf­neh­mer in­te­griert, der die sehr klei­ne Si­gnal­span­nung ver­stärkt und ana­lo­ge Aus­gangs­si­gna­le lie­fert (0…10 V, 4…20 mA @24 VSUP). Die Sen­so­ren blei­ben trotz des ein­ge­bau­ten Ver­stär­kers kom­pakt ge­baut. Je nach An­wen­dung kön­nen die Sen­so­ren der KT-Se­ri­en auf Zug- oder auf Druck­kraft­ein­lei­tung ka­li­briert wer­den. Al­le Kraft­sen­so­ren sind dank des Bie­ge­bal­ken­prin­zips weit­ge­hend un­emp­find­lich ge­gen­über ei­ner Ver­schie­bung der senk­rech­ten Kraft­ein­lei­tung. Da sie über DMS-Voll­brü­cken ver­fü­gen, kön­nen sie Si­gna­län­de­run­gen kom­pen­sie­ren, die durch Tem­pe­ra­tur­ein­flüs­se ent­ste­hen. Über zwei Schrau­ben las­sen sich die Bie­ge­bal­ken auf je­der sta­bi­len Struk­tur kom­for­ta­bel be­fes­ti­gen.

Ein­satz­bei­spie­le der Sen­so­ren sind z.B. Mes­sung von Vor­spann­kräf­ten im Crimp-Pro­zess der Ka­bel­kon­fek­tio­nie­rung, Ein­press- und Fü­ge­kräf­te in Mon­ta­ge­pro­zes­sen der in­dus­tri­el­len Fer­ti­gung und Kräf­te in me­di­zin­tech­ni­schen Ge­rä­ten (z. B. in Po­si­tio­nie­rungs­sys­te­men) und in Fit­ness­ge­rä­ten (Op­ti­mie­rung von Kraft­trai­ning). 

Condition-Monitoring-Sensor mit IO-Link

Turcks kom­bi­nier­ter Feuch­te- und Tem­pe­ra­tur­sen­sor CMTH ist jetzt in ei­ner kom­pak­ten Va­ri­an­te mit ver­bes­ser­ter IIoT-In­te­gra­ti­on für smar­te Con­di­ti­on-Mo­ni­to­ring-An­wen­dun­gen ver­füg­bar. Mit nur 57 mm Län­ge und ei­nem Betriebs­tem­pe­ra­tur­be­reich von -40 bis +100 °C ist der IP67-Sen­sor im M12-Ge­häu­se selbst in an­spruchs­vol­len Um­ge­bun­gen leicht ein­setz­bar. Die ein­fa­che In­te­gra­ti­on wird auch schnitt­stel­len­sei­tig un­ter­stützt: Das stan­dar­di­sier­te IO-Link-Smart-Sen­sor-Pro­fil (Stand 4.1.2.) mit 64 Bit auf zwei Ka­nä­len ver­ein­facht die her­stel­ler­über­grei­fen­de Ein­rich­tung von ver­netz­ten Sys­te­men. Der CMTH eig­net sich ins­be­son­de­re zur Über­wa­chung des Kli­mas in Pro­duk­ti­ons- und La­ger­ge­bäu­den in al­len Bran­chen, die mit feuch­te- und tem­pe­ra­tur­sen­si­blen Gü­tern um­ge­hen.

In­te­gra­ti­on in be­ste­hen­de In­stal­la­tio­nen

Der Sen­sor gibt im Sim­ple-I/O-Mo­dus (SIO) für Tem­pe­ra­tur und Feuch­te je ein Schalt­si­gnal aus. Ins­be­son­de­re zur Nach­rüs­tung von Kli­ma­da­ten in be­ste­hen­den Ap­pli­ka­tio­nen eig­net sich die­ser Mo­dus gut, da sel­ten di­gi­ta­le Schnitt­stel­len wie IO-Link vor­lie­gen. In mo­der­ne­ren An­la­gen oder Ma­schi­nen bie­tet der IO-Link-Mo­dus-Vor­tei­le, denn der smar­te CMTH-Sen­sor kann so nicht nur kon­ti­nu­ier­li­che Pro­zess­wer­te aus­ge­ben, son­dern bei­spiels­wei­se auch selbst­stän­dig den si­tua­ti­ven Tau­punkt er­mit­teln. Nut­zer, die Lang­zeit­ana­ly­sen be­nö­ti­gen, wer­den die vor­kon­fi­gu­rier­te His­to­gramm-Funk­ti­on zu schät­zen wis­sen. 

Die di­gi­ta­le Schnitt­stel­le er­leich­tert auch die In­be­trieb­nah­me des Sen­sors. Über Turcks-IO-Link-Mas­ter kann das Ge­rät oh­ne Zu­satz­soft­ware über den in­te­grier­ten Web­brow­ser des Mas­ters kon­fi­gu­riert und in Be­trieb ge­nom­men wer­den kann. 
 

IIoT-Gateways mit nahtloser Azure IoT Edge Integration

Vie­le Sys­tem­in­te­gra­to­ren und In­ge­nieu­re ste­hen vor der schwie­ri­gen Auf­ga­be, ei­ne si­che­re und zu­ver­läs­si­ge IIoT-Gate­way-Lö­sung zu fin­den, die re­gel­mä­ßi­ge Si­cher­heits-Patches zur recht­zei­ti­gen Be­he­bung von Sys­tem­schwach­stel­len bie­tet. Die kürz­lich auf den Markt ge­brach­ten IIoT-Gate­ways der AIG-300-Se­rie von Moxa be­inhal­ten ei­ne Azu­re IoT Edge-In­te­gra­ti­on, die mit ein­zig­ar­ti­gen Funk­tio­nen zur Un­ter­stüt­zung des Auf­baus ei­nes kos­ten- und zeit­ef­fi­zi­en­ten IIoT-Sys­tems er­heb­li­chen Mehr­wert schafft.

Schnel­le und zu­ver­läs­si­ge Cloud-Ver­bin­dung

IIoT-Gate­ways müs­sen hoch­gra­dig si­cher und zu­ver­läs­sig sein, um ei­ne naht­lo­se Da­ten­er­fas­sung und Ge­rä­te­ver­wal­tung zwi­schen Edge und Cloud zu er­mög­li­chen. Das AIG-300 IIoT-Gate­way ist ei­ne Lö­sung für die zu­ver­läs­si­ge, schnel­le und ein­fa­che Da­ten­er­fas­sung und Ge­rä­te­ver­wal­tung, die naht­los in Azu­re IoT Edge in­te­griert ist und mit Things­Pro be­trie­ben wird. Die von den Ge­rä­ten er­fass­ten Da­ten kön­nen mit ein paar ein­fa­chen Kon­fi­gu­ra­ti­ons­schrit­ten an Azu­re IoT Edge und an­schlie­ßend an den Azu­re IoT Hub über­tra­gen wer­den. Um­ge­kehrt las­sen sich Ge­rä­te über den Weg von Azu­re IoT Hub zum Azu­re IoT Edge auf den IIoT-Gate­ways der AIG-Se­rie ef­fek­tiv ver­wal­ten. Die­se naht­lo­se Edge-to-Cloud-Platt­form aus ei­ner Hand kann Kun­den da­bei hel­fen, Sys­tem­ent­wick­lungs­zei­ten und -kos­ten zu re­du­zie­ren.

Ein­fa­che­re Ge­rä­te­be­reit­stel­lung und si­che­re­re Boot­vor­gän­ge als je zu­vor

Die meis­ten IIoT-An­wen­dun­gen wer­den in de­zen­tra­len, un­be­mann­ten und rau­en Um­ge­bun­gen ein­ge­setzt, wie z. B. in in­tel­li­gen­ten Strom­net­zen, En­er­gie­spei­cher­sys­te­men, So­lar­parks, Öl- und Gas­raf­fi­ne­ri­en und An­wen­dun­gen im Schie­nen­ver­kehr. Die Auf­recht­er­hal­tung des nor­ma­len Be­triebs und die wirk­sa­me Über­wa­chung des Zu­stands sind für die­se Sys­te­me von ent­schei­den­der Be­deu­tung. Die Gate­ways der AIG-Se­rie ha­ben ei­nen wei­ten Tem­pe­ra­tur­ein­satz­be­reich und ei­nen ge­rin­gen Strom­ver­brauch und sind da­her für den Ein­satz in die­sen Um­ge­bun­gen bes­tens ge­eig­net.

Mit Funk­tio­nen wie der Fort­set­zung un­ter­bro­che­ner Da­tei­über­tra­gun­gen, OTA-Up­grades (Over-the-Air) und Se­cu­re Boot kön­nen die Gate­ways der AIG-Se­rie an ab­ge­le­ge­nen Stand­or­ten auf­ge­rüs­tet und ge­war­tet wer­den. Das ge­währ­leis­tet ih­re stän­di­ge Ver­füg­bar­keit und ei­nen wirk­sa­men Schutz vor Cy­ber­an­grif­fen. Die AIG-Se­rie ver­fügt über in­te­grier­te Re­co­very-Funk­tio­nen zur Wie­der­her­stel­lung der vor­he­ri­gen sta­bi­len Firm­ware-Ver­si­on, um Ver­bin­dungs­ab­brü­che bei Ge­rä­te­ab­stür­zen und plötz­li­chen Ab­schal­tun­gen zu ver­mei­den und ei­ne un­ter­bre­chungs­freie Netz­werk­ver­bin­dung an de­zen­tra­len Stand­or­ten zu er­mög­li­chen. Schlägt ein Soft­ware-Up­grade fehl, keh­ren die Gate­ways au­to­ma­tisch zu der im Back­up ent­hal­te­nen Soft­ware­ver­si­on zu­rück und ge­währ­leis­ten so die Sys­tem­sta­bi­li­tät. Ein Things­Pro-Tool ver­ein­facht den Be­reit­stel­lungs­pro­zess, in­dem es die Mas­sen­be­reit­stel­lung von IIoT-Gate­ways so­wie Re­mo­te-Soft­ware-Up­grades er­mög­licht.
 

Leistungsstarke Kompakt-Stromversorgungen

Mit den beiden Compact Stromversorgungen stellt LÜTZE ro­bus­te DC 24 V Kraft­pa­ke­te mit ei­nem ef­fi­zi­en­ten Wir­kungs­grad grö­ßer 92% vor. Bei­de Strom­ver­sor­gun­gen über­zeu­gen mit ge­rin­ger Ver­lust­leis­tung und we­nig Er­wär­mung. Mit­hil­fe der in­te­grier­ten Power-Boost-Funk­ti­on kön­nen gro­ße Last­spit­zen kurz­fris­tig über­brückt wer­den. Die bei­den Strom­ver­sor­gun­gen be­sit­zen ei­nen Weit­be­reichsein­gang AC 350-575 V und er­lau­ben dar­über hin­aus den Par­al­lel­be­trieb mit ak­ti­vem Last­aus­gleich. Dank ei­ner für die­se Leis­tungs­klas­se sehr kom­pak­ten Bau­brei­te von nur 55 mm pas­sen die LÜT­ZE Strom­ver­sor­gun­gen - selbst bei be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­sen - in je­den Schalt­schrank.

Ein­fach mon­tie­ren und war­ten

Die bei­den 3-pha­si­gen Strom­ver­sor­gun­gen bie­ten zu­dem ei­ne deut­li­che Ver­bes­se­rung in der Ser­vice­freund­lich­keit, so sind die Strom­ver­sor­gun­gen ge­zielt für ei­ne ein­fa­che Mon­ta­ge und War­tung op­ti­miert wor­den. Ne­ben der werk­zeug­frei­en Push-In-An­schluss­tech­nik ver­fü­gen bei­de über de­fi­nier­te An­schluss­klem­men für ei­ne ge­naue Zu­ord­nung auf Schalt­plä­nen und in EPLAN-Ma­kros. Auch die Mon­ta­ge der Strom­ver­sor­gun­gen ist denk­bar ein­fach: sie wer­den auf DIN-Trag­schie­nen TS35 auf­ge­ras­tet. An den Front­sei­ten be­fin­den sich QR-Codes, die di­rekt auf re­le­van­te Ge­rä­te­do­ku­men­te ver­lin­ken. Ein wei­te­rer Plus­punkt ist die Re­mo­te-Funk­ti­on, die es er­mög­licht, die Strom­ver­sor­gun­gen aus der Fer­ne (In­hi­bit) aus- und an­zu­schal­ten und so­mit den En­er­gie­be­darf deut­lich zu sen­ken. Über ei­nen Sta­tus­aus­gang kön­nen Zu­stands­da­ten aus­ge­ge­ben bzw. ab­ge­fragt wer­den. Mit ih­rem Alu­mi­ni­um­ge­häu­se sind die LÜT­ZE Strom­ver­sor­gun­gen vor me­cha­ni­schen Be­las­tun­gen (IP 20) gut ge­schützt. Die LÜT­ZE Com­pact Strom­ver­sor­gun­gen be­sit­zen um­fang­rei­che na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Zu­las­sun­gen, un­ter an­de­rem CE, UK­CA, UL 61010-1 und UL 61010-2-201. 
 

SPE-Push-Pull-Rundsteckverbinder

Yamaichi Electronics bie­tet ver­schie­de­ne High-Speed Steck­ver­bin­der an. Da­zu ge­hö­ren auch die High-Speed-Ver­sio­nen der Pro­dukt­grup­pe Y-Circ P, den me­tal­li­schen Push-Pull-Rund­steck­ver­bin­dern. Ne­ben den stan­dar­di­sier­ten SPE-Ver­sio­nen bie­tet Yamai­chi Elec­tro­nics auch kun­den­spe­zi­fi­sche Lö­sun­gen auf Ba­sis die­ser Push-Pull-Steck­ver­bin­der mit ei­ner ho­hen An­zahl von Steck­zy­klen an. Im haus­ei­ge­nen La­bor ent­wi­ckelt, si­mu­liert und tes­tet Yamai­chi Pin-Lay­outs für High-Speed An­wen­dun­gen. Das S1-Pin­lay­out er­mög­licht die Über­tra­gung von Sin­gle Pair Ether­net bis zu 10Gbit/s nach IEC 802.3ch und von Au­to­mo­ti­ve Ether­net-Si­gna­len nach dem Open Al­li­an­ce Stan­dard TC9. 

Für ei­ne ho­he Zy­klen­zahl aus­ge­legt 

Die Kom­bi­na­ti­on aus dem zu­ver­läs­si­gen Push-Pull-Ver­rie­ge­lungs­me­cha­nis­mus in den klei­nen 09-Steck­ver­bin­dern und dem in­no­va­ti­ven, zum Pa­tent an­ge­mel­de­ten Iso­la­tor- und Kon­takt­de­sign bie­tet höchs­te Da­ten­ra­ten für spe­zi­el­le Test- und Mess­an­wen­dun­gen mit min­des­tens 5.000 Steck­zy­klen. Das neue S1 Pol­bild ist in ge­ra­den und so­gar ge­win­kel­ten Ge­rä­te­do­sen ver­füg­bar, den pas­sen­den Steck­ver­bin­der kann Yamai­chi Elec­tro­nics auch auf Wunsch di­rekt mit ei­nem SPE-ge­eig­ne­ten Ka­bel as­sem­blie­ren.

Sin­gle Pair Ether­net (SPE) bie­tet der In­dus­trie ei­ne zu­kunfts­wei­sen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­schnitt­stel­le für die ef­fi­zi­en­te und kos­ten­spa­ren­de Da­ten­über­tra­gung vom Sen­sor zur Cloud. Die Ver­wen­dung von zwei statt - wie üb­lich - vier oder acht Dräh­ten re­du­ziert die Kos­ten, spart Platz, Ge­wicht und Zeit bei der Mon­ta­ge.
 

Roboter-Leitung mit Fast Connect-Aufbau

Die neue ETHERLINE® ROBOT PN FC Cat.5e mit Fast Connect-Aufbau von LAPP ist ei­ne hoch­fle­xi­ble In­dus­tri­al-Ether­net-Lei­tung spe­zi­ell für Ro­bo­te­rap­pli­ka­tio­nen. Mit dem pas­sen­den Werk­zeug lässt sich die in­no­va­ti­ve Ro­bo­ter-Lei­tung mü­he­los kon­fek­tio­nie­ren und in­stal­lie­ren. Das spart Zeit und da­mit Kos­ten. Ge­ra­de Ether­net-Lei­tun­gen müs­sen im Ein­satz in In­dus­trie­ro­bo­tern ei­ni­ges aus­hal­ten. Auch bei ho­ri­zon­ta­len Li­ne­ar­be­we­gun­gen kom­bi­niert mit Tor­si­on, muss ei­ne naht­lo­se Da­ten-Kom­mu­ni­ka­ti­on der Feed­back­schlei­fen zwi­schen Sen­so­rik und am Ro­bo­ter­arm, der Ro­bo­ter­steue­rung so­wie de­ren An­bin­dung an die Steue­rungs­sys­te­me ge­währ­leis­tet sein. Hier­für hat LAPP die hoch­fle­xi­ble Cat.5e-Ether­net-Lei­tung für den dau­er­be­weg­ten Ein­satz mit Tor­si­ons­be­an­spru­chung ent­wi­ckelt. Sie eig­net sich für PRO­FI­NET-An­wen­dun­gen nach Typ R. Die neue Va­ri­an­te mit Fast-Con­nect-An­schluss (FC) lässt sich dank ei­nes ein­fa­chen, kon­struk­ti­ven Kniffs noch ein­fa­cher kon­fek­tio­nie­ren und in­stal­lie­ren. Die­se schnel­le Kon­fek­tio­nier­bar­keit ist ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für An­wen­der.

Lei­tungs­auf­bau nach Typ R

Die neue Ro­bo­ter-Lei­tung bün­delt we­sent­li­che Schlepp­ket­ten-, Tor­si­ons- und Wech­sel­bie­ge­ei­gen­schaf­ten in ei­ner Lei­tung. Durch den Lei­tungs­auf­bau ge­mäß PRO­FI­NET-Stan­dard „Typ R“ ist ge­währ­leis­tet, dass die neue Lei­tung die an­spruchs­vol­len An­for­de­run­gen für Ro­bo­ter­an­wen­dun­gen er­füllt: über fünf Mil­lio­nen ver­ti­ka­le Tor­si­ons­zy­klen bei +/- 180° pro Me­ter, fünf Mil­lio­nen Zy­klen in der ho­ri­zon­ta­len Schlepp­ket­te bei Be­schleu­ni­gun­gen bis zu 10 m/s² und Ge­schwin­dig­kei­ten von 3m/s über ei­nen Ver­fahr­weg von 5 m, zu­sätz­lich 1 Mil­lio­nen Bie­gun­gen im Wech­sel­bie­ge­test nach EN 50396 bei ge­rings­ten Bie­gera­di­en. 

Kreuz­för­mi­ge Ver­sei­lung

Die­se ho­he Be­last­bar­keit wird durch den be­son­de­ren kon­struk­ti­ven Auf­bau der ETHER­LI­NE® RO­BOT PN FC Cat.5e er­reicht. Dank der Ver­sei­lung als Stern­vie­rer so­wie ei­ner dop­pel­ten Schir­mung aus alu­mi­ni­um­ka­schier­ter Fo­lie und Kup­fer­ab­schirm­ge­flecht mit ho­hem Be­de­ckungs­grad (SF/UTP) ist die Lei­tung er­höht be­stän­dig ge­gen­über elek­tro­ma­gne­ti­schen Stö­run­gen. Der Trick beim Auf­bau als Stern­vie­rer ist, dass die vier Adern kreuz­för­mig mit­ein­an­der ver­seilt wer­den, so­dass die ge­gen­über­lie­gen­den Adern je­weils ein Adern­paar bil­den. Die sym­me­tri­sche Po­si­ti­on der Adern zu­ein­an­der bleibt über die ge­sam­te Län­ge der Lei­tung gleich. Ge­gen­über der her­kömm­li­chen Twis­ted-Pair-Ver­sei­lung er­mög­licht der Auf­bau als Stern­vie­rer ei­nen ge­rin­ge­ren Ka­bel­durch­mes­ser und dank der nied­ri­ge­ren Be­triebs­ka­pa­zi­tät ist auch die Dämp­fung bes­ser. Hin­zu kommt ein ro­bus­ter PUR-Au­ßen­man­tel. Da­durch hält die Lei­tung ho­hen me­cha­ni­schen Be­las­tun­gen stand und ist un­emp­find­lich ge­gen­über mi­ne­ral­öl­ba­sier­ten Schmier­mit­teln, au­ßer­dem ist sie viel­fach che­misch be­stän­dig. 

Bis zu 50 Pro­zent Zeit­er­spar­nis

Der Fast Con­nect Auf­bau mit In­nen­man­tel er­mög­licht es, die Lei­tung mit­hil­fe des FC STRIP Werk­zeugs von LAPP in ei­nem Ver­ar­bei­tungs­schritt die Lei­tung für ei­ne Ste­cker­kon­fek­ti­on ex­akt auf die er­for­der­li­chen Ma­ße ab­zu­man­teln und zu­gleich die an­zu­schlie­ßen­den Adern frei­zu­le­gen. Auch das Kup­fer­ge­flecht wird auf die rich­ti­gen Ma­ße ab­ge­längt. Da­durch wird die Lei­tung op­ti­mal in ei­nem Ar­beits­gang auf die Ste­cker­kon­fek­ti­on vor­be­rei­tet. Bei der Mon­ta­ge ist auf die­se Wei­se ei­ne Zeit­er­spar­nis von bis zu 50 Pro­zent mög­lich. 

Die neue ETHER­LI­NE® RO­BOT PN FC Cat.5e mit Fast Con­nect-Auf­bau ver­fügt dar­über hin­aus über die UL-/CSA-Zer­ti­fi­zie­rung. Da­mit darf die Lei­tung auch im nord­ame­ri­ka­ni­schen Raum ver­wen­det wer­den. Zu­dem ist sie auch für Ether­CAT- und Ether­NET/IP-An­wen­dun­gen ge­eig­net.
 

Mehr Sicherheit bei geringerem Verbrauch

War­tungs­tech­ni­ker hat­ten frü­her viel mit Feu­er­wehr­leu­ten ge­mein­sam. Wenn in ei­ner An­la­ge et­was aus­fiel, tra­ten sie in Ak­ti­on, um das Pro­blem zu be­he­ben und den Be­trieb wie­der in Gang zu brin­gen. Heut­zu­ta­ge geht es bei der War­tung zu­neh­mend dar­um, Pro­ble­me zu er­ken­nen und zu be­sei­ti­gen, be­vor ein Pro­blem auf­tritt, das ein Ge­sund­heits- und Si­cher­heits­ri­si­ko für Per­so­nal und An­la­gen dar­stel­len kann. Die­ser vor­beu­gen­de An­satz ist dank neu­er Test- und Mess­ge­rä­te mög­lich, um An­la­gen­feh­ler zu er­ken­nen.

Bei der vor­beu­gen­den War­tung geht es nicht nur dar­um, schwer­wie­gen­de Aus­fäl­le zu ver­hin­dern, son­dern auch dar­um, Pro­zes­se zu ver­bes­sern, sie ef­fi­zi­en­ter und nach­hal­ti­ger zu ge­stal­ten und ein si­che­res Ar­beits­um­feld zu ge­währ­leis­ten. Neh­men wir zum Bei­spiel den En­er­gie­ver­brauch. Die Gas- und Strom­prei­se stei­gen welt­weit ra­pi­de und set­zen Un­ter­neh­men zu­neh­mend un­ter Druck, neue We­ge zu fin­den, den En­er­gie­ver­brauch zu sen­ken. Die rich­ti­gen Test- und Mess­in­stru­men­te zur Er­ken­nung von En­er­gie­ver­schwen­dung auf­grund von un­zu­rei­chen­der Ge­bäudei­so­lie­rung, un­dich­ten Gas­lei­tun­gen oder ver­schlis­se­nen und ver­al­te­ten elek­tri­schen Kom­po­nen­ten bie­ten die Mög­lich­keit, wert­vol­le En­er­gie­res­sour­cen zu spa­ren und zu­sätz­li­che Kos­ten zu ver­mei­den. Ge­sund­heit und Si­cher­heit soll­ten bei der vor­beu­gen­den und vor­aus­schau­en­den War­tung hö­her ein­ge­stuft wer­den als Kos­ten­ein­spa­run­gen. War­tungs­ma­na­ger sind heu­te welt­weit auf die Leis­tungs­fä­hig­keit elek­tro­ni­scher Test- und Mess­ge­rä­te und Soft­ware an­ge­wie­sen, um bei der vor­beu­gen­den und vor­aus­schau­en­den War­tung ei­ne schnel­le und ef­fek­ti­ve Feh­ler­su­che durch­füh­ren zu kön­nen.

Vor­beu­gen­de War­tung für op­ti­ma­le Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung

Me­di­cli­nic, ei­ne in­ter­na­tio­na­le Kran­ken­haus­grup­pe mit Nie­der­las­sun­gen in Süd­afri­ka, Na­mi­bia, der Schweiz und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten, hat seit lan­gem er­kannt, wie wich­tig kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­run­gen sind, um nicht nur ei­ne erst­klas­si­ge Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung zu bie­ten, son­dern auch die Nach­hal­tig­keit vor­an­zu­trei­ben, um kri­ti­sche Res­sour­cen bes­ser zu ver­wal­ten. In Süd­afri­ka sind der Preis und die Ver­füg­bar­keit von Strom und Gas ein wich­ti­ges An­lie­gen für Kran­ken­häu­ser. Da die Ver­sor­gung nicht aus­reicht, um den Be­darf zu de­cken, kommt es im Land häu­fig zu Strom­aus­fäl­len.

Pe­trus Swane­po­el, Sus­taina­bi­li­ty Ma­na­ger bei Me­di­cli­nic Sou­thern Af­ri­ca, ist für die ef­fi­zi­en­te Nut­zung na­tür­li­cher Res­sour­cen ver­ant­wort­lich. Er ent­wi­ckelt neue Pro­zes­se, um die Nach­hal­tig­keits­zie­le und -prin­zi­pi­en des Un­ter­neh­mens zu un­ter­stüt­zen. Al­le Men­schen soll­ten da­zu bei­tra­gen, die wach­sen­de Be­las­tung le­bens­wich­ti­ger Res­sour­cen welt­weit zu ver­rin­gern. Laut Swane­po­el kon­zen­triert sich Me­di­cli­nics Phi­lo­so­phie der kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rung nicht nur auf die Kos­ten­sen­kung durch we­ni­ger En­er­gie­ver­schwen­dung, son­dern ar­bei­tet auch dar­an, ei­nen po­si­ti­ven Ein­fluss auf die Um­welt und die Qua­li­tät der Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung in ih­ren Kran­ken­häu­sern zu ge­währ­leis­ten.

Me­di­cli­nic in Süd­afri­ka be­auf­trag­te ein auf Ther­mo­gra­fie spe­zia­li­sier­tes Be­ra­tungs­un­ter­neh­men, KN Ther­mo­gra­phy, mit der Über­prü­fung der Wär­me­ef­fi­zi­enz sei­ner Kran­ken­haus­in­fra­struk­tur und dem Er­ar­bei­ten von Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­gen. Die jähr­li­chen In­spek­tio­nen wur­den von Rod­ney Kleyn­hans, Head of Ther­mo­gra­phy bei KN Ther­mo­gra­phy, durch­ge­führt und um­fass­ten auch die Be­wer­tung der Ge­bäu­de­däm­mung. Me­di­cli­nic Sou­thern Af­ri­ca hat durch die In­spek­tio­nen er­heb­li­che Ver­bes­se­run­gen bei der Wär­me­ef­fi­zi­enz und ho­he En­er­gie­ein­spa­run­gen er­zielt. Die Rol­le der Ther­mo­gra­fie im War­tungs­pro­gramm hat sich vor kur­zem auch auf die In­spek­tio­nen von Lecks bei me­di­zi­ni­schen Ga­sen aus­ge­wei­tet, nach­dem ein neu­es Hand­ge­rät zum Ein­satz kommt.

Ga­se für die Be­hand­lung im Kran­ken­haus

An­äs­the­sis­ten ver­wen­den Lach­gas (N2O) und ein Nar­ko­se­mit­tel, um Pa­ti­en­ten wäh­rend ei­ner Ope­ra­ti­on zu be­täu­ben. Die Ga­se wer­den in Fla­schen ge­lie­fert, die in den Tech­nik­räu­men des Kran­ken­hau­ses ge­la­gert und über ein Lei­tungs­netz mit den Ope­ra­ti­ons­sä­len ver­bun­den sind. Me­di­zi­ni­scher Sau­er­stoff wird welt­weit in gro­ßem Um­fang zur Be­hand­lung schwer­kran­ker und an Co­ro­na er­krank­ten Pa­ti­en­ten ein­ge­setzt. Auf dem Hö­he­punkt der Pan­de­mie ist der Ver­brauch von me­di­zi­ni­schem Sau­er­stoff welt­weit sprung­haft an­ge­stie­gen.

Da es sich bei Sau­er­stoff um ein vi­ta­les Gas han­delt, mag es über­ra­schend klin­gen, dass Lecks die­ses re­ak­ti­ven Ga­ses po­ten­zi­ell sehr ge­fähr­lich sein kön­nen. Die Luft, die wir at­men, be­steht zu 21 % aus Sau­er­stoff. Schon ei­ne ge­ring­fü­gig hö­he­re Sau­er­stoff­kon­zen­tra­ti­on in der Luft von et­wa 24 % kann zu ei­ner ge­fähr­li­chen Si­tua­ti­on füh­ren, in der sich ein Feu­er viel leich­ter ent­zün­det und hef­ti­ger brennt als in nor­ma­ler Luft. Fast al­le Ma­te­ria­li­en bren­nen in Kom­bi­na­ti­on mit Sau­er­stoff sehr aus­ge­prägt, wo­durch sich ein Feu­er sehr schwer lö­schen lässt. Ein Leck an ei­nem Ven­til oder Schlauch, das rei­nen Sau­er­stoff in ei­nen un­be­lüf­te­ten Raum ein­lei­tet, stellt da­her ein po­ten­zi­el­les Ge­sund­heits­ri­si­ko dar.

Die Ex­po­si­ti­on ge­gen­über Lach­gas über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum kann auch für das me­di­zi­ni­sche Per­so­nal ge­sund­heits­schäd­li­che Aus­wir­kun­gen ha­ben – mit Sym­pto­men, die von Kopf­schmer­zen und Mü­dig­keit bis hin zu Fehl­ge­bur­ten oder Le­ber- und Nie­ren­er­kran­kun­gen rei­chen.

Zum Schutz der Mit­ar­bei­ter und der Pa­ti­en­ten­si­cher­heit im Kran­ken­haus kommt es da­her dar­auf an, Lecks die­ser bei­den Ga­se zu re­du­zie­ren.

Her­stel­lung me­di­zi­ni­scher Ga­se

Ob­wohl die­se Ga­se in der Na­tur im Über­fluss vor­han­den sind, ha­ben der Ex­trak­ti­ons­pro­zess und die an­schlie­ßen­de Kom­pri­mie­rung für die La­ge­rung und den Trans­port me­di­zi­ni­schen Sau­er­stoff und Lach­gas zu ei­nem hoch ge­schätz­ten Gut ge­macht.

So­wohl me­di­zi­ni­scher Sau­er­stoff als auch Stick­stoff zur Her­stel­lung von Lach­gas sind Pro­duk­te ei­ner Luft­zer­le­gungs­an­la­ge (ASU; Air Se­pa­ra­ti­on Unit). Die­se trennt at­mo­sphä­ri­sche Luft in ih­re Haupt­be­stand­tei­le. Zu­nächst saugt sie Um­ge­bungs­luft an und ent­fernt Ver­un­rei­ni­gun­gen, be­vor die Luft über ei­nen Wär­me­tau­scher auf -175 °C ab­ge­kühlt wird. Bei die­ser nied­ri­gen Tem­pe­ra­tur sinkt der Sau­er­stoff nach un­ten, wäh­rend Stick­stoff sich nach oben ab­setzt und Ar­gon in der Mit­te ver­bleibt. Die Ga­se las­sen sich leicht tren­nen und in Gas­lei­tun­gen zu den Kun­den trans­por­tie­ren oder zu ei­ner Flüs­sig­keit ab­küh­len und vor dem Trans­port in Tanks zwi­schen­la­gern. Der Pro­zess des Tren­nens, Ver­dich­tens und Spei­cherns ist sehr en­er­gie­in­ten­siv. Ent­schei­dend ist, dass die­se wert­vol­len Res­sour­cen nicht ver­schwen­det wer­den.

Auf­spü­ren von Gas­lecks

Es war nicht im­mer ein­fach, un­dich­te Stel­len im Lei­tungs­netz für me­di­zi­ni­sche Ga­se in ei­nem Kran­ken­haus zu fin­den. Zu den tra­di­tio­nel­len Me­tho­den der Leck­su­che zäh­len das Hö­ren auf Zisch­ge­räu­sche oder das Be­strei­chen von Ver­bin­dungs­stel­len mit Sei­fen­lau­ge und die Su­che nach Bla­sen. Bei der Leck­su­che ist zu be­ach­ten, dass ei­ni­ge Kom­po­nen­ten ei­nes Gas­ver­tei­lungs­sys­tems be­son­ders an­fäl­lig sind, z. B. Ver­bin­dun­gen und An­schlüs­se, die im­mer zu­erst über­prüft wer­den soll­ten.

Ei­ne Druck­prü­fung könn­te durch­ge­führt wer­den, die je­doch vor­aus­setzt, dass sich ein Be­nut­zer am an­de­ren En­de der Lei­tung be­fin­det, was in ei­ner Kran­ken­hau­s­um­ge­bung nicht im­mer plan­bar ist. Die Sei­fen­lau­gen-Me­tho­de ist in­ef­fi­zi­ent und un­an­ge­mes­sen auf­grund der Grö­ße der Gas­lei­tun­gen, die durch ein Kran­ken­haus ver­lau­fen. Wäh­rend der Co­ro­na-Pan­de­mie kam es vor al­lem dar­auf an, die An­zahl der War­tungs­mit­ar­bei­ter vor Ort zu be­gren­zen, was das Team von KN Ther­mo­gra­phy da­zu ver­an­lass­te, ei­ne Ul­tra­schall-Leck­prü­fung ein­zu­füh­ren. 

Ul­tra­schall­ge­rä­te ver­wen­den Mi­kro­fo­ne, um die mit ent­wei­chen­der Luft oder Gas ver­bun­de­nen Ge­räu­sche in ei­nem Fre­quenz­be­reich von 38 bis 42 kHz zu iden­ti­fi­zie­ren. Äl­te­re Ge­rä­te wan­deln den in die­sem Be­reich auf­ge­nom­me­nen Schall in hör­ba­re Tö­ne um und sind da­her auf das mensch­li­che Ge­hör an­ge­wie­sen, um zu er­ken­nen, ob es sich bei dem er­fass­ten Ge­räusch um ein Leck han­delt oder nicht. Das macht die Er­ken­nung sub­jek­tiv und von den Fä­hig­kei­ten und der Schu­lung der Mit­ar­bei­ter ab­hän­gig. Jüngs­te Ent­wick­lun­gen bei in­dus­tri­el­len akus­ti­schen Bild­ge­bern (Acoustic Imagers), wie z. B. dem Flu­ke ii900, führ­ten da­zu, dass die Ge­rä­te jetzt mit ei­ner Rei­he von Mi­kro­fo­nen aus­ge­stat­tet sind, die ei­ne Vi­sua­li­sie­rung des Schall­felds in ei­nem er­wei­ter­ten Sicht­feld er­mög­li­chen. Da­durch kön­nen War­tungs­teams Lecks in Gas­ver­tei­lungs­sys­te­men schnell und ge­nau vi­su­ell lo­ka­li­sie­ren.

Lecks wer­den deut­lich auf ei­nem LC-Dis­play an­ge­zeigt, so­dass auch Nut­zer mit we­nig bis gar kei­ner Er­fah­rung die­se so­fort er­ken­nen kön­nen. Acoustic Ima­ger kön­nen die Ent­fer­nung zum Ziel mes­sen und die Grö­ße des Lecks ab­schät­zen, wo­durch es ein­fa­cher wird, die Kos­ten ei­nes Lecks ab­zu­schät­zen und ei­nen Re­pa­ra­tur­plan zu er­stel­len. 

Mit dem Flu­ke ii900 In­dus­tri­al Acoustic Ima­ger konn­te KN Ther­mo­gra­phy ei­ne schnel­le vi­su­el­le In­spek­ti­on al­ler Lei­tun­gen durch­zu­füh­ren, die Lach­gas aus dem Un­ter­ge­schoss der Me­di­cli­nic-Kran­ken­häu­ser in die Ope­ra­ti­ons­sä­le und die Sau­er­stoff­ver­sor­gung an die Pa­ti­en­ten­bet­ten lei­ten. Die im Ver­tei­lungs­netz ent­deck­ten Lecks wur­den be­ho­ben und die da­mit ver­bun­de­nen Ver­lus­te re­du­ziert, was die Si­cher­heit von Pa­ti­en­ten und Per­so­nal er­höht.

Kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­run­gen

Die Me­di­cli­nic Group stellt die Pa­ti­en­ten in den Mit­tel­punkt ih­res Han­delns. Sie ist sich der Not­wen­dig­keit be­wusst, stän­dig nach Mög­lich­kei­ten zu su­chen, um Pro­zes­se, Er­fah­run­gen und Ar­beits­prak­ti­ken zu ver­bes­sern. Bör­sen­no­tier­te Un­ter­neh­men müs­sen heu­te Nach­hal­tig­keits­zie­le er­fül­len. Swane­po­el er­klär­te da­zu: „Es reicht nicht mehr aus, sich nur von Vor­schrif­ten oder Ge­set­zen lei­ten zu las­sen. Al­le Un­ter­neh­men ste­hen un­ter gro­ßem Druck, ih­re ge­sam­te Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie zu über­prü­fen. Die Fra­ge, die künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen stel­len wer­den, lau­tet: Was habt ihr ge­tan, um die nach­hal­ti­gen Er­geb­nis­se eu­rer Tä­tig­keit zu ver­bes­sern? Für un­ser Team reicht es nicht mehr aus, War­tungs­ar­bei­ten als Auf­recht­er­hal­tung des Be­triebs zu be­trach­ten, son­dern als Pro­zess der kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rung. Eben­so reicht es nicht mehr aus, nur den Strom­ver­brauch im Kran­ken­haus zu sen­ken. Wir müs­sen auch dar­über nach­den­ken, wie wir Ver­schwen­dung in al­len Be­rei­chen des Un­ter­neh­mens be­sei­ti­gen und die Be­las­tung der Res­sour­cen wäh­rend des Be­triebs re­du­zie­ren. Wenn wir jetzt nicht han­deln, wer­den wir in Zu­kunft zum Han­deln ge­zwun­gen sein – und das wahr­schein­lich zu we­sent­lich hö­he­ren Kos­ten.“

Au­tor: Fran­ces­co Pa­gin, Chan­nel Ma­na­ger Eu­ro­pa und Afri­ka, Flu­ke
 

Intelligente Wartung mit Servosystemen

Am ef­fek­tivs­ten sind War­tun­gen, wenn sie vor­aus­schau­end und pro­ak­tiv er­fol­gen, al­so ge­nau dann, wenn sie auch wirk­lich nö­tig sind. Mit KI sind Un­ter­neh­men in der La­ge ih­re War­tungs­ent­schei­dun­gen an­hand von fun­dier­ten Pro­gno­se­mo­del­len, Echt­zeit­da­ten und An­la­gen­trends zu op­ti­mie­ren.

Bei der In­stand­hal­tung von Ser­vo­sys­te­men bie­tet ei­ne sol­che War­tungs­stra­te­gie ent­schei­den­de Vor­tei­le. Denn wäh­rend Ser­vo­mo­to­ren und -ver­stär­ker ge­ne­rell sehr lang­le­big sind, müs­sen die da­mit ver­bun­de­nen me­cha­ni­schen Tei­le re­gel­mä­ßig ge­war­tet wer­den. 

Un­ter­neh­men, die Bau­tei­le ba­sie­rend auf de­ren tat­säch­li­chem Zu­stand er­set­zen, ver­mei­den so das Aus­tau­schen von Tei­len, die noch kaum Ver­schleiß­er­schei­nun­gen vor­wei­sen. Ist das Ge­gen­teil der Fall und Tei­le wer­den stär­ker ab­ge­nutzt als er­war­tet, kann ei­ne vor­aus­schau­en­de War­tung so­gar kost­spie­li­ge Still­stand­zei­ten und Schä­den an Ma­schi­nen vor­beu­gen.

Ser­vo­an­wen­dun­gen vor­aus­schau­end war­ten

Mit ei­ner zu­stands­ori­en­tier­ten War­tungs­stra­te­gie ist es mög­lich, so gut wie al­le me­cha­ni­schen Sys­te­me und Kom­po­nen­ten in Echt­zeit zu über­wa­chen. In­te­grier­te Sen­so­ren an Ser­vo­ver­stär­kern und -mo­to­ren lie­fern da­bei ei­nen ge­nau­en Über­blick über den Zu­stand der in­ter­nen Kom­po­nen­ten. Au­ßer­dem wer­den so auch mit den An­trie­ben ver­bun­de­ne me­cha­ni­sche Bau­tei­le wie Ku­ge­l­um­lauf­spin­deln, Rie­men und Ge­trie­be über­wacht, die an­fäl­li­ger sind und des­halb öf­ter in­stand­ge­setzt oder er­setzt wer­den müs­sen.

Durch die Über­mitt­lung die­ser In­for­ma­tio­nen an die im Ser­vo­ver­stär­ker in­te­grier­ten KI-ge­stütz­ten Pro­gno­se­mo­del­le ist es mög­lich, Ano­ma­li­en in den Ser­vo­sys­te­men zu iden­ti­fi­zie­ren und po­ten­zi­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu er­ken­nen. Mit­hil­fe die­ser um­setz­ba­ren Er­kennt­nis­se wer­den Ab­nut­zungs­er­schei­nun­gen ge­nau zum rich­ti­gen Zeit­punkt be­ho­ben – be­vor es zu Aus­fäl­len kommt, aber nur dann, wenn es auch nö­tig ist. 

Um die­sen War­tungs­an­satz er­folg­reich um­set­zen zu kön­nen, müs­sen gro­ße Men­gen an ge­rä­te­spe­zi­fi­schen Da­ten aus Ser­vo­an­trie­ben vor­lie­gen, die in die KI-Si­mu­la­tio­nen ein­ge­speist wer­den. Die­se be­stim­men die Qua­li­tät des Mo­dells, sprich des­sen Ge­nau­ig­keit, Emp­find­lich­keit und Prä­zi­si­on. Für ein­zel­ne Be­nut­zer ist es al­ler­dings oft schwie­rig, die be­nö­tig­ten In­for­ma­tio­nen zu ge­ne­rie­ren und zu sam­meln. Un­ter­neh­men pro­fi­tie­ren des­halb enorm von der jahr­zehn­te­lan­gen (da­ten­ge­stütz­ten) Er­fah­rung ei­nes Au­to­ma­ti­sie­rungs­an­bie­ters. 

Da­ten­ana­ly­se seit 1987

Im Jahr 1987 führ­te Mi­tsu­bi­shi Elec­tric sei­nen ers­ten voll­stän­dig di­gi­ta­len Ser­vo­ver­stär­ker ein. Seit­dem sam­melt das Un­ter­neh­men Be­triebs­da­ten mit und über sei­ne Ser­vos und de­ren Pe­ri­phe­rie­ge­rä­te. Die­se In­for­ma­tio­nen bil­den die Grund­la­ge für ein tief­grei­fen­des Ver­ständ­nis al­ler me­cha­ni­schen Sys­te­me, die von sei­nen Mo­to­ren an­ge­trie­ben wer­den. 

Mit­hil­fe die­ses um­fas­sen­den Da­ten­spei­chers ent­wi­ckel­te Mi­tsu­bi­shi Elec­tric ein fort­schritt­li­ches Dia­gno­se­tool für die vor­aus­schau­en­de War­tung sei­ner neu­es­ten Ser­vo­mo­to­ren und -ver­stär­ker der MELSER­VO MR-J5-Se­rie. Die­se Lö­sung nutzt die un­ter­neh­mens­ei­ge­ne De­ep-Learning-KI-Tech­no­lo­gie Mais­art® (Mi­tsu­bi­shi Elec­tric's AI crea­tes the Sta­te-of-the-ART in Tech­no­lo­gy), um zum Bei­spiel die Ab­nut­zung me­cha­ni­scher Kom­po­nen­ten zu er­ken­nen, be­vor ei­ne War­tung er­for­der­lich ist.
Die­ses Kon­zept zur vor­aus­schau­en­den War­tung ba­siert auf ‘De­ep Rein­force­ment Learning‘. Hier­bei han­delt es sich um ei­ne KI-An­wen­dung, die Da­ten au­to­ma­tisch ver­ar­bei­tet und so selbst­stän­dig lernt, Mus­ter und Ano­ma­li­en zu er­ken­nen. An­wen­der kön­nen so in kür­zes­ter Zeit ein in­tel­li­gen­tes Set­up im­ple­men­tie­ren, oh­ne dass sie über fort­ge­schrit­te­ne Kennt­nis­se in Pro­gram­mie­rung oder ma­schi­nel­lem Ler­nen ver­fü­gen müs­sen.

Vor al­lem aber ori­en­tiert sich das Wis­sen an dem in­di­vi­du­el­len Sys­tem, in dem die Ser­vos ein­ge­setzt wer­den. Ver­schie­de­ne An­wen­dun­gen ha­ben al­le ih­ren ei­ge­nen op­ti­ma­len An­la­gen­zu­stand. Die KI be­stimmt die idea­len Be­triebs­pa­ra­me­ter und  -be­din­gun­gen so­wie jeg­li­ches Ver­hal­ten, das als Ano­ma­lie be­trach­tet wer­den soll. 

Er­gänzt wer­den die­se Fä­hig­kei­ten durch die Netz­werk­tech­no­lo­gie CC-Link IE TSN mit Gi­ga­bit-Band­brei­te und Ti­me-Sen­si­ti­ve Net­wor­king (TSN)-Funk­tio­na­li­tä­ten. Da­durch sind die Ser­vo­an­trie­be in der La­ge gro­ße Da­ten­men­gen für zeit­kri­ti­sche Steue­rungs­auf­ga­ben so­wie we­ni­ger flüch­ti­ge KI-Ana­ly­sein­for­ma­tio­nen zeit­nah und oh­ne Ver­zö­ge­run­gen zu über­tra­gen.

Viel­sei­ti­ge Ser­vos für op­ti­mier­te Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se 

Die MELSER­VO MR-J5 Ser­vos op­ti­mie­ren al­ler­dings nicht nur die War­tungs­ak­ti­vi­tä­ten. Sie sind zu­dem dar­auf aus­ge­legt, die Pro­duk­ti­vi­tät und En­er­gie­ef­fi­zi­enz in ei­ner Viel­zahl von An­wen­dun­gen zu ma­xi­mie­ren. Bei­spiels­wei­se um­fas­sen sie ein Port­fo­lio von schnel­len, ex­trem leis­tungs­star­ken Mo­to­ren mit mi­ni­ma­ler Bau­grö­ße, die ei­ne ma­xi­ma­le Ge­schwin­dig­keit von 6.700 U/min er­rei­chen kön­nen. Die Pro­dukt­pa­let­te um­fasst au­ßer­dem kom­pak­te Ser­vo­ver­stär­ker mit ei­nem Dreh­zahl-/Fre­quenz-An­sprech­ver­hal­ten von 3,5 kHz und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zy­klen von 31,25 μs. 

Um En­er­gie zu spa­ren, ist der MR-J5D Ver­stär­ker zu­dem mit ei­ner Rückspei­se­ein­heit aus­ge­stat­tet. So wer­den der Strom­ver­brauch und die Um­welt­be­las­tung von serv­o­ba­sier­ten An­wen­dun­gen re­du­ziert. 

Durch die Kom­bi­na­ti­on von in­no­va­ti­ver War­tung, Leis­tung und Ef­fi­zi­enz op­ti­mie­ren die neu­es­ten Ser­vo­sys­te­me von Mi­tsu­bi­shi Elec­tric wich­ti­ge Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se. Zu­dem mi­ni­mie­ren sie Still­stand­zei­ten und ver­bes­sern die Pro­duk­ti­vi­tät.
In­dem sie mo­derns­te Da­ten­wis­sen­schaf­ten, wie bei­spiels­wei­se künst­li­che In­tel­li­genz, mit leis­tungs­star­ken und ef­fi­zi­en­ten Kom­po­nen­ten zu­sam­men­brin­gen, kön­nen Un­ter­neh­men ih­re Pro­duk­ti­vi­tät er­heb­lich stei­gern. Un­ter an­de­rem wird mit­hil­fe zu­stands­ori­en­tier­ter Über­wa­chung und vor­aus­schau­en­der War­tung die An­la­gen­ver­füg­bar­keit ver­bes­sert. Ba­sie­rend auf die­sen An­sät­zen ent­wi­ckel­te Mi­tsu­bi­shi Elec­tric sei­ne neu­es­ten Ser­vo­sys­te­me. Mit ih­nen will das Un­ter­neh­men sei­nen Kun­den da­bei hel­fen, Aus­fall­zei­ten zu mi­ni­mie­ren und gleich­zei­tig ih­re Pro­duk­ti­vi­tät deut­lich zu stei­gern.
 

Bürstenbehaftete Gleichstrommotoren mit verbessertem Thermomanagement

Die ro­bus­ten bürs­ten­be­haf­te­ten Gleich­strom­mo­to­ren der Bau­rei­he GR von Dun­ker­mo­to­ren sind über­ar­bei­tet worden, um das Ther­mo­ma­nage­ment wei­ter zu ver­bes­sern. Um die Wär­me­ab­strah­lung zu optimieren, wur­den die bis­her ver­zink­ten, sil­ber­nen GR Mo­to­ren auf ein schwarz be­schich­te­tes Ge­häu­se (KTL-Be­schich­tung) um­ge­stellt. Da­durch kann ein um bis zu 10% hö­he­res Dreh­mo­ment dau­er­haft ab­ge­ru­fen wer­den, was in ei­ner ge­stei­ger­ten Ab­ga­be­leis­tung re­sul­tiert. Durch das ver­bes­ser­te Ther­mo­ma­nage­ment wird ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung er­reicht, oh­ne den Ver­lauf der Mo­tor­kenn­li­nie zu ver­än­dern. Die Än­de­rung kann oh­ne jeg­li­che An­pas­sung in be­ste­hen­de An­wen­dun­gen ein­ge­führt wer­den.  Kor­ro­si­ons­be­stän­di­ge Tauchla­ckie­rung Mit der bis­he­ri­gen gal­va­ni­schen Zink­be­schich­tung des GR 80 konn­ten Kor­ro­si­ons- und Hy­gie­ne­an­for­de­run­gen der Bahn- und Le­bens­mit­tel­in­dus­trie nicht ab­ge­deckt wer­den. Be­reits seit ge­rau­mer Zeit wer­den für sol­che An­wen­dun­gen Ge­häu­se mit KTL-Be­schich­tung (Ka­tho­di­sche Tauchla­ckie­rung in der Far­be Schwarz) als Son­der­lö­sung ver­wen­det. Die­se hat den Salz­sprüh­test nach DIN EN ISO 9227 über 192 Stun­den mit Bra­vour be­stan­den. Um die­se Tech­nik al­len Kun­den zur Ver­fü­gung zu stel­len, wird die Be­schich­tungs­art auf die Stan­dard-Pro­duk­te über­tra­gen. Durch die­se Maß­nah­me ist die Pro­dukt­li­nie GR auch wei­ter­hin bes­tens für die Zu­kunft ge­rüs­tet.

Bürstenlose 32-mm Flachmotoren

Por­te­s­cap hat den bürs­ten­lo­sen, ge­nu­te­ten Flach­mo­tor 32ECF als Er­gän­zung sei­nes Port­fo­li­os vor­ge­stellt. Mit ei­nem Durch­mes­ser von 32 mm und ei­ner Ge­samt­län­ge von 17,6 mm so­wie dem 8-po­li­gen De­sign bie­ten die Mo­to­ren ei­ne ho­he Leis­tungs­dich­te. In ei­nem fla­chen Auf­bau ver­wen­det der 32-mm-Mo­tor ei­ne Au­ßen­ro­tor­kon­fi­gu­ra­ti­on mit ei­nem Luft­spalt zwi­schen der Spu­le und der ma­gne­ti­schen Struk­tur, die ra­di­al ge­führt wird. Mehr Leis­tung trotz we­nig Platz Das elek­tro­ma­gne­ti­sche De­sign des Mo­tors wur­de für ei­ne hö­he­re Leis­tung op­ti­miert, mit ei­ner Op­ti­mie­rung des Mo­tor­re­gu­lie­rungs­fak­tors (R/K^2) um 45% im Ver­gleich zu den stan­dard­mä­ßig ver­füg­ba­ren Op­tio­nen. Der Mo­tor lie­fert au­ßer­dem ei­ne ma­xi­ma­le Dau­er­leis­tung von 32 W bei 10.000 U/min in ei­nem fla­chen 32-mm-Form­fak­tor – dies ist 19 % hö­her als bei vie­len ver­gleich­ba­ren Lö­sun­gen. Der Mo­tor bie­tet bei Be­darf zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten zur in­di­vi­du­el­len An­pas­sung. Der neue 32ECF ist ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Wahl für al­le An­wen­dun­gen, die ei­ne leis­tungs­fä­hi­ge, aber platz­be­schränk­te An­triebs­lö­sung er­for­dern, wie z. B. elek­tri­sche Grei­fer, die La­bo­r­au­to­ma­ti­sie­rung, In­fu­si­ons­sys­te­me, Ser­vice­ro­bo­ter und Li­Dar (Light De­tec­tion and Ran­ging).

Edelstahlwälzlager für vielfältige Anwendungen

Im um­fan­greichen Edel­s­tahl­port­fo­lio von Find­ling sind Wälzlager mit Basiswerkstof­fen für ver­schiedene Ein­satzbedin­gun­gen zu find­en – zum Beis­piel Edel­s­tahl der Typen AISI440C, AISI316L, AISI304, AISI420 oder Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Beschich­tun­gen aus Zink-Eis­en oder Zink-Nick­el. Auch Ker­amik und Hoch­leis­tungs­werk­stoffe wie AISI630 oder Ti­tan sind möglich. Da auch mit Edel­s­tahl kein kom­plet­ter Rost­s­chutz er­reich­bar ist, wird für be­son­ders an­s­pruchs­volle Umge­bun­gen, zum Beis­piel im Off­shore-Bereich, eine spez­i­elle Beschich­tung an­ge­boten, um die An­for­der­ungen des Salzsprüh­nebel­tests nach DIN EN ISO 9227 gewährleisten zu können

Für eX­treme An­for­der­ungen 

Ein spez­i­elles Edel­s­tahl-Sor­ti­ment bi­etet Find­ling mit der Xclean-Serie: Sie um­fasst Ril­len­ku­gel­la­ger, Pen­delku­gel­la­ger, Axi­alla­ger, Nadel­la­ger und et­liche an­dere Baureihen, die sich für den Ein­satz in feucht­en, kor­ros­iven oder ag­gress­iv chemischen Umge­bun­gen eignen. Die Xclean-Wälzlager sind beis­piels­weise geeignet für den Ein­satz im Freien, für med­iz­in­is­che Ap­p­lika­tion­en, im Auto­mot­ive-Bereich oder bei lebens­mit­tel­ver­arbeitenden Maschinen und An­la­gen. Xclean-Wälzlager müssen je nach Ausführungsart im Salzsprühtest eine Res­istenz ge­gen Ro­trost­b­ildung von 40 bis 720 Stun­den auf­weis­en. Die Xclean-Serie gehört zur Produkt­fam­ilie ABEG® eX­treme – sie gewährleistet hohe Leistungsfähigkeit ge­paart mit verlängerter Lebens­dauer und kur­zen Lieferzeiten zu einem sehr guten Pre­is-Leistungsverhältnis.
 

Energie einsparen mit effizienten und kompakten Antrieben

Um satte 25 Prozent ist laut Stat­istischem Bundes­amt der In­dus­triestrompre­is in Deutsch­land von 2021 auf 2022 in­ner­halb eines Jahres gestie­gen, ak­tuell wird der Pre­is mit 26,64 Cent pro Kilo­watt­s­tunde an­gegeben. Schaut man zehn Jahre zurück, hat sich der Pre­is gegenüber 14,33 Cent/kWh im Jahr 2012 sog­ar um 86 Prozent erhöht. An­gesichts dieser En­twicklun­gen rückt das Thema En­er­gies­par­en verstärkt in den Fok­us von Maschinen- und An­la­gen­her­stellern. Ins­beson­dere elektrische An­triebe bi­eten hier große Po­ten­ziale.

Hochef­f­iz­iente bürstenlose Motoren und Sch­rittmot­oren

Für das Ein­spar­en von En­er­giekos­ten em­pfehlen sich beis­piels­weise bürstenlose Motoren als Er­satz für Asyn­chron­motoren. Bei ein­er An­wendung im 12-Stun­den-Be­trieb an 300 Ta­gen im Jahr ver­braucht ein Asyn­chron­mo­tor mit 60 W Aus­gangsleis­tung et­wa 472 kWh. Wird stattdessen ein bürstenloser Mo­tor mit 60 W Nennleis­tung ver­wen­det, sinkt der Ver­brauch auf 274 kWh – eine Er­spar­nis von rund 200 kWh. Bei ein­er größeren An­lage mit mehr­er­en Achsen sum­miert sich dies schnell und bringt deut­liche Kos­ten­vorteile.

Im Bereich der Sch­rittmot­or­antriebe können ähnliche Ein­sparef­fekte durch den Ein­satz von High-Torque-Sch­rittmot­oren oder hochef­f­iz­ien­ten Sch­rittmot­or-Treiber-Kom­bin­a­tion­en der AZ-Serie  von Ori­ent­al Mo­tor erzielt wer­den. Let­ztere dien­en auch als An­trieb in di­versen Lin­ear- und Ro­tat­iv-Ak­tu­atoren.

Ma­ter­ialein­spar­ung durch kom­pakte An­la­gen

Weit­ere Ein­spar­ungen sind beim einge­set­zten Ma­ter­i­al möglich. Kom­pakte An­triebe hal­ten die Ges­amtan­wendung klein, was sich pos­it­iv auf die Ma­ter­ialkos­ten aus­wirkt. An­stelle eines dreiphasigen Asyn­chron­mo­tors mit 90 W Aus­gangsleis­tung und 90 mm Flanschmaß kann al­tern­at­iv ein bürstenloser Mo­tor mit 120 W Nennleis­tung ver­wen­det wer­den. Dieser hat das gleiche Flanschmaß, aber eine um rund 85 mm kürzere Motorlänge. Zu­dem wiegt der bürstenlose Mo­tor zwei Kilo­gramm weni­ger.

Die En­twicklung von ef­f­iz­ien­ten An­trieben mit möglichst kom­pak­ten Baugrößen steht bei Ori­ent­al Mo­tor seit vielen Jahren im Fok­us. So wurde bereits 2008 die AR-Sch­rittmot­orser­ie vom ja­pan­is­chen Min­is­teri­um für Wirtschaft, Han­del und In­dus­trie (METI) mit einem Pre­is für überragende En­er­gies­par­leis­tung aus­gezeich­net.
 

Weniger Varianten für mehr Effizienz

Der IE5+ Syn­chron­mo­tor von NORD setzt be­reits neue Maß­stä­be in Be­zug auf die En­er­gie­ef­fi­zi­enz. Mit der voll­stän­di­gen In­te­gra­ti­on des Mo­tors in das Ge­häu­se ei­nes ein­stu­fi­gen Stirn­rad­ge­trie­bes sorgt das kom­pak­te Duo­Dri­ve-Sys­tem jetzt noch ein­mal für ei­ne deut­li­che­re Sen­kung des En­er­gie­ver­brauchs als das be­währ­te Lo­giD­ri­ve-Kon­zept – ei­ner Kom­bi­na­ti­on aus IE5+ und NORD­BLOC.1 Ke­gel­rad­ge­trie­be.

Wirt­schaft­lich und zu­kunfts­si­cher

„Der kom­pak­te Bau­raum, die ho­he Leis­tungs­dich­te und die sehr ge­rin­gen Ge­räu­sche­mis­sio­nen sind nur ei­ni­ge po­si­ti­ve Ei­gen­schaf­ten un­se­res neu­en Ge­trie­be­mo­tor Duo­Dri­ve“, be­rich­tet Jörg Nier­mann, Be­reichs­lei­ter Mar­ke­ting bei NORD DRI­VE­SYS­TEMS. „Wei­te­re wich­ti­ge Merk­ma­le sind der ho­he Sys­tem­wir­kungs­grad und die kon­se­quen­te Va­ri­an­ten­re­duk­ti­on bei gleich­zei­tig glat­ter, un­be­lüf­te­ter und kom­pak­ter Bau­wei­se.“ Da vie­le Ver­schleiß­tei­le ent­fal­len, sinkt auch der War­tungs­auf­wand für die An­triebs­kom­po­nen­ten. Hin­zu kommt die ein­fa­che In­be­trieb­nah­me der Kom­plett­lö­sung per Plug-and-play. 

Das Kon­zept der voll­stän­di­gen In­te­gra­ti­on ei­nes Mo­tors in das Ge­trie­be­ge­häu­se ist kom­plett neu und wur­de zum Pa­tent an­ge­mel­det. Duo­Dri­ve bie­tet mit bis zu 92 % ei­nen der höchs­ten Wir­kungs­gra­de ei­nes Ge­trie­be­mo­tors die­ser Leis­tungs­klas­se am Markt und er­reicht auch im Teil­last­be­trieb ei­ne sehr ho­he Sys­te­m­ef­fi­zi­enz. Die ers­te ver­füg­ba­re Duo­Dri­ve-Bau­grö­ße deckt Ge­trie­be­über­set­zun­gen von i=3,24 bis i=16,2 ab und ist für den Ab­triebs­dreh­mo­ment­be­reich bis 80 Nm und Dreh­zah­len bis 1.000 min-1 aus­ge­legt.

Kom­pakt und leis­tungs­stark

„Durch die Kom­bi­na­ti­on von Mo­tor und Ge­trie­be in ei­nem Ge­häu­se ist das Sys­tem be­son­ders leicht und kom­pakt bei enor­mer Leis­tungs­dich­te“, er­klärt Nier­mann. Duo­Dri­ve ist schma­ler als Wett­be­werbs­pro­duk­te und bie­tet da­durch ein ge­rin­ges Gas­sen­maß in För­der­tech­nik­in­stal­la­tio­nen Ein wei­te­rer Vor­teil: „Zahl­rei­che Ver­schleiß­tei­le wie Wel­len­dicht­rin­ge fal­len weg und da­mit re­du­zie­ren sich War­tungs­auf­wand und Rei­bungs­ver­lus­te deut­lich. We­ni­ger Zahn­ein­grif­fe und we­ni­ger La­ger­stel­len tun ein Üb­ri­ges.“ Durch das mi­ni­mier­te Öl­vo­lu­men sind auch die Plantsch­ver­lus­te ge­rin­ger. Die Duo­Dri­ve-Kon­struk­ti­on kann oh­ne jeg­li­che Än­de­run­gen und mit dem glei­chen Öl­vo­lu­men in ver­schie­de­nen Ein­bau­la­gen mon­tiert wer­den. Da­durch sinkt die Va­ri­an­ten­zahl in In­tra­lo­gis­tik­pro­jek­ten. Da die Leis­tung des Ge­trie­be­mo­tors oh­ne Än­de­rung der äu­ße­ren Ab­mes­sun­gen im glei­chen De­sign ska­liert wer­den kann, ist bei Leis­tungs­an­pas­sun­gen kei­ne Än­de­rung des An­la­gen­lay­outs er­for­der­lich. Das spart Zeit, Auf­wand und Kos­ten.

We­ni­ger Va­ri­an­ten, we­ni­ger Kos­ten

Duo­Dri­ve er­mög­licht auch ei­ne ge­ziel­te Va­ri­an­ten­re­du­zie­rung durch das kon­stan­te Dreh­mo­ment über ei­nen wei­ten Dreh­zahl­be­reich. So kön­nen ad­mi­nis­tra­ti­ve Auf­wän­de mi­ni­miert und Her­stel­lungs-, Lo­gis­tik-, La­ger- und Ser­vice­pro­zes­se schlan­ker ge­stal­tet wer­den. „Duo­Dri­ve kom­bi­niert die Vor­tei­le des Bau­kas­tens und des hö­he­ren Wir­kungs­gra­des mit den Mög­lich­kei­ten der Va­ri­an­ten­re­du­zie­rung und amor­ti­siert sich so in­ner­halb kur­zer Zeit“, so Nier­mann. Po­si­tiv ist auch die si­gni­fi­kan­te Re­duk­ti­on der Ge­samt­be­triebs­kos­ten (TCO): „Das Sys­tem wird un­ter Aus­nut­zung der ho­hen Über­last­fä­hig­keit der Mo­to­ren und des gro­ßen Ver­stell­be­reichs der Flach­ge­trie­be kun­den­in­di­vi­du­ell zu­ge­schnit­ten und ge­zielt auf das je­wei­li­ge Last­kol­lek­tiv der An­la­ge aus­ge­legt.“ Duo­Dri­ve ist mo­du­lar im Bau­kas­ten­sys­tem mit al­len Ge­trie­ben und der An­triebs­elek­tro­nik von NORD DRI­VE­SYS­TEMS kom­bi­nier­bar. So ent­ste­hen Sys­tem­lö­sun­gen für die In­tra­lo­gis­tik aus ei­ner Hand, bei de­nen al­le Tei­le naht­los auf­ein­an­der ab­ge­stimmt sind. Durch sei­ne Bau­wei­se und den Be­trieb am Fre­quenz­um­rich­ter kann das Duo­Dri­ve mit der glei­chen Mo­tor­va­ri­an­te welt­weit uni­ver­sell ein­ge­setzt wer­den.

Mit Markt­stan­dards kom­pa­ti­bel

Das Duo­Dri­ve kann mit al­len markt­üb­li­chen Hohl­wel­len­ab­mes­sun­gen (20 bis 40 mm) so­wie Flan­schaus­füh­run­gen (B5 und B14) oder ei­ner Dreh­mo­ment­stüt­ze aus­ge­stat­tet wer­den. Für den Mo­tor­an­schluss sind je nach Kun­den­wunsch Har­ting HAN-Ste­cker, M12-Rund­steck­ver­bin­der oder ei­ne Klem­men­leis­te vor­ge­se­hen. Auch ver­schie­de­ne Op­tio­nen wie zum Bei­spiel Dreh­ge­ber­rück­füh­rung oder ei­ne Hal­te­brem­se sind mit dem Duo­Dri­ve mög­lich. Da es leicht zu rei­ni­gen, kor­ro­si­ons­be­stän­dig und wa­sh-down-fä­hig ist, ist das Duo­Dri­ve auch für den Ein­satz in hy­gie­ne­sen­si­blen und rau­en Um­ge­bun­gen ge­eig­net und sorgt durch ge­rin­ge­ren Rei­ni­gungs­auf­wand für hö­he­re An­la­gen­ver­füg­bar­keit und ge­rin­ge­re Rei­ni­gungs­kos­ten. Op­tio­nal kann das An­triebs­sys­tem mit der be­son­ders ro­bus­ten Ober­flä­chen­ver­ede­lung nsd tupH von NORD aus­ge­rüs­tet wer­den, auch Schutz­ar­ten bis IP 69K sind bei ent­spre­chen­der Kon­fi­gu­ra­ti­on der An­schluss­lei­tun­gen mög­lich.

Ein an­ge­neh­me­res Ar­beits­kli­ma

Die ins­ge­samt ge­rin­ge­ren Ver­lus­te des Duo­Dri­ve sen­ken auch die Ver­lust­leis­tung, die als Wär­me ab­ge­führt wer­den muss. Der Ge­trie­be­mo­tor kommt da­her eben­so wie der IE5+ Mo­tor oh­ne Lüf­ter aus und die Lärm­emis­sio­nen be­tra­gen ma­xi­mal 65 dB(A). Po­si­tiv wir­ken sich auch die ge­rin­ge­ren Vi­bra­tio­nen durch die ge­gen­ge­la­ger­te Mo­tor­wel­le aus. So sorgt Duo­Dri­ve für ein an­ge­neh­me­res Ar­bei­ten z. B. in För­der­ein­rich­tun­gen am Flug­ha­fen-Check-in oder an Wa­ren­aus­ga­ben im B2C-Be­reich. Der lüf­ter­lo­se Be­trieb ver­hin­dert die Ver­wir­be­lung von Stäu­ben und Kei­men, was An­wen­dun­gen im Rein­raum- und Hy­gie­neum­feld eben­so zu Gu­te kommt wie der Luft­qua­li­tät am Ar­beits­platz. Die ge­rin­ge­re Wär­me­ver­lust­leis­tung be­wirkt an­ge­neh­me­re Tem­pe­ra­tu­ren in Lo­gis­tik­zen­tren und er­höht die Ar­beits­si­cher­heit, da die An­triebs­ober­flä­chen ge­fahr­los be­rührt wer­den kön­nen.

En­er­gie­ef­fi­zi­enz neu de­fi­niert

Die be­son­ders en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten IE5+ Per­ma­nent­ma­gnet-Syn­chron­mo­to­ren im Duo­Dri­ve zeich­nen sich durch deut­lich ge­rin­ge­re Ver­lus­te als die IE4-Bau­rei­he aus. Der IE5+ Mo­tor er­reicht sei­nen ho­hen Wir­kungs­grad über ei­nen brei­ten Dreh­mo­ment­be­reich und ist da­mit op­ti­mal für den wirt­schaft­li­chen Be­trieb im Teil­last­be­reich aus­ge­legt. Er bie­tet ei­ne ho­he Leis­tungs­dich­te bei ge­rin­gem Bau­raum. So kann bei­spiels­wei­se mit ei­nem Mo­tor der Bau­grö­ße 71 bis zu 40% Plat­zer­spar­nis ge­gen­über her­kömm­li­chen Asyn­chron­mo­to­ren er­reicht wer­den – und auf glei­chem Bau­raum kann ein leis­tungs­stär­ke­rer Mo­tor mit hö­he­rer En­er­gie­ef­fi­zi­enz in­te­griert wer­den. Durch die hö­he­re Leis­tungs­dich­te ist ein IE5+ Syn­chron­mo­tor der 4,8 Nm Dreh­mo­ment lie­fert nicht grö­ßer als ein bis­he­ri­ger IE1-Mo­tor mit 1,24 Nm. Dank des mo­du­la­ren ska­lier­ba­ren Mo­tor­de­signs sind au­ßer­dem drei Leis­tungs­klas­sen in ei­nem Ge­häu­se mög­lich ge­wor­den, in­dem je nach Be­darf ein, zwei, oder drei Ro­tor­pa­ke­te in ein Ge­häu­se ein­ge­setzt wer­den.

Die 71er Bau­grö­ße für den Leis­tungs­be­reich von 0,35 bis 1,1 kW mit ei­nem Dau­er­dreh­mo­ment von 1,6 bis 4,8 Nm ist be­reits seit 2020 auf dem Markt. Jetzt er­wei­tert die Bau­grö­ße 90 mit ei­nem Dau­er­dreh­mo­ment von bis zu 18,2 Nm bzw. ei­nem Leis­tungs­be­reich von bis zu 4,0 kW das hoch­ef­fi­zi­en­te Syn­chron­mo­to­ren-Port­fo­lio des Her­stel­lers. Der IE5+ Syn­chron­mo­tor ist so­wohl in be­lüf­te­ter als auch glat­ter Aus­füh­rung ver­füg­bar. Auf Wunsch wird er mit ei­ner sehr glat­ten Ober­flä­che ver­se­hen und lässt sich mit der Ober­flä­chen­ver­ede­lung nsd tupH kom­bi­nie­ren. 
 

Softwaretools für eine erfolgreiche Montage mit Robotern

Die Mon­ta­ge ist noch im­mer der Pro­duk­ti­ons­schritt, in dem ver­gleichs­wei­se we­nig Ro­bo­ter im Ein­satz sind. Nur deut­lich un­ter 20 Pro­zent al­ler 2020 ver­kauf­ten In­dus­trie­ro­bo­ter wer­den für Fü­ge­pro­zes­se ge­nutzt. Zwar möch­ten vie­le Un­ter­neh­men hier ger­ne mehr auf Ro­bo­tik set­zen. Sie ste­hen aber oft vor Hür­den, die die Au­to­ma­ti­sie­rung er­schwe­ren. Ge­nau hier set­zen die Ent­wick­lun­gen des Fraun­ho­fer IPA an, in­dem sie die­se Hür­den sen­ken oder gleich ganz be­sei­ti­gen.

Au­to­ma­ti­sier­bar­keit früh­zei­tig prü­fen 

Oft lässt sich schon im Pla­nungs­pro­zess ei­nes Bau­teils die ent­schei­den­de Wei­che da­für stel­len, dass das Bau­teil spä­ter au­to­ma­ti­siert ge­fer­tigt wer­den kann. Ob es hier­für pas­send ge­plant ist, kön­nen Un­ter­neh­men mit der Soft­ware Neu­ro­CAD prü­fen las­sen. „Un­se­re Soft­ware ana­ly­siert mit­hil­fe ma­schi­nel­ler Lern­ver­fah­ren Bau­teil­ei­gen­schaf­ten und er­mit­telt dar­aus ei­ne Ein­schät­zung, in­wie­weit sich ein Bau­teil für ei­ne Mon­ta­ge­au­to­ma­ti­sie­rung eig­net“, er­klärt Ent­wick­ler und Pro­jekt­lei­ter Raoul Schön­hof vom Fraun­ho­fer IPA. Un­ter­neh­men kön­nen auf https://neu­ro­cad-dev.web.app/da­sh­board ih­re im CAD-Sys­tem ge­ne­rier­ten STEP-Da­tei­en kos­ten­los hoch­la­den und er­fah­ren in­ner­halb we­ni­ger Se­kun­den, wie ein­fach oder schwie­rig ein Bau­teil zu ver­ein­zeln ist. Au­ßer­dem be­wer­tet das Tool die Greif­flä­chen und die Aus­richt­bar­keit des Bau­teils. Zu­sätz­lich nennt das neu­ro­na­le Netz ei­ne Wahr­schein­lich­keit da­für, dass es mit sei­nem Er­geb­nis rich­tig liegt. Neu­ro­CAD hilft, un­vor­teil­haf­te Bau­teil­kon­struk­tio­nen noch im Pla­nungs­pro­zess zu ver­mei­den und Mon­ta­ge­pro­zes­se zu be­schleu­ni­gen.

Mon­ta­ge­au­to­ma­ti­sie­rung sys­te­ma­tisch und au­to­ma­ti­siert pla­nen 

Ne­ben dem Bau­teil selbst kön­nen auch viel­fäl­ti­ge an­de­re Fak­to­ren im Fü­ge­pro­zess ei­ne au­to­ma­ti­sier­te Aus­füh­rung er­schwe­ren, sei es aus tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Grün­den. Um die­se Grün­de zu er­mit­teln und Ab­hil­fe zu schaf­fen, führt das Fraun­ho­fer IPA be­reits seit Jah­ren welt­weit die Au­to­ma­ti­sie­rungs-Po­ten­zi­al­ana­ly­se (APA) durch. „Da­bei ge­hen wir durch die Pro­duk­ti­on und ana­ly­sie­ren die­se. Ei­ne von uns ent­wi­ckel­te App un­ter­stützt da­bei, die ein­zel­nen Pro­zess­schrit­te zu er­fas­sen, wer­tet die Ein­ga­ben aus und in­for­miert über Au­to­ma­ti­sie­rungs­po­ten­zia­le“, er­klärt Jos­hua Beck, der als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Fraun­ho­fer IPA ar­bei­tet und die App mit­ent­wi­ckelt hat. In­dem die App tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che As­pek­te be­rück­sich­tigt, bie­tet sie ei­ne um­fang­rei­che Da­ten­ba­sis für In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen. Ne­ben der Mon­ta­ge kann sie auch Pro­zes­se wie die De­mon­ta­ge oder das Ma­schi­nen­be­stü­cken ana­ly­sie­ren. 

Auch beim Pla­nen und Durch­füh­ren ei­ner Mon­ta­ge kann Au­to­ma­ti­sie­rung ei­ne An­wen­dung op­ti­mie­ren. Wie das mög­lich wird, zeigt die neue, drei Kom­po­nen­ten um­fas­sen­de Soft­ware As­sem­blio As­sem­bly Sui­te. Die Soft­ware nutzt ei­ne Künst­li­che In­tel­li­genz (KI), die so­ge­nann­te STEP-Da­tei­en ana­ly­siert und aus­wer­tet. Je­des CAD-Sys­tem kann die­se in­for­ma­ti­ons­rei­chen Da­tei­en ge­ne­rie­ren. Sie lie­fern der Kom­po­nen­te „3D-Ana­ly­se-KI“ al­le not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen, um struk­tu­rier­te Mon­tag­ein­for­ma­tio­nen prä­zi­se ab­zu­lei­ten. Die zwei­te Kom­po­nen­te von As­sem­blio ist der „As­sem­bly Com­po­ser“, der die ex­tra­hier­ten Mon­tag­ein­for­ma­tio­nen aus der STEP-Da­tei aus­liest und in ein gra­fi­sches Tool für die Mon­ta­ge­pla­nung ein­speist. Das Tool zeigt An­wen­de­rin­nen und An­wen­dern mon­ta­gere­le­van­te In­for­ma­tio­nen ver­ein­facht gra­fisch an, so­dass sie die Mon­ta­ge spie­lend ein­fach und feh­ler­frei pla­nen kön­nen. Die KI-Mon­ta­ge­as­sis­tenz „KIM“ kom­plet­tiert das Trio an Kom­po­nen­ten. Sie er­stellt au­to­ma­tisch und kos­ten­güns­tig Mon­ta­ge­as­sis­ten­zen zur in­ter­ak­ti­ven Un­ter­stüt­zung des Per­so­nals. Die As­sis­tenz ist va­ria­bel und kann 2D- oder 3D-ba­siert sein oder auf Aug­men­ted Rea­li­ty ba­sie­ren. Ers­te Nut­zer­stu­di­en zei­gen ei­ne Zeit­er­spar­nis von bis zu 92 Pro­zent, wenn As­sem­blio zum Ein­satz kommt. Die IPA-Aus­grün­dung „As­sem­blio“ führt die Tech­no­lo­gie ak­tu­ell zur Markt­rei­fe. 

Be­herr­schung der Va­ri­an­ten­viel­falt

Ei­ne häu­fi­ge Hür­de für die Mon­ta­ge­au­to­ma­ti­sie­rung ist die zu­neh­men­de Va­ri­an­ten­viel­falt, die bis­her mit ho­hen Pro­gram­mier­auf­wän­den ein­her­geht. Die­se Auf­wän­de ma­chen den Ein­satz von Ro­bo­tik schnell un­wirt­schaft­lich. Ge­nau hier setzt die Soft­ware pi­ta­sc an: Mit­hil­fe di­rekt ein­setz­ba­rer Bau­stei­ne oder „Skills“ las­sen sich Ro­bo­ter­pro­gram­me ein­fach zu­sam­men­stel­len. „Bis­her war es er­for­der­lich, ein Ro­bo­ter­sys­tem für je­de An­wen­dung weit­ge­hend neu zu pro­gram­mie­ren. Mit un­se­rer Soft­ware sind ein­mal mo­del­lier­te Auf­ga­ben schnell auf neue Pro­dukt­va­ri­an­ten, Pro­duk­te und so­gar auf Ro­bo­ter an­de­rer Her­stel­ler über­trag­bar, in­dem le­dig­lich die Pa­ra­me­ter an­ge­passt wer­den“, sagt Frank Nä­ge­le, Lei­ter der Grup­pe Ro­bo­ter­pro­gram­mie­rung und -re­ge­lung am Fraun­ho­fer IPA. Auf der Mes­se kön­nen die Gäs­te ei­nen De­mons­tra­tor er­le­ben, der fünf Va­ri­an­ten von Rei­hen­klem­men auf ei­ne Hut­schie­ne steckt. Wird ei­ne Va­ri­an­te ge­wech­selt, müs­sen le­dig­lich fünf Pa­ra­me­ter an­ge­passt wer­den – ei­ne Sa­che von un­ter fünf Mi­nu­ten. Ge­mein­sam mit der Fir­ma Wa­go hat das Fraun­ho­fer IPA die­sen An­wen­dungs­fall be­reits er­folg­reich in ei­nem Test­sze­na­rio um­ge­setzt. 

Ei­ne zwei­te Auf­ga­be des Ro­bo­ters zeigt, was sich for­schungs­sei­tig tut, um die Mon­ta­ge­au­to­ma­ti­sie­rung vor­an­zu­brin­gen. So setzt das Ver­bund­for­schungs­pro­jekt rob-aKa­de­mI auf selbst­ler­nen­de Ro­bo­ter. Das Pro­jekt hat das Ziel, die fle­xi­ble Ro­bo­ter­pro­gram­mie­rung für Mon­ta­ge­auf­ga­ben mit we­nig Auf­wand zu er­mög­li­chen. Es adres­siert vor­nehm­lich Un­ter­neh­men, die ei­nen ein­fa­chen, aber zu­kunfts­fä­hi­gen Ein­stieg in die ro­bo­ter­ba­sier­te Mon­ta­ge­au­to­ma­ti­sie­rung su­chen. Hier­für ist ei­ne Si­mu­la­ti­ons­um­ge­bung ent­stan­den, in wel­cher der Ro­bo­ter auf Ba­sis von CAD-Da­ten und mit­hil­fe der KI-Me­tho­de des „Rein­force­ment Learning“, al­so dem Prin­zip aus Ver­such und Irr­tum, das Mon­tie­ren lernt. Er lernt da­bei auch, mit To­le­ran­zen des Werk­stücks oder Un­ge­nau­ig­kei­ten im Pro­zess um­zu­ge­hen. So soll ei­ne ro­bo­ter­ba­sier­te ro­bus­te Mon­ta­ge bis hin zu Los­grö­ße 1 mög­lich wer­den.

Mo­tek 2022, Hal­le 7, Stand 711

Chancen für eine optimierte Montage

Co­bots kön­nen Mon­ta­ge­wer­ker in vie­ler­lei Hin­sicht un­ter­stüt­zen: Sie he­ben schwe­re Ge­gen­stän­de oder über­neh­men mo­no­to­ne, ein­sei­tig be­las­ten­de Auf­ga­ben wie das wie­der­hol­ge­naue An­rei­chen von Tei­len. Da­mit ent­las­ten sie den Wer­ker und scho­nen sei­ne Ge­sund­heit. Auch für bahn­ge­steu­er­te Tä­tig­kei­ten, die ein Mensch ent­we­der nicht so prä­zi­se, dau­er­haft oder schnell und si­cher aus­füh­ren kann wie ei­ne Ma­schi­ne, bie­ten sich kol­la­bo­rie­ren­de Ro­bo­ter an. Da­zu zählt bei­spiels­wei­se das Ein­dre­hen be­son­ders fi­li­gra­ner Schrau­ben oder das Set­zen von Niet- oder Kle­be­ver­bin­dun­gen. Zu­dem leis­ten Co­bots wert­vol­le Diens­te in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels.

Co­bot-Hub­säu­len­an­bin­dung am Mon­ta­ge­platz

Die sechs An­triebsach­sen des Co­bots kön­nen durch ei­ne sieb­te oder wei­te­re Zu­satz­ach­sen er­wei­tert wer­den, um sei­nen Ak­ti­ons­ra­di­us zu er­wei­tern. Die Ver­grö­ße­rung des Ak­ti­ons­ra­di­us lässt sich bei­spiels­wei­se mit­hil­fe des Li­ne­ar­tech­nik­port­fo­li­os von RK Ro­se+Krie­ger er­rei­chen. So die­nen Hub­säu­len wie der Power­lift Z der elek­tri­schen Hö­hen­ver­stel­lung des Co­bots (Y-Ach­se). Li­nearach­sen aus der RK Mo­no­Li­ne- oder RK Duo­Li­ne-Bau­rei­he ver­fah­ren den Co­bot zu­sätz­lich auf der X- und Z-Ach­se und er­wei­tern so sei­ne Reich­wei­te, bei­spiels­wei­se um meh­re­re Ar­beits- oder Ab­la­ge­plät­ze mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen. 

Die Leis­tung des Co­bots hängt da­von ab wie groß und schwer die zu hand­ha­ben­den Tei­le sind. Sie kann durch Aus­wahl der ent­spre­chen­den Co­bot-Grö­ße und ent­spre­chen­de Di­men­sio­nie­rung der Li­nearach­sen und Hub­säu­len an­ge­passt wer­den. Vie­le Co­bot-An­wen­dun­gen be­nö­ti­gen ein Sys­tem zur Bild­ver­ar­bei­tung, zum Bei­spiel um Tei­le aus ei­ner un­sor­tier­ten Kis­te zu grei­fen, op­ti­sche Qua­li­täts­prü­fun­gen durch­zu­füh­ren oder um die kor­rek­te Po­si­tio­nie­rung bei Pick-and-place-Auf­ga­ben zu kon­trol­lie­ren.

Ein Bei­spiel: Der Wer­ker legt ein fer­tig mon­tier­tes Bau­teil auf ei­ner vor­ge­ge­be­nen Flä­che auf dem Ar­beits­platz ab und gibt dem Co­bot per Knopf­druck ein Zei­chen, dass das Teil zum Ab­trans­port be­reit ist. Der Co­bot be­wegt sich über die Li­nearach­se und die Hub­säu­le in die kor­rek­te Po­si­ti­on, er­kennt das Werk­stück, über ein 3D-Ka­me­r­a­sys­tem, misst die Hö­he und er­kennt ob er hö­her oder tie­fer grei­fen muss. An­schlie­ßend nimmt er das Teil auf und trans­por­tiert es zur nächs­ten Sta­ti­on. Dies kann in ei­ner ver­ket­te­ten Ar­beits­welt die Ab­la­ge sei­nes nächs­ten Ar­beits­plat­zes sein, ein Vor­rats­be­häl­ter oder ei­ne Pack­sta­ti­on. 

Er­go­no­mie trifft Öko­no­mie und Ef­fi­zi­enz

Die An­sprü­che an mo­der­ne Ar­beits­ti­sche sind viel­fäl­tig und mit Stan­dard-Pro­duk­ten oft nicht zu­frie­den­stel­lend zu ent­spre­chen. Ro­se+Krie­ger hat sei­nen RK Easy­work, der ide­al als Ba­sis für Co­bot-Mon­ta­ge­plät­ze ge­eig­net ist, des­we­gen neu ge­dacht und mit zahl­rei­chen Fea­tures aus­ge­stat­tet, die den Ar­beits­tisch zu ei­ner at­trak­ti­ven auf­ga­ben­spe­zi­fi­schen Lö­sung ma­chen. Er zeich­net sich aus durch gu­te Er­go­no­mie und ho­he In­di­vi­dua­li­sier­bar­keit. Der RK Easy­work ist fle­xi­bel um­rüst­bar und so­wohl als Stan­dard­tisch als auch als op­ti­mal auf den Ar­beits- und Fer­ti­gungs­pro­zess ab­ge­stimm­te Son­der­lö­sung er­hält­lich. At­trak­tiv ist er da­mit vor al­lem für Klein- und Mit­tel­se­ri­en, de­ren Nut­zung nicht dau­er­haft fest­ge­setzt ist. Auch nach Jah­ren ist der ro­bus­te Ar­beits­tisch dank des Bau­kas­ten­sys­tems er­wei­ter­bar und in sei­ner Funk­tio­na­li­tät ver­än­der­bar. 

SET­AGO®-Pick2Light in der Bau­teil­mon­ta­ge

Kom­bi­niert man den RK Easy­work in der Bau­teil­mon­ta­ge mit ei­nem per Li­nearach­se und Hub­säu­le mo­bi­li­sier­ten Co­bot, ist der lo­gi­sche Schritt, um aus ei­nem si­che­ren, kol­la­bo­ra­ti­ven und er­go­no­mi­schen Mon­ta­ge­platz auch noch ei­nen 100% feh­ler­frei­en zu ma­chen die Er­gän­zung um ein SET­AGO®-Pick2Light-Sys­tem. Die Pick-to-light-An­wen­dung gibt dem Wer­ker über ein grü­nes Licht vor, wel­ches Teil er aus wel­chem Be­reit­stel­lungs­kas­ten neh­men und mon­tie­ren muss und führt ihn so durch den Mon­ta­ge­pro­zess. Bei Fehl­grif­fen leuch­tet das Licht rot.

Sol­che ur­sprüng­lich in der In­tra­lo­gis­tik und Kom­mis­sio­nie­rung ein­ge­setz­ten Sys­te­me wer­den in im­mer mehr pro­du­zie­ren­den Un­ter­neh­men zur Un­ter­stüt­zung der Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­setzt. Bei ho­her Va­ri­an­ten­viel­falt kön­nen mit ei­nem Pick2Light-Sys­tem Pro­duk­ti­ons­feh­ler in der Bau­teil­mon­ta­ge ver­mie­den wer­den. Das Mon­ta­ge­leit­sys­tem ist be­son­ders ein­fach und in­tui­tiv zu in­stal­lie­ren und in Be­trieb zu neh­men. Ge­nau­so ein­fach ge­stal­tet sich der An­lern­pro­zess für den Wer­ker.

Je­der Ar­beits­schritt wird vor­ge­ge­ben und nach Durch­füh­rung be­stä­tigt. Dies er­folgt ent­we­der über ei­nen Sen­sor, der die Ent­nah­me des rich­ti­gen Teils über­wacht oder durch Be­stä­ti­gung mit­tels Tas­te oder Fuß­schal­ter. Mög­lich ist auch die An­bin­dung ei­nes Schraub­sys­tems, das den Schraub­vor­gang erst bei Er­rei­chen des Dreh­mo­ments als ab­ge­schlos­sen re­gis­triert und den nächs­ten Schritt frei­gibt. Falsch ent­nom­me­ne Tei­le wer­den so­fort durch ro­tes Auf­leuch­ten si­gna­li­siert. Der Feh­ler muss erst be­sei­tigt wer­den, be­vor der Pro­zess fort­ge­setzt wer­den kann.

Mon­ta­ge­an­lei­tun­gen kön­nen an­hand ei­nes QR-Codes ge­scannt und ge­star­tet wer­den. Über WLAN kann die An­lei­tung so­gar di­rekt auf den Ar­beits­platz über­tra­gen oder wenn nö­tig an­ge­passt wer­den. Zur vi­su­el­len Un­ter­stüt­zung ist es mög­lich, Bil­der des Mon­ta­ge­schrit­tes mit dem Smart­pho­ne di­rekt in die Ar­beits­an­wei­sung hoch­zu­la­den. Um­ständ­li­ches Da­ten­hand­ling ist nicht er­for­der­lich. Mit ein­fa­chen Schrit­ten kön­nen In­for­ma­tio­nen aus dem ERP-Sys­tem zum Pro­dukt wei­ter­ver­wen­det wer­den, um die Mon­ta­ge­an­lei­tung zu er­stel­len. Durch An­bin­dung von Sen­so­ren und an­de­ren Wei­ter­schalt­be­din­gun­gen wird si­cher­ge­stellt, dass sämt­li­che Ar­beits­schrit­te kor­rekt durch­ge­führt wer­den. SET­AGO® kann auch zur Kom­mis­sio­nie­rung von Pro­duk­ti­ons­an­la­gen ver­wen­det wer­den. Auf die­se Art und Wei­se wer­den feh­ler­frei al­le be­nö­tig­ten Tei­le für die Mon­ta­ge ei­nes Pro­duk­tes zu­sam­men­ge­stellt.

Ein Fa­zit

Ein Co­bot-un­ter­stütz­ter Ar­beits­platz ver­bin­det die Stär­ken bei­der „Sys­te­me“, Mensch und Ro­bo­ter. Der Mensch ist fle­xi­bler und kann dank Wahr­neh­mung und In­tui­ti­on vie­le Auf­ga­ben über­neh­men, die ein Co­bot heu­te noch nicht rea­li­sie­ren kann. Auch bei Stö­run­gen ist der Mensch dem Co­bot über­le­gen, weil er Pro­ble­me schnel­ler in Ih­rer Ge­samt­heit er­fas­sen und di­rekt be­he­ben kann. Ein Ro­bo­ter hin­ge­gen kann schwe­re und mo­no­to­ne Ar­bei­ten prä­zi­se und wie­der­hol­ge­nau er­le­di­gen oh­ne zu er­mü­den oder kör­per­li­che Be­ein­träch­ti­gun­gen zu ris­kie­ren. Der Co­bot über­nimmt Ar­bei­ten, die der Mensch auf Dau­er nicht ma­chen möch­te oder soll­te. 
 

Flexibles Linearsystem

Die matt­schwar­ze Lauf­schie­ne der O-Rail von Rol­lon hat ih­re Far­be nicht auf­grund ei­ner äs­the­ti­schen Ent­schei­dung. Der ge­här­te­te, hoch­fes­te und stark be­last­ba­re Stahl der Schie­ne wur­de im pa­ten­tier­ten Rol­lon-NOX-Ver­fah­ren schwarz oxi­diert, was ihn be­son­ders ver­schleiß­fest macht und zu­ver­läs­sig vor Kor­ro­si­on schützt. Die FXRG-Füh­rung der Schie­ne hat drei Lauf­bah­nen, die im Win­kel von 90º an­ge­ord­net sind. Für ei­ne ho­he Trag­fä­hig­keit, ei­nen sanf­ten und lei­sen Be­trieb auch bei ho­hen Ge­schwin­dig­kei­ten sor­gen Rol­len mit ei­nem mas­si­ven Au­ßen­ring und zwei­rei­hi­gen La­gern. Die­se sind mit ei­nem Spe­zi­al­fett le­bens­dau­er­ge­schmiert und da­mit dau­er­haft in ei­nem Tem­pe­ra­tur­be­reich von -40 °C bis +130 °C ein­satz­fä­hig. Die feinst­po­lier­ten Lauf­bah­nen wei­sen ein go­ti­sches Pro­fil auf, wo­durch ei­ne ho­he Ab­roll­prä­zi­si­on mit sehr ge­rin­ger Rei­bung und ei­ne lan­ge Le­bens­dau­er er­mög­licht wird.

Selbst­aus­rich­ten­des Li­near­sys­tem

Durch die Ver­wen­dung meh­re­rer par­al­le­ler und be­lie­big ver­län­ger­ba­rer O-Rail Schie­nen­seg­men­te, in Ver­bin­dung mit ein­stell­ba­ren Fest- und Los­la­ger-Rol­len, kann der An­wen­der ei­ne Viel­zahl von Kom­bi­na­tio­nen in der li­nea­ren Be­we­gung schaf­fen. Da­bei kommt ein gro­ßer Vor­teil des Li­near­sys­tems zum Tra­gen: Zwei par­al­le­le Schie­nen bil­den zu­sam­men ein selbst­aus­rich­ten­des Sys­tem, das Mon­ta­ge­un­ge­nau­ig­kei­ten von +/- 1 mm axi­al und +/- 5º in der Ro­ta­ti­on kom­pen­siert. Das spart Kos­ten in der An­schluss­kon­struk­ti­on, und trotz­dem wird ei­ne leicht­gän­gi­ge und ver­läss­li­che Per­for­mance er­reicht. 
 

Kompaktes ein- und zweistufiges Winkelgetriebe

Axi­al platz­spa­rend, wirt­schaft­lich, IP65-kon­form und aus­ge­legt für ho­he Ra­di­al- und Axi­al­kräf­te am Ab­trieb: Das WPLHE von Neu­gart ver­eint die Vor­tei­le des er­folg­rei­chen PLHE als Win­kel­va­ri­an­te.
Kon­kret ver­fügt das WPLHE so­wohl über die Ver­zah­nung ei­nes be­währ­ten Eco­no­my-Ge­trie­bes als auch über ei­ne hoch per­for­man­te Ab­triebs­la­ge­rung mit vor­ge­spann­ten Ke­gel­rol­len­la­ger, wie sie sonst üb­li­cher­wei­se in Prä­zi­si­ons­ge­trie­ben ver­wen­det wer­den. Da­mit to­le­riert das neue Win­kel­ge­trie­be ho­he Ra­di­al- und Axi­al­kräf­te bis 8.000 N am Ab­trieb. So las­sen sich bei­spiels­wei­se auch Rie­men­schei­ben­an­trie­be mit ho­hen Ra­di­al­las­ten als Win­kel­va­ri­an­te rea­li­sie­ren.

Op­tio­nal mit vor­mon­tier­tem Rit­zel

Da der Mo­tor da­bei im Ver­gleich zum ko­axia­len PLHE um 90° ge­dreht wird, bie­tet das WPLHE die idea­le Lö­sung bei be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­sen, zum Bei­spiel in Ver­pa­ckungs- und an­de­ren Son­der­ma­schi­nen. Als ein­zi­ges Eco­no­my-Win­kel­ge­trie­be wird es op­tio­nal mit vor­mon­tier­tem Rit­zel an­ge­bo­ten. Da­mit ist es be­son­ders für platz- und kos­ten­sen­si­ti­ve Rit­zel-Zahn­stan­gen­an­trie­be ge­eig­net. Da­bei ste­hen 13 un­ter­schied­li­che Rit­zel zur Aus­wahl: so­wohl ge­rad­ver­zahnt als auch schräg­ver­zahnt, von Mo­dul 2 bis 3, mit Zäh­ne­zah­len von 15 bis 27.

Ein- und zwei­stu­fi­ge Aus­füh­run­gen

Durch die am Markt eta­blier­te Ab­triebs­geo­me­trie mit qua­dra­ti­schem Ab­triebs­flansch und lan­gem Zen­trier­bund ist das WPLHE leicht zu im­ple­men­tie­ren. Meh­re­re un­ter­schied­li­che Ab­triebs­wel­len-Va­ri­an­ten – glatt, mit Pass­fe­der, ver­zahnt oder mit vor­mon­tier­tem Rit­zel – er­mög­li­chen, dass sich das Win­kel­ge­trie­be sehr viel­sei­tig ein­set­zen lässt. Durch die Aus­füh­rung in Schutz­art IP65 ist es für raue, stau­bi­ge und schmut­zi­ge Um­ge­bun­gen ge­eig­net. Für die bei Neu­gart üb­li­che Le­bens­dau­er­schmie­rung sind auch le­bens­mit­tel­ge­rech­te und tief­tem­pe­ra­tur­be­stän­di­ge Schmier­stof­fe ver­füg­bar. Das neue WPLHE ist ab so­fort in den drei Bau­grö­ßen 060 / 080 / 120 er­hält­lich, wahl­wei­se als ein­stu­fi­ge Va­ri­an­te (im Über­set­zungs­be­reich 3 bis 10) oder als zwei­stu­fi­ge (9 bis 100).  

Motek Aussteller 2022: Halle 1 - 1607

M64-Edelstahl-Stoßdämpfer

ACE Stoß­dämp­fer er­wei­tert die er­folg­rei­che MA­GNUM-Se­rie und bie­tet jetzt erst­mals selbst­ein­stel­len­de In­dus­trie­stoß­dämp­fer mit Ge­win­de M64 und ei­nem Hub von 150 mm se­ri­en­mä­ßig in ei­ner Edel­stahl­aus­füh­rung an, de­ren Haupt­kom­po­nen­ten kom­plett in Deutsch­land ent­wi­ckelt und ge­fer­tigt wer­den.

Da­mit ge­lingt es ACE, den in der cha­rak­te­ris­ti­schen Topf­form kon­zi­pier­ten, aus dem Vol­len ge­dreh­ten In­dus­trie­stoß­dämp­fer Ma­de in Ger­ma­ny in die­sem gro­ßen For­mat auch in Edel­stahl auf den Markt zu brin­gen und run­det so sein An­ge­bot für In­dus­trie­stoß­dämp­fer mitt­le­rer Bau­grö­ße ab. Die kon­struk­ti­ons­tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung ge­lang da­bei auch durch die Ent­wick­lung und Nut­zung spe­zi­el­ler Werk­zeu­ge zur Ver­ede­lung des lan­gen zy­lin­dri­schen Ge­häu­ses, bei dem dank der Topf­form am un­te­ren En­de kei­ne Dich­tun­gen nö­tig sind. Vie­le nam­haf­te Markt­teil­neh­mer stel­len auf­grund der Kom­ple­xi­tät bei der Fer­ti­gung der hy­drau­li­schen Ma­schi­nen­ele­men­te ih­re Dämp­fer­bau­rei­hen ma­xi­mal in die­sen Ge­win­de­grö­ßen mit ei­nem Edel­stahl­kor­pus bis zu 50 mm Hub her.

Bis zu 5.650 Nm En­er­gie­auf­nah­me

Die ab so­fort lie­fer­ba­ren Edel­stahl­dämp­fer im XL-For­mat bis 150 mm Hub er­wei­tert die Mög­lich­kei­ten von Kon­struk­teu­ren in mehr­fa­cher Hin­sicht: Die Kom­bi­na­ti­on aus grö­ße­rem Ge­häu­se mit neu­es­ter Dich­tungs­tech­nik, ge­här­te­tem Füh­rungs­la­ger und in­te­grier­tem Fest­an­schlag stei­gert die Dämp­fungs­leis­tun­gen und Le­bens­dau­ern die­ser selbst­ein­stel­len­den Dämp­fer ent­schei­dend. Mit En­er­gie­auf­nah­men von bis zu 5.650 Nm und ei­nem ef­fek­ti­ven Mas­sen­be­reich bis 63.700 kg ha­ben An­wen­der jetzt noch mehr Spiel­raum be­züg­lich der Dämpf­er­grö­ße und der Aus­nut­zung der Ma­schi­nen­leis­tung. Da­bei er­wei­tern die Edel­stahl­va­ri­an­ten das Ap­pli­ka­ti­ons­spek­trum deut­lich. So trot­zen sie bes­ser Um­welt­ein­flüs­sen und Salz­was­ser als kon­ven­tio­nel­le Aus­füh­run­gen. Zu­dem er­fül­len sie die stren­gen Hy­gie­ne­richt­li­ni­en in der Me­di­zin­tech­nik und Le­bens­mit­tel­in­dus­trie. Und die Edel­stahl­aus­füh­rung prä­des­ti­niert die Neu­heit auch für Ein­sät­ze, bei de­nen die Op­tik zählt.
 

Prozessoptimierung schnell und einfach!

WeAS­SIST ist die in­no­va­ti­ve, bran­chen­über­grei­fen­de Plug & Play Lö­sung für das um­fas­sen­de und dau­er­haf­te Mo­ni­to­ring al­ler Pro­duk­ti­ons- und Lo­gis­tik­pro­zes­se – cloud­ba­siert, ein­fach in­stal­lier­bar, schnell nach­rüst­bar und breit ska­lier­bar. Egal ob an Ma­schi­nen oder An­la­gen, in der Ver­sand­lo­gis­tik oder an ma­nu­el­len Ar­beits­plät­zen – WeAS­SIST von WER­MA sorgt für Trans­pa­renz, di­gi­tal und in Echt­zeit. Das hilft, Pro­ble­me zu er­ken­nen, be­vor sie ent­ste­hen und Pro­zes­se dau­er­haft zu op­ti­mie­ren.

Durch­blick in Echt­zeit

Die Lö­sung bie­tet sich für al­le Un­ter­neh­men an, die vol­le Trans­pa­renz in die ge­sam­te Wert­schöp­fungs­ket­te brin­gen möch­ten. Die bran­chen­über­grei­fen­de Cloud-Lö­sung be­steht aus Hard- und Soft­ware und lässt Ver­net­zung und In­dus­trie 4.0 schnell, ein­fach, oh­ne gro­ßen In­stal­la­ti­ons­auf­wand oder Pro­gram­mie­rung zur Rea­li­tät wer­den. So sind ein um­fas­sen­des Mo­ni­to­ring und die kon­se­quen­te Op­ti­mie­rung al­ler Fer­ti­gungs­pro­zes­se ein­fach um­setz­bar – di­gi­tal, cloud­ba­siert und je­der­zeit ska­lier­bar.

Al­le re­le­van­ten Da­ten wer­den un­ab­hän­gig von der Quel­le (Her­stel­ler, Typ und Al­ter von Ma­schi­nen oder ma­nu­el­len Ar­beits­plät­zen) über­sicht­lich be­reit­ge­stellt. An­ders als bei kom­ple­xen MDE/MES-Sys­te­men oder IoT Lö­sun­gen wird mit WeAS­SIST je­des Op­ti­mie­rungs­po­ten­ti­al ein­fach sicht­bar und aus­wert­bar: In Echt­zeit und von über­all.

Schnell durch­star­ten

Die cloud­ba­sier­te, je­der­zeit nach­rüst­ba­re Lö­sung von WER­MA er­mög­licht Pro­zess­op­ti­mie­rung in ei­ner Mi­nu­te: Ein­fach die Hard­ware an Ar­beits­plät­zen oder Ma­schi­nen in­te­grie­ren und den Soft­ware­zu­griff ak­ti­vie­ren. An­schlie­ßend Hard­ware, Soft­ware und in­di­vi­du­el­le Da­sh­boards ein­rich­ten, Rol­len und User zu­wei­sen - Fer­tig. So­fort mel­den al­le in­te­grier­ten Ma­schi­nen und Ar­beits­plät­zen den Sta­tus über das Gate­way di­rekt in die Soft­ware. Pro­ble­me wer­den di­rekt sicht­bar und über Ana­ly­sen las­sen sich dau­er­haft Pro­zess­op­ti­mie­run­gen ab­lei­ten – nie war Op­ti­mie­ren so ein­fach.

Das Sys­tem bie­tet so­for­ti­ge und vol­le Trans­pa­renz über al­le Ar­beits­plät­ze, Ma­schi­nen und An­la­gen und lie­fert Re­ports zur dau­er­haf­ten Op­ti­mie­rung sämt­li­cher Pro­zes­se auf Knopf­druck. Da­bei ist es fle­xi­bel und je­der­zeit nach­rüst­bar, be­ste­hen­de Ma­schi­nen oder Ar­beits­plät­ze kön­nen ein­fach auf­ge­rüs­tet wer­den.

Op­ti­mie­rung in ei­ner Mi­nu­te

Als „out of the box“-Lö­sung ist die Hard- und Soft­ware schnell ein­satz­be­reit und WeAS­SIST lässt sich als Re­tro­fit-Lö­sung ein­fach in be­ste­hen­de Struk­tu­ren in­te­grie­ren. Den vol­len Über­blick gibt es dank Cloud-Lö­sung im­mer und über­all und auf je­dem End­ge­rät. Da­mit wird Pro­zess­op­ti­mie­rung so ein­fach wie nie zu­vor – das nennt WER­MA „Pro­zess­op­ti­mie­rung in ei­ner Mi­nu­te“.

Je­de gro­ße Lö­sung kann auch klein be­gin­nen!

WeAS­SIST bie­tet al­le Mög­lich­kei­ten, Pro­zess­op­ti­mie­rung pass­ge­nau und in­di­vi­du­ell zu im­ple­men­tie­ren. Un­ab­hän­gig da­von, ob klein, mit­tel oder groß ge­star­tet wird: Die­se Lö­sung ist ein­fach ska­lier­bar und dank Bau­kas­ten-Prin­zip je­der­zeit auf spe­zi­fi­sche Fer­ti­gungs- oder Ver­sand-In­fra­struk­tu­ren an­pass­bar.

Zu­dem sind dank der soft­ware­ge­stütz­ten Kon­fi­gu­ra­ti­on auch in­di­vi­du­el­le An­steu­er- und Vi­sua­li­sie­rungs­op­tio­nen mög­lich. So kann das Sys­tem ein­fach auf die ei­ge­nen Pro­zes­se und Ge­ge­ben­hei­ten an­ge­passt wer­den.

Cobot mit 20 kg Traglast

Uni­ver­sal Ro­bots (UR) hat die Er­wei­te­rung sei­nes Pro­dukt­port­fo­li­os um ei­nen Co­bot mit ei­ner Traglast von 20 kg an­ge­kün­digt. Der UR20 ge­nann­te Co­bot zeich­net sich durch ein neu­es De­sign aus, das auf der lang­jäh­ri­gen Er­fah­rung von UR ba­siert. Er ist die jüngs­te Er­gän­zung des be­währ­ten Pro­dukt­port­fo­li­os des Un­ter­neh­mens.

Pa­let­tie­rung und mehr

Mit sei­nem eben­falls neu­en Ge­lenk­de­sign er­reicht der UR20 kür­ze­re Takt­zei­ten und hand­habt Las­ten bis zu 20 kg Ge­wicht. Ei­ne Reich­wei­te von 1.750 mm er­mög­licht es dem Co­bot, Tei­le bis zur vol­len Hö­he ei­ner Stan­dard-Eu­ro­pa­let­te von zwei Me­tern zu sta­peln. Das er­wei­tert die Mög­lich­kei­ten für Un­ter­neh­men, die Auf­ga­ben wie Ver­pa­cken und Pa­let­tie­ren au­to­ma­ti­sie­ren wol­len. Mit ei­ner Stell­flä­che von ge­ra­de ein­mal 245 mm Durch­mes­ser bie­tet der UR 20 ei­nen gro­ßen Ar­beits­ra­di­us auch dort, wo der Platz knapp ist. Über die Pa­let­tie­rung hin­aus sieht Uni­ver­sal Ro­bots für den UR20 ein brei­tes Spek­trum wei­te­rer Ein­satz­mög­lich­kei­ten vom Schwei­ßen bis hin zur Ma­schi­nen­be­schi­ckung. Das um­fang­rei­che Part­ner­netz­werk des Un­ter­neh­mens wird die­se An­wen­dun­gen ent­wi­ckeln. Der UR20 ist der Start­schuss für ei­ne neue Se­rie leis­tungs­star­ker Co­bots der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on, die die e-Se­ries des Un­ter­neh­mens er­gän­zen wird. Der UR20 wird vor­aus­sicht­lich En­de des vier­ten Quar­tals 2022 zur Vor­be­stel­lung ver­füg­bar sein und ab dem zwei­ten Quar­tal 2023 aus­ge­lie­fert wer­den.

Leichtbau-Lagengreifer

Leicht­bau­ro­bo­ter ha­ben je nach Mo­dell und Her­stel­ler ei­ne Traglast von bis zu 25 Ki­lo­gramm. Um sie für das la­gen­wei­se Pa­let­tie­ren und De­pa­let­tie­ren ein­zu­set­zen, hat die J. Schmalz GmbH ih­ren La­gen­grei­fern ab­ge­speckt. Das Er­geb­nis ist der ge­wichts­re­du­zier­te Leicht­bau-La­gen­grei­fer ZLW, der bis zu 20 Ki­lo­gramm hebt und da­bei – je nach Grö­ße – nur zwi­schen vier und 7,5 Ki­lo­gramm wiegt. Da­mit bleibt dem Ro­bo­ter ge­nug Traglast für die ei­gent­li­che Hand­ha­bungs­auf­ga­be.

Ab­ge­stimm­te Kom­po­nen­ten

Der ZLW er­wei­tert die Bau­rei­he der La­gen­greif­sys­te­me SPZ nach un­ten und kann meh­re­re of­fe­ne, hoh­le oder ge­schlos­se­ne Ob­jek­te wie Glä­ser, Do­sen oder Kar­to­na­gen mit ver­schie­de­nen Ab­ma­ßen gleich­zei­tig grei­fen. Hö­hen­un­ter­schie­de in der Werk­stück­la­ge gleicht er mit ei­nem op­tio­nal er­hält­li­chen ge­fe­der­ten Flansch aus. Dar­über hin­aus kon­fi­gu­riert Schmalz den Leicht­bau­grei­fer in­di­vi­du­ell: Der An­wen­der er­hält ein ef­fi­zi­en­tes Kom­plett­sys­tem mit auf­ein­an­der so­wie auf die Auf­ga­be ab­ge­stimm­ten Kom­po­nen­ten. Auch der Va­ku­um-Er­zeu­ger wird so di­men­sio­niert, dass er nicht mehr Leis­tung be­nö­tigt, als es die Pro­zess­si­cher­heit ver­langt. Doch nicht nur das stei­gert die Ef­fi­zi­enz des Hand­ha­bungs­vor­gangs: Auch in­di­rekt hilft der neue La­gen­grei­fer, den CO2-Fuß­ab­druck ge­ring zu hal­ten: Klei­ne­re Ro­bo­ter be­nö­ti­gen we­ni­ger Leis­tung und un­ter­stüt­zen da­mit ei­ne nach­hal­ti­ge Au­to­ma­ti­sie­rung – zum Bei­spiel bei der Zu­füh­rung in der Pro­duk­ti­on, bei der au­to­ma­ti­sier­ten La­ger­hal­tung oder dem End-of-Li­ne-Pal­le­ti­zing.

Schmalz hat den Auf­bau be­wusst schlank ge­hal­ten: Das Dich­t­e­le­ment ist wahl­wei­se mit ein­zel­nen Steck­sau­gern oder ei­nem Dicht­schaum be­stückt. Ein Rah­men ver­bin­det die­se mit der Wa­ben­plat­te, auf der ein Über­druck­ven­til, der Va­ku­um­schal­ter VSi und der Flansch mon­tiert sind. Der Va­ku­um-Er­zeu­ger steht se­pa­rat. 
 

Überwachungssystem für Roboter Energieketten

Ob schwei­ßen, la­ckie­ren, lö­ten oder pa­let­tie­ren: In­dus­trie­ro­bo­ter ar­bei­ten dy­na­misch. Ei­ne fle­xi­ble 3D-En­er­gie­ket­te wie die trif­lex R von igus macht es mög­lich, Ro­bo­ter­lei­tun­gen si­cher zu füh­ren. Um po­ten­zi­el­le Ket­ten­brü­che durch die ex­tre­me Be­las­tung recht­zei­tig zu er­ken­nen und un­ge­plan­te Ma­schi­nen­aus­fäl­le zu ver­mei­den, stell­te igus mit i.Sen­se TR.B ers­te Bruch­über­wa­chungs­sys­tem für 3D-En­er­gie­ket­ten auf der au­to­ma­ti­ca 2022 vor.

Da­mit ein In­dus­trie­ro­bo­ter zu­ver­läs­sig ar­bei­ten kann, ist ei­ne si­che­re Lei­tungs­füh­rung es­sen­zi­ell. Ro­bo­ter­lei­tun­gen müs­sen zahl­rei­chen Bie­ge­wech­sel-Zy­klen so­wie Be­las­tun­gen durch Tor­si­on und Zug stand­hal­ten. Mit der trif­lex R hat igus ei­ne run­de En­er­gie­ket­te mit de­fi­nier­tem Bie­gera­di­us spe­zi­ell für In­dus­trie­ro­bo­ter ent­wi­ckelt, um so die Lei­tun­gen auch bei dy­na­mi­schen Dreh- und Schwenk­be­we­gun­gen zu schüt­zen. Denn ein Ket­ten­bruch kann ver­hee­rend sein: An­la­gen­still­stand, Fer­ti­gungs­stopp und Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen kos­ten Zeit und Geld. Um ei­nen Ket­ten­bruch blitz­schnell zu er­mit­teln und teu­re Fol­ge­schä­den zu ver­hin­dern, hat igus ei­ne neue und kos­ten­ef­fi­zi­en­te Lö­sung ent­wi­ckelt: i.Sen­se TR.B – ein Echt­zeit-Bruch­über­wa­chungs­sys­tem für die drei­di­men­sio­na­le trif­lex R En­er­gie­ket­te.

Echt­zeit-Zu­stands­über­wa­chung 

Mit i.Sen­se TR.B wird die be­währ­te i.Sen­se Bruch­über­wa­chung der igus smart plas­tics nun auch für dy­na­mi­sche, drei­di­men­sio­na­le An­wen­dun­gen mög­lich. Kun­den kön­nen so die Si­cher­heit ih­rer Ro­bo­ter­an­la­gen mit ei­ner In­ves­ti­ti­on von nur we­ni­gen Hun­dert Eu­ro er­hö­hen. Der i.Sen­se TR.B Sen­sor wird di­rekt an die SPS Kun­den­steue­rung an­ge­schlos­sen – oh­ne zu­sätz­li­che Soft­ware­kos­ten. Bricht ein Ket­ten­glied, de­tek­tiert das Sys­tem die Län­gen­än­de­rung des in der Ket­te ver­bau­ten Seils und kann ent­spre­chend ein di­gi­ta­les Si­gnal an die An­la­gen­steue­rung aus­ge­ge­ben. Die blitz­schnel­le Bru­ch­er­ken­nung er­mög­licht un­mit­tel­ba­re War­tungs­maß­nah­men und kann so un­ge­plan­te Still­stand­zei­ten so­wie To­tal­aus­fäl­le bei ein­zel­nen Ket­ten­glie­der­brü­chen ver­mei­den. „Ins­be­son­de­re in An­wen­dungs­fäl­len wie Au­to­mo­bil-Fer­ti­gungs­stra­ßen mit ex­trem ho­hem Out­put kann je­de Aus­fall­zeit Kos­ten von meh­re­ren 100.000 Eu­ro ver­ur­sa­chen. Ei­ne Echt­zeit-Zu­stands­über­wa­chung der En­er­gie­füh­rung bei In­dus­trie­ro­bo­tern bie­tet An­wen­dern so­mit ei­nen er­heb­li­chen Mehr­wert“, er­klärt Ri­chard Ha­be­ring, Lei­ter Ge­schäfts­be­reich smart plas­tics bei igus.

Die Kom­bi­na­ti­on aus fle­xi­bler trif­lex R 3D-Ket­te mit ho­her Zug­kraft­auf­nah­me und i.Sen­se TR.B Sen­sor macht es mög­lich, Ro­bo­ter­lei­tun­gen si­cher zu füh­ren und zu schüt­zen – und da­mit ih­re Le­bens­dau­er zu er­hö­hen. Die zu­stands­ba­sier­te War­tung mit­hil­fe des TR.B Sen­sors macht die In­stand­hal­tung zu­dem auch nach­hal­ti­ger, denn An­wen­der kön­nen so un­nö­ti­gen bzw. zu frü­hen Pro­dukt­tausch ver­mei­den. Und kommt es ein­mal tat­säch­lich zum Ket­ten­bruch, kann der Sen­sor nach kor­rek­ter No­t­ab­schal­tung der An­la­ge wie­der­ver­wen­det wer­den.
 

Sichere Überwachung der Kartonagenzufuhr

Mit der TÜV-SÜD-zer­ti­fi­zier­ten Lö­sung für die si­che­re Über­wa­chung der Kar­to­na­gen­zu­fuhr an Ver­pa­ckungs­ma­schi­nen lässt sich die­ser Pro­zess­schritt nun si­cher und pro­duk­tiv ge­stal­ten. Die Lö­sung von PILZ stellt im Pa­ket gleich zwei Si­cher­heits­steue­run­gen zur Wahl be­reit – die Klein­steue­rung PNOZmul­ti 2 für An­wen­dun­gen, bei de­nen die Kon­fi­gu­ra­ti­on über ein Soft­ware­tool er­folgt, und das Si­cher­heits­re­lais myP­NOZ für Zu­fuhr­lö­sun­gen in Los­grö­ße 1. Pro Zu­führein­rich­tung kom­men zwei op­ti­sche Sen­so­ren hin­zu. Die Lö­sung er­füllt Per­for­mance Le­vel (PL) d bzw. Ka­te­go­rie (Kat.) 3 nach EN ISO 13849-1 oder SIL 2 nach IEC 62061 und sorgt für mi­ni­mier­te Still­stands­zei­ten und hö­he­re Pro­duk­ti­vi­tät – für mehr Wirt­schaft­lich­keit im Be­reich Se­kun­där­ver­pa­ckung. 

Ab­si­che­rung ab Los­grö­ße 1

Für Ma­schi­nen mit klei­nem Funk­ti­ons­um­fang ste­hen die mo­du­la­ren Si­cher­heits­re­lais myP­NOZ im Pa­ket zur Ver­fü­gung: Die vor­kon­fi­gu­riert ab­ruf­ba­re und maß­ge­schnei­der­te Lö­sung in Los­grö­ße 1 ist über Plug & Play so­fort ein­setz­bar. Für um­fang­rei­che­re Pro­jek­te kommt die Klein­steue­rung PNOZmul­ti 2 zum Ein­satz. Mit ihr las­sen sich si­che­re Au­to­ma­ti­sie­rungs­pro­jek­te über ein gra­fi­sches Kon­fi­gu­ra­ti­ons­soft­ware­tool fle­xi­bel um­set­zen. Dar­über hin­aus kön­nen mit nur ei­nem Ba­sis­ge­rät bei Be­darf gleich­zei­tig zwei Kar­to­na­gen-Ma­ga­zi­ne über­wacht wer­den. Bei­de Si­cher­heits­steue­run­gen über­wa­chen die di­rekt an der Zu­fuhr­öff­nung in­stal­lier­ten op­ti­schen Sen­so­ren, die den Sta­tus der Kar­to­na­gen mel­den. Zu­sätz­lich las­sen sich wei­te­re Si­cher­heits­funk­tio­nen wie Not-Halt, Schutz­tü­ren oder Licht­git­ter um­set­zen.
 

Bildverarbeitungssystem mit Deep Learning Fähigkeiten

Co­gnex hat das Bild­ver­ar­bei­tungs­sys­tem In-Sight 2800 auf den Markt ge­bracht. In-Sight 2800 ver­eint die Leis­tung ei­nes voll­wer­ti­gen Bild­ver­ar­bei­tungs­sys­tems in ei­nem be­nut­zer­freund­li­chen Pa­ket, mit dem An­wen­dun­gen in we­ni­gen Mi­nu­ten aus­ge­führt wer­den kön­nen. Die Easy­Buil­der-Be­nut­zer­ober­flä­che führt Schritt für Schritt per Point-and-Click durch die An­wen­dungs­ent­wick­lung, so dass selbst Per­so­nen oh­ne Vi­si­on-Er­fah­rung Jobs ein­fach ein­rich­ten kön­nen. Er­fah­re­ne Be­nut­zer pro­fi­tie­ren eben­so von der in­tui­ti­ven Ober­flä­che, wel­che die Ent­wick­lung kom­ple­xe­rer An­wen­dun­gen ver­ein­facht und Ar­beits­ab­läu­fe be­schleu­nigt.

Schnell und fle­xi­bel ein­setz­bar

Die Kom­bi­na­ti­on aus De­ep Learning und her­kömm­li­chen Bild­ver­ar­bei­tungs-Werk­zeu­gen bie­tet die Fle­xi­bi­li­tät, ei­ne brei­te Pa­let­te von Prüf­an­wen­dun­gen zu lö­sen. Die ent­spre­chen­den Werk­zeu­ge kön­nen ein­zeln für ein­fa­che Auf­ga­ben ver­wen­det oder für kom­ple­xe­re lo­gi­sche Ab­läu­fe mit­ein­an­der ver­ket­tet wer­den.

Das Tool­set um­fasst auch Vi­Di EL Clas­si­fy. Mit nur fünf Bil­dern kann die­ses leis­tungs­star­ke Klas­si­fi­zie­rungs-Tool trai­niert wer­den, um De­fek­te zu er­ken­nen und in ver­schie­de­ne Ka­te­go­ri­en ein­zu­ord­nen so­wie Tei­le mit Ab­wei­chun­gen kor­rekt zu iden­ti­fi­zie­ren. Die Klas­si­fi­zie­rung nach meh­re­ren Merk­ma­len er­mög­licht es An­wen­dern, ver­schie­de­ne Auf­ga­ben in ei­nem ein­zi­gen Bild­ver­ar­bei­tungs­job zu be­ar­bei­ten. Das neue Sys­tem In-Sight 2800 bie­tet au­ßer­dem ei­ne gro­ße Aus­wahl an Zu­be­hör und vor Ort aus­tausch­ba­ren Kom­po­nen­ten, wel­che An­wen­der da­zu be­fä­hi­gen, sich schnell an Ver­än­de­run­gen wie neue Tei­le, hö­he­re Li­ni­en­ge­schwin­dig­kei­ten und stei­gen­de Qua­li­täts­stan­dards an­zu­pas­sen.
 

Mehr Übersicht für die Fertigung

Die in­ter­ak­ti­ve Soft­ware­lö­sung AC­TIVE Cock­pit von Bosch Rex­roth vi­sua­li­siert Fer­ti­gungs­da­ten in Echt­zeit. Die neu­ge­stal­te­te Ba­sis­soft­ware 5.0 bie­tet mehr Platz für In­hal­te und er­mög­licht ei­ne schnel­le­re und kom­for­ta­ble­re di­gi­ta­le In­ter­ak­ti­on auf dem Shopf­loor. Ein neu­es Na­vi­ga­ti­ons­kon­zept, Fa­vo­ri­ten und die Su­che von Wid­gets oder In­hal­ten brin­gen End­an­wen­der noch schnel­ler ans Ziel. Kom­plet­tiert wird das Tool­kit für mehr Pro­duk­ti­vi­tät, Ver­füg­bar­keit und kon­ti­nu­ier­li­che Pro­zess­op­ti­mie­rung durch Apps, mit de­nen sich un­ter an­de­rem KPIs, Ab­wei­chun­gen und Maß­nah­men di­gi­tal er­fas­sen, ana­ly­sie­ren und ver­fol­gen las­sen.

Mit­ar­bei­ten­de in der Fer­ti­gung grei­fen so noch schnel­ler, ein­fa­cher und ge­ziel­ter auf re­le­van­te In­for­ma­tio­nen zu. In­te­grier­te Apps und Schnitt­stel­len schär­fen den Blick für Ver­bes­se­run­gen. Ei­ne App-to-App-Kom­mu­ni­ka­ti­on hilft beim Ver­mei­den von Ver­schwen­dung und Feh­lern, in­dem sie die re­le­van­ten Da­ten ge­zielt an die rich­ti­ge Stel­le über­mit­telt. 

Noch mehr In­for­ma­ti­on und Über­sicht

Zur schnel­le­ren Ori­en­tie­rung und Steue­rung be­sitzt das AC­TIVE Cock­pit 5.0 nun ei­ne er­wei­ter­te Sei­ten­na­vi­ga­ti­on, Fa­vo­ri­ten so­wie kon­text­sen­si­ti­ve Sym­bol- und Bub­b­le-Leis­ten. Dank des neu­en Na­vi­ga­ti­ons­kon­zepts sind die In­hal­te auf dem Bild­schirm bes­ser sicht­bar und di­rekt er­fass­bar. Le­se­zei­chen las­sen sich mit ei­nem Klick de­fi­nie­ren, spä­ter über die Sei­ten­na­vi­ga­ti­on an­wäh­len oder als Start­bild­schirm fest­le­gen. 

Zu­sätz­li­che Ras­ter­grö­ßen im Sei­ten­ver­hält­nis 16:9 brin­gen jetzt noch mehr Wid­get-In­hal­te auf den Start­bild­schirm. Eben­falls neu ist die nut­zer­ab­hän­gig ak­ti­vier­ba­re Op­ti­on, Wid­get-In­for­ma­tio­nen halb­trans­pa­rent an­zei­gen zu las­sen, was die Über­sicht ver­bes­sert. Bil­der und Vi­de­os las­sen sich jetzt kom­for­ta­bel über den neue Wid­get-Typ Me­di­en hoch­la­den, be­ar­bei­ten und po­si­tio­nie­ren. Ein neu­er Play­er ge­stat­tet auch die Wie­der­ga­be in Dau­er­schlei­fe. An­mer­kun­gen und No­ti­zen wur­den eben­falls er­gänzt. 

Fle­xi­ble Er­wei­te­rung durch Zu­satz­mo­du­le

Die AC­TIVE Cock­pit Ba­sis­soft­ware be­inhal­tet die Mo­du­le Da­sh­board, Ad­mi­nis­tra­tor UI, Sich­ten, Run­den und No­ti­zen so­wie die Funk­ti­on De­s­klink zum Über­tra­gen von In­hal­ten in die Ober­flä­che. Für die be­darfs­ge­rech­te Ver­net­zung mit dem Ba­ckend bie­tet die Platt­form Zu­satz­mo­du­le wie Lean In­di­ca­tor, De­via­ti­on Ma­na­ger und App Dia­gram. Dar­über las­sen sich un­ter an­de­rem Qua­li­täts- und Si­cher­heits­vor­komm­nis­se so­wie Stör­fäl­le di­gi­tal er­fas­sen, ver­fol­gen und ma­na­gen, KPIs kon­fi­gu­rie­ren und ge­mein­sam mit Li­ve-Da­ten kom­for­ta­bel vi­sua­li­sie­ren, ana­ly­sie­ren und prä­sen­tie­ren. Die In­be­trieb­nah­me al­ler Soft­ware-Bau­stei­ne er­for­dert kei­ne er­neu­te Pro­gram­mie­rung und lässt sich ein­fach kon­fi­gu­rie­ren. 

Die neue AC­TIVE Cock­pit Ba­sis­soft­ware 5.0 ist ab so­fort im Rex­roth eShop er­hält­lich. In­ter­es­sen­ten kön­nen dort auch ei­ne Tri­al 3M Ver­si­on mit ei­ner Test­li­zenz für drei Mo­na­te be­stel­len.
 

Gatewayverbindung zwischen HMI und Zentralsteuerung

Mit EX­TEN­DED DIS­PLAY LINK prä­sen­tiert RA­FI ei­ne neue Gate­way-Tech­no­lo­gie, die den voll­funk­tio­na­len An­schluss touch­ba­sier­ter HMI-Pa­nels an bis zu 100 m ent­fern­te An­wen­dungs­steue­run­gen er­mög­licht. Im­mer mehr Her­stel­ler von Be­ar­bei­tungs­zen­tren, mo­bi­len Ar­beits­ma­schi­nen oder Nutz­fahr­zeu­gen stat­ten ih­re Pro­duk­te mit hoch­per­for­man­ten Zen­tral­steue­run­gen aus, um den Ein­satz wei­te­rer de­zen­tra­ler Re­chen­ein­hei­ten ein­zu­spa­ren. Weil auf die­ser Grund­la­ge auch die An­steue­rung von HMI-Dis­plays an die zen­tra­le CPU aus­ge­la­gert wer­den kann, las­sen sich in vie­len An­wen­dun­gen er­heb­lich schlan­ke­re Be­dien­pa­nels oh­ne ei­ge­ne Con­trol Units und Kühl­sys­te­me ver­wen­den.

Al­ler­dings kön­nen grö­ße­re Ent­fer­nun­gen zwi­schen HMI-Pa­nels und Ap­pli­ka­ti­ons-CPU zu Pro­ble­men bei der Über­tra­gung von Ein­ga­be-, Vi­deo- und Sound­da­ten füh­ren, da Stan­dard­schnitt­stel­len und -ver­bin­dun­gen kei­ne Weg­stre­cken über mehr als 10 Me­ter un­ter­stüt­zen. Aus die­sen Grün­den hat RA­FI für sei­ne GLAS­SCAPE-Touch­be­dien­sys­te­me die Gate­way-Platt­form EX­TEN­DED DIS­PLAY LINK ent­wi­ckelt, die ei­ne ver­lust­freie Echt­zeit-Über­tra­gung von Vi­deo- und Au­dio-Si­gna­len, Nut­zer­ein­ga­ben, USB-Da­ten, In­ter­net- und Netz­werk­pro­to­kol­len über Dis­tan­zen von bis zu 100 Me­tern ge­währ­leis­tet. Die Lö­sun­gen ba­sie­ren auf je ei­nem Gate­way-Mo­dul zur In­stal­la­ti­on in bzw. an der Ap­pli­ka­ti­ons­steue­rung so­wie ei­ner dar­auf ab­ge­stimm­ten, di­rekt in den GLAS­SCAPE-Dis­plays in­te­grier­ten Ge­gen­stel­le. 

Für 3 ver­schie­de­ne Reich­wei­ten ver­füg­bar

Ab­hän­gig von den zu über­brü­cken­den Ent­fer­nun­gen und der ge­wünsch­ten Band­brei­te sind die Gate­ways in den drei auf­stei­gen­den Leis­tungs­klas­sen Short Ran­ge, Mid Ran­ge und Full Ran­ge ver­füg­bar. EDL Short Ran­ge bie­tet ei­ne wirt­schaft­li­che Lö­sung für Stan­dar­d­an­wen­dun­gen mit Über­tra­gungs­stre­cken von 5 bis 10 Me­tern und ge­rin­ger Si­gnal­viel­falt. Die Bau­rei­he un­ter­stützt die Schnitt­stel­len HD­MI, Dis­play­Port oder auch USB zur Über­tra­gung von Vi­deo-, Au­dio- und Steu­er­si­gna­len. Für hö­he­re An­for­de­run­gen und Weg­stre­cken bis 15 Me­ter steht EDL MID RAN­GE be­reit, das nicht nur Touch-Si­gna­le und hoch­auf­lö­sen­de Vi­deo-/Au­dio-Da­ten mit ei­ner Da­ten­ra­te bis zu 3 Gbit/s über­trägt, son­dern auch Ether­net- und USB-Si­gna­le so­wie die em­bed­ded Pro­to­kol­le UART, SPI oder I2C Je nach An­for­de­rung kom­men da­für die Tech­no­lo­gi­en FPD Link, APIX oder GMSL zum Ein­satz. Wäh­rend EDL Short Ran­ge und EDL Mid Ran­ge von RA­FI als in­te­grier­te Lö­sun­gen in kun­den­in­di­vi­du­el­len Form­fak­to­ren ge­lie­fert wer­den, ist das EDL Full Ran­ge-Gate­way für Über­tra­gungs­stre­cken bis 100 Me­ter als ab­ge­setz­tes HD­Ba­seT-Stan­dard­mo­dul zur Stand-Alo­ne-Mon­ta­ge er­hält­lich. Da­durch ge­währ­leis­ten die Ge­rä­te im 145 x 35 x 128 mm gro­ßen Hut­schie­nen-Ge­häu­se ei­ne be­son­ders ein­fa­che und fle­xi­ble In­stal­la­ti­on in den Ziel­an­wen­dun­gen. Zum An­schluss an al­le re­le­van­ten Stan­dards ver­fügt EDL Full Ran­ge au­ßer dem HD­Ba­seT-In­ter­face über je ei­ne HD­MI-, Dis­play-Port-, DVI-, USB- so­wie ei­ne Ether­net-Schnitt­stel­le. Durch die HD­Ba­seT-Tech­no­lo­gie er­reicht das Gate­way ei­ne Da­ten­ra­te bis 8 Gbit/s bei­spiels­wei­se für Vi­deo­über­tra­gun­gen mit 4K-Auf­lö­sun­gen. Zu­dem er­mög­licht der HD­Ba­seT-Stan­dard ne­ben der Über­mitt­lung sämt­li­cher Me­dia-Da­ten und Touch­steue­rungs­si­gna­le die Spei­sung des an­ge­schlos­se­nen HMI-Pa­nels über ein ge­mein­sa­mes CAT5e-Ka­bel. Dar­über hin­aus un­ter­stützt EDL Full Ran­ge auch die BroadR-Re­ach-Tech­no­lo­gie für Fahr­zeug-Bord­sys­te­me. Die­ses ether­net­ba­sier­te Pro­to­koll eig­net sich zur Über­tra­gung von Touch-, Steu­er- und Mul­ti­me­dia-Da­ten mit ei­ner Auf­lö­sung von bis zu 2048 x 1080 Pi­xeln. Als Über­tra­gungs­me­di­um zwi­schen Rech­ner­ein­heit und HMI-Pa­nel reicht da­für ein ein­fa­ches Twis­ted Pair-Ka­bel.

EX­TEN­DED DIS­PLAY LINK er­öff­net Ma­schi­nen- und An­la­gen­her­stel­lern die Mög­lich­keit, ih­re HMIs auf ein­fa­che Wei­se für un­ter­schied­li­che Pro­duk­te zu stan­dar­di­sie­ren und da­für ein äu­ßerst schlan­kes De­sign zu wäh­len. Zu­sätz­lich pro­fi­tie­ren Her­stel­ler so­wohl von Kos­ten­ein­spa­run­gen auf­grund ent­fal­len­der CPUs und der Ver­wen­dung von Stan­dard­ka­beln als auch von ei­ner er­heb­li­chen Re­du­zie­rung ei­ge­ner Ent­wick­lungs-, War­tungs- und Soft­ware­auf­wän­de. 
 

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